CH249850A - Elektrisch beheizte Wasch- und Kocheinrichtung. - Google Patents

Elektrisch beheizte Wasch- und Kocheinrichtung.

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CH249850A
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Ag Elida Maschinenfabrik
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Ag Elida Maschinenfabrik
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles
    • D06F1/08Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers

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  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


  Elektrisch beheizte Wasch- und Kocheinrichtung.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  elektrisch beheizte Wasch- und Kocheinrich  tung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass eine  mit einem zum Anschluss eines Wasserzu  fuhrschlauches versehene Rohrleitung in den  Wäschepackungsraum mündet und mit einem  Abschlussorgan ausgerüstet ist, das durch eine  am Aussenmantel angeordnete Betätigungs  vorrichtung steuerbar ist.

   Hierdurch ist es  möglich, durch ein einfaches Anschliessen  eines an die Wasserleitung     angeschlossenen     Zufuhrschlauehes nach Bedarf Wasser in den  Wäschepackungsraum einzulaesen, sei es, um  diesen zu füllen, sei es zum Reinigen oder zu  andern Zwecken, wobei der Schlauchanschluss  an beliebiger, vorzugsweise in Bodennähe  befindlicher Stelle erfolgen kann, ohne dass  jedoch die Steuerung des Wasserzuflusses  von einer entfernt oder unbequem liegenden  Stelle aus zu erfolgen braucht, vielmehr die       Betätigung        unmittelbar    an der Wasch- und       Kocheinrichtung    selbst, vorzugsweise an dem  am Aussenmantel befestigten Schaltbrett, an  dem sich zweckmässig auch die übrigen  Sehaltorgane befinden, vorgenommen werden  kann.  



  Eine Ausführungsform der erfindungs  gemässen Wasch- und Kochvorrichtung ist in  der Zeichnung beispielsweise dargestellt:  Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht,  Fig. 2 eine Stirnansicht und  Fig. 3 eine Draufsicht,  Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-B  der Fig. 1.    Fig. 5 zeigt im Schnitt nach der Linie  C-D der Fig. 1 eine etwas andere Ausfüh  rungsform.  



  Gemäss Fig. 1-4 isst eine Wasch- und  Kocheinrichtung veranschaulicht, die neben  einander den Wäschepackungsraum a und  die Wäschezentrifuge b enthält, die beide in  einem gemeinsamen Gestell untergebracht  sind, das vom Aussenmantel c umschlossen ist.  



  Der Wäschepackungsraum a besteht aus  einem kreiszylindrischen Kessel, in dessen  Boden     a,    die     Saugleitung        dl    der Doppel  pumpe d mündet. Durch einen perforierten  zweiten Boden     a2    wird der Heizraum     a,    ge  bildet, in welchem sich die elektrischen     Heiz-          elemente        a4    befinden. Ein gewölbter abnehm  barer Deckel     a.,schliesst    den     Wäschepaokungs-          raum    oben ab.

   Dieser wird von einer an die  Pumpe d     angeschlossenen    Druckleitung zen  tral durchsetzt, welche aus dem Schlauch e  und dem daran angeschlossenen Rohrknie     e,     besteht, an das der im Deckelinnern zentral  über dem,     Wäschepackungsraum    angeordnete  Verteiler     e2    angeschlossen ist. Der Schlauch e  der Druckleitung     ist    lösbar mit dem Knie  stück 1 verbunden.  



  Die     zweite    Saugleitung     d2    der Doppel  pumpe d ist unten an den kreiszylindrischen  Kessel angeschlossen, in welchem die       Wäschezentrifuge    b drehbar     gelagert    ist, die  durch einen nicht dargestellten Motor ange  trieben wird. Die     Saugleitung        d2    dient dazu,  die in der Zentrifuge     abgeschleuderte    Lauge  abzusaugen und in den Wäschepackungs-      rauen zurückzuführen bezw. bei vom Knie  stück e1 gelösten Schlauch e an irgendeine  beliebige andere Stelle zu leiten.  



