CH251137A - Schnellsichtregister. - Google Patents
Schnellsichtregister.Info
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Description
Schnellsichtregister. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schnellsichtregister, welches erfindungs- gemäss eine Mehrzahl von Streifen aufweist, die ihrerseits einen Fuss und einen eine Auf schrift zu tragen bestimmten Teil besitzen. Diese Aufschrift kann dabei auf den Streifen selbst aufgebracht oder mittelst Schiebern und dergleichen an denselben befestigt sein.
Gegenüber bekannten Registern besitzen die nachstehend beschriebenen Ausführungsfor men des Erfindungsgegenstandes den Vor teil, dass sie relativ wenig auftragen, sieh leicht einstellen lassen und verhältnismässig billig in der Herstellung und in der Verwen dung sind. In der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt.
Fig. 1 eine erste Ausführungsform in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 einen einzelnen Registerstreifen in Ansicht, Fig. 3 eine teilweise perspektivische An sieht einer zur Aufnähme der Itegisterstre fen bestimmten Schublade oder eines Ka stens,
_ Fig. 4 bis 13 verschiedene Ausführungs formen von Registerstreifen in schematischer und perspektivisdher Darstellung, ' \ Fig. 14 eine weitere Variante und Fig. 15- die Verwendung - der Ausfüh- rung gemäss Fig:
14 in Verbindung mit einem hierfür geeignet ausgebildeten Re- gisterkasten. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die einzelnen Registenstreifen 1 mit einem Fuss 2 versehen, während das obere Ende des aufrechten Teils 3 zum Aufbrin gen einer Aufschrift dient.
Mittels der Füsse 2 werden die Registerstreifen 1 durch die , eingesetzten Karteikarten ohne weiteres in ihrer wenigstens annähernd vertikalen Lage gehalten. Sie bestehen zweckmässig aus Kar ton oder steifem Papier, wobei die Gelenk stelle 4 mit Leinwand verstärkt ist. Selbst- .
verständlich könnten die beiden Teile auch aus Blech hergesiLllt und das Gelenk 4 schar nierartig ausgebildet sein. Die Länge des Fusses 2 richtet sich nach den gegebenen Ver hältnissen, während die Höhe des aufrechten Streifenteils sich nach der Höhe der Konto bezw. Karteiblätter richtet, so dass noch ein Teil des Streifens 1 über dieselben hinaus ragt.
Als Material für die Registerstreifen könnte auch Stahl oder eine Leichtmetall legierung verwendet werden, wobei das Ge lenk 4 auch wegfallen, d. h. unbewegliche Verbindung zwischen Fuss und aufrechtem Teil vorgesehen sein kann. .
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das obere Ende des. Streifens 1 als Hal ter 5 für einen Papierstreifen ausgebildet, der in an sich bekannter Weise nötigenfalls mit einem durchsichtigen Zelloidplättchen be deckt sein kann. Diese Ausführung eignet sich insbesondere bei Herstellung der Re- gisterstreifen 1 aus Metall.
Anstatt die einzelnen Streifen auf den ebenen Boden eines Karteikastens aufzustel len, können sie auch in Längszinnen 6 ein gesetzt werden, wodurch ein Umkippen in seitlicher Richtung vollkommen ausgeschlos sen ist.
Die Fig. 3 zeigt einen derartigen Karteikasten, bei welchem im Abstand von einander angeordnete Leisten 7 vorgesehen sind, die zwischen sieh Zwischenräume 6 frei lassen, in welohe die Füsse 2 der Register streifen 1 eingesetzt werden können.
Ein die Leisten 7 aufweisender Rost lässt sich ohne weiteres in bestehende Schubladen oder Kar- teikasten einsetzen. Durch die Leisten 7 kom men die Unterkanten der Kartei- oder Konto- blätter höher zu liegen als die Fussteile 2 der Registerstreifen. Diese letzteren haben damit unterhalb der Karteikarten noch freien Spiel raum und lassen sich wohl von vorn nach hinten verschieben,
ohne aber in seitlicher Richtung verschoben werden zu können.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 sind die einzelnenRegisterstreifen 8 an einem gemeinsamen Fussteil 9 angeordnet, wobei . die Verbindung der einzelnen Streifen 8 mit dem Fussteil in der oben beschriebenen Weise erfolgen kann.
Die Breite des Fussteils 9 ent spricht dabei der Breite des Karteikastens. Unter Umständen kann es bei einer Anord nung gemäss Fig. 4 zweckmässig sein, den Fuss 9 an einzelnen Stellen durch Querseblitze 10 aufzutrennen. Ebenso können durch Ein- schnitte 11 die Gelenke zwischen den Re gisterstreifen und dem Fussteil beweglicher gestaltet werden.
Die Fig. 5 bis 9 zeigen nun verschiedene Ausführungsformen des Fusses der Register streifen. So weist die Variante gemäss F'ig. 5 einen Fuss mit einer biegsamen, federnden Verlängerung 12 auf, welche in Zwischen räume 6 eines Karteikastens gemäss Fig. 3 ragen kann.
Die biegsame Verlängerung 12 drückt den ganzen Registerstreifen leicht nach oben an die Unterkante der Kartei- blätter. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6, die sich ebenfalls zur Verwendung in Verbindung mit dem Karteikasten gemäss Fig. 3 eignet, ist ein senkrecht nach unten ragender Fortsatz 13 vorgesehen, wobei die Karteikarten auf dem horizontalen Zwischen stück 14 ruhen.
