DE363883C - Lichtpausmaschine - Google Patents
LichtpausmaschineInfo
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- DE363883C DE363883C DEW58891D DEW0058891D DE363883C DE 363883 C DE363883 C DE 363883C DE W58891 D DEW58891 D DE W58891D DE W0058891 D DEW0058891 D DE W0058891D DE 363883 C DE363883 C DE 363883C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
- G03B27/14—Details
- G03B27/18—Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
- G03B27/22—Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by stretching over a curved surface
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- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
Description
(W 58891
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Lichtpausmaschine, bei der eine Lichtquelle
innerhalb eines Zylinders, aim den Lichtpauseoder Kopiergut gelegt bzw. bewegt wird, angeordnet
ist. Für derartige Maschinen hat man vorgeschlagen, um einen aufrecht stehenden Glashalbzylinder ein über Rollen laufendes
Band zu führen und durch dieses das Kopiergut zwischen Band und Zylinder zu
ίο bewegen. Vor diesem Halbzylinder wurde eine Bogenlampe selbsttätig auf und ab bewegt.
Wenn hier auch bezüglich Platzersparnis schon ein Vorteil gegeben war, so verschob
sich dabei Original und Pause gegeneinander. Seine Ursache hat dies 'darin/ daß
das Kopiergut durch das bewegliche Band um einen feststehenden Zylinderteil geführt wurde
und durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten eine Verschiebung leicht eintreten
konnte. Eine andere Gattung solcher Maschinen ging von anderen Lichtquellen aus,
verwendete Quarz- oder Quecksilberdampflampen in sich drehenden, liegenden Vollzylindern.
Trotz dem geringen Querschnitt dieser Zylinder, um eine starke Reflexion zu
vermeiden, waren Lampen und Zylinder in nächste Nähe zueinander gebracht, beanspruchten
diese Maschinen viel Platz, waren anderseits unübersichtlich und im Innern schwer
zugänglich. Der geringe Querschnitt der Zylinder hat auch eine Beeinträchtigung der
Wirtschaftlichkeit im Gefolge, insofern die Kopierschnelligkeit und Gleichmäßigkeit vermindert
wird, wenn größere Stücke kopiert werden sollen.
Es ist fernerhin bekannt, bei wagerecht liegenden Vollzylindern den Zylinder ebenfalls
zu drehen. Derartige Einrichtungen bezogen sich aber auf Maschinen, bei denen die Stirnseiten
geschlossen waren, die Achse bildeten und meist auch gleichzeitig als Lampenträger
dienten. Hierbei war wieder eine volle Ausnutzung nicht möglich, weil, wenn z. B. die
Glühkörper gedreht wurden, was zur Erzielung einer gleichmäßigen Belichtung notwendig
war, sehr leicht Beschädigungen eintreten konnten, die das Kopiergut minderwertig belichteten
und unbequem zu bedienen waren. Ferner ist es auch schon bekannt geworden,
bei solchen mit einer festen Lichtquelle versehenen, wagerecht liegenden Zylindern das
Spanntuch federnd nachspannbar zu machen. Auch diese Maschine war mit fester Lichtquelle
versehen und schwer zugänglich und ■umständlich zu bedienen.
Nach der Erfindung wird ein aufrecht stehender-Vollzylinder
verwendet, der drehbar gelagert und zum Teil von einem endlosen, sich mit der Zylinderaußenwand gleichmäßig
bewegenden Spanntuch umgeben ist. Der Zylinderdurchmesser soll dabei von solcher
Größe sein, daß eine Bogenlampe in ihm bewegt werden kann. Die Bewegung des Vollzylinders
durch das endlose Band hat zur Folge, daß ein Verschieben des Kopierguts so gut wie ausgeschlossen wird, weil keine
unterschiedlichen Bewegungswiderstände vorliegen. Die aufrecht stehende Form des Vollzylinders
ergibt neben der Platzersparnis auch noch Übersichtlichkeit und die Möglichkeit
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der Verwendung von Bogenlampen. Dies ergibt in Verbindung mit der Rotation des Zylinders
aber eine gleichmäßige Belichtung, , d. h. innerhalb einer aus Lampenbewegung
und Zylinderdrehung bestehenden Arbeits- ' phase gelangt jeder Teil des Kopierguts in
unmittelbare Bestrahlung der Lichtquelle, so : daß keine Verluste durch Reflexion entstehen.