  In den Wäschepackuugsraum mündet fer  ner eine Rohrleitung f, die am freien Ende f1  zum Anschluss eines Wasserzufuhrschlauches  ausgebildet isst und mit einem Abschlussorgan  in Form eines Absperrventils f2 versehen ist,  das mittels der Steuerwelle f3 durch eine am  Aussenmantel c vorgesehene Betätigungsvor  richtung steuerbar ist. Die Steuerwelle f l,  durchsetzt das am Aussenmantel c befestigte  Schaltbrett g und isst am freien Ende mit  dem Drehknopf g1 versehen, durch dessen       Betätigung        dass        Absperrventil    f 2 geöffnet und  geschlossen werden kann.

   Die Rohrleitung ist  am obern Ende knieförmig umgebogen, und  dass vorn geschlossene Ende f4 ist radial  durch den Zylindermantel des     Wäschepak-          kungsraumes    hindurchgeführt sowie inner  halb dieses Mantels, wie aus Fig. 4     hervor-     geht, mit einer seitlichen Mündung f5 ver  sehen, so dass der austretende Wasserstrahl  tangential zum Zylindermantel liegt.  



  Im Schaltbrett g ist ferner ein Schalter y2  für die elektrische Heizung und ein Schal  ter g3 für den Elektromotor angeordnet,  ausserdem das Metallthermometer 94, welches  durch den Aussenmantel hindurch bis an die  Wandung des Wäschepackungsraumes ge  führt ist (siehe Fig. 3). Ausserdem ist am  Schaltbrett der Schalthebel g5 zum Kuppeln  der Zentrifuge b mit dem Elektromotor ge  lagert.

   Unterhalb des Schaftbrettes g ist am  Aussenmantel c noch der Schalthebel g6 zur  Steuerung der Pumpe d angeordnet Die  Doppelpumpe d ist so beschaffen, dass gleich  zeitig das     durch    die     Saugleitung        dl        aus    dem  Heizraum a3 abgesaugte Waschwasser wie  auch die durch die Saugleitung d2 aus dem  Zentrifugenraum abgesaugte Lauge über die  Druckleitung e, e1 über den Wäschepackungs  raum geführt bezw. bei gelöstem Schlauch e  an eine beliebige andere Stelle geleitet wer  den kann.

   Man kann also gleichzeitig im  Wäschepackungsraum a einen Posten Wäsche  kochen und in der Zentrifuge b einen bereits  gewaschenen andern Posten ausschleudern,    ohne dass die Waschwasserzirkulation im  Waschkessal noch die Abführung des aus  geschleuderten Wassers aus dem Zentri  fugenraum unterbrochen zu werden braucht.  



  Die Zirkulation des Waschwassers im  Wäschepackungsraum wird folgendermassen  bewerkstelligt:  Der Heizraum a3 wird mit Waschwasser  gefüllt, und zwar zweckmässig so weit, dass  das Wasser etwas über den obern Baden a2  hinaufreicht. Der obere Raum und eigent  liche Wäschepackungsraum wird mit der zu  waschenden Wäsche gefüllt und hierauf der  Deckel a5 geschlossen. Zum Füllen des Heiz  raumes a3 mit Wasser wird zweckmässig die  Rohrleitung f verwendet. In dieser ist noch  eine elektrischer Durchlauferhitzer h einge  schaltet, der durch einen nicht dargestellten  Sohalter, welcher sich zweckmässig ebenfalls  im Schaltbrett g befindet, nach Bedarf in  Tätigkeit gesetzt werden kann.

   Auf diese  Weise ist es möglich, das Ende f1 der Rohr  leitung f mittels eines Schlauches an die       Brunnenleitung    anzuschliessen     und    trotzdem  heisses Wasser durch die Öffnung f5 in den  Wäschepackungsraum strömen zu lassen. Die  Steuerung des Wasserzuflusses erfolgt durch  Betätigung leg Drehknopfes g1.

   Nach Ab  stellen des Wasserzuflusses und des     Durch-          flusserhitzers    wird durch Schalter g2 die Hei  zung mittels der Heizelemente a4 eingeschal  tet,     sobald    das Wasser genügend erhitzt ist,  was durch Kontrollieren der am Köpf des  Metallthermometers g4 befindlichen Skala  überwacht wird, wird die Pumpe d einge  schaltet, und zwar dergestalt, dass die An  saugleitung dl das Waschwassex in die  Druckleitung e, e1 fördert.

