CH249172A - Transportable Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstücken, insbesondere Eisenbahnschienen. - Google Patents

Transportable Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstücken, insbesondere Eisenbahnschienen.

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CH249172A
CH249172A CH249172DA CH249172A CH 249172 A CH249172 A CH 249172A CH 249172D A CH249172D A CH 249172DA CH 249172 A CH249172 A CH 249172A
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CH
Switzerland
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clamping
dependent
chassis
welding
guide
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Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Schlatter Hans
Original Assignee
Alfred Schlatter Hans
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Transportable Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren  Werkstücken, insbesondere Eisenbahnschienen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine transportable Einrichtung zum elektri  schen Stumpfabschmelzschweissen von schwe  ren Werkstücken, insbesondere Eisenbahn  schienen, welche eine Einspannvorrichtung  besitzt, welche aus einer die Schweissstelle  überbrückenden, aus zwei an ihren Enden  durch Joche verbundenen Längsträgern ge  bildeten Brücke, in welcher zwei Klemm  kammern, in denen die Enden der mitein  ander zu verschweissenden Werkstücke ein  zuspannen sind und von denen die eine fest  und die andere verschiebbar ist, geführt  Sind, besteht, ferner ein von dieser Einspann  vorrichtung vollständig getrenntes, mit einer  Aufhängevorrichtung versehenes Schweiss  aggregat aufweist, welches aus einem Chas  sis,

   auf welchem der     Schweisstransformator     gelagert ist, besteht, an dessen Unterseite  einerseits ein festes Widerlager für die  feststehende und ein verschiebbarer, mit  Antriebsvorrichtung versehener Mitnehmer  für die verschiebbare Klemmkammer der  Einspannvorrichtung angeordnet ist, wobei  die Sekundärwicklung des Schweisstrans  formators an zwei am Chassis     elektrisch          isoliert    gelagerten Kontaktzangen ange  schlossen ist, welche derart     ausgebildet    sind.  -lass sie von oben in den mittleren Teil-der  Einspannvorrichtung eingreifen und je das  Ende des einen der miteinander zu ver  schweissenden Werkstücke mittels an den  Enden ihrer Schenkel angeordneten Kontakt  stücken     fassen    können.

      Die Einrichtung gemäss der Erfindung       eignet    sich insbesondere zum Verschweissen  von Eisenbabnschienen auf der Strecke, und  zwar sowohl beim Verlegen von neuen Ge  leisen als auch bei Reparaturarbeiten, sowie  von Trägern für Eisenkonstruktionen.     Sie          wird.    dabei mit     Vorteil    auf einem mit einem       drehbaren.    Auslegerkran     versehenen.    Schie  nenfahrzeug an die Arbeitsstelle gefahren.

    Da beim Verschweissen von Eisenbahnschie  nen auf der Strecke das Einspannen und  Ausrichten der Schienen in der Einspann  vorrichtung sowie das Entfernen der Ein  spannvorrichtung vom fertig erstellten  Schweissstoss .erheblich längere Zeit     erfordert     als das eigentliche Schweissen, werden mit  Vorteil zwei oder mehr Einspannvorrichtun  gen vorgesehen, was ohne weiteres möglich  ist, da das eigentliche Schweissaggregat von  der Einspannvorrichtung vollständig ge  trennt ist und nur zur Ausführung der  Schweissung mit dieser in Verbindung ge  bracht wird.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes zum Teil schematisch dargestellt.  Es zeigen:  Fig. 1 eine Seitenansicht des Schweiss  aggregates einer transportablen Einrichtung  zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen  von     Eisenbahnschieneni          Fig.    2 eine Seitenansicht und       Fig.    3 eine Draufsicht auf die Einspann  vorrichtung für die miteinander zu ver-      schweissenden Eisenbahnschienen dieser Ein  richtung,  Fig. 4 eine Stirnansicht des Schweiss  aggregates der Einrichtung,  Fig. 5 einen Schnitt gemäss Linie IV-IV  in Fig. 2,  Fig. 6 einen Schnitt gemäss Linie V-V  in Fig. 2,  Fig. 7 eine Stirnansicht der Einspann  vorrichtung gemäss Fig. 2.  



