CH250952A - Verfahren zur Herstellung einer Schweissnaht an Rohren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Schweissnaht an Rohren.

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CH250952A
CH250952A CH250952DA CH250952A CH 250952 A CH250952 A CH 250952A CH 250952D A CH250952D A CH 250952DA CH 250952 A CH250952 A CH 250952A
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CH
Switzerland
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weld seam
strip
pipe wall
pipe
welded
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00—Arc welding or cutting
    • B23K9/02—Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/035—Seam welding; Backing means; Inserts with backing means disposed under the seam

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Schweissnaht     an    Rohren.    Die vorliegende Erfindung     bezieht    sich  auf ein Verfahren zur Herstellung einer  in Richtung der Rohrachse fortlaufenden       Schweissnaht    an Rohren. Es ist dadurch ge  kennzeichnet, dass zur Bildung einer Schweiss  rinne zwischen den miteinander zu ver  schweissenden Endflächen der Rohrwand ein  Bodenstreifen an die Seitenfläche der Rohr  wand in Bereich der     Enden    angelegt und in  seiner Lage durch Haltemittel gesichert wird.  



  Bei der Herstellung von in Richtung der  Rohrachse fortlaufenden, von aussen her ge  bildeten     Schweissnähten    an Druckrohren ist  bekanntermassen ein wurzelseitiges Nach  arbeiten derselben,     beispielsweise    durch Aus  meisseln und Nachschweissen, erforderlich, um  die Festigkeit der Schweissnaht     einigermassen     mit der zulässigen Beanspruchung der Blech  wandstärke     zwecks        wirtschaftlicher        Aus-          nützung    derselben in Einklang zu bringen.

    Eine solche Nacharbeit muss zur Erreichung  des nötigen     Sicherheitsgrades.        .sorgfältig    aus  geführt sein und     wirkt    daher kostenvermeh  rend. Abgesehen davon, dass solche Nach  arbeiten meistenteils im     Rohrinnern    ausge  führt werden müssen und daher umständlich  sind, können sie bei Rohren mit lichten Wei  ten unter 500     mm    infolge Unzugänglichkeit  vom     Rohrinnern    zu den Schweissnähten gar  nicht mehr ausgeführt werden.

   Mit dem  Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung  können diese     Nachteile        vermieden    werden,  weil die wurzelseitige Schweissung ohne    Nacharbeit fehlerfrei ausgeführt werden  kann.  



  Das Verfahren     gemäss    der Erfindung ist       mittels    einiger Ausführungsbeispiele auf der       beiliegenden    Zeichnung erläutert, und zwar  zeigen     die          Fig.    1 und 2 je ein mit einer Schweissnaht       versehenes    Rohr in Ansicht und die       Fig.    3 bis 5 nach dem Verfahren auszu  führende Schweissnähte im Querschnitt.  Das in     Fig.    1 gezeigte Rohr 1 ist     mit     einer zur Richtung der Rohrachse parallelen  Schweissnaht 2 versehen.

   Zu ihrer Herstel  lung     wird    gemäss     Fig.    3     das    Blech 3, bei  spielsweise Eisenblech, zylindrisch gewalzt,  bis     die    beiden     vorgängig    abgeschrägten End  flächen 4, 5 unter Bildung eines keilförmi  gen Spaltes 6 gegeneinander     weisen.    Der  Spalt 6 wird     mit    dem als     dünnes    und schma  les Futterblech ausgebildeten Bodenstreifen  7 aus     schweissbarem        ,Werkstoff,    insbesondere       Eisen,

      unterlegt und mittels einer durch das  Rohr hindurchgeführten Schiene 8 an die  innere Seitenfläche 9 des Rohres 3 gedrückt.  Die aus den     Endflächen    4, 5 und dem Boden  streifen 7 gebildete Schweissrinne 6 wird von  aussen her mit-     Schweissgut    ausgefüllt, wobei  der Streifen 7 mit der Schweissnaht ver  schweisst wird.  



       Anstatt    den     Bodenstreifen        mittels    einer       Schiene    8 an die innere Seitenfläche 9 an  zudrücken, kann gemäss     Fig.    4 ein Streifen  10 verwendet werden. Dieser Streifen 10     wird         an einer oder an seinen beiden Seiten an die  innere Seitenfläche 9 des Rohres 3 mittels  einer Schweissnaht 11 oder durch Punkt  schweissung     befestigt,    so dass zwischen     dem     Streifen 10 und den Endflächen 4, 5 eine       Schweissrinne        entsteht,    in welcher mit der  Schweissung der Naht 12 begonnen werden  kann.

