CH249669A - Vorrichtung zur Anfertigung umhüllter Schweissstäbe. - Google Patents

Vorrichtung zur Anfertigung umhüllter Schweissstäbe.

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CH249669A
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ribs
rod
welding rods
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


  Vorrichtung zur Anfertigung umhüllter Schweisssatäbe.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf eine     Vorrichtung    zur Anfertigung um  hüllter Schweissstäbe, die zumindest aus  einem Lager für     nichtumhüllte    Schweissstäbe,  einem Paar ununterbrochen angetriebener  Rollen für die Zuführung dieser     unverkleide-          ten    Schweissstäbe aus dem Lager zu einer  Vorrichtung zum Pressen der Umhüllungs  masse um die Stäbe     besteht.    Die Zuführung  der     nichtumhüllten    Schweissstäbe aus dem  Lager zu der Presse soll möglichst ohne  Unterbrechung vor sich gehen, damit die Um  hüllungspresse ohne Unterbrechung arbeiten  kann,

   was die Form und die     Zusammensetzung     der     Ummantelung    verbessert.  



  Zur Erzielung des     vorerwähnten    Zweckes       ist    die erfindungsgemässe Vorrichtung derart  ausgebildet, dass bei dem Paar Reibrollen zu  mindest die eine eine kegelförmige Mantel  fläche aufweist, die mit Rippen und Rillen  versehen ist, und dass diese Reibrollen die  Stäbe schneller aus dem Lager zuführen, als  die Pressvorrichtung die Stäbe verarbeitet,  und über eine Reibungskupplung mit einem  Antriebsmotor     verbunden    sind.  



  Diese Ausbildung ermöglicht, dass jeder  aus dem Lager zugeführte Stab gegen das  Hinterende des bereits in der Presse befind  lichen Stabes gedrückt wird, trotzdem eine  gewisse Zeit vergeht, bis ein .Stab aus dem  Lager zwischen die Reibrollen gelangt ist.  



  Falls .der aus dem Lager zugeführte Stab  mit dem schon in der Presse     befindlichen     Stab in Berührung kommt, so ist es ange-    zeigt, die Geschwindigkeit der ersteren bis  auf die     Geschwindigkeit    des     Stabes    in der  Presse     herabsinken    zu lassen. Würden die  Stäbe von glatten     Rollen    zugeführt, ohne  Zwischenschaltung einer Reibungskupplung,  so     würde    die Oberfläche der Rolle über die  Oberfläche des Stabes schleifen, so dass Ab  nutzung und Beschädigung dieser Oberfläche  unvermeidlich wäre.

   Die Rippen und Rillen  auf dem Mantel der     Antriebsrollen    sollen das  Schlüpfen zwischen den Rollen und den Stä  ben verhüten, um deren Abnutzung an dieser  Stelle zu vermeiden.  



       In    der     beiliegenden    Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    des     Erfindungsgegen-          standes    dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1, teilweise schematisch, eine Seiten  ansicht einer Vorrichtung zur Anbringung  einer Umhüllungsmasse um einen Schweiss  stab und       F'ig.    2 einen     Querschnitt    durch die Vor  richtung nach der Linie     A-A    in     Fig.    1.  



  In den Figuren bezeichnet 10 ein Lager,  in dem die     nichtumhüllten    Schweissstäbe 11       aufeinandergetürmt    sind. Das Lager läuft  nach unten     trichterförmig    zu und weist eine       Austrittsöffnung    mit einer Breite gleich der  Stärke eines     Schweissstabes    auf, so dass nur  ein Schweissstab zugleich aus diesem Lager  der Presse zugeführt werden kann.  



  Das Lager kann noch mit     einem    Paar sich  drehender, exzentrisch abgestützter     Rollen    (in  der Zeichnung nicht dargestellt) versehen  sein, welche die Stäbe 11 in rollende B.ewe-           gong    versetzen,     um    diese auf diese Weise  zum fortlaufenden Eintritt in den engen Ka  nal 12 zu führen.  



  Der unterste Stab im erwähnten Kanal 12  des Lagers fällt zwischen die zwei Antriebs  rollen 13 und 14, deren Mantelflächen     kegel-          förmig    und ausserdem mit Rippen und Rillen  versehen sind. Diese Rippen und Rillen bilden  einen     Winkel    mit einer Erzeugenden der  Kegelmantelflächen dieser Rollen und ver  laufen in     einer        solchen    Richtung, dass bei sich  drehenden Rollen der zwischen diese fallende  Stab     gleichsam    noch weiter zwischen die bei  den Mantelflächen gedrückt wird, das heisst,

    dass diese     Rippen    an der Berührungsstelle der  Rolle mit dem     .Stab        eine    solche schräge Rich  tung haben, dass sich die Rippen, in Fig. 1  gesehen, von links oben nach rechts unten er  strecken.  



