CH250103A - Elektrothermische Einrichtung zur Erhitzung von Gasen. - Google Patents
Elektrothermische Einrichtung zur Erhitzung von Gasen.Info
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Description
Elektrothermische Einrichtung zur Erhitzung von Gasen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrothermische Einrichtung zur Erhitzung von Gasen, z. B. Luft, beispielsweise fitr Laboratorien, welche Einrichtung sich dadurch auszeichnet, da¯ ein aus feuerfestem Material bestehendes. an beiden Enden offcnes Wärmeschutzrohr, dessen Länge grosser ist als sein Aussendurchmesser, einen sich in Längsrichtung des Rohres erstreckenden elek- trischen Heizkörper umschliesst und wenigstens an einer Stelle mit einer Zuleitung für zu erhitzendes Gas in Verbindung steht, zum Zwecke, das unte, r Druck in das Rohr einströmende Gas beim Durchströmen des Rohres durch den Heizkörper zu erhitzen. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan- des im Vertikalschnitt dargestellt. Die gezeichnete Einrichtung besitzt einen scheibenf¯rmigen Fu¯ 1 mit einem nach oben ragenden Stutzen 2, welcher eine vertikal 3 Bohrung 3, ein von seitwärts in dieselbe mündendes Zuleitungsrohr (Schlauchansehlussstutzen) 4 für unter Druck zuströ- mendes, zu erhitzendes Gas, z. B. Luft, und auf der gegenüberliegenden Seite eine Regu lierschraube, 5 a. ufweist. Von oben ist in den Rohrstutzen 2 ein Verbindungsrohr 6 eingeschraubt. Das Rohr 6 trägt einen mittels seines Bodens 7a auf dasselbe geschraubten, metallenen, bis auf die Gewinde¯ffnung ge sehlossenen und sieh auf den Teil 2 abstützenden Hohlzylinder 7, in den ein aus feuerfestem Material, z. B. einer Mischung aus ge- branntem Ton, Tuffstein und z. B. Silicofluorid, bestehendes Wärmeschutzrohr 8 koaxial eingesetzt ist. Zwischen 7 und 8 ist ein ringförmiger Hohlraum 8a vorhanden. Dieser Hohlrauxn ist oben durch eine in einem das obere Ende des Zylinders 7 darstellenden Ring 18 eingeschraubte Stopfbüchse 9 mit hitzebeständigem Packungsring 10, z. B. aus A. sbestschnur, abgeschlossen, so dass das Wärmeschutzrohr oben einen festen Halt hat, ohne dass dadurch seine Wärmeausdeh- nung behindert wird.In das eine grössere Länge als sein Au¯endurchmesser besitzende Rohr 8 ist ein längs durchbohrter Bern 11 . aus feuerfestem Material eingesetzt, welcher in einer schraubenlinienförmig verlaufenden Rille 12 am äussern Umfang einen aus schraubenförmig gewundenem elektrischem Widerstandsdraht bestehenden Heizleiter 13 trägt, dessen Enden mit Steekerstiften 14 : einer auf dem Umfang des Hohlzylin ders 7 befestigten Steckdose 15 verbunden sind. Dieser Heizleiter 13 bildet mit dem Kern 11 den Heizkörper der Einrichtung, welcher so bemessen ist, dass die Wendel 13 in das Wärmeschutzrohr spiellos passt, wobei ein Hohlraum 16 zwischen dem liera 11 und dem Wärmeschutzrohr 8 entsteht. Die Längsbohrung des Kernes 11 hat vorteilhaft gegenüber dem als Erhitzungs- kanal dienenden Hohlraum 16 einen sehr kleinen Querschnitt, so dass relativ wenig Gas durch den Kern hindurchstromt. Für den Eintritt des zu erhitzenden Gases in den Kanal 16 ist das untere Ende des Kernes mit Ausnehmungen 17 versehen. Durch die beschriebene Anordnung und Ausbildung des Heizkörpers 11, 13 wird eine zwangsweise und gleichmässig zunehmende Erhitzung des von unten nach oben den KanaJ 16 durchströmenden Gases ermöglicht. Die Anordnung ka. nn so getroffen sein, daB eine gefährliche Uberhitzung