CH249755A - Fernmeldeanlage. - Google Patents

Fernmeldeanlage.

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CH249755A
CH249755A CH249755DA CH249755A CH 249755 A CH249755 A CH 249755A CH 249755D A CH249755D A CH 249755DA CH 249755 A CH249755 A CH 249755A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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Description


  Fernmeldeanlage.    Die Erfindung betrifft eine Fernmelde  anlage, z. B.     Telephonanlage,    und ermöglicht  die Schaffung eines     Teilnehm-erleitungs-          stramkreises,    bei welchem die bisher üblichen  Anruf- und Trennrelais durch     billice    nicht  induktive Widerstände und     Gleichrieliter-          elemente    in solcher Weise ersetzt sind,     dass     gute und zuverlässige Betriebsgrenzen für  die Erregung einer einer Leitungsgruppe ge  meinsam zugeordneten     Anrufsucher-Afilauf-          vorrichtun-,

      und für die Prüfung durch die  nach einer anrufenden Leitung suchenden  Anrufsucher geschaffen werden.  



       Dle    Anordnung weist im Fernmeldeamt  für<B>jede</B> Leitung, die mit allen sie bedienen  den Anrufsuchern und Leitungswählern     viel-          fachgeschaltet    ist, zwei Widerstände auf, die  z. B. nicht induktiv sein mögen und welche  mit einem Ende mit     jeeinem    der beiden zur  Nachrichtenübermittlung dienenden Leiter,  nachstehend     "Sprechleiter"    genannt, verbun  den sind, während einer dieser Widerstände  mit der andern Seite mit dem einen Pol der  Batterie und die andere Seite des andern Wi  derstandes mit einem dritten Leiter, dem  Prüfleiter, verbunden ist.

   Bei Leitungen, die       eich    im     Besetztzustand    befinden, ist dieser  Prüfleiter mit dem andern Pol der Batterie  verbunden, und zwar über einen Schaltarm  eines der     Anrufsueher    oder Leitungswähler.  Die Anordnung weist ferner für die einer  Leitungsgruppe gemeinsam zugeordneten     An-          rufsuelier    eine     Anlaufvorrichtung    auf, und    die Prüfung einer Leitung durch einen An  rufsucher auf das Vorliegen eines Anrufes       erfolg4    dadurch,     dass,    der Anrufsucher über  den genannten Schaltarm die am Prüfleiter  vorhandene Spannung prüft.  



  Nach der Erfindung ist jeder Prüfleiter  über einen dritten Widerstand per Leitung,  welcher in beiden Richtungen denselben Wi  derstandswert aufweist mit dem     genann-Len     andern Batteriepol und ferner über ein nicht  lineares Widerstandselement (z. B.     Trocken-          gleiellriellter),    das jeder Leitung einzeln an  gehört, mit einem Punkt verbunden, der einer  Anzahl Leitungen gemeinsam     angel-lört    und  mit dem die genannte     Anlaufvorrielltung    in  solcher Weise verbunden ist,     dassi    diese ar  beitet, sobald in diesem Punkt gegenüber der  Spannung am letztgenannten     Batteri±-pol    eine       Spannungsände,

  rung    als Folge der Einleitung  eines Anrufes auf einer dieser Leitungen  eintritt, wobei die Werte der verschiedenen  Widerstände und des     niehtlinearen    Wider  standselementes so gewählt sind,     dass    diese  Spannungsänderung wenigstens angenähert  denselben Wert aufweist wie die Spannungs  änderung, die durch einen Anruf im Prüf  leiter der genannten Leitung hervorgerufen  wird, während ferner die Spannung an den  Prüfleitern     all-er    andern Leitungen,     die.#    sieh  nicht im Anruf- oder     Besetztzustand    befin  den, praktisch unverändert bleibt.  



       Zweckmässigerweise    sind die den Leitun  gen einzeln zugeordneten, z. B. als Gleich-           richter    ausgebildeten, nichtlinearen Wider  standselemente so bemessen,     dass    der Gesamt  widerstand nach der Batterie über alle mit  dem gemeinsamen Punkt verbundenen und  für einen in ihrer Sperrichtung fliessenden  Strom in     Reilie    mit     dem    dritten, der Leitung  einzeln zugeordneten Widerstand liegenden       Gleichrichter    in der Sperrichtung einige  Male (z.

   B. mindestens achtmal) grösser ist  als der Wert eines einzigen dritten Wider  standes, während die gemeinsame     Anlauf-          vorric'htung    so eingerichtet ist,     dass    wenig  stens im     Nichtanrufzustand    aller Leitungen  ein über diese Anlaufvorrichtung führender  Weg vorhanden ist, welcher einen     Gesamt-          reillenwiderstand    aufweist, der die gleiche  Grössenanordnung besitzt wie der     Wider-          ,stand    eines einzigen     Gleichriellterelementes     in der     Sperrielltung.     



  Anordnungen, bei denen die Anruf- und  Trennrelais durch Widerstandsspulen ersetzt  sind, sind bekannt. Diese bekannten Anord  nungen weisen jedoch zwei ausgesprochene  Nachteile auf. Erstens können in automa  tischen     Schalteinrielitungen    durch das Vor  handensein der     Batteriespeisebrücke    in den       Teilnehmerleitungsstramkreisen    Schwierig  keiten verursacht werden, da es für besondere  ]Klassen von Anrufen     ad-er    auch nur in ge  wissen Fällen oft nötig wird, die Speise  brücke abzutrennen oder die Richtung des  Speisestromes umzukehren.