  Die Einspannvorrichtung besitzt eine  die Enden der beiden     miteinander    zu  verschweissenden Schienen überbrückende  Brücke, welche aus zwei Längsträgern 1  und 1'     besteht,    deren Enden durch zwei  Joche 2     und    2', welche quer über den  Schienen liegen, fest     miteinander    verbunden  sind. Die Längsträger 1 und 1' weisen an  ihrem mittleren Teil Auskröpfungen 3 bezw.  3'     auf,    und ihre     obern.        Flausche    und     ihre          Stege    sind an dieser Stelle ausgeschnitten,  so dass beidseitig eine Schauöffnung 4 bezw.  4' gebildet wird.

   Die Lücken in den obern       Flanschen    des Längsträgers 1 und 1' sind  durch nach aussen versetzt angeordnete  Flacheisen 5 bezw. 5' überbrückt. In diese       Brücke    ist eine     Klemmkammer    6 von U  förmigem Profil eingesetzt, welche axial  verschiebbar auf den     obern    Flanschen der  Längsträger 1 und 1', welche in Nuten in  ihren Seitenwänden eingreifen, im     gegen'        das     Joch 2 zu liegenden Teil der Brücke     ge-          führt    ist.

   In     beiden.        .Seitenwänden    der       Klemmkammer    sind drei Gewinde vorge  sehen, in welche Druckschrauben 7, 8 und  9 bezw. 7', 8' und 9' eingeschraubt sind,  welche auf Laschen 10 bezw. 10' einwirken,  welche genau in die Laschenkammer der  einen der beiden     miteinander    zu verschwei  ssenden     Schienen    A passen. Für die Druck  schrauben 7, 8 und 9 bezw. 7', 8' und 9'  sind in den) Stegen der Längsträger 1 bezw.  l' längliche Öffnungen 11, 12 und 13 bezw.  l1', 12' und 13' vorhanden.

   In die Deck  fläche der Klemmkammer 6 sind zwei  Druckschrauben 14 und 15 eingeschraubt,  welche von oben auf den Kopf der Schiene  A einwirken.     Zwischen    den     Druckschrauben       14 und 15 ist oben an der Deckfläche der  Klemmkammer 6 ein fester     Zapfen    16 vor  gesehen. Auf     denk        obern    Flanschen der  Längsträger 1 und 1' im gegen das Joch 2'  zu liegenden Teil der Brücke ist eine zweite       Klemmkammer    17 axial     verschiebbar    ge  führt, welche genau gleich     ausgebildet    ist       wie    die Klemmkammer 6.

   In ihre Seiten  wände sind je drei     Druckschrauben    18, 19  und 20 bezw. 18', 19' und 20' eingeschraubt,  welche in länglichen Öffnungen 21, 22 und  23 bezw. 21', 22' und 23' in den Stegen der  Längsträger 1 und 1' liegen und welche auf  zwei Laschen 24 bezw. 24' einwirken, wel  che genau in die     Laschenkammer    der andern  der beiden miteinander zu verschweissenden  Schienen, B, passen. In die     Deckfläche    der       Klemmkammer    17 sind zwei Druckschrau  ben 25 und 26 eingeschraubt, welche von  oben auf den     Kopf    der Schiene B einwir  ken. Zwischen den     Druckschrauben    25 und  26 ist oben an der Deckfläche der Klemm  kammer 17 ein fester Zapfen 27 vorgesehen.

    Die Joche 2 und 2' sind mit Tragösen 28       bezw.    28' versehen.  



