CH250041A - Zusammenlegbares Feldbett. - Google Patents

Zusammenlegbares Feldbett.

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CH250041A
CH250041A CH250041DA CH250041A CH 250041 A CH250041 A CH 250041A CH 250041D A CH250041D A CH 250041DA CH 250041 A CH250041 A CH 250041A
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CH
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Inventor
Ag Aug Schneider Co
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Aug Schneider & Co Ag
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Publication of CH250041A publication Critical patent/CH250041A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/64Travelling or camp beds
    • A47C17/70Travelling or camp beds the bed frame being foldable about a horizontal axis

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Description


      Zusammenlegbares    Feldbett.         Gegenstrand    vorliegender Erfindung ist  ein     zusammenlegbares,    Feldbett. Die bekann  ten Feldbetten besitzen ein Liegetuch, an  dessen Längsseiten in Hohlsäumen     Stangen     eingesteckt sind. An diesen werden Bügel als  Stützen angesetzt, die     gleichzeitig    das Liege  tuch spannen sollen. Mit den bestehenden ein  und feststellbaren Bügeln ist das Einregulie  ren der Stützen auf die     benötigte    Spann  weite und das Spannen des Liegetuches un  praktisch, umständlich und zeitraubend.  



  Netze als Liegematerial an Stelle des  Liegetuches waren aus diesem Grunde bis  heute für Feldbetten nicht     ve.rwendba.r.    Es  braucht nämlich viel Kraft, um ein Netz zu  spannen.  



  Das     zuea.mmenlegbare    Feldbett nach vor  liegender Erfindung ist gekennzeichnet durch  zwei Längsträger, mindestens zwei zwischen  denselben anzuordnenden, bei Nichtgebrauch  zusammenklappbaren     Kniehebelstützen,    die  derart ausgebildet sind,     dass3    beim Aufstellen  des     Feldbettes    das zwischen den Längsträ  gern befindliche Liegematerial durch Knie  hebelwirkung dieser Stützen gespannt wer  den kann.  



  Um auch beim Gebrauche sich ausdeh  nendes     Liegematerial    genügend     spannen    zu  können, kann die Stütze derart ausgebildet  werden,     da.ss    ihre Spannweite regulierbar ist.       Infolgedessen    können als Liegematerial ausser  Liegestoffe auch Netze Verwendung finden.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist der     Er-          findungsigegenstand        in    einer     beispielsweisen     Ausführungsform     dargestellt.            Fig.    1 ist eine Vorderansicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht und       Fig.        ä    eine Draufsicht der Kniehebel  stütze.  



       Fig.    4 zeigt den     mittleren    Teil der Knie  hebelstütze in Vorderansicht in grösserem  Massstab.  



       Fig.    5     ist    die Draufsicht auf das. Ende  des einen Teils der Stütze.  



       Fig.    6 zeigt das fertig     zusammengesetzte          Feldbett    in der     Seitenansicht.     



       Fig.    7 zeigt dasselbe in Vorderansicht.       Fig.    8     ist    die Draufsicht auf das Feld-    Bett.  Die     Kniehebelstütze    besteht aus den zwei  Teilen 1 und 2, die     vorteilhafterweise    Rohre.  z. B. aus Stahl,     Eisen.,        Messing,        Duralumi-          nium        usw.,    sind. Diese Teile können auch  aus armiertem Holz oder aus Stangen, Profil  stangen aus Leichtmetall hergestellt werden.  



  Das armierte Holz besitzt Metallteile, die  auf dem Holze durch Schrauben, Nieten oder  Leimen     befestigt    sind,     zwecks    Erhöhung der       Festigkeit.    An den obern Enden der zwei  Teile 1 und 2 sind die Halbrührstücke 8 be  festigt, z.     B..    aufgeschweisst oder aufgelötet.  Die Rohre 1 und 2 sind so gebogen, dass sie,  wenn gebrauchsfertig     zusammengesetzt,    einen  Bügel bilden. Das Ende 4 des Rohres 1 ist       zusammengedrückt,    daran sind die zwei       Flacheisünstücke    5 und 6     aufgeschweisst    oder  aufgelötet.