   Der Bodenstreifen 10 wird     hierbei    mit  der     Schweissnaht    bleibend verbunden.  



  Gemäss Fig. 5 wird der zwischen den  Endflächen 4, 5 des Rohres 3 vorhandene  Spalt 13 mit einem als Kupferschiene ausge  bildeten Bodenstreifen 14 unterlegt und mit       Stützstäben    15 gegen die innere Seitenfläche  9 gedrückt. Die Stützstäbe 15 können dabei  auf den dem Spalt 13 diametral gegenüber  liegenden Teil der innern     Seitenfläche    9 ab  gestützt sein. Die Kupferschiene ist zwecks  Bildung     einer    kräftigen     Nahtwurzel    mit einer  längslaufenden Kerbe 16 versehen.

   In die  zwischen den Endflächen 4, 5 und der Kerbe  16     gebildete    Schweissrinne wird das Schweiss  gut eingebracht, wobei die durch den Schweiss  vorgang entstehende örtliche Temperatur  erhöhung in der Kerbe 13 zufolge der guten  Wärmeleitfähigkeit der Kupferschiene 1.1  eine     störende        Erweichung    oder gar die  Schmelzung derselben verhindert.

   Nach be  endetem Schweissvorgang können die     Stützen     15 entfernt. und die Schiene 14 nachher ohne       Schwierigkeiten    von der     innern    Seitenfläche  9 gelöst werden, da sich     Eisen    und Kupfer  zufolge ihres verschiedenartigen     Verhaltens          beim    Schweissvorgang erfahrungsgemäss nicht  verbinden.  



  Nach dem Verfahren kann auch     eine    wie  in Fig. 2 gezeigte Schweissnaht 17 hergestellt  sein, welche schraubenlinienförmig der Rohr  wand entlangläuft. Zu diesem Zweck eignen  sieh besonders die in Fig. 4 und 5 darge  stellten Ausführungsarten, wobei die Boden  streifen 10 bezw. 14 als flexible Bänder aus  gebildet sind, damit sie     unter    die gebogene  Schweissrinne gelegt und an der innern Sei  tenfläche der Rohrteile 18 fixiert werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer in Rich tung der Rohrachse fortlaufenden Schweiss naht an Rohren, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Schweissrinne zwischen den miteinander zu verschweissenden Endflächen der Rohrwand ein Bodenstreifen an die Sei- tenf1ä,ehe .der Rohrwand im Bereich der Enden angefegt und in seiner Lage durch Haltemittel gesichert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, zur Herstellung einer achsenparallelen Schweiss naht, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden streifen mittels einer Schiene an die Rohr wand gedrückt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bodenstreifen mindestens auf einer Seite an. die Seitenfläche .der Rohrwand angeschweisst wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, -dass der Bodenstreifen aus schweissbarem Metall besteht und .bei der Verschweissung der Endflächen der Rohr wand mit der Schweissnaht gleichfalls ver schweisst wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bodenstreifen aus einem Baustoff besteht, der bei der Ver schweissung der Endflächen der Rohrwand mit der Schweissnaht nicht verschweisst und nach Herstellung der Schweissnaht entfernt wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass .ein Bodenstreifen aus Eisen verwendet wird. 6. Verfahren nach Unteraneprueh 4, da durch .gekennzeichnet, dass .ein Bodenstreifen aus. Kupfer verwendet wird. 7.
    Verfahren nach Unteranspruoh 4, da durch gekennzeichnet, dass ein Bodenstreifen verwendet wird, -der im Bereich des Schweiss- rinnenbodeno eine Kerbe aufweist.
CH250952D 1945-09-01 1945-09-01 Verfahren zur Herstellung einer Schweissnaht an Rohren. CH250952A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035452B (de) * 1953-12-09 1958-07-31 Munk & Schmitz Kommanditgesell Verfahren zum Herstellen von Auskleidungen aus korrosionsfesten Metallen an Behaeltern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035452B (de) * 1953-12-09 1958-07-31 Munk & Schmitz Kommanditgesell Verfahren zum Herstellen von Auskleidungen aus korrosionsfesten Metallen an Behaeltern

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