  Vollständig getrennt von dieser     Ein-          spannvorrichtung    ist auf einem starren  Chassis 29 ein     Schweisstransformator    30 fest  angeordnet. An die     Sekundärwicklung    dieses       Schweisstransformators    30 sind zwei im     Ab-          staäde    voneinander angeordnete Kontakt  zangen 31, 31' und 32, 32' angeschlossen,  deren Schenkel auf festen Achsen 33, 33'       bezw:

      34, 34'     elektrisch        isoliert    auf dem  Chassis 29 gelagert sind.- Die Schenkel  dieser Kontaktzangen 31, 31'     und    32, 32'  umgreifen das Chassis 29 und     jedes    Schen  kelpaar ist unterhalb des Chassis 29 von       einer    Gewindespindel 35     bezw.    36 durch  setzt, welche Rechts- und Linksgewinde auf  weist.

   In jedem Schenkel 31 und 31'     bezw.     32 und 32' ist ein auf dem Rechts-     bezw.     Linksgewinde der Gewindespindel 35     bezw.     36 sitzendes     Mutterstück    37     bezw.    37' und  38     bezw.    38' schwenkbar aber nicht drehbar  und nicht axial verschiebbar gelagert, der  art, dass durch Drehen der     Gewindespindeln     35     bezw.    36 die     Kontaktzangen    31, 31'      bezw. 32, 32' geöffnet und geschlossen wer  den können.

   Am untern Ende jedes Sehen  kels der Kontaktzangen 31, 31'     und    32, 32',  ist ein Kontaktstück 39 bezw. 39' und 40  bezw. 40' auf einer Achse 41 bezw. 41' und  42 bezw. 42' schwenkbar gelagert. Diese  Kontaktstücke 41, 41' und 42, 42' sind der  art ausgebildet, dass sie in die Laschenkam  mern der     miteinander    zu     verschweissender..     Schienen A und     B    passen. Unten am Chassis  29 ist aussenseitig der Kontaktzange 31, 31'  ein Widerlager 43 für die Klemmkammer 6  fest angeordnet, welches an seiner Unter  seite zwei Bohrungen 44 und 45, in welche  die nach oben ragenden Enden der Druck  schrauben 14 und 15 frei sich einlegen  können, und eine Lagerbohrung 46 für den  Zapfen 16 der Klemmkammer 6 aufweist.

    Aussenseitig der Kontaktzange 32, 32' ist  unten am Chassis 29 ein Mitnehmer 47 für  die Klemmkammer 17 längsverschiebbar ge  führt. Dieser Mitnehmer 47 weist an seiner  Unterseite zwei     Bohrungen    48 und 49, in  welche die nach oben ragenden Enden der  Druckschrauben 25 und 26 frei eingreifen  können, und eine Lagerbohrung 50 für den  Zapfen 27 auf. Beidseitig am Mitnehmer 47  greift eine Pleuelstange 51 an, welche     ander-          ends    an einem in einer Führung 52 im  Chassis 29 gleitenden Kreuzkopf 53 ange  lenkt ist. Dieser Kreuzkopf 53 weist ein  Muttergewinde auf und sitzt auf einem mit  entsprechendem Gewinde versehenen     Teil,.     54 einer Spindel 55.

   Mit dieser Spindel 55  ist ein koaxialer Kolben 56, welcher in  einem Zylinder 57     gleitet,    drehbar, aber in  bezug auf axiale Verschiebung starr ver  bunden. Am Kolben 56 sitzt fest eine Füh  rungsstange 58, welche in einer Führung  59 geführt und durch einen Keil 60 gegen  Drehung gesichert ist. Das Ende dieser Füh  rungsstange 58 ragt aus der Führung 59  vor und weist ein Gewinde 61 auf. Auf  diesem Gewinde 61 sitzt ein Handrad 62.  



