CH251414A - Lichtpauseinrichtung. - Google Patents
Lichtpauseinrichtung.Info
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Lichtpauseinsichtung. Bei bekannten Lichtpausanlagen wird das zu kopierende Original mit dem lichtemp findlichen Papier, Stoff oder dergleichen an ein gewölbtes Glas angepresst -und mittels eines laufenden Transporttuches an der hinter dem Glas sich befindlichen Lichtquelle vorbei gezogen. Als Lichtquelle werden Bogenlam pen verwendet, welche, um eine möglichst gleichmässige Belichtung zu erhalten, quer zur Laufrichtung der Kopie hin- und her bewegt werden.
Die gleitende Bewegung des Transport tuches über den ruhenden Glaskörper hat aber den Nachteil, dass der Anpressdruck desselben auf das Glas ein gewisses Mass nicht über schreiten darf, um überhaupt ein Mitnehmen des Originals und des lichtempfindlichen Papiers zu sichern. Insbesondere, wenn der Glaskörper warm wird, ist die Haftung eines Originals an diesem bedeutend stärker als am Filztuch. Wenn die Haftung am Glaskörper grösser als am Transporttuch ist, wird vom letzteren das Original und der lichtempfind liche Stoff nicht mehr mitgenommen, und das Transporttuch schleift über den Einlagen. Daher darf der Anpressdruck ein gewisses Mass nicht übersteigen.
Dabei muss der spezi fische Anpressdruck desto geringer werden, je grösser die Arbeitsbreite, das heisst je breiter die Auflage des Transportbandes auf dem Glaskörper ist. Je kleiner nun der Arbeits druck ist, desto weniger scharf werden die Kopien; das gilt insbesondere dann, wenn das gefürchtete Wellen des aus Filz beste henden Transportbandes eintritt.
Ferner tritt bei dieser gleitenden Bewe gung des Transporttuches auf dem Glaskörper die Erscheinung auf, dass das Tuch nach und nach auf die eine oder auf die andere Seite des Glaskörpers abrutscht, was Faltenbildun gen bedingen kann.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfin dung ist bestimmt, diese Nachteile auszu schalten. Sie betrifft eine Lichtpauseinrich- tung mit einem Glaskörper, einer Lichtquelle und einer Transporteinrichtung für das zu kopierende Original und den Träger der lichtempfindlichen Schicht, und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Glaskörper als ein Glaszylinder ausgebildet ist;
der durch ein über ihn gespanntes Transporttuch in Rota tion versetzt wird, so dass sich seine Mantel fläche mit der gleichen Geschwindigkeit be-- wegt, wie das Tuch, während im Innern des Zylinders eine Lichtquelle jeden Punkt der Mantelfläche gleichmässig beleuchtet, und dass das Transporttuch auf dem Glaszylinder glatt abrollt ohne seitliche Verschiebung auf dem selben.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt 1 ist ein Glaszylinder, welcher auf Wal zen 2 derart gelagert ist, da.ss dieser sich frei drehen kann. 3 ist ein Transporttuch, welches den Zylinder 1 auf mindestens dem halben Umfang umspannt und .diesen antreibt. Zweck- mässigerweise wird man das Transporttuch so anordnen, dass dieses auf mindestens zwei Drittel des Umfanges den Zylinder um spannt.
Hierzu dienen Walzen 4 und 5, von welchen mindestens die eine durch einen Motor angetrieben wird. Zweckmässigerweise wird man hierbei die Walze 5, das heisst die jenige, auf welcher das Transportband 3 vom Zylinder weggezogen wird, mit dem Motor antreiben, um einen möglichst intensiven An pressdruck des Tuches 3 am Zylinder 1 zu erhalten.
Das Transporttuch 3 ist ein Band ohne Ende. Von der Walze 5 läuft dieses Band 3 über zwei weitere Walzen 6, zwischen wel chen beiden eine Spannwalze 7 angeordnet ist. Diese dient dazu, um einen gleichmässigen, einstellbaren und regulierbaren Anpressdruck des Bandes 3 auf dem Zylinder 1 zu erhäl- ten, so dass ein glattes Abrollen stattfindet.
Gleichzeitig aber ist diese Walze 7 so aus gebildet, dass sie zu einer richtigen Quer haltung des Bandes dient, das heisst dass ver mieden wird, dass das Band auf die eine oder die andere Seite vom Zylinder 1 abläuft bezw. auf dem Zylinder seitlich verschoben wird. Dies geschieht dadurch, dass diese Walze 7 von der Mitte ausgehend ein Rechts- und ein Linksgewinde aufweist, wodurch im Trans i portband Komponenten entstehen, welche das Band von der Mitte aus gleichmässig nach beiden Seiten strecken.