   Ausserdem ist das  Ausrüsten einer jeden Leitung mit einer  Brücke mit hoher Impedanz kostspielig, so       dass    es wirtschaftlicher ist, den Speisestrom  von einem gemeinsamen     Schnurstromkreis     aus zu liefern und als Widerstände in     deii          Teilnehmerleitungsstromkreisen        hochollmige,     nichtinduktive Widerstände, beispielsweise  Widerstände von<B>10 000</B> bis 20<B>000</B> Ohm,  zu verwenden, so     dass    sie die Stromzustände  im     Teilnehmerleitungsstromkreis    praktisch  nicht beeinflussen, nachdem die Speisebrücke  einmal angeschlossen ist.

   Zweitens     muss    als  Anlaufrelais, das in Reihe mit dem der Lei  tung einzeln zugeordneten dritten Wider  stand ansprechen     muss    und das im Vergleich  zu diesem Widerstand einen niedrigen Wi-         derstand    aufweisen soll, als sehr empfind  liches Relais ausgebildet sein, damit es auf  die geringe Spannungsänderung, die beim  Einleiten eines Anrufes im gemeinsamen  Punkt eintritt, ansprechen kann.

   Diese Be  dingung, die noch verschärft würde, falls die  beiden andern, der Leitung einzeln zugeord  neten Widerstände einen hohen Wert erhal  ten würden (was eine entsprechende Er  höhung des Wertes des dritten Widerstandes  bedingen würde)     lässt    sich nicht gut mit einer  andern, von der     Anlaufeinrichtung    zu erfül  lenden Bedingung vereinbaren, nämlich der,       dass    sie auf kleine Ströme, die von einer mit  Ableitung behafteten Leitung oder von der  Kumulation von     Äbleitungsströmen    auf meh  reren Leitungen herrühren, nicht ansprechen  <B>soll.</B>  



  Eine Anordnung, die für jede Leitung  Widerstände und ein     Gleiehrichterelement     verwendet, ist durch das deutsche Patent       Nr.   <B>715526</B> bekanntgeworden, jedoch hat  diese Anordnung einen andern Zweck, zu er  füllen, da aus jener     Patentschrift    hervorgeht,       dass    die Prüfung der anrufenden Teilnehmer  leitung nicht -über einen der Leitung einzeln  zugeordneten Prüfleiter, sondern mittels des  Überwachungsrelais direkt -aber die     Spreelt-          leiter    nach dem deutschen Patent     Nr.   <B>696279</B>  des gleichen Patentinhabers durchgeführt  wird.

   Demzufolge     istes    bei der in jenem Pa  tent gezeigten Anordnung nicht nötig, die  verschiedenen Werte der Widerstände und  des nichtlinearen Widerstandselementes so  auszuwählen, wie dies nach der vorliegenden  Erfindung getan werden     muss,    um gute     Be-          triebsverhältnisse    sowohl für die     Anlauf-          wie    für die Prüfeinrichtung zu erhalten.  



  Um zu erreichen,     dass    Ableitungsströme  auf das Arbeiten der Anlaufeinrichtung den       geringst    möglichen     Einfluss    ausüben können,  ist die Anordnung der Widerstände im Teil-!       nehmerleitungsstromkreis    erfindungsgemäss  nach dem aus der     Fig.   <B>1</B> der Zeichnung er  sichtlichen Prinzip durchgeführt. In dieser  Zeichnung zeigt die     Fig.   <B>1</B> einen     Teilnehmer-          leitungsstromkreis    mit vier nichtinduktiven i  Widerständen und die     Tig.    2 eine vorzugs-      weise Ausführungsform, in welcher einer  dieser vier Widerstände ein nichtlinearer  Widerstand ist.  



  Wie aus der     Fig.   <B>1</B> ersichtlich ist, be  sitzt diese Anordnung verglichen mit dem  holländischen Patent     Nr.   <B>30173 je</B> Leitung  einen vierten Widerstand 4 ausser den drei  Widerständen<B>1, 2</B> und<B>3</B> jenes Patentes. Die  Widerstände<B>1</B> und 2 sind jedoch     hocholimig          und    ihr Widerstand ist beim gezeigten Bei  spiel gleich<B>10 000</B> Ohm. Diese Widerstände  können aber auch noch grösser gewählt wer  den.

   Der Wert des Widerstandes 4 ist gleich  der Summe der Werte, der Widerstände<B>1</B>  und<B>9-,</B> dies um im Punkt     J",    der mit dem  Prüfleiter der Leitung verbunden ist, die       Crrösstmögliche    Spannungsänderung zu er  zielen, wenn die     Leitun,-sschleife    zwischen  den Leitern a und<B>b</B> über einen veränder  lichen Widerstand geschlossen wird.

   Wird  für den Augenblick die Verbindung über den  Widerstand<B>3</B> mit dem Punkt     "p"    ausser  acht gelassen, dann ändert die Spannung im  Punkte     1,t",    wenn die Schleife über eine wi  derstandslose oder nahezu widerstandslose  Verbindung geschlossen wird, von der vollen  (negativen)     Batieriespannung   <B>E</B> auf den  Wert
EMI0003.0011  
   oder einen angenäherten Wert.