  s Wird dieses Handrad 62 so auf dem Ge  winde 61 gedreht, dass es sich an das Ende  der Führung 59 anlegt, so kann die Füh  rungsstange 58 mit dem Kolben 56 in die    eine Grenzlage, im     dargestellten    Falle nach  rechts, gezogen und in dieser festgehalten  werden. Wird umgekehrt das Handrad 62  von der     Führung    59 weg gegen einen am  Ende des     Gewindes    61     vorgesehenen!    An  schlag 63 bewegt, so hat die Führungs  stange 58 mit dem Kolben 56 die Möglich  keit, sich axial innerhalb zweier Grenzlagen  zu verschieben. Auf der Spindel 55 sitzt  in einem Gehäuseansatz 64 des Zylinders 57  axial verschiebbar, aber in bezug auf Dre  hung durch einen Keil gekuppelt, ein  Schneckenrad 65.

   Mit diesem Schneckenrad  65 steht eine Schnecke im Eingriff, welche  auf einer Welle 66 sitzt, die an ihrem Ende  ein Kegelzahnrad 67 trägt, welches mit  einem zweiten Kegelzahnrad 68, das auf der  Welle 69 eines     reversierbaren    Elektromotors  70 sitzt, im Eingriff     steht.    Auf einer Ver  längerung 71 der Welle 66 über das Kegel  zahnrad 67     hinaus    sitzt ein Handrad 72.  



  Auf dem Chassis 29 ist ferner ein Kühl  aggregat 73 angeordnet, von welchem der  Schweisstransformator 30 und gegebenenfalls  die Kontaktstücke 39, 39' und 40, 40' ge  kühlt werden. Am Gehäuse des Schweiss  transformators 30 ist ein mit einem Ring  74 versehener Tragbügel 75 angeordnet,  welcher zum freien Aufhängen des Schweiss  transformators 30 mit dem Chassis 29     und     allen an diesen angeordneten Teilen am Aus  leger eines Krans dient.  



  Zum Verschweissen der Schienen A und  B werden     derexv    Enden zuerst in- der Ein  spannvorrichtung eingespannt. Die aus den       Längsträgern    1 und 1' und den Jochen 2  und 2'     bestehende    Brücke wird zuerst für  sich allein über den Schienenstoss gelegt,  derart, dass die Enden der Schienen A und  B in ihrer Mitte zu liegen     kommeni        und     in den Schauöffnungen 4 und 4' sichtbar  sind.

   Hierauf wird die Klemmkammer 6  von oben in den     ausgekröpften    Teil der  Brücke,. welcher mindestens so lang     ist,    wie  die Klemmkammer 6     bezw.    17, eingesetzt,  auf ihre Führung     gebracht    und bis an das  Joch 2 geschoben. Nachher werden die  Laschen 10 und 10' eingesetzt und in ihre           richtige        Lage    in den Laschenkammern der  Schiene A     geschoben,    worauf die Druck  schrauben 7, 8 und 9 und 7', 8' und 9'  durch die Öffnungen 11, 12 und 13 bezw.  11', 12' und 13' eingebracht und in ihre  Gewinde in den     Seitenwänden    der Klemm  kammer 6 eingeschraubt werden.

   Mittels  dieser     Druckschrauben    7, 8, 9 und 7', 8', 9'  werden die Laschen 10 und 10' in die  Laschenkammern. der Schiene A hineinge  presst. In gleicher Weise wird hierauf die       Klemmkammer    17 in die Brücke eingesetzt,  auf ihre Führung an den Längsträgern 1  und 1' gebracht, und mit Hilfe der Druck  schrauben 18, 19 und 20 bezw. 18', 19' und  20' die Laschen 24 und 24' in die Laschen  kammern des Endes der Schiene B hineinge  presst. Mit Hilfe der Druckschrauben 7, 8, 9,  7', 8', 9', 1.8, 19, 20, 18', 19', 20' sowie  der Druckschrauben 14, 15 und 25, 26 lassen  sich die Enden der beiden     Schienen    A und  B     sowohl    nach der Seite als auch nach der  Höhe genau in der erforderlichen Weise  aufeinander ausrichten.

   Ist dies geschehen,  so kann die Verschweissung der Enden der  Schienen<I>A</I> und<I>B</I> erfolgen.  