Während die Walzen 4, 5 und 6 am Ma schinengestell fest gelagert sind, ist die 5 Spannwalze 7 nach Art eines Lenix derart gelagert, dass damit der Pressdruck auf das Band eingestellt werden kann.
Im Innern des Glaszylinders, mindestens annähernd in dessen Achse und parallel zu a dieser, befindet sich die Lichtquelle 12, be stehend aus einem stangenförmigen Leucht: körper, welcher ungefähr so lang ist, dass er die ganze Zylinderlänge durchzieht. Unter Umständen ist es zweckmässig, eine Ventila- s tion im Innern des Zylinders vorzusehen, um die durch die Lichtquelle bewirkte Erhitzung des Zylinders zu vermindern. Hierzu kann eine Ventilationseinrichtung benützt werden, durch welche ein Luftstrom den Zylinder durchzieht.
Der Betrieb der Maschine gestaltet sich folgendermassen: Bei der Walze 4 werden in Pfeilrichtung das zu kopierende Original 8 und der Träger 9 der lichtempfindlichen Schicht eingeführt, so dass diese beiden zwi schen dem Transporttuch 3 und dem Zylinder 1 eingepresst werden. Beim Drehen des Zy linders in Pfeilrichtung laufen nun Original und Kopierpapier auf dem Umfang des Zy linders mit diesem weiter, bis sie bei 10 und 11 den Zylinder verlassen und damit der Ein wirkung des Lichtes entzogen werden. Die Drehbewegung des Zylinders erfolgt dadurch, dass letzterer von dem von der antreibenden Walze 5 gezogenen Transporttuch 3 mit genommen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lichtpauseinrichtung mit einem Glaskör per, einer Lichtquelle und einer Transport einrichtung für das zu kopierende Original und den Träger der lichtempfindlichen Schicht. dadurch gekennzeichnet, dass der Glaskörper als ein Glaszylinder ausgebildet ist, der durch ein über ihn gespanntes Transporttuch in Ro tation versetzt wird, so dass sich seine Mantel fläche mit der gleichen Geschwindigkeit be wegt wie das Tuch, während im Innern des Zylinders eine Lichtquelle jeden Punkt auf der Mantelfläche gleichmässig beleuchtet, und dass das Transporttuch auf dem Glaszylinder glatt abrollt ohne seitliche Verschiebung auf demselben.UNTERANSPR üCHE 1. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Glaszylinder auf zwei Walzen frei drehbar gelagert ist. 2. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle im Innern des Glaszylinders längs dessen Achse verläuft. 3. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Transporttuch mindestens auf der Hälfte des Zylinderumfanges auf diesem anliegt und von einer motorisch angetriebenen Walze vom Zylinder abgezogen wird, während es über eine zweite Walze dem Zylinder zuläuft.4. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle aus einem stangenförmigen Leuchtkörper besteht, welcher den Zylinder auf seiner ganzen Länge durchzieht. 5. Lichtpauseinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Ventilationsvorrich- tung angeordnet ist, um den Zylinder zu kühlen. 6. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannvorrichtung vorgesehen ist, um das Transporttuch gleichmässig zu spannen und den Anpressdruck einstellen zu können.7. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Spannvorrichtung eine Spannwalze aufweist. B. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass die Spannwalze so ausgebildet ist, dass sie ein einseitiges Ab laufen des Transporttuches vom Zylinder ver hindert.9. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch und 'Unteransprüchen 6, 7 und 8, da- durch gekennzeichnet, dass die Spannwalze so ausgebildet ist, dass im Transporttuch Kom ponenten entstehen,- welche dieses von der Mitte aus gleichmässig nach beiden Seiten strecken. 10. Lichtpauseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 6, 7, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannwalze von,der Mitte ausgehend ein Rechts- und ein Linksgewinde aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251414T | 1946-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251414A true CH251414A (de) | 1947-10-31 |
Family
ID=4468789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251414D CH251414A (de) | 1946-04-16 | 1946-04-16 | Lichtpauseinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251414A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0006251A1 (de) * | 1978-04-24 | 1980-01-09 | Hans Haus | Vorrichtung zum Duplizieren von Mikrofilmen |
-
1946
- 1946-04-16 CH CH251414D patent/CH251414A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0006251A1 (de) * | 1978-04-24 | 1980-01-09 | Hans Haus | Vorrichtung zum Duplizieren von Mikrofilmen |
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