CH251462A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen, die aus zwei Hälften gebildet sind. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen, die aus zwei Hälften gebildet sind.Info
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Description
Verfahren und Vorriehtung zur Herstellung von Gegenständen, die aus zwei Hälften gebildet sind. Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen, z. B. von Spielbällen oder Spielzeugfiguren, die aus zwei Hälften bestehen. Es ist bekannt, SpielbÏlle aus zwei Hälften herzustellen. Gemäss der Erfindung wer 'den'die Hälften des Gegenstandes aus einem in der Hitze flüssig werdenden Kunststoff hergestellt, indem letzterer in eine Form eingespritzt wird, worauf die beiden Hälften lediglich durch Erhitzen der RÏnder der beiden Hälften und Zusammenpressen derselben zusammengesathweisst werden. Eine Vorriohtung zur Durchführung dieses Verfahrens zur Herstellung von BÏllen ist dadurch gekennzeichnet, da¯ dieselbe zwei Blocke, die je eine. der Grosse der Ballhälften entsprechende Höhlung aufweisen, von denen der eine Block unbeweglich und der andere mittels eines Hebels beweglich ist, und eine Heizeinrichtung aufweist, das Ganze derart, dass die aus den Hö'hlungen hervorstehenden BallhÏlftenrÏnder gleichzei tig erhitzt und anschlie¯end aneinandergepre¯t werden können. Bekanntlich wurden Spielbälle und dergleichen bislang in der Hauptsache aus Gummi (Natur- oder Kunstkautschuk) hergestellt, der in der Hitze nicht flüssig wird und sich daher nicht zum Spritzen eignet. Das Verfahren zur Herstellung von SpielbÏllen aus Gummi ist daher ziemlich kompliziert. Nach vorliegendem Verfahren hergestellte Spielbälle weisen bei gleicher Elastizität wie aus Gummi hergestellte eine grössere Festigkeit als letztere a, uf, und ausserdem gestattet das vorliegende Verfah- ren eine bedeutend einfachere und damit billigere Serienfabrikation von Spielbällen. Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausf hrungsform der Vorrichtung zur Durchf hrung des Verfahrens ge mäss der Erfindung gezeigt. Anschlie¯end an die Beschreibung der Vorrichtung g wird eine beispielsweise Ausf hrungsform des erfindungsgemϯen Verfahrens beschrieben. Fig. 1 zeigt, im Schnitt, die Vorrichtung zum ErEitzen und Zusammenpressen der beiden Hälften eines Spielballes. Fig. 2 zeigt, ebenfalls im Schnitt, eine Einspritzform zur HersteAung der Ballhälften. Fig. 3 zeigt eine Metallseheibe zum Erhitzen der HÏlftenrÏnder. In der Fig. 1 ist mit 1 der Rahmen der Vorrichtung bezeichnet, in dem ein Block 2 unbeweglich befestigt ist und ein zweiter Block 4 beweglich geführt ist. Beide Bl¯cke weisen einander zugekehrte Höhlungen auf, die der Grosse und Form der beiden BallhÏlften. entsprechen, die mit 3 und 3' bezeichnet sind. Mit 5 ist die F hrung des beweg lichen Blookes 4 bezeichnet und mit 6 der Handhebel, mittels dessen der Block 4 be wegt wird. In der Fig. g. 3 ist mit 7 eine flache Metall Scheibe mit Handgriff 8 gezeigt. Die Fig. 2 zeigt die Einspritzform 9, 9' zur Herstellung'der Ballhälften. Die beiden Hälften der Spielbälle werden in an sich bekannter Weise durch Einspritzen eines in der Hitze flüssig gemachten Kunststoffes in die Form gemϯ Fig. 2 hergestellt. Diese beiden Hälften können nun auf Grund der Eigenschaften des verwendeten Materials in einfachster Weise dadurch zusammengeschwei¯t werden, da¯ die RÏnder derselben auf einen richtigen Erweichungspunkt erhitzt und gleich darauf aneinandergepresst werden. Dies geschieht mit der Vorrichtung nach Fig. 1. Die beiden Hälften 3 und 3'werden an den Rändern mittels der in Fig. 1 gestrichelt gezeigten Metallscheibe 7 gleichmässig erhitzt. Der Block 4 wird dabei mittels des Hebels 6 mit leichtem Druck gegen den. Block 2 gepresst. Gleich da. rauf wird die Scheibe 7 heraus- gezogen, und die erhitzten Ränder der beiden Hälften 3-3' werden nun direkt gegenein- andergepresst und zusammengeschweisst. Um ein gleichmässiges Erhitzen längs des ganzen Randes der beiden HÏlften sowie anschlie¯end ein gleichmϯiges Aneinanderpressen derselben zu erhalten, sind die F'iihrungsringe 13 vorgesehen, die gegen den Druck von Federn 14 verschiebbar sind. Beim Anpressen des Blockes 4 gegen : den Block 2 treffen die Ringe 13 der beiden Bl¯cke aufeinander und treten gegen die Wirkung ihrer Federn 14 etwas zurück, wo- durch die RÏnder der HÏlften 3-3' etwas aus den Höhlungen der Bl¯cke bezw. aus diesen F hrungsringen 13 hervorragen und dadureh das gleichmäBige Erhitzen und an sohliessende Aneinanderpressen derselben gewährleistet ist. Der auf die beschriebene Weise hergestellte Ball wird in bekannter Weise aufge- pumpt. Hierzu ist in einer der beiden HÏlften ein nach innen ragender Ansatz 11 vorgesehen, durch den die Pumpennadel ge stochen