CH251364A - Waschmaschine. - Google Patents
Waschmaschine.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F17/00—Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid
- D06F17/02—Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid by pumps
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Description
Waschmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine, bei welcher man die Wasch- flüssigkeit im Kreislauf mit Hilfe einer Pumpe vom Baden des Wasehbehälters auf wärts durch ein zentral angeordnetes, senk- rechtes Rohr presst, um dann über die Wäsche ausgespritzt zu, werden.
Bei bereits bekannten Waschmaschinen dieser Art wird die gewüns,ehte Zirkulation der Flüssigkeit durch Thermosiphonwirkung hervorgerufen, was indessen eine relativ kräftige Erwärmung der Waschflüssigkeit bis fast zum Siedepunkt erfordert. Nun 'hat es sich gezeigt, dass das Waschen am zweck mässigsten bei einer Temperatur von etwa 60 C erfolgt, da das grösste Dispergierver- mögen der gewöhnlich vorkommenden Waseh- mittel bei dieser Temperatur liegt.
Nachdem -es sich ausserdem gezeigt hat, dass die Wäsohe bei 80 C übersteigenden Temperaturen Schaden erleidet, mussten,die bisher bekann ten Waschmaschinen dieser Art auch aus diesem Gesichtspunkt heraus unzweckmässig und auch unwirtschaftlich sein.
Die Erfindung bezweckt, die genannten Nachbeile zu beseitigen, und besteht in einer auf dem. zentralen Rohr angeordneten, mit -einer oder mehreren Strahlöffnungen vor= sehenen Düse sowie einer auf dem Rohr dreh bar auf hängbaren, ringförmigen Zentrifugen- tromme'l, die mit Schaufeln versehen ist,
wel che von dem Flüssigkeitsstrahl bezw. den Flüssigkeitsstrahlen einer Düse betätigt wer- den können, so .dass die Waschmaschine so wohl zum Was.ahen wie zum Trocknen unter Anwendung des gleichen ZirkulatiGnssyste- mes benutzbar ist.
Auf der Zeiehnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1,die Wasehmas.chine gemäss,dem Er findung in einem senkrechten Längssehnitt, Fig. 2 im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. $ die abnehmbar eingesetzte,
auf der Düse drehbar gelagerte Zentrifugentrommel im Längsschnitt In Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 den -Wasch behälter, der auf einem mit Beinen -2 ver- sehenen Mantel 3 angeordnet ist. Der Be hälter 1 ist mit einem Deckel 4 versehen.
Die Erwärmung der im Behälter 1 vorhandenen Waschflüssigkeit erfolgt bei dieser Aussfüh- run;gsform du:rc'h Beheizung von einer Feuer- stelle 5 aus.
Natürlich kann auch die Er wärmung auf -elektrischem Wege erfolgen. Am Boden des Behälters ist in an sich be kannter Weise einzweckmässig mixt nach oben vorspringenden Leisten versehener Zwi- s,chenboden 6 angeordnet, auf dem die Wäsche aufliegt.
Um erfindungsgemäss eine Zirkula tion der Waschflüssigkeit hervorzurufen, ist die Waschmaschine mit einer unter dem Be hälter 1 .angeordneten Pumpe 7 verseben, im vorliegenden Fall mit einer Zen'trifugal- pumpe, die mit Hilfe eines Elektromotors 8 getrieben wird.
Die Saugleitung 9 dieser Pumpe 7 ist durch den Boden des Behälters 1 hindurchgeführt und an ein Steigrohr 11 an geschlossen, das in .den obern ''feil des. Be hälters 1 ausmündet. Oberhalb -der Mündung des Steigrohres 11 ist ein schalenförmiges Düsenorgan 12 angebracht, das die Aufgabe hat, die Waschflüssigkeit über die Wäsche zu spritzen.
