CH249624A - Verfahren zur Schuhherstellung. - Google Patents

Verfahren zur Schuhherstellung.

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CH249624A
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G Keferstein Charles
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G Keferstein Charles
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B15/00Welts for footwear

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Schuhherstellung.       Es     ist    ein Schuh bekannt, bei welchem  der Oberteil eine mindestens um den     Vorder-          teil    reichende,     nach        unten        auswärts        geneigte          Randpartie    aufweist, die unter eine nach  oben     einwärts    geneigte Fläche eines     Rand-          flansche3    der Laufsohle greift und in dieser  Stellung befestigt ist,

   wobei dieser Rand  flansch durch eine Rinne in der     obern    Fläche  der Laufsohle gebildet ist. Inder Praxis ist  es schwierig, die     Randpartie    am Oberteil  und die Rinne an der     Laufsohle    mit genü  gender Genauigkeit zu formen, um nach  Aufbringen der     Laufsahl.e    ein gutes Zusam  menpassen der Teile über deren ganze Länge  zu     gewährleisten.     



  Es ist deshalb Zweck der vorliegenden       Erfindung,    ein Herstellungsverfahren zu  schaffen, bei welchem das endgültige genaue  Zusammenpassen der verschiedenen Teile  möglich ist, ohne     dass    bei der Gestaltung  dieser zusammenwirkenden Teile allzu grosse  Sorgfalt erforderlich ist. Zu diesem Zweck  wird der an der Laufsohle vorhandene Rand  flansch auf einem Teil seiner Länge von der  Laufsohle gelöst, und zwar zweckmässig so  weit, dass der Eingriff der     Oberteilrand-          partie    unter den nicht gelösten Teil des     Soh-          lenrandflansches    erleichtert wird, worauf der       gelöste    Teil des Randflansches aufgebogen  wird.

   Nach     E'infühTen    der     Ranäpartie    unter  den nicht gelösten     Randflanschteil    kann     .dann     der     gelöste        Randflanschteil    an die     zugehörige     Randpartie des Oberteils angepasst werden,  unabhängig davon, ob die angepasste Stel-    lang des     Randflanschteils    die ursprüngliche  Stellung ist, oder ob sie davon abweicht.

   Auf  diese Weise lassen sich in einfacher Weise  Ungenauigkeiten bei der     Herstellung    der  Teile des     Schuhes    durch den gelösten     Rand-          flanachteil        berichtigen.    Die spätere Fertig  bearbeitung der     Sohlenkante        beseitigt    alle       Anzeichen        eines    Unterschiedes in der Stel  lung     -des    gelösten     Flanschteils    gegenüber     fer     ursprünglichen Stellung, so dass     im    fertigen  Schuh     nichts    davon zu sehen ist.

    



  An Hand der Zeichnung wird das Ver  fahren nach der Erfindung beispielsweise er  läutert; es zeigt:     _          Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer  Laufsohle mit dem gemäss vorliegender Er  findung angebrachten Randflansch,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     I-I    in       Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt durch einen  über den Leisten     b!e@zog,enen        Oberteil        mit    der  Laufsohle teilweise verbunden.  



       Fig.    4 und 5 sind     Detailschnitte,    ähnlich       Fig.    3, jedoch den gelösten Teil     des-        Rand-          flansches    der Laufsohle     in    der     eingepassten     Stellung darstellend, wobei diese Abbildun  gen zwei     durch    Ungenauigkeiten in der Her  stellung der Teile bedingte,     veTs.6hiedene     Stellungen des gelösten     Randflanschteils     zeigen.  



  In     Fig.    1 und 2 ist     eine    vorbereitete Lauf  sohle 1 dargestellt, die im Vorderteil auf  ihrer     obern    Fläche am Rand mit einer     Rinne     versehen ist, zwecks     Bildung        eines    Rand-           flansches    2. Die Rinne ist im     Profil    derart  ausgebildet, dass der Randflansch     eine    nach  oben     einwärts    geneigte     Innenfläche    aufweist.

    Diese Rinne kann sich nur über den Vorder  teil oder     zufsätz1i,ch    über     den,        mittleeren    Teil  oder auf Wunsch ebenfalls über den Absatz  teil der Sohle erstrecken. Auf einem Teil  seiner Länge     isst    dieser Flansch 2 durch einen       Schnitt    3 von der Laufsohle gelöst. Dieser  gelöste     Randflanschteil    ist mit 4 bezeichnet.

    Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, erstreckt sich die  ser     Randflanschteil    4 über eine Hälfte des       Vorderteils    und liegt auf einer Seite .der       Mittellinie    der Laufsohle; er ist zweckmässig  mit     einem    spitz zulaufenden Ende 5 ver  sehen, so     dass    der     Sohlenrand    an der entspre  chenden Stelle 6 allmählich dicker wird, aus  einem Grunde, der     später        erläutert    werden  soll.  



  Der Oberteil selbst wird so geformt, dass  er     eine    nach unten     auswärts    geneigte Rand  partie 7 auf der ganzen Länge     des        Ran,1        -          flansches    2 der Sohle 1 besitzt. Der von der  Laufsohle 1 gelöste     Randflanschteil    4 ist, um       ein        Abbiegen    dieses Teils von der Laufsohle  und     ein        Einsetzen    der     Oberteilraudpartie    t  unter den nicht :gelösten     Randflanschteil    zu  erleichtern, von genügender Länge auszubil  den.