wird, wobei naoh dem Aufpumpen das kapillare Loch der Cadet sich entweder von selbst schliesst oder sonstwie geschlossen wird, z. B. durch einen Tropfen einer Kunst stoff-oder Gummilösung, die vor der Schlie Bung der beiden Hälften im Ansatz 11 ange- bracht wird. Aus fabrikationtstechnischen Gr nden sind die beiden Ballhälften in der Gegend der Pole etwas stÏrker als im übrigen Teil ; falls nun die beiden Hälften genau naib- kugelformig wÏren und nach ihTer Schliessung längs des ¯quators eine genaue Kugelform hätten, w rde nach dem Aufpumpen eine Ovalform entstehen, denn die Kugel wird sich beim Aufpumpen in der Gegend der Pole weniger ausdehnen als in der Gegend des ¯quators. Dies kann dadurch vermieden werden, da¯ die beiden Hälften nicht genau als Halbkugeln, sondern etwas oval herge- stellt werden, so dass sich nach dem Zusam menschweissen der beiden ovalen Hälften eine leicMe Ovalform ergibt, die beim Aufpumpen des Balles eine genaue Kugelform annimmt. Das erfindungsgemässe Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung können selbstverständlich auch für die HeTstellung anderer Gegenstände als Spielbälle Verwendung finden. PATENTA : I. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, die aus zwei Hälften gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften durch Einspritzen eines durch Hit. ze flüssig gemachten Kunststoffes in eine Form hergestellt und lediglich durch Erhitzen und Aneinanderpressen der HÏlftenrÏnder zusammengeschweisst werden.
Claims (1)
- II. Vorrichtung zur Durchf hrung des Verfahrens nach Patentanspruch I zur Herstellung von BÏllen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe zwei Bl¯cke, die je eine der Grosse der Ballhälften entsprechende H¯hlung aufweisen, von denen der eine Block unbeweglich und der andere mittels eines Hebels beweglich ist, und eine HeizeinTich- tung aufweist, das Ganze derart, da¯ die aus den H¯hlungen hervorstehenden BallhÏlften rÏnder gleichzeitig erhitzt und anschliessend aneinandergepre¯t werden k¯nnen.UNTERANSPR¯CHE: 1. Verfahren nach Patentansprueh I zur Herstellung von BÏllen, dadurch gekennzeichnet, daB die beiden BallhÏlften mit leichter Ovalform hergestellt werden.2. Verfahren nach Patentansprueh I zur Herstellung von BÏllen, dadurch gekennzeichnet, daB eine Ballhälfte mit einem na. eh innen ragenden Ansatz hergestellt wird, der zum Aufpumpen des Balles dient.3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da¯ in mindestens einem der beiden Blocke ein gegen Feder- druck verschiebbarer F hrungsring vorgesehen ist, der beim Aneinanderdr cken der LeidenBlockeetwaszurücktrittunddadurch den Ballhälftenrand etwas aus-der Höbltung hervortreten lässt, so dass eine gleichmässige Erhitzung und ein gleichmässiges. Andrücken der HÏlftenrÏnder gewÏhrleistet ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhitzung der BallhÏlftenrÏnder eine flache Metallscheibe vorgesehen ist, mittels weleher die Ränder von zwei miteinander zu verbindenden BallhÏlften gleichzeitig und gleichmϯig erhitzt werden k¯nnen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251462T | 1946-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251462A true CH251462A (de) | 1947-10-31 |
Family
ID=4468821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251462D CH251462A (de) | 1946-06-17 | 1946-06-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen, die aus zwei Hälften gebildet sind. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251462A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2432382A1 (fr) * | 1978-08-04 | 1980-02-29 | Desma Werke Gmbh | Procede et appareil pour fabriquer des pieces moulees a partir d'au moins deux parties, en particulier par injection de matieres analogues au caoutchouc |
| EP1484162A1 (de) * | 2003-06-04 | 2004-12-08 | Weener Plastik GmbH & Co. KG | Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffkörpers sowie Behälter |
| FR2902365A1 (fr) * | 2006-06-14 | 2007-12-21 | Coutier Moulage Gen Ind | Procede et outillage pour la realisation de pieces complexes par moulage et assemblage |
-
1946
- 1946-06-17 CH CH251462D patent/CH251462A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2432382A1 (fr) * | 1978-08-04 | 1980-02-29 | Desma Werke Gmbh | Procede et appareil pour fabriquer des pieces moulees a partir d'au moins deux parties, en particulier par injection de matieres analogues au caoutchouc |
| EP1484162A1 (de) * | 2003-06-04 | 2004-12-08 | Weener Plastik GmbH & Co. KG | Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffkörpers sowie Behälter |
| FR2902365A1 (fr) * | 2006-06-14 | 2007-12-21 | Coutier Moulage Gen Ind | Procede et outillage pour la realisation de pieces complexes par moulage et assemblage |
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