   Wird  dagegen die Schleife über einen Ableitungs  widerstand von     beisipelsweise   <B>100 000</B> Ohm  <B>,</B> -schlossen, dann ändert bei den angegebenen       ge     Widerstandswerten die Spannung vom Wert  <B>E</B> auf den Wert
EMI0003.0014  
    Nimmt     inan    mehrere Leitungen mit     Ab-          kD          leituncr        üb-Ir    Widerstände von<B>100 000</B> Ohm  <B>in</B>  an.

   dann     füheon    ihre     Puilkt#"t"        die    Spannung  Daraus ist ersichtlich,     dass        unabhängj()'     
EMI0003.0025  
  <B>kn</B>  von der Anzahl der Leitungen mit Ableitung  über<B>100 000</B> Ohm. die Spannung im gemein  samen Punkt     "p"    nie eine unter
EMI0003.0027  
   liegende  Spannung erreichen kann.

   Ferner sollte, um  <I>:n</I>  die Spannungsänderung im Punkte     "p"    bei  veränderlicher Anzahl der mit Ableitung be  hafteten Leitungen so klein als möglich zu    machen, die Anordnung so ausgebildet wer  den,     dass    bereits für eine einzige Leitung  dieser Art die Spannung im Punkte     "p,"     praktisch auf
EMI0003.0031  
   geändert wird.  



  Zum besseren Verständnis des Grund  gedankens dieser Erfindung, der im folgen  den beschriebenen Stromkreise und des Ver  fahrens zur Feststellung der Widerstands  werte bestimmter Bestandteile, werden im  folgenden Erläuterungen gegeben. Wenn an  keiner der Linien ein Anruf vorliegt, wird  auch kein Bestreben zum     Stromfluss    durch  irgendeinen der verschiedenen     Reihenstro-m-          kreise    bestehen, von denen jeder aus einem  Widerstand 4     und    einem Widerstand<B>3</B> be  steht, und von denen jeder parallel zu allen  andern     lie-t    und an einem Ende des Wider  standes 4 und über die     Anlaufvorrichtung   <B>8</B>  an den negativen Batteriepol angeschlossen  ist.

   Jeder der Punkte     J"    führt dabei die  volle Spannung des negativen Batteriepols.  Dasselbe trifft auch für den     gemeinschaft-          liehen    Punkt     "p"    zu. Wenn ein Teilnehmer  irgendeiner anrufenden Linie sein     Mikro-          telephon    abhebt, wird ein Stromweg zwischen  die Leiter a und<B>b</B> seiner Linie gelegt und  ein     Spannungsteilerweg    führt dabei zu Erde  (zum positiven Pol der Batterie).

   Der Strom  weg verläuft vom positiven Pol durch den  Widerstand<B>1</B> über den zwischen den Leitern  a und<B>b</B> liegenden     Stro#mweg,    durch Wider  stand<B>9,</B> und     durell    zwei parallele     Strom-          kreiszweige    zum negativen Pol, das heisst  einmal über den Widerstand 4,

   das andere       iMal    über den Widerstand<B>3</B> und die gemein  schaftliche Anlaufvorrichtung<B>8.</B> Verursacht  durch den Spannungsabfall in den Wider  ständen<B>1</B> und 2 sinkt die Grösse des negati  ven Spannungswertes am Punkt     j".    Die da  durch entstehende Spannungsdifferenz zwi  schen Punkt     "t"    und dem gemeinschaftlichen  Punkt     "p"    verursacht einen     Stromfluss    über  den Widerstand<B>3,</B> der mit der in Frage  stehenden Linie verbunden ist, und durch die  gemeinschaftliche     Anlaufvorrielltung   <B>S</B> zum  negativen Pol der Batterie.

   Wenn, wie  weiter unten erklärt werden soll, es<B>so</B> ein-      gerichtet werden kann,     dass    dieser Strom im  Widerstand<B>3</B> nur einen geringen Spannungs  abfall erzeugt, ist im Punkt     J"    im     wesent-          liclien    die Spannung gleich derjenigen im  Punkt     "p".    Ist dies geschehen und ist das  Potential am Punkt     "p"    auf einen unter dem  vollen negativen Batteriepotential liegenden  Wert gesunken, so ist eine Vielzahl von par  allelen Strömen bestrebt, vom Punkt     "p"    zu  allen andern Punkten     J"    zu fliessen, da diese       voraussetzungs,

  gemäss    ihr ursprüngliches hohes  negatives Potential besitzen.     Zweckmässiger-          weise    sollte jeder Widerstand<B>3</B> so     angepasst     sein,     dass    er für Ströme, die vom Punkt     J"     nach dem Punkt     "p"    fliessen, einen geringen  Spannungsabfall verursacht, das heisst einen  geringen Widerstand für     diesee    Stromrich  tung aufweist, während er gleichzeitig einem       Stromfluss    in entgegengesetzter Richtung zu  jedem der Punkte     "t"    einen hohen Wider  stand entgegengesetzt und für solche Ströme  einen hohen Spannungsabfall aufweist.

   Die  nachfolgende, mehr ins einzelne gehende Be  handlung des Problems stellt dar, wie dieses  bei Anwendung     nielitlinearer    Elemente für  Widerstand<B>3</B> gelöst werden kann, z. B. bei  der Anwendung von     Gleichrichtern,    die ver  schiedene     Widersfandswerte    in den verschie  denen Durchgangsrichtungen aufweisen.  



  Um im Punkte     "p"    eine Spannung zu er  zielen, die so nahe als möglich an der im  Punkt     J"    vorhandenen Spannung liegt, ist  es in erster Linie erforderlich,     dass    der Wert  <I>x</I> des Widerstandes<B>3</B> so gewählt wird,     dass     er relativ zum Widerstand, über den die  Batterie mit dem gemeinsamen Punkt     "p"     verbunden ist (das heisst über die     Anlauf-          vorric'htung   <B>S),</B> für Ströme, die vom Punkt       J"    zum Punkt     "p"    fliessen, sehr niedrig ist.  



