CH250952A - Verfahren zur Herstellung einer Schweissnaht an Rohren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Schweissnaht an Rohren.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Schweissnaht an Rohren. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer in Richtung der Rohrachse fortlaufenden Schweissnaht an Rohren. Es ist dadurch ge kennzeichnet, dass zur Bildung einer Schweiss rinne zwischen den miteinander zu ver schweissenden Endflächen der Rohrwand ein Bodenstreifen an die Seitenfläche der Rohr wand in Bereich der Enden angelegt und in seiner Lage durch Haltemittel gesichert wird.
Bei der Herstellung von in Richtung der Rohrachse fortlaufenden, von aussen her ge bildeten Schweissnähten an Druckrohren ist bekanntermassen ein wurzelseitiges Nach arbeiten derselben, beispielsweise durch Aus meisseln und Nachschweissen, erforderlich, um die Festigkeit der Schweissnaht einigermassen mit der zulässigen Beanspruchung der Blech wandstärke zwecks wirtschaftlicher Aus- nützung derselben in Einklang zu bringen.
Eine solche Nacharbeit muss zur Erreichung des nötigen Sicherheitsgrades. .sorgfältig aus geführt sein und wirkt daher kostenvermeh rend. Abgesehen davon, dass solche Nach arbeiten meistenteils im Rohrinnern ausge führt werden müssen und daher umständlich sind, können sie bei Rohren mit lichten Wei ten unter 500 mm infolge Unzugänglichkeit vom Rohrinnern zu den Schweissnähten gar nicht mehr ausgeführt werden.
Mit dem Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung können diese Nachteile vermieden werden, weil die wurzelseitige Schweissung ohne Nacharbeit fehlerfrei ausgeführt werden kann.
Das Verfahren gemäss der Erfindung ist mittels einiger Ausführungsbeispiele auf der beiliegenden Zeichnung erläutert, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 je ein mit einer Schweissnaht versehenes Rohr in Ansicht und die Fig. 3 bis 5 nach dem Verfahren auszu führende Schweissnähte im Querschnitt. Das in Fig. 1 gezeigte Rohr 1 ist mit einer zur Richtung der Rohrachse parallelen Schweissnaht 2 versehen.
Zu ihrer Herstel lung wird gemäss Fig. 3 das Blech 3, bei spielsweise Eisenblech, zylindrisch gewalzt, bis die beiden vorgängig abgeschrägten End flächen 4, 5 unter Bildung eines keilförmi gen Spaltes 6 gegeneinander weisen. Der Spalt 6 wird mit dem als dünnes und schma les Futterblech ausgebildeten Bodenstreifen 7 aus schweissbarem ,Werkstoff, insbesondere Eisen,
unterlegt und mittels einer durch das Rohr hindurchgeführten Schiene 8 an die innere Seitenfläche 9 des Rohres 3 gedrückt. Die aus den Endflächen 4, 5 und dem Boden streifen 7 gebildete Schweissrinne 6 wird von aussen her mit- Schweissgut ausgefüllt, wobei der Streifen 7 mit der Schweissnaht ver schweisst wird.
Anstatt den Bodenstreifen mittels einer Schiene 8 an die innere Seitenfläche 9 an zudrücken, kann gemäss Fig. 4 ein Streifen 10 verwendet werden. Dieser Streifen 10 wird an einer oder an seinen beiden Seiten an die innere Seitenfläche 9 des Rohres 3 mittels einer Schweissnaht 11 oder durch Punkt schweissung befestigt, so dass zwischen dem Streifen 10 und den Endflächen 4, 5 eine Schweissrinne entsteht, in welcher mit der Schweissung der Naht 12 begonnen werden kann.
Der Bodenstreifen 10 wird hierbei mit der Schweissnaht bleibend verbunden.
