CH250041A - Zusammenlegbares Feldbett. - Google Patents
Zusammenlegbares Feldbett.Info
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Description
Zusammenlegbares Feldbett. Gegenstrand vorliegender Erfindung ist ein zusammenlegbares, Feldbett. Die bekann ten Feldbetten besitzen ein Liegetuch, an dessen Längsseiten in Hohlsäumen Stangen eingesteckt sind. An diesen werden Bügel als Stützen angesetzt, die gleichzeitig das Liege tuch spannen sollen. Mit den bestehenden ein und feststellbaren Bügeln ist das Einregulie ren der Stützen auf die benötigte Spann weite und das Spannen des Liegetuches un praktisch, umständlich und zeitraubend.
Netze als Liegematerial an Stelle des Liegetuches waren aus diesem Grunde bis heute für Feldbetten nicht ve.rwendba.r. Es braucht nämlich viel Kraft, um ein Netz zu spannen.
Das zuea.mmenlegbare Feldbett nach vor liegender Erfindung ist gekennzeichnet durch zwei Längsträger, mindestens zwei zwischen denselben anzuordnenden, bei Nichtgebrauch zusammenklappbaren Kniehebelstützen, die derart ausgebildet sind, dass3 beim Aufstellen des Feldbettes das zwischen den Längsträ gern befindliche Liegematerial durch Knie hebelwirkung dieser Stützen gespannt wer den kann.
Um auch beim Gebrauche sich ausdeh nendes Liegematerial genügend spannen zu können, kann die Stütze derart ausgebildet werden, da.ss ihre Spannweite regulierbar ist. Infolgedessen können als Liegematerial ausser Liegestoffe auch Netze Verwendung finden.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Er- findungsigegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 ist eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. ä eine Draufsicht der Kniehebel stütze.
Fig. 4 zeigt den mittleren Teil der Knie hebelstütze in Vorderansicht in grösserem Massstab.
Fig. 5 ist die Draufsicht auf das. Ende des einen Teils der Stütze.
Fig. 6 zeigt das fertig zusammengesetzte Feldbett in der Seitenansicht.
Fig. 7 zeigt dasselbe in Vorderansicht. Fig. 8 ist die Draufsicht auf das Feld- Bett. Die Kniehebelstütze besteht aus den zwei Teilen 1 und 2, die vorteilhafterweise Rohre. z. B. aus Stahl, Eisen., Messing, Duralumi- nium usw., sind. Diese Teile können auch aus armiertem Holz oder aus Stangen, Profil stangen aus Leichtmetall hergestellt werden.
Das armierte Holz besitzt Metallteile, die auf dem Holze durch Schrauben, Nieten oder Leimen befestigt sind, zwecks Erhöhung der Festigkeit. An den obern Enden der zwei Teile 1 und 2 sind die Halbrührstücke 8 be festigt, z. B.. aufgeschweisst oder aufgelötet. Die Rohre 1 und 2 sind so gebogen, dass sie, wenn gebrauchsfertig zusammengesetzt, einen Bügel bilden. Das Ende 4 des Rohres 1 ist zusammengedrückt, daran sind die zwei Flacheisünstücke 5 und 6 aufgeschweisst oder aufgelötet.
In deren Mitte ist der Bolzen 7 eingesetzt; an deren Enden ist der Bolzen 8 angebracht, der,als Gelenkzapfen dient. Das andere Rohrstück 2 ist am Ende ebenfalls zusammengedrückt. In diesem ist das Flach eisen 10 eingeschweisst oder eingelötet. Dieses Flaeheisenstück 10 besitzt die zahnartigen Aussparungen 11 und den Längsschlitz 12. Über das Ende des Rohrstückes 1 ist eine Hülse 13 verschiebbar angeordnet.
Für das Feldbett genügen drei solcher Stützen.
Beim Gebrauche wird nun vorerstentspre- chend der Breite des Liegetuches der Bolzen 8 in der Kniehebelstütze in dem Längsschlitz 12 so weit verschoben (Fig. 4), dass die Knie- hebelstütze dee Liegetuch straff spannen kann.
Sodann wird die Kniehebelstütze mit ihren Halbrohrstücken 3 an die Stangen 14 des Liegetuches 15 gesetzt. Das ist leicht möglich, weil der Abstand der Halbrohr stücke 3 durch die Winkelbildung (Fig. 4) der Stütze kleiner ist als,
die Spannweite des Liegetuches. Sobald der Winkel der Knie- hebelstütze gestreckt wird, drehen sich die beiden Rohrstücke 1 und 2 um den Bolzen 8, es gelangt der Bolzen 7 in eine Aussparung 11 des Rohrstückes 2. Die Hülse 13 wird vorwärtsgeschoben, dadurch wird das Flach- eisenstück 10 in den.
Flacheisen 5 und G zurückgehalten. Die Kniehebelstütze ist da durch gesichert, sie kann, nicht von selbst zurückgehen. Der Bolzen 7, der in einer der Aussparungen 11 sitzt, gibt der Stütze die notwendige Festigkeit; die Spannung des Liegetuches bleibt bei Belastung gesichert.
Beim Strecken des, Winkels entsteht eine Kniehebelwirkung. Dasi Liegetuch wird mit wenig Kraftaufwand und rasch durch die Kniehebelwirkung genügend gespannt. Die Halbrührstücke 3 sichern die Stütze gegen seitliches Umkippen. Sobald bei Nichtge brauch das Feldbett versorgt werden soll, wird die Hülse 13 an der Kniehebelstütze zurück geschoben.
