CH249200A - Vorrichtung zum Trennen von Stoffen. - Google Patents
Vorrichtung zum Trennen von Stoffen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B3/00—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
- F26B3/18—Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by conduction, i.e. the heat is conveyed from the heat source, e.g. gas flame, to the materials or objects to be dried by direct contact
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Description
Vorrichtung zum Trennen von Stoffen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen von Stoffen.
Wird ein Gut, aus dem mindestens ein Stoff zu trennen ist, also z. B. zu trocknen des Holz in Form von Brettern, einem Wärmegefälle ausgesetzt, um die Aussehei- dungsgeschwindigkeit mindestens eines der im Gut enthaltenen Stoffe zu erhöhen, also im Falle von zu trocknendem Holz diejenige des Wassers, so besteht die Gefahr, dass das Holz auf der kälteren Seite, die sich mehr mit Wasser anreichert als die wärmere Seite, aufquillt und auf der wärmeren Seite zu sammenschrumpft. Das hat ein starkes Krümmen des Holzes zur Folge, welches selbst zu Rissbildungen führen kann. Um dem zu begegnen, müssen z.
B. zu trocknende Bretter während des Trocknens ein- oder mehrmals gewendet werden, was Wäxme- und Zeitverluste bedingt.
Um die genannten Übelstände zu be heben, weist die Vorrichtung gemäss der Erfindung 'Elemente verschiedener Tempera turen auf, zwischen die das zu behandelnde Gut zwecks Abtrennung eines der in dem selben enthaltenen Stoffe zu bringen ist, das Ganze derart, dass auf jeder von zwei gegenüberliegenden Seiten des Gutes jeweilig warme und kalte Elementeoberflächenteile a a bwechslungsweise nebeneinander angeordnet sind.
Auf der Zeichnung sind in den F'ig.1, 1a, 2 und 2a beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in vereinfachter Darstellungsweise gezeigt.
Die in den Fg. 1 und la gezeigte Vor richtung weist eine Anzahl Wärmeelemente 1 und Kühlelemente 2 auf, die auf jeder Seite von zu trocknenden Holzbrettern 3 ab wechslungsweise nebeneinander angeordnet sind. Wie in der einen Querschnitt veran- schaulichenden Fig. la gezeigt ist, sind die Elemente 1 und 2 so angeordnet, dass einem Wärmeelement 1 auf der einen Seite eines Brettes 3 auf der gegenüberliegenden Seite jeweils ein Kühlelement 2 gegenübersteht.
Die Kühlelemente 2 sind in einem be stimmten Abstand von der Oberfläche der Bretter 3 angeordnet, damit in den Zwi schenräumen zwischen denselben und der Kühlfläche der Elemente kondensiertes Was ser abfliessen kann.
Fig. 1 zeigt die Wärmeelemente 1 und Kühlelemente 2 auf der einen Seite der Holzbretter 3 stehend angeordnet. Die Kühl elemente 2 sind unterhalb der Holzlage ver längert, .so dass das kondensierte, abzufüh rende Wasser in einen Sammeltrog 4 fliesst.
In der Vorrichtung, die in der schon er wähnten Fig. ja im Querschnitt gezeigt ist, sind zwei Holzlagen 3 zu trocknen. Die zwi schen beiden Holzlagen 3 angeordneten Heiz- elemente 1. und Kühlelemente 2 sind zu bei den Seiten mit wirksamen Flächen ausgebil det und wirken somit gleichzeitig auf beide Holzlagen 3 ein., Eine solche Vorrichtung lässt sich durch entsprechende Anordnung und Ausbildung der Kühl- und Wärmeelemente zum gleich- zeitigen Trocknen beliebig vieler Holzlagen ausbilden.
Bei der in den Fig. 2 und 2a gezeigten Vorrichtung sind eine Anzahl Wärme elemente 1 in Löchern von Kühlelementen 2 angeordnet. Dabei zeigt Fig. 2a einen Quer- schnitt durch die Fig. 2. Die Wärmeelemente 1 ragen über die Oberfläche der Kühl elemente 2 hinaus. Mit den Kühlelementen 2 ein gemeinsames Ganzes bildende Ringe 5 umgeben die Wärmeelemente 1 in einem be stimmten Abstand.
Zwischen den Ringen 5 und den Elementen 1 ist eine nicht darge- stellte Wärmeisolation angebracht, damit die von den Elementen 1 ausströmende Wärme zum grössten Teil auf das zu beeinflussende Gut 3 und nicht auf die benachbarten Teile der Kühlelemente 2 übertritt.