des Heizleiters 13 vermieden wird. In einer Ausbuchtung des Ringes 18 ist eine vertikale Schwenkachse 19 drehbar und in der Ungsrivhtung des Kanals verstellbar gelagert, die am obern Ende rechtwinklig umgebogen ist und eine Drossel-und Ver teilungsscheibe 20 für das erhitzte Gas trägt. Mit Hilfe eines auf der Aches, 9 19 ten Stellringes, 21 ka. nn die Höhe desselben und damit auch der Abstand zwischen dem obern Ende des Rohres 8 und der Scheibe 20 denjeweiligenVerhältnissen entsprechend eingestellt werden. Mittels der Scheibe 20 ist es durch entsprechendes Seitwärtsschwenken derselben m¯glich, den oben aus dem Fanal 16 austretenden heissen Gasstrom nach dem über der Scheibe 20 gehaltenen, zu erwärmenden Objekt seitlich mehr oder weniger abzu- lenken. Zur vorübergehenden raschen Drosselung des von unten eintretenden Gasstromes, zwecks mehr oder weniger starker Erhitzung desselben, ist in dem Rohr 6 eine von aussen betätigbare Drosselklappe 22 angeordnet. Statt das zu erhitzende Gas unmittelbar in den Kanal 16 einzuführen, könnte unter Anordnung von Öffnungen am untern Ende des Rohres 8 der Gaseintritt seitwärts am obern Endteil des Zylinders 7 angeordnet sein und somit der Raum-8a als Vorwärmekanal verwendet werden oder es könnte dieser Ringraum 8a zwischen dem Hohlzylinder 7 und dem Rohr 8 durch einen weiteren, unten geschlossenen, oban die Stopfbüchse nicht erreichenden Hohlzylinder zu einem länge- ren, d. h. doppelt so langen Vorwärmungs- kana. 1 ausgebildet sein, dem das zu erhitzende Gas vom Rohr 6 oder direkt zugeführt werden könnte. Dadurch ka-nn, wie es sich bei einem Versuchsapparat gezeigt hat, eine Vor wärmung des Gases auf ungefähr 200 C erreicht werden. Die Austrittsöffnung des Kanals 16 könnte auch durch ein Sieb gegen einfallende feste Stoffe geschützt sein. Die Schraube 5 ist in ihrer Länge so bemessen, dass der Gaseintritt-aus dem Rohr 4 in die Bohrung 3 mittels der Schraube 5 nicht vollständig unterbrochen werden kann, a. nsonst unter Umständen eine Uberhitzung und Zerstörung des eingeschalteten Heizleiters stattfinden könnte. Die Wärmeabgabe vom Heizkörper an das Gas ist bei gleichbleibender Gasgeschwin- digkejit abhängig von der Temperatur des durchströmenden Gases und der Temperatur des Heizkörpers im betrachteten Punkte. Es besteht somit die Möglichkeit, dass der Heizkörper oben bei der Austrittsstelle des Gases überhitzt wird, wenn die Heizleistung pro Längeneinheit des Heizkörpers an dieser Stelle nicht reduziert würde. Um einer solchen Uberhitzung zu begegnen, könnte auch eine zweite regelbare Gaszuleitung an einer höheren Stelle des Kanals 16 angeordnet werden. Statt eines Heizleite, rs aus Widerstands- draht oder-band könnte auch ein Heizstab, z. B. aus Silit, verwendet werden. In diesem Fall käme der Kern 11 natürlich in Wegfall. Statt nur eines Heizkörpers können auch mehrere nebeneinander vorhanden sein, wenn es sich darum handelt, eine grössere Gasmenge zu erhitzen. Mit Hilfe der beschriebenen elektrother- mischen Einrichtung können Temperaturen des ausströmenden Gases durch entsprechende Drosselung desselben bis zu 800 und mehr Celsiusgraden erreicht werden. Statt Luft können auch andere Gase oder Gasmischungen erwärmt werden, z. B. solche, die durch chemische Einflüsse auf dem zu behandelnden Gegenstand eine Oxydation (oder Reduktion) desselben verhindern oder hintanhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Elektrothermische