CH249332A - Möbel. - Google Patents
Möbel.Info
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- furniture
- pivoted
- compartment
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B63/00—Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like
- A47B63/02—Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like specially adapted for storing drawings or the like
Landscapes
- Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)
Description
Möbel. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Möbel, welches gekennzeichnet ist durch übereinander, abwechselnd an einem rechten und an einem linken Seitenwaudteil angeord nete Fächer, welche Seitenwandteile sich zum Zwecke der Zugänglichmachung der Fächer je um eine senkrechte Achse aus den Seitenwandebenen herausschwenken lassen, wobei die einzelnen Fächer jedes Seitenwand teils um die Höhe eines Faches voneinander distanziert sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Es zeigt: Fig. l eine Vorderansicht des Möbels, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie I-1 in Fig. 1 mit drei mit dem rech ten Seitenteil teilweiseausgeschwenkten Fä- ehern,
Fig. 4 eine Vorderansicht des Möbels bei teilweise ausgeschwenkten Fächern des rech ten Seitenteils und Fig. 5 eine Vorderansicht des Möbels bei voll ausgeschwenktem rechtem und linkem Seitenteil mit den an diesen angeordneten Fächern.
Das Möbel weist zwei Seitenwände 1 und 2, eine diese verbindende Rückwand 4 und eine Deckplatte 3 auf, wobei die Seitenwände 1 und 2 über die Deckplatte 3 vorstehen. Jede der beiden Seitenwände ist, wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, von zwei Teilen gebildet, von denen der eine Teil 5 bezw. 6 die Form eines Rechteckes hat,
in. einen entsprechend grossen Ausschnitt des andern Teils der Sei tenwand 1 bezw. 2 hineinpasst und an diesem Teil an der vertikalen Ausschnittskante mit tels eines Scharniergelenkes 7 bezw. 8 be festigt ist.
Der um das vertikale Scharniergelenk 7 drehbare Teil 5 der linken Seitenwand ist Träger von drei Fächern 9, deren Tiefe der Breite des Teils 5 entspricht. Die Fächer 9 sind übereinander angeordnet und je um die Höhe eines Faches voneinander distanziert. Der am Scharniergelenk 8 befestigte Teil 6 der rechten Seitenwand trägt ebenfalls drei übereinanderliegende, in gleicher Weise aus gebildete und voneinander distanzierte Fächer 10,
wobei diese gegenüber den Fächern 9 um die Höhe eines Faches versetzt sind. Bei in die Seitenwandebenen eingeschwenkten Tei len 5 und 6 befindet sich abwechselnd ein Fach 8 des linken Teils 5 unter einem Fach 10 des rechten Teils 6, und die Stirnseiten der Fächer bilden eine geschlossene Fläche, so dass der Eindruck erweckt wird, das Möbel stück weise übereinanderliegende, auszieh bare Schubladen auf.
Am obersten Fach 10 ist ein Schnäpper 11, der mit einer passenden, nicht gezeichne ten Pfanne in der Deckplatte 3 zusammen arbeitet, angebracht. Am obern Rande des Teils 5 ist ein weiterer Schnäpper 12 mon tiert, der sich beim Einschwenken der Teile 5 und 6 in die Schliessstellung des Möbels in eine Ausnehmung 13 in der Seitenwand des obersten Faches 10 einschiebt.
Die beiden Einschnappvorrichtungen halten die Teile 5 und 6 in der Schliesslage gemäss Fig. 1 gegen eine unbeabsichtigte Öffnungsbewegung aus den Seitenwandebenen heraus fest.
An der Innenseite der die Ausschnitte aufweisenden Seitenwandteile sind in einem hinter den eingeschwenkten Fächern vorhan denen Raum drei um horizontale Zapfen 14 schwenkbare Tablare 15 angeordnet, die sich bei Bedarf aus der waagrechten Lage ver- schwenken lassen, wie in Fig. 3 gezeigt ist.
Zur Feststellung der Tablare in der jeweili gen Neigungsstellung sind auf der Zeich nung nicht dargestellte Mittel, z. B. auf die Zapfen 14 aufgeschraubte Flügelmuttern, vorgesehen.
Die Zahl dieser Tablare könnte auch eine andere als bei der dargestellten Ausführungsform sein. Die Tablare könnten auch weggelassen sein, so dass in dem hinter den eingeschwenkten Fächern vorhandenen Raum irgendwelche Gegenstände sich auf stellen lassen, oder es könnten an den Seiten wandteilen bezw. an der Rückwand Haken angebracht sein, zum Aufhängen von Gegen ständen.
Im Unterteil des Möbelstückes ist ein von vorn zugängliches Fach 16, das auch durch einen Klappdeckel abgeschlossen sein könnte. Unterhalb des Faches 16 befindet sich eine Schublade 17.
Werden Schublade 17 und Fach 16 weg- gelassen, so lässt sich das Möbel als Werk tisch gebrauchen, an dem bei ausgeschwenk ten Fächern auf einem Stuhle sitzend ge arbeitet werden kann, wobei die arbeitende Person ihre Beine in dem freien Raum unter halb der Fächer zwischen den Seitenwänden stellen kann.
Das Möbel lässt sich zu einer geordneten Unterbringung einer Vielzahl ver schiedenartiger Gegenstände gebrauchen, wo bei-bei ausgeschwenkten Teilen 5 und 6 zur Zugänglichmachung der an ihnen befindlichen Fächer die volle Übersicht über diese Gegen stände und ein rasches Auffinden des ge wünschten Artikels möglich ist. Um diese Übersicht noch zu erhöhen, können einzelne oder alle Fächer unterteilt und den verschiedensten Verwendungszwecken angepasst sein, z.
B. indem man die Zahl und Höhe der Fächer grösser oder kleiner als beim gezeichneten Ausführungsbeispiel wählt. Beim Gebrauch im Haushalte kann das Möbel als Hausapotheke, Nähkasten, Besteckkasten, Schuhputzkasten usw. verwendet werden. Es eignet sich aber auch zur Unterbringung von Werkzeugen, z.
B. für Feinmechaniker, Opti ker, Uhrmacher usw., wobei der Arbeiter das Möbel als Werktisch benutzen kann, und in den Fächern untergebrachte Werkzeuge usw. stets in bequemer Reichweite zur Ver fügung hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Möbel, gekennzeichnet durch überein ander, abwechselnd an einem rechten und an einem linken Seitenwandteil angeordnete Fächer, welche Seitenwandteile sich zum Zwecke der Zugänglichmachung der Fächer je um eine senkrechte Achse aus den Seiten wandebenen herausschwenken lassen, wobei die einzelnen Fächer jedes Seitenwandteils um die Höhe eines Faches voneinander di stanziert sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zwecks Verwendung als Werktisch unterhalb des untersten Fa ches einen freien Raum zwischen den Seiten- wänden aufweist, welcher nach dem Aus schwenken der Fächer sitzend am Tisch zu arbeiten ermöglicht. 2.Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, in einem hinter den ein geschwenkten Fächern vorhandenen Raume je um eine horizontale Achse schwenkbare und in der jeweiligen Schwenkstellung fest stellbare Tablare angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH249332T | 1946-11-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH249332A true CH249332A (de) | 1947-06-30 |
Family
ID=4467471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249332D CH249332A (de) | 1946-11-25 | 1946-11-25 | Möbel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH249332A (de) |
-
1946
- 1946-11-25 CH CH249332D patent/CH249332A/de unknown
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