  Als zweite Massnahme     muss,    damit der  durch die Vorrichtung     S    fliessende Strom so  wenig als möglich durch die Anzahl der Lei  tungen, bei denen die Spannung im Punkt       J"    geändert hat,     beeinflusst    wird, dafür     ge-          ,sorgt    werden,     dass    der Widerstand,     übeT    den  die Batterie mit     dem    gemeinsamen Punkt     "p"     verbunden ist, verglichen mit dem Wert des  .Widerstandes 4 hoch ist.

      Die erste Forderung läuft der im hollän  dischen Patent     Nr.   <B>30173</B> gezeigten Anord  nung, bei der das Anlaufrelais im Vergleich  zum Widerstand<B>3</B> einen niedrigen Wider  stand besitzt, um zu verhindern,     dass    eine  starke Spannungsänderung im gemeinsamen  Punkt hervorgerufen werden kann, die dann  über die Widerstände<B>3</B> aller Leitungen     naell     allen Prüfleitern weitergeleitet würde, ent  gegen.

   Durch das Vorhandensein eines Wi  derstandes 4 in jeder Leitung, wie dies die       Fig.   <B>1</B> zeigt, kann einer Spannungsänderung  in allen Prüfleitern wirksam begegnet wer  den, sofern der 'Widerstand<B>3</B> so bemessen  werden kann,     dass    sein Widerstandswert für  Ströme, die in der Richtung von     "p"        nach.J"     fliessen, hoch ist, im Verhältnis zum Wider  standswert von Widerstand 4.

   Wird bei  spielsweise angenommen,     dass    ein solcher     Wi-          derstandswerf    für den Widerstand<B>3</B> in der  genannten Stromrichtung<B>100 000</B> Ohm be  trage, so wird bei einer durch eine oder  mehrere anrufende Leitungen im Punkte     "p"     hervorgerufenen Spannung vom Wert<B>0,5<I>E</I></B>  (die an irgendeinem Punkt     "t"    hervor  gerufene Spannung, die dadurch     veranlasst     wird,     dass    ein Teilnehmer einen Anruf macht  und damit einen Stromweg zwischen seine  Leiter a und<B>b</B> legt,

   wird mit einer     vernaeh-          lässigbaren    Änderung ihres Wertes auch dem  Punkt     "p"    aufgedrückt. Die Spannungs  änderung an einem solchen Punkt     J"        ver-          anlasst    einen     Stromfluss    in der     niederohmigen     Richtung durch den     nichtlinearen    Wider  stand<B>3,</B> welcher mit diesem Punkt     J"    ver  bunden ist. Dabei ist der Spannungsabfall  am nichtlinearen Widerstand sehr gering) in  den Prüfleitern (Punkt     J")    aller andern  Leitungen eine Spannung  
EMI0004.0066     
    erzeugt.

    Es kann mathematisch nachgewiesen wer  den und ist durch Versuche festgestellt wor  den,     dass    es wünschenswert ist,     dass    der Wi  derstandswert von Widerstand<B>3</B> für Ströme,  die von     J"    nach     "p"    fliessen, niedrig sein      soll im Verhältnis zum Widerstandswert  irgendeines Widerstandes 4, der in beiden  Richtungen denselben Widerstandswert auf  weist. Die Forderungen betreffend die Werte  der Stromkreise lauten wie folgt:  <B><I>1.</I></B><I> Forderung:</I> Der Widerstandswert des  Widerstandes<B>3</B> in der Richtung von     J"     nach     "p"    soll niedrig sein im Verhältnis zum  Widerstand, den die Anlaufverrichtung<B>S</B>  aufweist.  



  <I>2. Forderung:</I> Der Widerstand der<B>An-</B>  laufvorrichtung<B>S</B> soll relativ hoch sein im  Vergleich zum Widerstandswert eines Wi  derstandes 4.  



       3.Forderung:    Der     Wider-standswert    von  Widerstand<B>3</B> in Richtung von     "p"    nach     J"     soll verhältnismässig hoch sein i m Vergleich  zum Wert eines Widerstandes 4.  



  <I>4. Forderung:</I> Der Widerstandswert von  Widerstand<B>3</B> in der Richtung von     J"    nach       soll        verhältnismässig        niedrig        sein        im        V        er-          ,uleich    zum Widerstandswert eines Wider  standes 4.  



  Es ist ersichtlich,     dass    die dritte und  die vierte Forderung in direktem Wider  spruch zueinander stehen, wobei aber gleich  zeitig bemerkt werden     muss,        dass    die erste  und die vierte Forderung sich     auf    Ströme  beziehen, die vom Punkt     J"    nach dem ge  meinsamen Punkt     "p"    fliessen, und zwar in  folge Einleitung eines,     Anruf-es    auf einer  Teilnehmerleitung, zu welchem Zwecke die  Spannung im Punkte     "p"    so nahe wie     möo,

  -          lieh    gleich jener im Punkt     J"    sein     muss.   <B>An-</B>  derseits betreffen die zweite und dritte For  derung Ströme,     die    vom Punkt     "p"    nach den  Punkten     J"    aller Leitungen, auf denen kein  Anruf vorgenommen wird, fliessen und     dass     insbesondere die dritte Forderung die Erzie  lung des grösstmöglichen Unterschiedes     zwi-          sehen    den Spannungen an den Punkten  und     J"        bezweekt.     