Dadurch wird es möglich, einen Winkel zu bilden, der Bolzen 7 kommt aus der Aussparung 11 heraus, dabei drehen sich die beiden Rohrstücke 1 und 2 um den Bolzen 8; der Abstand der beiden Halbrührstücke 3 wird kleiner; die Kniehebelstütze lässt sich von den Stangen 14 des Liegetuches, entfer nen. und mit diesem zusammenklappen und versorgen.
In denkbar kurzer Zeit lässt sich ein Feldbett aufstellen, das Liegetuch ge nügend spannen und ebenso rasch lässt sieh das Feldbett zusammenlegen.
Statt der Hülse 18 können andere Siche rungen, wie z. B. Klinken, Federn, Stifte usw., angewendet werden. Auch lässt sich durch entsprechende Anordnung der Lage der Drehachse des Bolzens 8 gegenüber der hori zontalen Mittellinie eine Sicherung gegen un beabsichtigtes Aufklappen des Kniehebels ohne Hülse, Klinken, Stifte erzielen. Dabei wird beim Spannen die Drehachse des, Knie hebels über eine labile in eine stabile Gleich gewichtslage gekippt, wie dies z.
B. beim Versehluss der Bierflaschen. der Fall ist.
Das Regulieren der Spannweite der Knie hebelstütze kann statt mit den zahnartigen Aussparungen 11 anders, ausgeführt werden, wie z. B. durch wellenförmige Gestaltung des Stückes 10, wobei ein Stift in eines der Wel lentäler eingreift.
Vorteilhafterweise wird als Liegematerial ein Netz verwendet, das mit den Kniehebel stützen genügend gespannt werden kann und im Gebrauche viel angenehmer ist, wie z. B. die Hängematten, Das Netz kann aus Hanf schnüren bestehen, oder aus anderem Mate rial, wie z. B. aus Lederriemen, Seiden-,oder Papierschnüren, oder aus Draht, z. B. aus Leichtmetall, hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zusammenlegbares Feldbett, gekennzeich net durch zwei Längsträger, mindestens zwei zwischen, denselben .anzuordnenden, bei Nicht gebrauch zusammenklappbaren Knielhebel- stützen, die derart ausgebildet sind, dass beim Aufstellen des Feldbettes das zwischen den Längsträgern befindlieheLiegematerial durch Kniehebelwirkung dieser Stützen gespannt werden kann.UNTERANSPRüCHE 1. Feldbett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, das Liegematerial aus Stoff besteht. 2. Feldbett nach Patentanspruch, dadurcb gekennzeichnet, da.ss das Liegematerial aus einem Netz besteht. 3. Feldbett nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Kniehebel stütze als Bügel geformt ist, der aus zwei gelenkig mit einander verbundenen Teilen. besteht. 4.Feldbett nach Patentanspruch, dadurch -kennzeichnet, da,-ff die freien Enden der Kniehebelstütze für die Längsträger Trag stücke besitzen, welche sieh infolge der durch Kniekung verkürzten Spannweite der Knie hebelstütze an die Längsträger .des Liege- materials ansetzen lassen, um dann durch Strecken des: Winkels der Kniehebelstütze das Liegematerial straff zu spannen. 5.Feldbett nach Patentanspruch, dadurch <B>(V</B> -ipunkt kennzeichnet, dass der Gelenkdrel der Kniehebelstütze in seiner Lage veränder lich ist, um die Stütze auf verschiedene Spannweiten -einstellen zu können. 6.Feldbett nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des einen Teils der Stütze ein mit Zähnen versehenes Stück befestigt ist, das mit einem den Gelenkzapfen aufnehmenden Längsschlitz versehen ist, zum Zwecke, die Spannweite der Kniehebelstütze einregulie ren zu können.7. Feldbett nach Patentanspruch und Un teransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeieh- net, dass am Ende des andern Teils der Stütze ein Stück befestigt ist, das zwei Bol zen besitzt, wovon der äussere Balzen den Gelenkzapfen der Kniehebeletütze bildet: B.Feldbett nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Teil der Stütze eine verschiebbare Hülse aufgesetzt ist, welche die Kniehebelstütze in gestrecktem Zustande gegen unbeabsichtigtes Zusammen klappen sichert. 9.Feldbett nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Spannen die Dreh- achse des Kniehebels über eine labile in eine stabile Gleichgewichtslage kippt, so dass- die Kniehebelstütze in gespanntem Zustande nicht unbeabsichtigt zusammenklappen kann.10. Feldbett nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der äussere Bolzen, der als Ge lenkzapfen der Kniehebelstütze dient, im Längsschlitz verschiebbar ist, während der andere Bolzen beim Strecken des, Winkels in eins Zahnlücke fällt. 11. Feldbett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kniehebel stütze aus Stahl besteht. 12. Feldbett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kniehebel stütze aus Leichtmetall besteht. 13.Feldbett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kniehebel- stütze aus armiertem Holz angefertigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH250041T | 1947-04-11 |
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| CH250041D CH250041A (de) | 1947-04-11 | 1947-04-11 | Zusammenlegbares Feldbett. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH250041A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5109556A (en) * | 1991-03-05 | 1992-05-05 | Cook David G | Camp cot with adjustable to tensioning |
| US10820709B2 (en) * | 2015-04-13 | 2020-11-03 | Topsun Creative Design | Foldable bed |
-
1947
- 1947-04-11 CH CH250041D patent/CH250041A/de unknown
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