   In deren     Mitte        ist    der Bolzen 7  eingesetzt; an deren Enden ist der Bolzen 8       angebracht,        der,als        Gelenkzapfen    dient. Das  andere Rohrstück 2 ist am Ende ebenfalls      zusammengedrückt. In diesem ist das Flach  eisen 10     eingeschweisst    oder eingelötet. Dieses       Flaeheisenstück    10 besitzt die     zahnartigen          Aussparungen    11 und den Längsschlitz 12.  Über das Ende des Rohrstückes 1 ist     eine          Hülse    13 verschiebbar angeordnet.

   Für     das          Feldbett    genügen drei     solcher    Stützen.  



  Beim Gebrauche wird nun     vorerstentspre-          chend    der     Breite        des    Liegetuches der Bolzen  8 in der     Kniehebelstütze    in dem     Längsschlitz     12 so weit verschoben     (Fig.    4), dass die     Knie-          hebelstütze        dee    Liegetuch straff     spannen     kann.

   Sodann     wird        die        Kniehebelstütze    mit  ihren     Halbrohrstücken    3 an die Stangen 14  des     Liegetuches    15 gesetzt. Das ist     leicht     möglich,     weil    der Abstand der Halbrohr  stücke 3     durch    die     Winkelbildung        (Fig.    4)  der     Stütze        kleiner    ist     als,

      die     Spannweite    des       Liegetuches.    Sobald der     Winkel    der     Knie-          hebelstütze    gestreckt wird,     drehen    sich die  beiden Rohrstücke 1 und 2 um den Bolzen 8,  es gelangt der Bolzen 7     in        eine        Aussparung     11     des        Rohrstückes    2. Die Hülse 13 wird  vorwärtsgeschoben, dadurch wird das     Flach-          eisenstück    10 in den.

   Flacheisen 5 und G       zurückgehalten.    Die     Kniehebelstütze    ist da  durch     gesichert,    sie     kann,    nicht von selbst       zurückgehen.    Der Bolzen 7, der in     einer    der  Aussparungen 11 sitzt,     gibt    der Stütze die       notwendige    Festigkeit; die Spannung des       Liegetuches    bleibt bei Belastung gesichert.

    Beim Strecken des,     Winkels        entsteht    eine       Kniehebelwirkung.        Dasi    Liegetuch wird     mit     wenig Kraftaufwand     und    rasch durch die       Kniehebelwirkung    genügend gespannt. Die       Halbrührstücke    3 sichern die     Stütze    gegen       seitliches        Umkippen.    Sobald bei Nichtge  brauch das Feldbett versorgt werden soll, wird  die Hülse 13 an der     Kniehebelstütze    zurück  geschoben.

   Dadurch wird es möglich,     einen     Winkel zu     bilden,    der Bolzen 7     kommt        aus     der     Aussparung    11 heraus, dabei drehen sich  die beiden Rohrstücke 1 und 2 um den Bolzen  8; der Abstand der beiden Halbrührstücke 3  wird     kleiner;        die        Kniehebelstütze    lässt sich  von den Stangen 14 des     Liegetuches,    entfer  nen.     und    mit     diesem        zusammenklappen        und     versorgen.

   In denkbar kurzer Zeit     lässt        sich       ein Feldbett aufstellen, das Liegetuch ge  nügend spannen und ebenso rasch lässt sieh  das Feldbett zusammenlegen.  



  Statt der Hülse 18 können andere Siche  rungen, wie z. B.     Klinken,    Federn,     Stifte     usw., angewendet werden. Auch lässt sich  durch     entsprechende    Anordnung der Lage der       Drehachse    des Bolzens 8     gegenüber    der hori  zontalen     Mittellinie        eine        Sicherung    gegen un  beabsichtigtes Aufklappen des Kniehebels  ohne Hülse, Klinken,     Stifte    erzielen. Dabei  wird beim     Spannen    die Drehachse des, Knie  hebels über eine labile in eine stabile Gleich  gewichtslage gekippt, wie dies z.

   B. beim       Versehluss    der     Bierflaschen.    der Fall ist.  



  Das     Regulieren    der     Spannweite    der Knie  hebelstütze     kann    statt mit den     zahnartigen     Aussparungen 11 anders, ausgeführt werden,  wie z. B. durch     wellenförmige    Gestaltung des  Stückes 10, wobei ein Stift in eines der Wel  lentäler eingreift.  