Bezüglich der Kopierschnelligkeit haben Ver- , ίο suche eine erhebliche Zunahme gegenüber den
zuletzt geschilderten Maschinen unter gleichen Voraussetzungen ergeben. Dabei sind
sowohl Anschaffungskosten wie Betriebskosten wesentlich geringer, weil außerdem auch der Gesamtaufbau einfacher ist. Vor- ;
kommende Störungen können ohne-weiteres i beseitigt werden, weil die Art der Maschinen
nach der Erfindung übersichtlich ist und Fehlerquellen sofort erkennen läßt. I
ao Der Aufbau der Maschine erfolgt so, daß j durch den Vollzylinder, die Lauf- und
Spannrollen eine zusammenhängende Trans- j mission gebildet wird, wobei ein um die RoI- |
len und gegen den Vollzylinder anliegendes ', Spanntuch das Übertragungsglied bildet. Der ;
Antrieb kann über eine der Laufrollen oder über den Zylinder erfolgen. Eine besonders
zweckmäßige Form dieser Einrichtung wird dann gebildet, wenn eine der Laufrollen als
Antriebsrolle benutzt wird innerhalb einer aus vier Rollen gebildeten Fördereinrichtung,
von der zwei Rollen Laufrollen, die beiden anderen Rollen Spannrollen sind. Durch Anziehen
der beiden Spannrollen, etwa mittels Federzug, wird das Spanntuch gegen den Vollzylinder gepreßt. Die Doppelanordnung
der Spannrollen und des Federzugs hat den Vorzug, daß damit in kleinsten Grenzen jede
Spannung erzielt und reguliert werden kann. In die Übertragungsorgane für die Bewegung
wird im weiteren noch ein Organ eingeschaltet, durch das während des Betriebs die Geschwindigkeit
der Transportbewegung geregelt und in das richtige Verhältnis zur Bewegutig
der Bogenlampe gebracht werden kann.
Tn der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. Abb. ι zeigt in Längsansicht,
Abb. 2 im Grundriß den neuen Aufbau. !
Der Vollzylinder α ist nach der Erfindung aufrecht stehend und drehbar gelagert. Um
den Zylinder α herum sind die Laufrollen h
und Spannrollen c verteilt, durch die das endlose Spanntuch d auch um den Zylinder a geführt
wird. Eine der beiden Laufrollen b wird angetrieben und dadurch das Spanntuch
d bewegt. Zwischen Zylinder α und dem aus Segeltuch o. dgl. bestehenden Spanntuch
wird das Kopiergut e aufgenommen und bei der Bewegung von Zylinder und Spanntuch
von der Einführseite zur Ausgabeseite mit bewegt. Mit dieser Bewegung erfolgt die
Bewegung der Lichtquelle/, einer einfachen Bogenlampe.
Die Bewegung der Lichtquelle f erfolgt mittels beweglichen Gestänges g von dem Getriebe
h aus, das von i aus angetrieben wird und das auch auf Zylinder α oder eine der
Rollen b wirkt. Mit dem Getriebe h ist ein Wechselgetriebe k verbunden, mit dessen
Hilfe und der Kurbel I während des Betriebes die Geschwindigkeit der Zylinderbewegung
geregelt und verändert werden kann.
Die Spannrollen c sind in einem Rahmen m
beweglich gelagert und stehen unter Wirkung von Federn n, die durch Schrauben ο ο. dgl.
gespannt werden können. Da das Band d dem Zug entgegenwirkt, wird das Band fest gegen
die Zylinderaußenwand gepreßt.
Claims (3)
1. Lichtpausmaschine mit um einen durchsichtigen die Lichtquelle aufnehmenden
sich unter der Wirkung eines Spanntuches drehendem Hohlzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß der Vollzylinder
-aufrecht steht, drehbar gelagert und von solcher Größe ist, daß eine Bogenlampe
in ihm auf und ab geführt werden kann, deren Hub von dem gleichen Antrieb
wie der der Transporteinrichtung betätigt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit federnd gelagerten, durch Schrauben feststellbaren
Spannrollen, dadurch gekennzeichnet, daß von den das Spanntuch (d) führenden Rollen zwei als Laufrollen (&),
zwei als Spannrollen (c) ausgebildet sind, wobei die in einem Rahmen (m) lose ge- 10c
lagerten Spannrollen entgegen der Wirkung des gegen den Hohlzylinder (a) geführten
Spanntuchs mittels außen liegender Zugfedern und Schrauben o. dgl.
(0) angezogen werden. 10;
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit einem Wechselgetriebe zur Regelung
der Transportgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einschaltung eines an sich bekannten Wechselgetriebes 11c
(k) die Geschwindigkeit der Fördereinrichtung
während des Betriebes verstellt und in ein Verhältnis zur Lampenbewegung
gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW58891D DE363883C (de) | 1921-07-20 | 1921-07-20 | Lichtpausmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW58891D DE363883C (de) | 1921-07-20 | 1921-07-20 | Lichtpausmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE363883C true DE363883C (de) | 1922-11-14 |
Family
ID=7605605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW58891D Expired DE363883C (de) | 1921-07-20 | 1921-07-20 | Lichtpausmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE363883C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746644C (de) * | 1938-04-10 | 1944-08-18 | Paul Schmeck | Schaltung zum Regeln der Drehzahl von Hauptstrommotoren |
-
1921
- 1921-07-20 DE DEW58891D patent/DE363883C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746644C (de) * | 1938-04-10 | 1944-08-18 | Paul Schmeck | Schaltung zum Regeln der Drehzahl von Hauptstrommotoren |
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