  Zu diesem Zwecke wird der am Seil  haken eines     Auslegerkranes    am Ring 74       aufgehängte        Schweisstransformator    30 mit  dem Chassis 29 über die Einspannvorrich  tung gebracht und auf diese herunter ge  lassen.

   Das Widerlager 43 legt sich dabei  auf die Klemmkammer 6, wobei die Enden  der     Druckschrauben    14 und 15 in die Boh  rungen 44 und 45 zu liegen-kommen und  der     Zapfen)    16 von der Lagerbohrung 46  aufgenommen wird, während sich der Mit  nehmer 47 in gleicher Weise auf die Klemm  kammer 17     auflegt.    Die Kontaktzangen 31,  31' und 32, 32' sind so ausgebildet, dass sie  in geöffneter     Stellung    zwischen den Flach  eisen 5 und 5' hindurch in den ausgekröpf  ten Teil der Brücke hineingreifen können.

    Mit Hilfe der Gewindespindeln 35 und 36  werden diese Kontaktzangen geschlossen,       derart,    dass die     Kontaktstücke    39 und 39'  der Kontaktzange 31, 31' von beiden     Seiten     in die     Laschenkammern    der Schiene A und    die     Kontaktstücke    40 und 40' der Kontakt  zange 32, 32' von beiden Seiten in die  Laschenkammern der Schiene B gepresst  werden. Nun kann die Schweissung beginnen,  wobei zuerst .eine Vorwärmung und hernach  das Abschmelzen und Stauchen vorgenom  men wird. Zur Vorwärmung ist die Füh  rungsstange 58     mit    dem Kolben 56 und       damit    auch die Spindel 55 in ihrer einen  Grenzlage blockiert.

   Mit dem Einsetzen des  Schweissstromes, der von der Sekundärwick  lung des Schweisstransformators 30 geliefert  wird, wird der reversierbare Elektromotor  70 eingeschaltet. Vom Elektromotor 70 wird  die Drehbewegung über die Kegelzahnräder  68 und 67, die Welle 66, deren Schnecke  und das Schneckenrad 65 auf die Spindel 55  übertragen. Je nach der jeweiligen Dreh  richtung des reversierbaren Elektromotors  70 wird dadurch der auf dem mit Gewinde  versehenen Teil 54 der Spindel 55 sitzende  Kreuzkopf 53 vor- und zurückbewegt. Diese  hin- und hergehende Bewegung wird über  die Pleuelstange 51 auf den Mitnehmer 47  und von diesem auf die bewegliche Klemm  kammer 17, in welcher die Schiere B ein  gespannt ist, übertragen.

   Durch die     Hin-          und    Herbewegung der eingespannten Schiene  B wird der Stromkreis zwischen den Enden  der Schienen A und B abwechselnd geschlos  sen und unterbrochen, und auf diese Weise  die Vorwärmung bewirkt. Ist die     Vorwär-          mung    vollzogen, so wird das.

   Handrad 62  an den Anschlag 63 zurückgedreht.     Mittels     des     reversierbaren    Elektromotors 70 wird  nun der Kreuzkopf 53 und     damit    der     Mit-          nehmer    47 und die Klemmkammer 17 mit  der     eingespannten    Schiene B     vorbewegt.     Nun soll aber diese     Bewegung    langsamer  erfolgen als beim     Vorwärmen.    Um eine  solche reduzierte Geschwindigkeit zu erhal  ten, kann entweder der Elektromotor 70 mit       Polumschaltung    angewendet werden,

   oder       zwischen    diesem     Elektromotor    70 und der  Welle 66 kann ein umschaltbares     Wechsel-          getriebe    vorgesehen werden. Während dieser  Bewegung der Schiene B werden Uneben  heiten und     Roststellen    an den miteinander      zu verschweissenden Flächen der Schienen A  und B abgeschmolzen und diese Flächen auf  Schmelztemperatur gebracht. Nach Errei  chen eines bestimmten Abschmelzweges wird  durch einen am Mitnehmer 47 einstellbar  angebrachten, in der Zeichnung nicht dar  gestellten Anschlag ein     Ventil    76 geöffnet,  welches Drucköl in den Zylinderraum 7 7  eintreten lässt.