   Auf diese Weise kann die Randpartie 7  des     Oberteils    auf dem ganzen Umfang des       Vorderteils    der Sohle in die richtige Tage  unter den     nicht    gelösten     Sohlenflanschteil     eingesetzt werden; die Teile werden in dieser       Stellung        zusammengeleimt,    wobei der Leim  auf die Randpartie 7 des     Oberteils    und auf  die Innenfläche des     Randflansches    2 auf  getragen     wird,        zweckmässigerweise    auch auf  die     Grundfläche    8 der Rinne in der Lauf  sohle.  



       Nachdem    auf     diese    Art die erwähnten  Teile     zusammengeleimt    sind, wird der ge  löste     Randflanschteil    4 der Laufsohle in eine  Stellung     zurückgeführt,    in welcher seine  schräge     Innenfläche    die schräg nach aussen  laufende     Randpartie    7 des Oberteils über  deckt.

   In dieser Stellung wird der Rand  flanschteil 4 auf die obere Fläche der Lauf  sohle und auf die     Aussenfläche    der Rand-         partie    7 geleimt.     Hierdurch    wird jede Un  genauigkeit in der Herstellung der     Teile    be  richtigt.

       Wenn        beispielsweise    der Oberteil       zwischen    den gegenüberliegenden Rand  partien 7 breiter ist als der     Abstand    zwi  schen den     gegenüberliegenden    Innenflächen       des        Randflansches    an der     Laufsohle,    so wird  der     Randflanschteil    4 nach Einpassung über  die     Sohlenkante        hinauarab    n, wie in     F'ig.    4  gezeigt;

   er kann aber genau an die     Rand-          partie    7 des     Oberteils    angepasst werden und  in seiner neuen Stellung auf .der     Laufsohle          festgeleimt    werden, wie     in        Fig.    4     -gezeigt.     



  Ist dagegen der     Oberteil    zwischen den  gegenüberliegenden Randpartien     etwas        sehmä-          ler    als der     entsprechende        Abstand    zwischen  den gegenüberliegenden Innenflächen des  Randflansches der Laufsohle, so wird nach  Einpassung des gelösten     Randfla-nschteils    4  seine Aussenkante     einwärts    der Aussenkante  der Laufsohle zu liegen kommen, wie aus       Fig.    5 ersichtlich.

   Jede Nichtübereinstim  mung der Aussenkanten der Laufsohle und  des     Randflanschteils    4     wird    im Verlaufe der  Kantenbeschneidung und der Fertigbearbei  tung beseitigt. Während beim     dargestellten          Beispiel    der durch die Rinne gebildete Rand  flansch 2 an der     Laufsohle,    nur im Vorder  teil auf einem Teil     seiner    Länge von der  Laufsohle gelöst wurde, kann     mann    natürlich  auch mehrere Teile des     Randflansches    von  der Sohle lösen.

   Wenn     beispielsweise    der  Randflansch     nicht    nur im Vorderteil, son  dern auf dem     ganzen    Umfang der Laufsohle  vorhanden ist, so kann von der Stelle 6 aus       ein        biss    zur Spitze reichender Teil und ein  bis zum Absatzteil reichender Teil     des    Rand  flansches 2 von der Laufsohle gelöst werden.  



  Dadurch, dass das Ende des     Randflansch-          teils    4 zugespitzt verläuft, ergibt sieh ein  fugenloser     Übergang    des     Randflanschteils    4  an der Stelle 6 der Sohle,     selbst        wenn    die  Lage dieses     Teils    nach dem     Einpassen    von  der ursprünglichen Lage abweicht.

   Nachdem  die Laufsohle und der     Randflanschteil    4 auf  ihren endgültigen Umriss     beschnitten        worden     sind, wozu genügend Material an der Lauf  sohle vor dem     Zusammensetzen        vorhanden         sein muss, um sie beschneiden zu können und  trotzdem     gleichzeitig    die Laufsohle im ge  wünschten Ausmass über -die Fläche des Ober  teils     hinaus    vorstehen zu lassen, besteht keine       wahrnehmbare    Fuge zwischen dem     Rand-          flansehteil    4 und dem übrigen Teil der Lauf  sohle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Schuhherstellung, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil des Schu hes zum mindesten längs seines Vorderteils mit einer nach unten auswärts geneigten Randpartie versehen wird, dass auf der obern Fläche der zugehörigen Laufsohle am Rand eine Rinne zwecks Bildung eines zum Halten der Randpartie des Oberteils bestimmten Randflansches angebracht wird, welche Rinne so profiliert wird, dass die Innenfläche des Randflansches nach oben einwärts geneigt ist,
    dass hierauf der Randflansch auf einem Teil seiner Länge von der Laufsohle gelöst und dieser Teil aufgebogen wird, dass dann die Laufsohle aufgebracht wird, indem die Randpartie auf der einen Seite des Oberteils in die Rinne und gegen die Innenfläche des nicht .gelösten Randflanschteils gedrückt und mit diesen Teilen zusammengeleimt wird,
    worauf .der gelöste Randflansehteil gegen die zugehörige Randpartie des Oberteils und gegen die Laufsohle gedrückt und mit diesen Teilen zusammengeleimt wird. UNTERANSPRüCHE Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach Durchführung der genannten Operationen der Aussenrand der Laufsohle beschnitten wird.
CH249624D 1945-11-30 1945-11-30 Verfahren zur Schuhherstellung. CH249624A (de)

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