   Dieses Wasch  wasser gelangt also über den Verteiler e3  oberhalb der Wäschepackung und durch  strömt diese unter dem     Einfloss    seines Eigen  gewiehtes sowie     unter        diem        Einfloss    des     durch     die     Saugleitung        dl    erzeugten     Unterdruckes     im     untern        Teil    des.

       Wäisch-epaackungsiraumes.     Das Waschwasser erhält     hierdurch        eine        aus-          reichende        Zirkulätions@geschwindigkeit,    so       dass    man mit     einer        verhältnismässig    geringen       Wassermenge        auskommt,    um die Wäsche      ständig vom Waschwasser zu bespülen.

   Das  von     oben    nach unten strömende Waschwasser  wird durch den     Verteiler        e2    auch gegen den  Zylindermantel des Wäschepackungsraumes  gedrängt und fliesst zum Teil au der Innen  wandung entlang nach unten. Dass Metall  thermometer g4 zeigt infolgedessen in der  Hauptsache die Temperatur dieses herunter  strömenden Waschwassers an, da der Zylin  dermantel, der zweckmässig aus Kupfer be  steht, als guter     Wärmeleiter    die Temperatur  dieses Wassers annimmt.

   Es ist zweckmässig,  das     Thermometer    so     einzuregulieren,    sass es  unmittelbar die Wassertemperatur anzeigt,  wobei also der     Temperaturabfall,    der sich bei  gegebener Lage dieses Thermometers in  bezug auf die Wandung des     Wäsehepak-          kungsraumes    gegenüber dem Waschwasser  ergibt, eliminiert ist.  



  Nach Beendigung des Waschvorganges  wird die Pumpe d abgestellt, indem der  Hebel g6 von seiner vorherigen linksseitigen  Labe in die senkrechte Mittellage bewegt  wird. Hierauf wird der Deckel a5 abgenom  men, die Wäsche in die     Zentrifuge        b    ge  bracht und alsdann ein neuer zu waschender  Posten in den Wäschepackungsraum a ein  gefüllt. Hierauf wird der Vorgang bezüglich  des Wäschepackungsraumes a wiederholt, je  doch unter Verbringen des Schalthebels     g3          von    seiner senkrechten Mittellage in die in  Fig. 6 dargestellte rechtsseitige Endlage, bei  welcher die Doppelpumpe d derart einge  schaltet wird, sass sowohl die Saugleitung d1  als auch die Leitung d2 Wasser in die Druck  leitung e, e1 fördern.

   Zugleich wird der  Schalthebel g5 von der senkrechten, neutralen  Lage in die in Fig. 1 dargestellte rechtssei  tige Stellung bewegt, was zur Folge hat,  sass der Elektromotor, der durch Betätigung  des Schalters g3 in Betrieb gesetzt wurde,  nunmehr die Zentrifuge antreibt. Ist der  Wäschepackungsraum mit einer     Rührvorrich-          tung    versehen, dann wird diese zweckmässig  durch denselben angetrieben, und zwar unter  Zwischenschaltung einer Kupplung, so dass  man nach Belieben nur die Rührvorrichtung  oder aber die Rührvorrichtung und die Zen-    trifuge in Bewegung setzen kann.

   Es ent  spricht dann die eben genannte Lage des  Schalthebels g5, wie sie in Fig. 1 dargestellt  ist, dem letzteren Falle, wogegen das Ver  bringen des Schalthebels in die linksseitige  Endlage lediglich die Rührvorrichtung in  Bewegung setzt, indem die Kupplung zwi  schen Motor und Zentrifuge ausgerückt ist.  



  Bei der Ausführung nach Fig. 5 ist die  Druckleitung, die .au die Pumpe d ange  schlossen isst, axial durch den     Wäschepak-          kungsraum    a hindurchgeführt, und zwar ist,  wie ersichtlich, die Pumpe d an ein den  Wäschepackungsraum senkrecht durchsetzen  des zentrales Rohr e3 angeschlossen, dessen  oberes Ende (als Brause e4 ausgebildet ist,  indem die seitlichen Öffnungen e5 zum seit  lichen Aussprühen des Wassers dienen.  