   Der Kolben 56 und mit ihm  die Spindel 55 wird dadurch mit grosser  Kraft und rasch, im dargestellten Falle  nach links, bewegt, und     diese    Bewegung  wird über den     Kreuzkopf    53 die Pleuel  stangen 51, den Mitnehmer 47 auf die       Klemmkammer    17, in welcher die Schiene B  eingespannt ist, übertragen, wodurch die  Enden der Schienen<I>A</I> und<I>B</I> zusammenge  staucht werden. Durch einen weiteren, am  Mitnehmer 47 einstellbar angeordneten, in  der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten  Anschlag wird nach Zurückbewegung eines  bestimmten, einstellbaren Stauchweges der  Schweissstrom unterbrochen, womit die  Schweissung beendet ist.

   Die Hin- und     Her-          Bewegung    des Kreuzkopfes 53 kann mit  Hilfe des Handrades 72     allenfalls    auch von  Hand bewirkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Transportable Einrichtung zum elektri schen Stumpfabschmelzschweissen von schwe ren Werkstücken, insbesondere Eisenbahn schienen, gekennzeichnet durch eine Ein spannvorrichtung, welche aus einer die Schweissstelle überbrückenden, aus zwei an ihren Enden durch Joche verbundenen Längsträgern gebildeten Brücke, in welcher zwei Klemmkammern, in denen die Enden der miteinander zu verschweissenden Werk stücke einzuspannen sind und von denen die eine fest und die andere verschiebbar ist, geführt sind, besteht, und durch ein von dieser Einspannvorrichtung vollständig ge trenntes, mit einer Aufhängevorrichtung versehenes Schweissaggregat, welches aus einem Chassis,
    auf welchem der Schweiss transformator gelagert ist, besteht, an dessen Unterseite einerseits ein festes Wider- lager für die feststehende und ein verschieb barer, mit Antriebsvorrichtung versehener Mitnehmer für die verschiebbare Klemm kammer der Einspannvorrichtung angeord net ist, wobei die Sekundärwicklung des Schweisstransformators an zwei am Chassis elektrisch isoliert gelagerten Kontaktzangen angeschlossen ist, welche derart ausgebildet sind, dass sie von oben. in den mittleren Teil der Einspannvorrichtung eingreifen und je das Ende des einen der miteinander zu verschweissenden Werkstücke mittels an den Enden ihrer Schenkel angeordneten Kontaktstücken fassen können.
    UNTERAN SPR-CCIIE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Längs träger der Brücke in deren mittlerem Teil auf eine Länge, welche mindestens der Länge einer Klemmkammer entspricht, nach aussen ausgekröpft sind, und dass an dieser Stelle die obern Flansche dieser Längsträger weggeschnitten und die Lücken durch nach aussen versetzt angeordnete Flacheisen über brückt sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmkammern an ihren Seiten flächen Nuten aufweisen, in welche die obern Flansche der Längsträger, welche die Führung für diese Klemmkammern bilden, eingreifen: 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da.ss in jeder Klemmkammer zwei an die miteinander zu verschweissenden Werkstücke anzulegende Laschen angeord net sind, auf welche Druckschrauben ein wirken, welche in die Seitenwände der Klemmkammern eingeschraubt sind, wobei für die nach aussen vorstehenden Enden dieser Druckschrauben in den Stegen der Längsträger der Brücke längliche Öffnungen vorgesehen sind.