       Vorteilhafterweise    wird als Liegematerial  ein Netz verwendet, das mit den Kniehebel  stützen     genügend    gespannt werden kann und  im Gebrauche     viel    angenehmer ist, wie z. B.  die Hängematten, Das Netz kann aus Hanf  schnüren bestehen, oder aus     anderem    Mate  rial,     wie    z. B. aus Lederriemen,     Seiden-,oder     Papierschnüren, oder aus Draht, z. B. aus       Leichtmetall,        hergestellt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusammenlegbares Feldbett, gekennzeich net durch zwei Längsträger, mindestens zwei zwischen, denselben .anzuordnenden, bei Nicht gebrauch zusammenklappbaren Knielhebel- stützen, die derart ausgebildet sind, dass beim Aufstellen des Feldbettes das zwischen den Längsträgern befindlieheLiegematerial durch Kniehebelwirkung dieser Stützen gespannt werden kann.
    UNTERANSPRüCHE 1. Feldbett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, das Liegematerial aus Stoff besteht. 2. Feldbett nach Patentanspruch, dadurcb gekennzeichnet, da.ss das Liegematerial aus einem Netz besteht. 3. Feldbett nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Kniehebel stütze als Bügel geformt ist, der aus zwei gelenkig mit einander verbundenen Teilen. besteht. 4.
    Feldbett nach Patentanspruch, dadurch -kennzeichnet, da,-ff die freien Enden der Kniehebelstütze für die Längsträger Trag stücke besitzen, welche sieh infolge der durch Kniekung verkürzten Spannweite der Knie hebelstütze an die Längsträger .des Liege- materials ansetzen lassen, um dann durch Strecken des: Winkels der Kniehebelstütze das Liegematerial straff zu spannen. 5.
    Feldbett nach Patentanspruch, dadurch <B>(V</B> -ipunkt kennzeichnet, dass der Gelenkdrel der Kniehebelstütze in seiner Lage veränder lich ist, um die Stütze auf verschiedene Spannweiten -einstellen zu können. 6.
    Feldbett nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des einen Teils der Stütze ein mit Zähnen versehenes Stück befestigt ist, das mit einem den Gelenkzapfen aufnehmenden Längsschlitz versehen ist, zum Zwecke, die Spannweite der Kniehebelstütze einregulie ren zu können.
    7. Feldbett nach Patentanspruch und Un teransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeieh- net, dass am Ende des andern Teils der Stütze ein Stück befestigt ist, das zwei Bol zen besitzt, wovon der äussere Balzen den Gelenkzapfen der Kniehebeletütze bildet: B.
    Feldbett nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Teil der Stütze eine verschiebbare Hülse aufgesetzt ist, welche die Kniehebelstütze in gestrecktem Zustande gegen unbeabsichtigtes Zusammen klappen sichert. 9.
    Feldbett nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Spannen die Dreh- achse des Kniehebels über eine labile in eine stabile Gleichgewichtslage kippt, so dass- die Kniehebelstütze in gespanntem Zustande nicht unbeabsichtigt zusammenklappen kann.
    10. Feldbett nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der äussere Bolzen, der als Ge lenkzapfen der Kniehebelstütze dient, im Längsschlitz verschiebbar ist, während der andere Bolzen beim Strecken des, Winkels in eins Zahnlücke fällt. 11. Feldbett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kniehebel stütze aus Stahl besteht. 12. Feldbett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kniehebel stütze aus Leichtmetall besteht. 13.
    Feldbett nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kniehebel- stütze aus armiertem Holz angefertigt ist.
CH250041D 1947-04-11 1947-04-11 Zusammenlegbares Feldbett. CH250041A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5109556A (en) * 1991-03-05 1992-05-05 Cook David G Camp cot with adjustable to tensioning
US10820709B2 (en) * 2015-04-13 2020-11-03 Topsun Creative Design Foldable bed

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5109556A (en) * 1991-03-05 1992-05-05 Cook David G Camp cot with adjustable to tensioning
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