  Ist der Wäschepackungsraum mit einem  Rührwerk versehen, so kann dieses auf dem  in der Fig. 5 dargestellten Rohr e3 gelagert  werden, wobei die Rührwerkantriebswelle  zweckmässig durch das Rohr selbst hindurch  geführt wird. Hierbei kann man das obere  Ende des Rohres in üblicher Weise durch  eine Klauenkupplung mit dem Rohrflügelteil  lösbar verbinden. Das Waschwasser strömt       dann    zwischen der     Rührwerkantriebswelle     und der Innenwand des Rohres<I>e3</I>     in        einem     genügend weit zu     beinessenden    Ringraum       hindurch.     



  Wird die Wasch- und     Kocheinrichtung          ohne        Wäschezentrifuge    vorgesehen,     dann    ent  fällt die Saugrohrleitung     d2,    und es: ist     dann     die Pumpe d als     einfache:    Pumpe     rausgebildet,          die        lediglich    mit der     Saugleitung        d,_    zusam  menarbeitet     (Fig.    1)     bezw.    mit dem Rohr     e3          (Fig.    5).  



  Statt der in     Fig.    4 dargestellten radialen  Anordnung des Endes     f,    der Wasserzufuhr  leitung     f    'kann auch .eine     unmittelbar        tangen-          tiale    Einmündung dieses Rohrendes in den       Wäschepackungsraum    vorgesehen werden,       wobei    dann natürlich     dass    Rohrende offen ist.

    Es ist jedoch auch eine andere Anordnung  möglich,     beispielsweisse    in der Art, wie sie  in     Fig.    5 strichpunktiert durch die Rohrlei  tung h und den     Verteilerring        hl        angedeutet         ist, wobei die     Rohrleitung    h an die Rohrlei  tung f bezw. an den Durchflusserhitzer f s an  geschlossen wird. Der Verteilerring hl säumt,  wie ersichtlich, den obern Innenrand des  Wäschepackungsraumes und ist mit einer  Reihe von     Austrittsöffnungen    versehen, die  zweckmässig so angeordnet werden, dass das  ausströmende Wasser sich auf die ganze Ober  fläche des Wäschepackes verteilt.

   Es kann  dann bei einer solchen Anordnung die Zufuhr  des Wassers in den Heizraum a3 unter Be  nutzung des Durchflusserhitzers f8 bei voll  gepacktem Wäscheraum erfolgen, wobei be  reits eine erste Durchweichung der Wäsche  mit heissem Wasser erreicht wird.  



  Demgegenüber hat die tangentiale Ein  strömung des Wassers in den     Wäschepak-          kungsraum    den Vorteil, dass man bei ein  strömendem Wasser durch geöffneten Deckel  im     Wäscheraum    hantieren kann, ohne durch  das einströmende Wasser belästigt zu werden.  da dieses der Wand entlang strömt. Dies ist  von besonderem Vorteil     beim    Auswaschen des  Wäschepackungsraumes nach Gebrauch, d. h.  also beim Reinigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisch beheizte Wasch- und Koch einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einem zum Anschluss eines Wasserzufuhr schlauches versehene Rohrleitung in den Wäschepackungsraum mündet und mit einem Abschlussorgan ausgerüstet ist, das durch eine am Aussenmantel angeordnete Betäti gungsvorrichtung steuerbar ist. UNTERANSPRÜCHE: l. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung tangential in den Wäschepackungsraum mündet. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die vorn geschlos sene Rohrleitung radial durch den Zylinder- mantel des Wäschepackungsraumes hindurch geführt und innerhalb des Mantels mit einer seitlichen Mündung versehen ist, so dass der austretende Wasserstrahl tangential zum .Mantel liegt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung an einen den obern Innenrand des Wäschepak- kungsraumes säumenden Verteilerring ange schlossen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in die Rohrleitung ein elektrischer Durchlauferhitzer eingeschal tet ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Betätigungs vorrichtung für das Abschlussorgan an dem am Aussenmantel der Einrichtung befestig ten Schaltbrett angeordnet ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Rohrleitung ein als Absperrventil ausgebildetes Abschlussorgan angeordnet ist, das durch eine Drehwelle steuerbar ist, die das Schaltbrett durchsetzt und am freien Ende mit einem Drehknopf versehen ist.
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