  Die dritte und vierte Forderung lassen  sieh erfüllen, wenn für den Widerstand<B>3</B>  ein nichtlineares Widerstandselement, z. B.  ein     Gleichrichterelement,    verwendet wird,  welches zudem so angeschlossen wird,     dass     der Widerstand in der     Richtun--,    in der der       el       Strom bei einem Anruf auf der zugehörigen  Leitung fliesst, relativ niedrig, in der ent  gegengesetzten Richtung dagegen sehr hoch  ist.  



  Wird     angenemin:en,        dass     a) mit einem einzigen gemeinsamen Punkt       "p"        fünf7ig    Leitungen verbunden sind,  <B>b)</B> der     Widerstandewert    des über die par  allel geschalteten Widerstände<B>3</B> und 4 aller  fünfzig Leitungen nach Batterie führenden  Weges zehnmal grösser ist als derjenige eines  einzigen Widerstandes 4,  <B>e)</B> der Wert des Widerstandes, über den  die Batterie mit dem     gemeinsamenPunkt"p"     verbunden ist,     vernachlässigbar    ist, und  <B>d)</B> der Widerstand 4 einen Widerstand  von 20<B>000</B> Ohm besitzt,  dann ergibt die Berechnung des Widerstan  des,

   den das     Gleichrichterelement    nach der  dritten Forderung besitzen soll, angenähert  das folgende     Ergebnis-          50    X<B>10</B> X 20<B>000</B>     =   <B>10</B>     Megohm.     



  Es ist zu erwähnen,     dass    dieser übermässig  hohe Wert sich mit den in automatischen       Schalteinrichlungen    verwendeten     Gleichrich-          terelementen    üblicher Grösse nicht verwirk  lichen     lässt,    es sei denn,     dass    eine, sehr grosse  Anzahl in Reihe geschalteter Scheiben ver  wendet würden. Dagegen können billige       Gleichrichterelemente    anderer Grösse, die in  der Sperrichtung angenähert diesen Wert     be-          ,sitzen,    verwendet werden, z.

   B. zwei in  Reihe geschaltete     Selenscheiben    mit einer  aktiven Oberfläche von einem Quadratmilli  meter. Solche Elemente bieten in der     Durch-          lassrichtung    einen Widerstand von<B>5000</B> bis  <B>10 000</B> Ohm, welcher Betrag, wie unten ge  zeigt wird, im vorliegenden Falle zulässig  ist.  



  Wenn in irgendeinem Zeitintervall die  Grösse der negativen Spannung an irgend  einem Punkt     J"    gesenkt und der grösste Teil  dieser Spannungsänderung zum gemeinsamen  Punkt     "p"    übertragen würde, bestellt eine       Möglichkeite        dass    dieser neue Potentialwert  durch ein Netzwerk     beeinflusst    werde, das  sich zwischen dem gemeinschaftlichen Punkt           "p"    und dem negativen Pol der Batterie be  findet und welches viele parallele Zweige  aufweist, von denen jeder einen Widerstand  <B>3</B> und einen Widerstand 4     umfasst.    Weil  während dieser Zeit in diesen parallelen  Zweigen Ströme bestrebt sind,

   eine Anzahl  der Widerstände<B>3</B> in ihrer Richtung des  hohen 'Widerstandes zu durchfliessen, ist der       Einfluss    dieses Netzwerkes auf den neuen  Spannungswert nicht ein solcher,     dass    er die  Arbeitsweise der Anlage beeinflussen würde.  Insbesondere wird das geschwächte Potential  am gemeinschaftlichen Punkt     "p"    praktisch  nicht nach andern Punkten     J"    übertragen  und durch den     Einfluss    der Stromwege,  welche das Netzwerk aufweist, auch nicht  wesentlich geändert. Übrigens kann dies bei  der Anwendung der     obengenannten    Werte  zahlenmässig nachgewiesen werden.  



  Wird der Widerstandswert vom Wider  stand<B>3</B> in der     niederohmigen    Richtung zu  <B>5000</B> Ohm angenommen und wird voraus  gesetzt,     dass    er bezüglich eines irgendwie  möglichen Einflusses auf das oben beschrie  bene Netzwerk angemessen niedrig sei im       Verliältnis    zum Widerstand der     Anlaufvor-          rielitung,    kann der zahlenmässig     vernach-          lässigbare        Einfluss    dieses Netzwerkes aus  den nachfolgenden Zahlen     erselien    werden.

    Diese Zahlen zeigen,     dass    der     Einfluss    des  Verhältnisses von<B>5000</B>     Olim    zum hohen       Widerstandswärt    der     Anlaufvorrichtung   <B>8</B>  durch die Gegenwart des Netzwerkes nicht  ernstlich. beeinträchtigt wird, so     dass    der  Forderung<B>1</B> Genüge, getan ist.  



  Der Widerstandswert von Widerstand<B>3</B> in       niederohmiger    Richtung beträgt<B>= 5000</B> Ohm.  Der Gesamtwiderstand des Netzwerkes  von<B>(50</B> Linien)<B>=</B>  
EMI0006.0025     
    Das Verhältnis zwischen den beiden  Werten ist  <B>5000 :</B> 204<B>000 = 1 :</B> 40,8.  



  Die Forderung 2 ist also im wesentlichen  ebenfalls erfüllt, da der oben beschriebene         Einfluss    des Netzwerkes auch in diesem Fall  klein ist, weil:  Widerstand 4     =    20<B>000</B> Ohm.  



  Wert des Gesamtwiderstandes wie, oben       =    204<B>000</B> Ohm.  



