CH249383A - Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten unter Verwendung von Formen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten unter Verwendung von Formen.

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CH249383A
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molds
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polymers
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Inventor
Chemische Fabrik Schoenenwe Ag
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Chem Fab Schoenenwerd H Erzing
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00Processes of polymerisation
    • C08F2/02Polymerisation in bulk
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor

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  • Polymerisation Methods In General (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten unter Verwendung von Formen.



   Es wurde gefunden, dass, während der Herstellung von Polymerisaten in Formen, besonders wenn man von monomeren Produkten, aber auch dann, wenn man von Vorpolymerisaten oder Mischungen ausgeht, die Erdbeschleunigung sich auf die verschiedenen grossen Moleküle, die während der Poly merisation entstehen, verschieden auswirkt und Scheidungen der Moleküle verursacht.   



  Die : Folge davon ist, dass die Moleküle in      unregelinässiger    Verteilung an verschiedenen Stellen des gleichen Formpolymerisates auftreten, was eine unerwünschte ungleichmässige Zusammensetzung der Formkörper hervorruft.



   Je länger die Zeit dauert, bis das Ausgangsprodukt dickflüssig oder fest wird, desto stärker ist die Scheidung.



   Bekanntlich hat die Polymerisationszeit einen Einfluss auf die Grösse des Moleküls, z. B. auf die Länge der   Molekularketten.   



  Verschiedene Längen dieser   Ketten    geben dem Endprodukt verschiedene physikalische, thermische und elektrische Eigenschaften, wie z. B. Härte, Elastizität, Biege- und Bruchfestigkeit,   Lichtbrechung,    Erweichungspunkt, Zersetzungstemperatur, elektrisches Isolationsvermögen, Verlustwinkel etc. Auf der einen Seite wäre es also sehr günstig, die Polymerisationszeit als Freiheitsgrad zur Erzeugung einer bestimmten Qualität zu benützen. Anderseits ist es aber ein Nachteil, die während dieser Polymerisationszeit stattfindenden   E;ettenscheidungen    in Kauf nehmen zu müssen.



   Es wurde nun gefunden, dass man die Nachteile einer längeren   Polymerisa, tionszeit    dadurch ausmerzen kann, dass man während der Polymerisation die Form mindestens zeitweise einer Bewegung unterwirft, um der durch die Schwerkraft bewirkten Tendenz zur Scheidung der Moleküle entgegenzuwirken. Diese Bewegung kann eine Rotation, ein Schwenken, ein Schaukeln oder ein Umlegen der Formen sein.



   Beispiel:
Zur Herstellung einer ebenen Platte wird eine Form, bestehend aus 2 polierten Nickelplatten, die mit unnachgiebigen wegnehmbaren Abstandshaltern auseinandergehalten werden, mit einer Mischung von   94%      Meta-    crylsäuremethylester, 5 % Acetylcellulose und    1%    Harnstoffperoxyd gefüllt und   herme-    tisch geschlossen. Ein an die Form   ange-    schlossenes Reservoir sorgt für den   Ersat    des Polymerisationsschwundes. Darauf wird die Form mechanisch bei 450 C einer Rotation von 11/2 Umdrehungen pro Minute unterzogen, bis die Flüssigkeit gelatinöse oder honigartige   Konsistenz    angenommen hat.



  Darauf wird die Rotation abgestellt und auf übliche Weise   fertigpolymerisiert.   



   Bei der Erzeugung solcher Platten oder, im allgemeinen, flacher Gegenstände aus polymerisierbaren Ausgangsstoffen tritt die   Scheidung der : Ketten am stärksten auf     wenn die Formen während der Polymerisation hochkant aufgestellt sind, also die kleinste   Dimension    des Gegenstandes senkrecht zur Richtung der Schwerkraft steht.



  Hat man nun im oben erwähnten Gefäss diese Plattenaufstellung gewählt, so muss die zur Verhinderung der Scheidung notwendige Bewegung ziemlich heftig sein und wird zweckmässig mechanisch getätigt. Versuche ergaben, dass, wenn man die Formen flach legt,    die Entmischung der : Ketten nicht mehr so    gross ist, so dass man mit einem periodischen Umlegen der Formen um 1800 auskommt.



   Mit zunehmender   Viskosftätsvergröss erung    des Polymerisates hört die Scheidungstendenz auf. Von diesem Moment an kann die Bewegung unterbleiben und die Polymerisation wird nach üblichem Verfahren beendigt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten unter Verwendung von Formen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Form mindestens zeitweise einer Bewegung unterwirft, um der durch die Schwerkraft bewirkten Tendenz zur Scheidung der Moleküle entgegenzuwirken.
    UNTERANSPRCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die gefüllte Form so lange einer Bewegung unterwirft, bis die Viskosität des sich verdickenden, festwerdenden Polymerisates genügt, die Scheidung der Ketten ohne Bewegung zu verhindern.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Form einer Schaukelbewegung unterwirft.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Form einer periodischen Drehbewegung unterwirft.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Form periodisch umlegt.
CH249383D 1945-01-24 1945-01-24 Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten unter Verwendung von Formen. CH249383A (de)

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