Wünscht man den Behälter 1 von der Waschflüssigkeit zu entleeren, so kann dies durch eine an die Pumpe ange schlossene Ablaufleitung 13 geschehen, die mit einem Absperrorgan 14 versehen ist. Die Rauchgase von der Feuers-tellie 5 pmsie- ren um den Behälter durch den zwischen diesem und dem Mantel gebildeten Raum 15, um dann durch den Rauohgasausl@ass 116 und weiter zum Schornstein (nicht dargestellt) zu strömen.
Wünscht man die Waschmaschine auch zu einer vorbereitenden Trocknung der Wäsche anzuwenden, benutzt man die aus dem Steigrohr 11 ausströmende Flüssigkeit zum Antrieb einer Zentrifugentrommel. Hier bei wird zweckmässig ein anderes Düsenorgan 21 (Fig. 3) auf dem obern Ende des Steig rohres 11 angebracht, das mit Leitröhren 22 versehen ist,
.die die Flüssigkeit schräg ab- wärts nach den Schaufeln 23 der Zentrifugen- trommel 24 richten. Diese Trommel ist lösbar eingesetzt und in einem. Punkt 25 drehbar gelagert, der von dem obern Teil des Düsen organes 21 gebildet wird, so dass die Trommel 24 bei ihrer Drehung sich automatisch um ihre durch den Lagerpunkt 25 gehende Schwerpunktsachse drehen kann.
Hierdurch wird die Gefahr für das Entstehen von Er schütterungen als Folge einer ungleichmässi gen Verteilung der Wäsche in der Zentri- fugentrommel 24 vermindert. Der Durch messer der ringförmigen Zentrifugentrommel nimmt, wie aus. Fig. 3 hervorgeht, abwärts bis zum Boden der Trommel zu,
an dem ein Schlitz zwischen der äussern Wand der Zen trifugentrommel und dem Boden den Wasser ablauf ermöglicht.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht. auf die gezeigte und beschriebene Ausfüh rungsform beschränkt, sondern kann auf ver schiedene Weise im Rahmen des Grundgedan kens der Erfindung verändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Waschmaschine, bei welcher man die Waschflüssigkeit im, Kreislauf mit Hilfe einer Pumpe vom Boden des Waschbehälters. auf wärts durch ein zentral angeordnetes, senk- rechtes Rohr presst, um dann über die Wäsche ausgespritzt zu werden, gekennzeichnet durch eine auf dem zentralen Rohr angeordnete, mit.mindestens einer Strahlöffnung versehene Düse und eine auf dem Rohr drehbar aufhäng- bare, ringförmige Zentrifugentrommel, die mit Schaufeln versehen ist, welche vom Flüssig keitsstrahl einer Düse betätigt werden kön nen, so dass die Waschmaschine sowohl zum Waschen wie zum Trocknen unter Anwen dung des gleichen Zirkulationssystemes be nutzbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentri- fugentrommel auf einer auf das obere Ende des senkrechten Rohres aufsetzbaren Düse punktförmig gelagert ist. 2. Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Strahl öffnung der letzteren Düse schräg abwärts gerichtet ist. 3.Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Durchmesser der ringförmigen Zentrifugentrommel ab wärts bis zum Boden der Trommel zunimmt und dass ein Wasserablauf am untern Teil der äussern Wand der Zentrifugentrommel vorhanden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE251364X | 1945-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251364A true CH251364A (de) | 1947-10-31 |
Family
ID=20306194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251364D CH251364A (de) | 1945-06-08 | 1946-06-04 | Waschmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251364A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014106390A1 (de) * | 2014-05-07 | 2015-08-27 | Miele & Cie. Kg | Verfahren zum Waschen empfindlicher Textilien |
-
1946
- 1946-06-04 CH CH251364D patent/CH251364A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014106390A1 (de) * | 2014-05-07 | 2015-08-27 | Miele & Cie. Kg | Verfahren zum Waschen empfindlicher Textilien |
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