  Verhältnis<B>B</B>     =   <B>1 :</B> 10,2.  



  Die dritte Forderung ist auch erfüllt,  Wert des Widerstandes<B>3</B> -in der     Sperriell-          ümg        =   <B>10 000 000</B> Ohm.  



  Wert des Widerstandes 4     =    20<B>000</B> Ohm.       R        =   <B>500 : 1.</B>  



  Schliesslich ist auch die vierte, Forderung  erfüllt.  



  Wert des Widerstandes<B>3</B> in der     Durchlass-          richtung   <B>= 5000</B> Ohm.  



  Wert des Widerstandes 4<B>=</B> 20<B>000</B> Ohm.  <I>R<B>=</B></I><B> 1</B> :4.  



  Die     Fig.   <B>92</B> zeigt eine auf dem oben er  läuterten Prinzip aufgebaute Anordnung mit  einem     Teilnehmerleitungsstromkreis    und  ,einer Anlaufeinrichtung, wobei ausser diesen  Teilen noch Teile eines     Anrufsuchers        LF     und eines     Schnurstromkreises    gezeigt sind.

    In dieser Figur sind nur diejenigen Teile der  ganzen Anordnung dargestellt, die zum Ver  ständnis der Vorgänge beim Prüfen und     Be-          le(ren    einer anrufenden Leitung und zum  Anlegen der Speisebatterie über ein     Über-          wacliungsrelais        Svr    an die anrufende Lei  tung -erforderlich sind.  



  An die gezeigte     Anrufsucher-Anlaufein-          richtung,    welche einen statischen Schalter und       eine   <B>1</B>     Gasentladungsröhre        TI,        die        ein        Anlauf-          relais    8r beherrscht, aufweist, sind fünfzig  Leitungen angeschlossen. Die Art und Weise,  wie die Röhre     Tl    durch eine Spannungs  änderung im gemeinsamen Punkt     "p"    zum  Arbeiten gebracht wird, ist in der schweize  rischen Patentschrift     Nr.    248648, in welcher  eine gleiche Anordnung gezeigt wird, näher  beschrieben.

   Das     Potentiometer        Pl    wird so  eingestellt,     dass    im nicht anrufenden Zustand      die Spannung im Mittelpunkt der     Primär-          wichlung    des Transformators     IY2    positiv       genüber    der im Mittelpunkt des Transfor  mators     Trl    über die Widerstände c und die  Gleichrichter     Rei    aller parallel angeschlosse  nen Leitungen gelieferten Spannung ist.

   In  diesem Zustand kann kein Wechselstrom  über die     Gleichriehter        Re2    und     Re3    nach  dem Transformator     Tr2        gelanuen,    so     dass    die       Entladungsrühre    im gelöschten Zustand ver  harrt. Die Einleitung eines Anrufes auf  irgendeiner Leitung bewirkt das Schliessen  einer Schleife zwischen den Leitern a und<B>b</B>  jener Leitung Über einen Widerstand, der  zwischen dem Wert Null und einem Höchst  wert von beispielsweise<B>1000</B> Ohm liegt.

   Dies  bewirkt,     dass    die Spannung im Punkte     J(C     jener Leitung auf einen zwischen<B>0,5 E</B> und  <B>0,508 E</B> liegenden Wert ändert, worin<B>E</B> die  <B>a</B> Batteriespannung bedeutet.  



  Diese Spannung wird über den Gleich  richter     Bel    dem gemeinsamen Punkt     "p"     und damit dem Mittelpunkt der Sekundär  wicklung des Transformators     Trl    erteilt,  welcher Mittelpunkt nun gegenüber der vom       Potentiometer        Pl    angelegten Spannung posi  tiv wird. Dadurch werden die Gleichrichter       Ple2    und     Re3    leitend und die Röhre<B>11</B> und  damit auch das Anlaufrelais 8r sprechen an.  



  <B>0</B> Das Relais 8r     veranlasst    in an sieh be  kannter Weise einen freien Anrufsucher     LF     zum Aufsuchen der anrufenden Leitung,  wobei der     Prüfschaltarm        LFe    mit einer Prüf  einrichtung verbunden ist, die aus einem  <B>5</B>     statisehen    Schalter     undeiner        Gasenfladungs-          röhre        T2    besteht und in gleicher Weise ar  beitet wie die oben beschriebene Anlauf  einrichtung.  



  Die Röhre, T2 steuert ein Prüfrelais     TR,     o das derart in einem an     eine-r    hohen Spannung  liegenden Stromkreis liegt,     dass    es äusserst  rasch anspricht, sobald der Anrufsucher auf  der anrufenden Leitung anlegt.

   Dadurch  wird der     sehnellaufende    Anrufsucher auf  <B>5</B> dem Kontaktsatz der anrufenden Leitung an  gehalten und legt dem     Prüfschaltarm    die  volle Batteriespannung an, und zwar in -an  sieh bekannter Weise mittels eines Kontaktes    <B>A,</B> der gleichzeitig die     Prüfeinrichtung-        at-          schaltet.    Durch das Anlegen der vollen     Batte-        j          riespannung    an den     Prüfschaltarm    hört die  Anlaufeinrichtung auf, auf den betreffen  den Anruf anzusprechen,

   da die Spannung  im Punkt     J"    jener Leitung wieder auf den  Wert<B>E</B> zurückgeführt worden ist. Dadurch     j     wird der Punkt     "p"    gegenüber der vom     Po-          tentiometer        Pl.    gelieferten Spannung negativ  und die Röhre TI wird in an sich bekannter  Weise dadurch gelöscht-,     dass    der ihrer Anode  zugeführte Strom einer     Wechselstromquelle     von<B>50</B> Hz entstammt.  