Gemäss Fig. 5 wird der zwischen den Endflächen 4, 5 des Rohres 3 vorhandene Spalt 13 mit einem als Kupferschiene ausge bildeten Bodenstreifen 14 unterlegt und mit Stützstäben 15 gegen die innere Seitenfläche 9 gedrückt. Die Stützstäbe 15 können dabei auf den dem Spalt 13 diametral gegenüber liegenden Teil der innern Seitenfläche 9 ab gestützt sein. Die Kupferschiene ist zwecks Bildung einer kräftigen Nahtwurzel mit einer längslaufenden Kerbe 16 versehen.
In die zwischen den Endflächen 4, 5 und der Kerbe 16 gebildete Schweissrinne wird das Schweiss gut eingebracht, wobei die durch den Schweiss vorgang entstehende örtliche Temperatur erhöhung in der Kerbe 13 zufolge der guten Wärmeleitfähigkeit der Kupferschiene 1.1 eine störende Erweichung oder gar die Schmelzung derselben verhindert.
Nach be endetem Schweissvorgang können die Stützen 15 entfernt. und die Schiene 14 nachher ohne Schwierigkeiten von der innern Seitenfläche 9 gelöst werden, da sich Eisen und Kupfer zufolge ihres verschiedenartigen Verhaltens beim Schweissvorgang erfahrungsgemäss nicht verbinden.
Nach dem Verfahren kann auch eine wie in Fig. 2 gezeigte Schweissnaht 17 hergestellt sein, welche schraubenlinienförmig der Rohr wand entlangläuft. Zu diesem Zweck eignen sieh besonders die in Fig. 4 und 5 darge stellten Ausführungsarten, wobei die Boden streifen 10 bezw. 14 als flexible Bänder aus gebildet sind, damit sie unter die gebogene Schweissrinne gelegt und an der innern Sei tenfläche der Rohrteile 18 fixiert werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer in Rich tung der Rohrachse fortlaufenden Schweiss naht an Rohren, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Schweissrinne zwischen den miteinander zu verschweissenden Endflächen der Rohrwand ein Bodenstreifen an die Sei- tenf1ä,ehe .der Rohrwand im Bereich der Enden angefegt und in seiner Lage durch Haltemittel gesichert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, zur Herstellung einer achsenparallelen Schweiss naht, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden streifen mittels einer Schiene an die Rohr wand gedrückt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bodenstreifen mindestens auf einer Seite an. die Seitenfläche .der Rohrwand angeschweisst wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, -dass der Bodenstreifen aus schweissbarem Metall besteht und .bei der Verschweissung der Endflächen der Rohr wand mit der Schweissnaht gleichfalls ver schweisst wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bodenstreifen aus einem Baustoff besteht, der bei der Ver schweissung der Endflächen der Rohrwand mit der Schweissnaht nicht verschweisst und nach Herstellung der Schweissnaht entfernt wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass .ein Bodenstreifen aus Eisen verwendet wird. 6. Verfahren nach Unteraneprueh 4, da durch .gekennzeichnet, dass .ein Bodenstreifen aus. Kupfer verwendet wird. 7.Verfahren nach Unteranspruoh 4, da durch gekennzeichnet, dass ein Bodenstreifen verwendet wird, -der im Bereich des Schweiss- rinnenbodeno eine Kerbe aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH250952T | 1945-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH250952A true CH250952A (de) | 1947-09-30 |
Family
ID=4468513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH250952D CH250952A (de) | 1945-09-01 | 1945-09-01 | Verfahren zur Herstellung einer Schweissnaht an Rohren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH250952A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035452B (de) * | 1953-12-09 | 1958-07-31 | Munk & Schmitz Kommanditgesell | Verfahren zum Herstellen von Auskleidungen aus korrosionsfesten Metallen an Behaeltern |
-
1945
- 1945-09-01 CH CH250952D patent/CH250952A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1035452B (de) * | 1953-12-09 | 1958-07-31 | Munk & Schmitz Kommanditgesell | Verfahren zum Herstellen von Auskleidungen aus korrosionsfesten Metallen an Behaeltern |
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