    4-. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass am ausgekröpften, mittleren Teil der Längsträger -der Brücke in deren Stegen Schauöffnungen ausgeschnitten sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch , gekenn zeichnet,, dass in die Deckfläche der Klemm kammern Druckschrauben, deren Enden auf die miteinander zu verschweissenden Werk stücke einwirken, eingeschraubt sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass oben an jeder Klemmkammer ein Zapfen angeordnet ist, für welche einer seits unten, in dem am Chassis angeordneten Widerlager und anderseits unten an dem an diesem Chassis verschiebbar angeordneten Mitnehmer je eine Lagerbohrung vorgesehen ist.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den unten am Chassis des Schweissaggregates in einer Führung ver schiebbar angeordneten Mitnehmer für die eine Klemmkammer zwei Pleuelstangen ein wirken, welche anderends an einem in- einer Führung im Chassis .geführten Kreuzkopf angelenkt sind, wobei für die Bewegung dieses Kreuzkopfes eine Antriebsvorrich tung vorgesehen ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch- gekenn zeichnet, dass der Kreuzkopf ein Mutter gewinde aufweist und auf einer mit entspre chendem Gewinde versehenen Spindel, auf deren Gewinde freiem Teil ein Schnecken rad axial verschiebbar, aber in bezug auf Drehung gekuppelt gelagert ist, sitzt, mit welchem Schneckenrad eine von einem rever- sierbaren Motor angetriebene Schnecke im Eingriff steht, und dass mit der Spindel, auf welcher der Kreuzkopf sitzt, ein in einem Zylinder gleitender, unter der Wirkung eines Druckmittels stehender Kolben dreh bar,
    aber in bezug -auf axiale Verschiebung starr verbünden. ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekenn zeichnet, dass am Kolben eine in einer Füh rung am Zylinder geführte Führungsstange, welche durch einen Keil gegen Drehung gesichert ist, sitzt, deren aus der Führung herausragender Teil ein Gewinde aufweist, auf welchem ein mit entsprechendem Mutter- gewinde versehenes Handrad sitzt, das Ganze derart, dass die Führungsstange mit dem Kolben durch Drehen des auf die Füh rung sich abstützenden Handrades in ihre eine Grenzlage gezogen und in dieser fest gestellt werden kann. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekenn zeichnet, dass am Mitnehmer für die ver schiebbare Klemmkammer ein ein Ventil für das im Zylinder auf den Kolben ein wirkende Druckmittel steuernder eintell- barer Anschlag und ein die Abschaltung des Schweissstromes nach Zurücklegen eines be stimmten Stauchweges bewirkender einstell barer Anschlag vorgesehen ist. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel jeder Kontaktzange durch eine Gewindespindel mit Rechts- und Linksge winde, auf welchen je ein in jedem dieser Schenkel schwenkbar; aber axial nicht ver schiebbar und nicht drehbar gelagertes Mutterstück sitzt, miteinander verbunden sind, derart, dass durch Drehen dieser Ge windespindel die Kontaktzange geöffnet und geschlossen werden kann. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. da.ss an den freien Enden der Schenkel der Kontaktzangen je ein Kontaktstück schwenkbar gelagert ist. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Chas sis des Schweissaggmegates eine Kühlvor richtung angeordnet ist.
CH249172D 1945-09-12 1945-09-12 Transportable Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstücken, insbesondere Eisenbahnschienen. CH249172A (de)

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CH249172D CH249172A (de) 1945-09-12 1945-09-12 Transportable Einrichtung zum elektrischen Stumpfabschmelzschweissen von schweren Werkstücken, insbesondere Eisenbahnschienen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1615516B1 (de) * 1966-11-10 1971-08-12 Welders Ltd A I Vorrichtung und Verfahren zum Einspannen und Ausrichten von Eisenbahnschienen und aehnlichen Werkstuecken beim Widerstandsschweissen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1615516B1 (de) * 1966-11-10 1971-08-12 Welders Ltd A I Vorrichtung und Verfahren zum Einspannen und Ausrichten von Eisenbahnschienen und aehnlichen Werkstuecken beim Widerstandsschweissen

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