  Betrachtet     mam    nun den     Einfluss    von mit       Ableituno-    behafteten Leitungen auf die im.  gemeinsamen Punkt     "p"    vorhandene Span  nung beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2,  so zeigt eine einfache Rechnung,     dass,    wenn  keine Linie einen Anruf verursacht, für eine  veränderliche Anzahl solcher Leitungen, von  denen eine Schleife von<B>100 000</B> Ohm zwi  schen den Leitern a und<B>b</B> besitzt (oder, was  das gleiche bedeutet, eine Ableitung nach  Erde über<B>115 000</B> Ohm am Leiter<B>b)

  </B> die  Spannung im Punkte     "p"    gegenüber der  Spannung<B>E</B> der Batterie nach den Angaben       naehstehender    Tabelle verläuft; wobei vor  ausgesetzt ist,     dass    der Widerstand des  Gleichrichters     Rei    in der     Durchlassrichtung     <B>5000</B> Ohm und in der Sperrichtung<B>1,733. 10'</B>       Ohni    beträgt:

    
EMI0007.0064     
  
    Anzahl <SEP> Spannung
<tb>  solcher <SEP> Leitungen <SEP> im <SEP> Punkt <SEP> <B>"p"</B>
<tb>  <B>0,837 <SEP> E</B>
<tb>  <B>0,8255 <SEP> E</B>
<tb>  <B>3 <SEP> 0,821 <SEP> E</B>
<tb>  4 <SEP> <B>0,818 <SEP> E</B>
<tb>  <B>5 <SEP> 0,817 <SEP> E</B>
<tb>  <B>10 <SEP> 0,815 <SEP> E</B>
<tb>  <B>50</B> <SEP> 0,814 <SEP> <B>E</B>       Es     muss    in diesem     Zusammenhanc        er-          wä,lint    werden,

       dass    der Widerstand der       GleicUrichter        Re2    und     Re3    in der     Sperr-          richtung    unter den obigen Verhältnissen  äusserst hoch     ist"    das heisst von der Grössen  ordnung von mehreren     Megohm,    so     dass    das  Vorhandensein der Anlaufeinrichtung ver-           nachlässigt    werden kann..

   Die obigen Zahlen  zeigen,     dass    die Spannung im Punkte     "p"     praktisch von der Anzahl     der    mit Ableitung  behafteten Leitungen unabhängig ist, so       dass    es praktisch zulässig ist, zu sagen,     dass     der Punkt     "p"    die Spannung des Punktes       ,It"    annimmt, in welchem als Folge des  Zustandes der zugehörigen Leitung die  niedrigste Spannung besteht.  



  Es ist auch ersichtlich,     dass    äusserst gute  Betriebswerte für das Arbeiten der     Anlauf-          einriel-itung    erhalten werden, da ein normaler  Anruf bewirkt,     dass    der Punkt     "p"    eine  Spannung von<B>0,5-E</B> bis<B>0,508 E</B> erhält, wäh  rend es möglich ist, den Wert, bei dem die  Anlaufeinrichtung arbeiten     muss,    mittels des       Potentiometers    PI nach Wunsch einzustel  len. Das     Potentiometer    kann z.

   B. so ein  gestellt werden,     dass    es eine Spannung von       0,55   <B>E</B> liefert, in welchem Falle, eine auf  einer Leitung über einen Widerstand von  ungefähr<B>7500</B> Ohm geschlossene Schleife  gleiche Spannungen an den Mittelpunkten der  Transformatoren     TrI    und     Tr2    bewirkt, so       dass    Schleifen, die über diesen Wert oder  ,einen höheren     -eschlossen    werden, keinen  falschen Anruf bewirken können.  



  Für die     Prüfeinrichtun-        lie    en die     Ver-          C   <B>9</B>       hältnisse    noch günstiger. Es ist ohne wei  teres ersichtlich,     dass    die Spannung im Punkt       J"    einer anrufenden Leitung, die durch den  suchenden- Anrufsucher geprüft wird,     zwi-          ,sehen   <B>0,5 E</B> und<B>0,508 E</B> liegt.  



  Die Spannung aller nicht anrufenden  Leitungen wird nur sehr schwach     beeinflusst,     und zwar infolge des Umstandes,     dass    diese       Leituno-en    ebenfalls mit dem gemeinsamen  Punkt     "p"    verbunden sind, in welchem die  Spannung in gleicher Weise auf einen Wert  abfällt, der sich<B>0,5 B</B> nähert.

   Dies infolge  des hohen Widerstandes für in der     Sperr-          rielitung    der Gleichrichter fliessende Ströme  und des relativ     niedrigen.Wertes    des Wider  standes     c.    Es kann leicht rechnerisch nach  gewiesen werden,     dass,    wenn der Punkt     "p"     den kleinstmöglichen Wert von<B>0,5 E</B> im  Falle eines normalen Anrufes auf irgendeiner    Leitung oder Anzahl von Leitungen     erreiellt,

       dann bei einem Widerstand des     Gleichrich-          richters        Rel    in der Sperrichtung von  <B>1.0</B>     Megohm    die Spannung im Punkt     J"    der  übrigen freien Leitungen nur auf den Wert  <B>0,9985 E</B> herabgesetzt wird, während bei  einem direkten     Erdschluss    des Leiters     1)     irgendeiner Leitung oder einer Anzahl Lei  tungen diese Spannung auf den Wert       0,998   <B>E</B> fallen kann.

