CH250292A - Eisenbetonrippendecke mit einzeln gefertigten Eisenbetonrippen und Platten. - Google Patents
Eisenbetonrippendecke mit einzeln gefertigten Eisenbetonrippen und Platten.Info
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Description
Eisenbetonrippendecke mit einzeln gefertigten Eisenbetonrippen und Platten. Die Erfindung betrifft eine Eisenbeton rippendecke mit einzeln gefertigten Eisen betonrippen und Platten, die einen ebenen Teil und schräg abwärts gerichtete Schenkel aufweisen und mittels dieser Schenkel auf den Rippen gelagert und durch Beton mit den Rippen zu einem einheitlichen Verbundkörper verbunden sind.
Erfindungsgemäss ist die Decke in der Weise ausgeführt, dass die obere und untere Fläche des ebenen Teils einander parallel sind, -wobei die Breite der untern Fläche min destens gleich derjenigen der obern Fläche ist, und dass die Dicke eines Schenkels unten höchstens so gross ist wie oben.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die erste Ausführungsform der Eisenbetonrippendecke. Fig. 2 zeigt eine Anzahl aufeinandergesta- pelter Platten dieser Ausführungsform.
Fig. 3 bis 5 zeigen im Querschnitt je eine weitere Ausführungsform der Eisenbeton rippendecke.
Die Elsenbetonrippendecke gemäss Fig. 1 -weist die aus dem ebenen Teil 1 und den schräg abwärts gerichteten Schenkeln 2 be stehenden Platten sowie die eisenarmierten Rippen 3 auf, auf -welchen die Enden 8 der Schenkel 2 aufliegen. Diese Teile sind werk mässig hergestellt.
Die obere Fläche 4 und die untere Fläche <B>5</B> des ebener Teils 1 sind einander parallel, und die Breite der untern. Fläche 5 ist gleich derjenigen der obern Fläche 4. Bei den Schen keln ist die obere Fläche 6 parallel zur untern Fläche 7. Die Knickkanten zwischen den obern Flächen und zwischen den untern Flä chen der Teile 1, 2 liegen auf jeder Platten seite senkrecht übereinander. Beispielsweise kann der ebene Teil eine Wandstärke von 5 cm aufweisen, während die Schenkel eine solche von nur 3 cm besitzen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, können die einzelnen Platten beim Transport und bei der Lagerung wenig Raum beanspruchend dicht aufeinandergelegt werden, so dass die Schen kel 2 trotz ihrer sperrigen Form und verhält- ni.smässig geringen Wandstärke vor Bruch ge schützt sind. Wird die .Schräge der Schenkel steiler gewählt, so wird bei gleichbleibender Stärke des ebenen Teils 1 die Wandstärke der Schenkel noch geringer, ohne dass der Vorteil des Ineina.nderstapelns verlorengeht.
Man kann also durch Wahl der geeigneten Schräge diejenige Schenkelstärke finden, die noch ge nügend Bruchsicherheit bietet.
Die Ausführungsform nach Fig.3 unter scheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 da durch, dass sich die obere Fläche 6 und die untere Fläche 7 der Schenkel gegen das Schenkelende 8 hin einander nähern.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 unter scheidet sich von den vorher beschriebenen dadurch, dass die Breite der untern Fläche 5 des ebenen Teils 1 grösser ist als diejenige der obern Fläche 4. Im übrigen entspricht diese Ausführungsform derjenigen gemäss Fig.l. Auch hier lassen sieh die Platten zur Vermei dung der Bruchgefahr der schwächeren Schenkel entsprechend Fig. 2 vollständig in einanderstapeln.
Bei den auf der linken Seite der Fig. 3 und 4 teilweise dargestellten Platten 1, 2 ist die Neigung der Schenkel 2 eine grössere als bei den in diesen Figuren rechts vollständig dargestellten Schenkeln.
Während bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen die obere Fläche 4 des ebenen Teils 1 mit den obern Flächen 6 der Schenkel 2 und die untere Fläche ä des ebenen Teils mit den untern .Flächen 7 der Schenkel ganten bilden, sind bei der Aus führungsform gemäss Fig.5 die Platten in der Weise ausgebildet,
dass die obern Flächen 6' und die untern Flächen 7' der Schenkel 2' im. Querschnitt sich als Kurven mit gleich- sinniger Krümmung darstellen, die ohne Knick in die einander parallelen Begren zungslinien 4', 5' des ebenen Teils 1' über gehen. Die untere Fläche 5' des ebenen Teils 1' ist mindestens gleich breit wie die zu ihr parallele obere Fläche 4' dieses Teils, so dass auch hier ein 1;Tbereinanderstapeln entspre chend Fig.2 möglich ist.
Die Begrenzungs flächen 6', 7' der Schenkel nähern sich ein ander gegen das Schenkelende 8 hin.
Durch die erwähnte Ausbildung der Platte ergibt sich ausser einer Verringerung der Schenkelstärke und der dadurch bedingten Ersparnis an Baustoff und Verringerung des Gewichtes der Decke der weitere Vorteil, dass die Platten unter unmittelbarer Berührung an dem plattenförmigen Teil und den Schenkel;-. ineinanderstapelbar sind, und darüber hinaus noch, dass zwischen den Tragbalken und der Gurtplatte auch der kleinste Mörtelkeil ent steht, wodurch das Gewicht der Decke auf ein Mindestmass herabgesetzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Eisenbetonrippendecke mit einzeln gefer tigten Eisenbetonrippen und Platten, die einen ebenen Teil und schräg abwärts gerich tete Schenkel aufweisen und mittels dieser Schenkel auf den Rippen gelagert und durch Beton mit den Rippen zu einem einheitlichen Verbundkörper verbunden sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die obere und untere Flä che des ebenen Teils einander parallel sind. wobei die Breite der untern Fläche, mindestens gleich derjenigen der obern Fläche ist,und dass die Dicke eines Schenkels unten höch- siens so gross ist wie oben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Eisenbetonrippendecke nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fläche des ebenen Teils mit den obern Flä chen der Schenkel und die untere Fläche des ebenen Teils mit den untern Flächen der Schenkel Kanten bilden. 2. Eisenbetonrippendecke nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obern und die untern Flächen der Schenkel im Querschnitt sieh als Kurven darstellen, die ohne Knick in die einander parallelen Be grenzungslinien des ebenen Teils übergehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH250292T | 1946-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH250292A true CH250292A (de) | 1947-08-31 |
Family
ID=4468104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH250292D CH250292A (de) | 1946-07-13 | 1946-07-13 | Eisenbetonrippendecke mit einzeln gefertigten Eisenbetonrippen und Platten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH250292A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE919135C (de) * | 1952-03-30 | 1954-10-14 | Franz Rinagl Dr Ing | Verfahren zur Herstellung von Decken aus zylindrischen oder prismatischen Schalen und bewehrten Ortbetonrippen |
| DE1057315B (de) * | 1952-06-18 | 1959-05-14 | Josef Hoerner | Schalenfoermiges Zwischenbauteil fuer Gebaeudedecken |
-
1946
- 1946-07-13 CH CH250292D patent/CH250292A/de unknown
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE919135C (de) * | 1952-03-30 | 1954-10-14 | Franz Rinagl Dr Ing | Verfahren zur Herstellung von Decken aus zylindrischen oder prismatischen Schalen und bewehrten Ortbetonrippen |
| DE1057315B (de) * | 1952-06-18 | 1959-05-14 | Josef Hoerner | Schalenfoermiges Zwischenbauteil fuer Gebaeudedecken |
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