  Die Rollen     13,    und 14 sitzen auf zwei  Wellen 15 bezw. 16, die über die Kegelräder  17 und 18 von einer gemeinsamen Welle<B>19</B>  aus     angetrieben    werden.  



  Diese, Welle ist     mittels    eines Kettentriebes  mit einem Antriebsmotor 20 gekuppelt. Das       Kettenrad    21 ist jedoch nicht unmittelbar an  dieser Welle befestigt, sondern unter Zwi  schenschaltung einer Rutschkupplung 22.  



  Nachdem die Stäbe von den Rollen 13  und 14 aus dem Lager geführt worden sind,  werden diese in     Richtung    der Presse 23 be  wegt. Die     .Stäbe    werden nach Herunterfallen       durch    den Kanal 12 und     beim    Vorschieben  gegen die Presseinrichtung durch in der Höhe  der Kegelräder und Rollen angeordnete Ti  sche (in der Zeichnung nicht dargestellt) in       horizontaler    Lage gehalten. Kurz vor dem  Eingang der Presse werden die     Stäbe    von  einem Satz von Rollen 24 vorbewegt, die     un-          mittelbar    vom Motor 20' mittels einer Kette       angetrieben    werden.

   Diese Rollen bestimmen  die     Geschwindigkeit,    mit der die nichtum  hüllten Schweissstäbe in der Presse 23 vor  bewegt werden.  



  Die Geschwindigkeit, mit der. die     Stäbe    von  den     Rollen.    13 und 14 aus dem Lager zuge  führt     werden,    ist jedoch grösser als die Ge  schwindigkeit der Stäbe durch     die    Presse in-    folge des     Antriebes    durch die Rollen 24, weil  etwas Zeit verstreicht zwischen der ganzen       Abführung    eines Stabes aus dem Lager 10  und dem Fallen des nächstfolgenden Stabes       zwischen    die Rillen 13 und 14.

   Die     Stäbe     müssen jedoch ununterbrochen durch die  Presse 23     geführt    werden,     um    Anhäufung  von     Umhüllungsmassen    im     Presskanal    zu ver  meiden.  



  Der vorerwähnte Zeitunterschied muss  durch eine anfangs grössere     Geschwindigkeit     der gerade zwischen die Rollen 13 und 14  gefallenen Stäbe nachgeholt werden. Zu die  sem Zweck ist die Umfangsgeschwindigkeit  der Rollen 13 und 14 grösser als die der Rol  len 24. Sobald dieser     Zeitunterschied    nachge  holt worden ist, muss     die    Geschwindigkeit des  neu     zugeführten    Stabes verringert werden bis  auf die des bereits teilweise in der Presse be  findlichen Stabes.

   Sobald zwei     aufeinanderfol-          gendeStäbe        einander    eingeholt haben, schlüpft  die Kupplung 22 so weit, dass die Umfangs  geschwindigkeit der Rollen     13.    und 14 derjeni  gen der Rollen 24 gleich     ist.    Da dieses Schlüp  fen in der besonders zu diesem Zweck vorge  sehenen Kupplung 22     auftreten    kann, braucht  kein Geschwindigkeitsunterschied zwischen  dem Umfang der Rollen 13 und 14 und dem  jenigen der von diesen Rollen     zugeführten     Stäbe vorhanden zu sein.  



  Nachdem der Stab mit einer     Umhüllung     versehen worden ist, wird dieser von dem       nächstfolgenden    zu umhüllenden .Stab aus. der       Pressvorrichtung    geschoben, fällt auf ein För  derband 25 und wird von dort der Trocken  vorrichtung zugeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Anfertigung umhüllter Schweissstäbe, die zumindest aus einem Lager für nichtumhüllte Schweissstäbe, einem Paar unterbrochen angetriebener Reibungsrollen für die Zuführung der nichtumhüllten Stäbe aus dem Lager zu einer Vorrichtung zum Pressen der Umhüllungsmasse um diese Stäbe besteht, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Paar Reibrollen zumindest die eine eine kegelförmige Mantelfläche hat, die mit Rippen und Rillen versehen ist, und dass diese Rollen die Stäbe schneller zuführen, als die Pressvorrichtung die Stäbe verarbeitet,
    und über eine Reibungskupplung mit einem An triebsmotor verbunden sind. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rippen auf der kegelförmigen Mantelfläche der Reibrollen .einen Winkel mit den erzeugenden Linien dieser Fläche bilden und so gerichtet sind, dass bei sich drehenden Rollen durch die den Stab berührenden Rippen dieser zwischen die beiden Mantelflächen der Rollen gedrückt wird.
CH249669D 1944-05-11 1946-03-11 Vorrichtung zur Anfertigung umhüllter Schweissstäbe. CH249669A (de)

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GB656835A (en) 1951-09-05
DE811481C (de) 1951-08-20
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AT165320B (de) 1950-02-10

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