Durch die erwähnten Fort- ssätze 12 und 13 wird dem ganzen Register streifen eine Sicherung gegeben gegen seit liches Umkippen. Selbstverständlich könnten derartige Fortsätze auch an einem Fuss 9 gemäss Fig. 4 vorgesehen sein, um denselben in einem Karteikasten gemäss Fig. 3 ztt füh ren.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen weitere Ausbil dungen der Fussteile der Registerstreifen, wobei diesen Fussteilen durch Falten die nötige Steifheit und die nötige Führungs möglichkeit in den Zwischenräumen 6 eines Karteikastens gemäss Fig. 3 erteilt wird. Bei der Ausführung gemäss Fig. 7 ruht die Kante 15 auf dem Boden der. Zwischenräume 6 auf,
während der Fortsatz 16 nach oben ragt und an der untern Kante der Kartei- und Konto blätter anliegt. Bei Verwendung eines Rostes gemäss Fig. 3 werden gleichzeitig die seit lichen Abstände der einzelnen Registerstrei fen untereinander gleich gehalten.
Die Fig. 10 bis 13 zeigen Ausführungs formen, die ohne den in Fig. 3 dargestellten Rost verwendet werden können. Um die ein zelnen Registerstreifen im Abstand vonein ander zu halten, sind sie bei den Ausfüh rungsformen nach Fig. 10 und 11 mit Distanzstäbchen 17 versehen,
die über die Gelenkstelle zwischen dem Fuss und dem senkrechten Teil des Registerstreifens ange bracht sind. Auch wenn sich zwischen den Registerstreifen Kartei- oder Kontoblätter befinden, lassen sieh die .ersteren in der Quer- richtung nicht mehr verschieben.
Derselbe Zweck wird bei den Ausführungsformen ge <I>mäss</I> Fig. 12 und 13 dadurch erreicht, dass die Fussteile breiter sind als die aufrechten Teile des Registerstreifens. Nebeneinander liegende Registerstneifenberühren sich längs der Seitenkanten der Fussteile.
Bei der Wusführungsform nach den Fig. 14 und 15 ist der Fussteil des Register streifens durch Umfalzen verstärkt. Der artige Regieterstreifen werden zweckmässig in einem Kasten verwendet, der mit Führungen s versehen ist, wie sie in Fig. 15 schematisch im Querschnitt dargestellt sind.
Die Fuss teile werden unter die T-förmigen Leisten 18 geschoben, welche den Fussteil der Register streifen übergreifen und diesen letzteren da durch sowohl gegen seitliche Verschiebung wie auch gegen Herausziehen nach oben sichern.
Bei einzelnen der dargestellten Ausfüh rungsformen, z. B. gemäss Fig. 7 oder 8, wäre es auch möglich, an der Faltstelle 19 (Fig. 7) eine Niete oder eine Ausprägung 20 anzubringen, welche in eine entsprechende Vertiefung des Bodens des Karteikastens ragt. Auf diese Weise wäre es möglich, die Registerstreifen in der gewünschten Stellung gegen Verschiebung zu sichern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schnellsichtregister, dadurch gekennzeich net, dass dasselbe eine Mehrzahl von Re- gisterstreifen aufweist, die einen Fuss und einen eine Aufschrift zu tragen bestimmten Teil besitzen.UNTERANSPRÜCHE: 1. Schnellsichtregister nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das selbe eine Mehrzahl von einzelnen Register streifen aufweist, die aus, einem bei Ge brauch mindestens annähernd vertikal stehen den Teil und einem daran angeordneten Fuss bestehen. 2. Schnellsichtregister nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussteil gelenkig mit dem mindestens annähernd ver tikal stehenden Streifenteil verbunden ist. B.Schnellsichtregister nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass' der auf rechte Teil (1) eines jeden Registerstrei fens mit einem Halter (5) für eine Etikette versehen ist. 4. Schnellsichtregister nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass meh rere bei Gebrauch mindestens annähernd senkrecht stehende Streifenteile (8) mit einem gemeinsamen Fuss (9) versehen sind.5. Schnellsichtregister nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gelenkstellen der Streifen (8) Einschnitte (11) angebracht sind. 6. Schnellsichtregister nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der gemein same Fuss mit quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden Einschnitten (10) versehen ist.7. Schnellsichtregister nach Patent anspruch, dadurch \gekennzeichnet, dass die einzelnen Registerstreifen einen durch Ab biegen erhaltenen, nach unten ragenden Fort satz aufweisen, der dazu bestimmt ist, zwi schen entsprechend angeordnete Führungs leisten eines Karteikastens gebracht zu wer den. B. Schnellsichtregister nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Registerstreifen mit Mitteln ver sehen sind, um ihre seitlichen Abstände un veränderlich beizubehalten.9. Schnellsichtregister nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ge lenkstellen Distanzstäbchen (17) angeordnet sind. 10. Schnellsichtregister nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Füsse der einzelnen Registerstreifen breiter s,nd als die bei Gebrauch mindestens an nähernd senkrecht stehenden Teile.11. Schnellsichtregister nach Patent anspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Registerstreifen mit einem durch Falze verstärkten Fuss versehen sind, der breiter ist als der aufrechte Teil des Strei fens, zum Zweck, die Streifen durch Verwen dung T-förmiger Führungsleisten in Kartei kästen sicher führen zu können. 12.Schnellsichtregister nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Registerstreifen aus Metall bestehen und die Füsse wenigstens annähernd senkrecht zum aufrechten Teil des Registerstreifens stehen. 13. Schnellsichtregister nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Registerstreifen aus steifem Papier be stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251137T | 1946-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251137A true CH251137A (de) | 1947-10-15 |
Family
ID=4468625
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251137D CH251137A (de) | 1946-02-19 | 1946-02-19 | Schnellsichtregister. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251137A (de) |
-
1946
- 1946-02-19 CH CH251137D patent/CH251137A/de unknown
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