Die Wärmeelemente 1 können federnd in den Kühlelementen 2 angeordnet sein, damit sie sich immer an den Flächen des zu beein flussenden Gutes gut anlegen können.
An Stelle der in den Figuren gezeigten runden Wärmeelemente 1 können auch be liebig anders gestaltete Wärmeelemente zur Verwendung kommen.
Die in den Fig. 2 und 2a gezeigte Bauart lässt sich durch Vorsehen genügender, ent sprechend angeordneter Wärme- und Kühl elemente, z. B. für das Trocknen beliebig vieler Holzlagen ausbilden.
Zur besseren Wärmeabgabe können die wirksamen Flächen der Wärmeelemente mit vergrösserter Oberfläche ausgebildet sein.
Auch die Kühlelemente 2 können zwecks Kondensierend, grösserer Mengen des ausge- schiedenen Stoffes pro Zeiteinheit mit grö sserer Oberfläche ausgeführt sein.
Eine Anzahl Wärme- bezw. eine Anzahl Kühlelemente können je zu einer Elemente gruppe vereinigt werden. Wie die einzelnen Elemente einer solchen Elementegruppe zu einem gemeinsamen Ganzen zusammenge halten werden, ist nicht 7eichneriseh darge- stellt, da dies mit bekannten Mitteln gesche- hen@ kann.
Die einzelnen Elemente werden zweck mässig je mit einem Ein- und Auslaufstutzen versehen, welche je an Sammelrohren ange schlossen sein. können.
In. den beschriebenen Vorrichtungen wer den auf gegenüberliegenden Seiten des zu beeinflussenden Gutes jeweils von zwei be nachbarten Partien die eine erwärmt und die andere gekühlt, wobei einer warmen Partie auf der einen Seite eine kalte Partie auf der andern Seite gegenüberliegt, damit im Gut durch dessen Behandlung in der Vorrichtung keine grossen zusätzlichen Spannungen her vorgerufen werden. Falls also z. B. Bretter in einer solchen Vorrichtung zu trocknen sind, so werden sie sich während des Trock nend, nicht werfen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Trennen von Stoffen, gekennzeichnet durchElementeversehiedener Temperaturen, zwischen ,die das zu beeinflus- sende Gut zwecks Abtrennung eines der in demselben enthaltenen Stoffe zu bringen ist, das Ganze derart, dass auf jeder von zwei gegenüberliegenden Seiten des Gutes jeweilig -%varme und kalte Elementeoberflächenteile abwechslungsweise nebeneinander angeordnet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1.Vorrichtung zum Trennen von Stoffen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Wärmeelemente so- angeordnet und ausgebildet sind, dass sie sich an das zu beeinflussende Gut fest anlegen. 2. Vorrichtung zum Trennen von Stoffen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühl- J.emente gegenüber den Wärmeelementen zurückstehen, damit sie von dem zu beein flussenden Gut einen Abstand wahren. 3.Vorrichtung zum Trennen von Stof fen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Elemente gleicher Temperatur zu einer Elementegruppe zusammengeschlos- sen sind-, 4, Vorrichtung zum Trennen von Stof fen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass den in einer Elementegruppe zusammengeschlossenen Elementen .gleicher Temperatur immer auf der andern Seite des zu beeinflussenden Gutes die Elemente einer Elementgruppe von einer andern Tem peratur gegenüberstehen. 5.Vorrichtung zum Trennen von Stoffen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass jeweils eine Anzahl Wärmeelemente in das gleiche Kühlelement eingesetzt sind. 6. Vorrichtung zum Trennen von Stof fen nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Kühlelement ein Ganzes bildende Ringe (5) die in dieses Kühlelement eingesetzten Wärmeelemente (1) mit Spiel umgeben. 7. Vorrichtung zum Trennen von Stoffen nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch- gekennzeichnet, dass die Wärme elemente federnd im Kühlelement eingesetzt sind. B. Vorrichtung zum Trennen von Stoffen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Wärmeelemente über die Kühl elemente vorstehen. 9.Vorrichtung zum Trennen von Stoffen nach Patentanspruch, zur gleichzeitigen Be einflussung mehrerer Lagen des Gutes, da durch gekennzeichnet, dass zwischen benach barten Gutslagen Elemente verschiedener Temperaturen vorgesehen sind, die mit zwei Flächen auf die Gutslagen einwirken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH249200T | 1943-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH249200A true CH249200A (de) | 1947-06-15 |
Family
ID=4467386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249200D CH249200A (de) | 1943-12-17 | 1943-12-17 | Vorrichtung zum Trennen von Stoffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH249200A (de) |
-
1943
- 1943-12-17 CH CH249200D patent/CH249200A/de unknown
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