   Es ist daher möglich,  das     Potentiometer    P2 der Prüfeinrichtung  auf eine Spannung einzustellen, die bedeu  tend höher liegt, als die vom     Potentiometer     PI gelieferte Spannung, so     dass    die Prüf  einrichtung dadurch empfindlicher gemacht  wird und irgendeine Leitung sicher prüfen  kann, auf der eine. starke Ableitung die     An-          laufeinrichtun-    zum Arbeiten bringen könnte,       zn     selbst beim eigentlichen Grenzwert, so     dass     in einem solchen Falle ein dauerndes Drehen  der     Anrufsucher    vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernmeldeanlag-- mit einer Anzahl von Teilnehmerleitungen, von denen jede einen ersten und einen zweiten Leiter aufweist, durch die der Teilnehmerapparat mit dem Amt verbunden ist" in welcher eine, Leitung durch Schliessung einer Schleife über diese Leiter und den Teilnehmerapparat in den Anrufzustand versetzt wird und in welcher im Amt zwei Widerstände mit einem Ende nüt <B>je</B> einem dieser Leiter verbunden sind undeiner dieser Widerstände mit der andern Seite mit dem einen Pol der Batterie und der andere Widerstand mit seiner andern Seite mit einem dritten, der Leitung einzeln zu geordneten Leiter, dem Prüfleiter, verbunden ist,
    der über alle Anrufsucher- und Leitungs- wählerkontaktbänke, mit denen die Leitung verbunden ist, vielfachgeschaltet ist, wobei die Prüfleiter für jene Leitungen, die sich im Besetztzustand befinden, mit, dem andern Pol der Batterie über einen Schaltarm der genannten Anrufsucher oder Leitungswähler verbunden sind, -und in welcher ferner eine Anlaufeinrichtung für Anrufsucher gemein- oam für eine Anzahl Leitung:
    en vorhanden ist und in welcher eine Leitung auf das Vor liegen eines Anrufes durch einen Anruf sucher geprüft werden kann, wobei über den genannten Schaltarm die am genannten Prüfleiter vorhandene Spannung geprüft wird, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Prüfleiter mittels eines dritten, einer Leitung einzeln zugeordneten Widerstandes, welcher in beiden Richtungen dieselbe Impedanz auf weist, mit dem letztgenannten Pol der Batte rie und ferner über ein nichtlineares, einer Leitung einzeln zugeordnetes Widerstands element in einem Punkt verbunden ist, der einer Anzahl Leitungen gemeinsam angehört und an dem die Anlaufeinrichtung in solcher Weise angeschlossen ist,
    dass sie auf eine in diesem Punkt in bezug auf die Spannung des letztgenannten Pols der Batterie auftretende Spannungsänderung anspricht, welche ein tritt, sobald ein Anruf auf einer dieser Lei tungen eingeleitet wird, und dass die Werte der verschiedenen genannten Widerstände und des nichtlinearen Widerstaudselementes so gewählt sind, dass die genannte Span- nungsände,-rung wenigstens angenähert die selbe Grösse aufweist wie die Spannungs änderung, die durch einen Anruf im Prüf leiter der genannten Leitung hervorgerufen wird,
    während ferner die Spannung an den ZD Prüfleitern aller andern Leitungen, die sich nicht. im Anruf- oder Besetztzustand befin den, praktisch gleich bleibt. <B>UNTERANSPRUCH:</B> Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wider standswerte des genannten, einer Leitung einzeln zugeordneten nielltlinearen Wider standselementes so gewählt sind, dass der Gesamtwiderstand über alle Widerstands elemente, die mit dem gemeinsamen Punkt verbunden sind, welche Widerstandselemente Gleichrichter sind,
    von denen jeder für einen in seiner Sperricht-ung fliessenden Strom in Reihe mit dem dritten der Leitung einzeln zugeordneten Widerstand geschaltet ist, in der Sperrichtung der Gleichrichter ein Viel faches grösser ist als der Wert wenigstens eines der letztgenannten Widerstände, wäh rend die gemeinsame Anlaufeinrichtung so eingerichtet ist, dass wenigstens, im nicht an rufenden Zu>stand aller Leitungen ein über diese Anlauf einrielitung führender Weg nach der Batterie vorhanden ist, welcher einen Gesamtreihenwiderstand aufweist,
    der von gleicher Grössenordnung ist wie der Wider stand eines einzigen Gleichrichterelementes in der Sperrielitung.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906114C (de) * 1951-01-12 1954-03-11 Staatsbedrijf Der Posterijen Schaltungsanordnung fuer ein Fernsprech-System oder ein solches System, bei welchem im Amte, an das die Teilnehmer des Systems angeschlossen sind, an jeden von den Sprechleitern einer Teilnehmerleitung gegebenenfalls mit einer Abzweigung versehene Widerstaende oder andere Impedanzen staendig angebracht sind, die mit verschiedenen Polen eiGleichstromquelle verbunden sind

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906114C (de) * 1951-01-12 1954-03-11 Staatsbedrijf Der Posterijen Schaltungsanordnung fuer ein Fernsprech-System oder ein solches System, bei welchem im Amte, an das die Teilnehmer des Systems angeschlossen sind, an jeden von den Sprechleitern einer Teilnehmerleitung gegebenenfalls mit einer Abzweigung versehene Widerstaende oder andere Impedanzen staendig angebracht sind, die mit verschiedenen Polen eiGleichstromquelle verbunden sind

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