Einrichtung zur Erhitzung von Gasen, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus feuerfestem Matera. bestehendes, an beiden Enden offenes Wärmeschutzrohr, dessen Länge grösser ist als sein Aussendurch- messer, einen sich in Längsrichtung des Rohres erstreckenden elektrischen Heizkörper um- schliesst und wenigstens an einer Stelle mit einer Zuleitung für zu erhitzendes Gas in Verbindung steht, zum Zwecke, das unter Druck in das Rohr einströmende Gas beim Durchströmen des Rohres durch den Heiz- körper zu erhitzen.UNTERANSPR'0'CHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Regelung des in die Vorrichtung eintretenden Gasstromes vorhandem sind.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Untera. nspruch l, dadurch gekennzeichnet. dass der Heizkörper ein aus feuerfestem Ma terial bestehender, längsdurchbohrter und beiderends offener Kern mit auf ihn aufge wickeltem Heizleiter ist.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeschutzrohr von mindestens einem einen zwischen diesem Rohr und ihm vorhandenen Hohlraum nach aussen begrenzenden Hohlzylinder umgeben ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch und Untera. nsprüchen l und 3, dadurch gekenn zeiehnet, dass der Hohlzylinder auf einem von einem Fuss nach oben ragenden Rohr stehe, nal angeordnet ist, dessen unteres Ende eine Gaszuleitung aufweist, deren Austritts- querschnitt mittels einer Regulierschraube verändert werden kann.5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Heizkörper und Wärmeschutzrohr ein Hohlraum vorhanden ist, der mit einem Gasvorwärmkanal in Verbindung steht.6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen Hohlzylinder und Wärmeschutzrohr vorhandene Hohlraum am obern Ende durch eine Stopfbüchse mit hitze beständiger Packung geschlossen ist.7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Drosselung und Verteilung des aus dem Kanal erhitzt austretenden Gas- stromes vorhanden sind.8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Drosselung und Verteilung des erhitzten Gasstromes eine quer vor die Ausmündung des Kanals schwenkbare Scheibe vorgesehen ist, deren Schwenkachse in der Längsrichtung des Kanals verstellbar ist.9. Einrichtung nach Patentanspruel und Unteransprüehen 1, 7 und 8, gekennzeichnet durch einen elektrisehen Heizkörper, der im obern Teil eine kleinere Leistung pro Längeneinheit besitzt als im untern, zum Zwecke, eine Iokale Uberhitzung des Heizkörpers zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH250103T | 1945-11-19 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3654431A (en) * | 1970-08-19 | 1972-04-04 | Sylvania Electric Prod | Bunsen burner simulating flameless electric heater |
| US4636617A (en) * | 1984-08-08 | 1987-01-13 | Wagner Spray Tech Corporation | Heating coil assembly for a heavy duty hot air blower |
| USRE34018E (en) * | 1984-08-08 | 1992-08-04 | Wagner Spray Tech Corporation | Heating coil assembly |
| WO1994014715A1 (en) * | 1992-12-23 | 1994-07-07 | Aeromover Systems Corporation | Thermal jet glass cutter |
-
1945
- 1945-11-19 CH CH250103D patent/CH250103A/de unknown
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| WO1994014715A1 (en) * | 1992-12-23 | 1994-07-07 | Aeromover Systems Corporation | Thermal jet glass cutter |
| US5394505A (en) * | 1992-12-23 | 1995-02-28 | Aeromover Systems Corporation | Thermal jet glass cutter |
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