CH251885A - Verfahren zur Nachbehandlung von geprägten Kunststoffmatrizen. - Google Patents
Verfahren zur Nachbehandlung von geprägten Kunststoffmatrizen.Info
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Description
Verfahren zur Nachbehandlung von geprägten Kunststoffmatrizen.
Kunststoffmatrizen, die vorwiegend aus mit Kunstharz getränkten Faserstoffen bestehen, weisen an den nicht geprägten Stellen, den sogenannten Leerstellen der Matrize, zufolge der Struktur des Faserstoffes eine rauhe Oberfläche auf, die,'mikroskopisch betrachtet, von kleinen Poren durchsetzt ist.
Wenn nach solchen Matrizen unter Auflage plastischer organischer Kunststoffe nun Druckformen geprägt werden, so setzt sich der in der Wärme weich werdende plastische Stoff, z. B. Gummi, in den Poren fest, was zur Folge hat, dass sich nach dem Vulkanisationsprozess oder P'olymerisationsprozeB das Klischee nur verhältnismässig schwer von der Matrize abtrennen lasst.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, diese Schwierigkeiten zu beheben. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die an den Leerstellen der geprägten Kunststoffmatrize offen verbliebenen Poren verschlossen werden. Durch das Schliessen der Poren wird an den bei der Prägung der Matrize verbliebenen Leerstellen eine vollkommen glatte Oberfläche erzielt, so dass nach der erfindungsgemässen Behandlung die ungeprägten Teile der Matrizenoberfläche dem nach der Matrize abgeprägten Klischee keine grössere Haftmögliohkeit als die ge prägten Matrizenstellen bieten.
Das Schliessen der Poren kann insbeson- dere durch Auflegen von Flecken einer kunst- harzgetränkten Faserstoffschicht auf die Leerstellen der Kunststoffmatrize und darauffolgendes neuerliches Warmprägen erfolgen. Dies wird sich insbesondere bei Matrizen, die aus kunstharzgetränkten Faserstoffschich- ten bestehen, günstig auswirken, weil dann einer der üblichen für eine bestimmte Schicht verwendeten Aufbaustoffe der Matrize zum Abdecken der Poren verwendet werden kann.
Eine solche Ausführungsform des Verfahrens ermoglicht daher, das nachträgliche Aufpressen der Flecken durchzuführen, ohne dass die homogene Ausbildung der Matrize be einträchtigt werden muss.
Im nachstehenden ist ein Ausführungs- beispiel beschrieben.
Eine aus Kunststoff-Faserstoffschichten zusammengesetzte Matrize mit grösseren Leerstellen wird an diesen Leerstellen, nachdem sie vorher auf die erforderliche Präge- temperatur erwÏrmt wurde, mit Flecken einer Kunststoff-Faserstoffschicht bedeckt, und zwar mit einem der Werkstoffe, wie sie für den gewohnlichen Schichtenaufbau der Matrize dienen. Hierbei kann je nach der Grosse der Leerstelle ein kunstharzreicher oder kunstharzärmerer Werkstoff gewählt werden. ¯ber die mit den kunstharzgetränkten Faserstoffflecken an den Leerstellen be deckte Matrize wird sodann ein ebenes Präge- hilfsmittel, z.
B. ein glattes Blech, gelegt, worauf das Ganze in der Presse auf eine vorher bestimmte Hoche zusammengepresst wird.
Um den Pressenhub auf eine der gew nsch ten pollen zu begrenzen, können entspre- chende Eilfsmittel vorgesehen sein. Nach wenigen Minuten wird die Matrize aus der Presse genommen, wobei die auf die Leerstelle aufgepresste kunstharzgetränkte Faserstoffschicht alle Poren ausgefüllt hat, so da¯ die Leerstellen der Matrize als eine einheit- liche spiegelglatte Fläche erscheinen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Nachbehandeln von ge prägten Eunststoffmatrizen, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Leerstellen der geprägten Kunststoffmatrize offen verbliebenen Poren verschlossen werden.@ : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Verschluss der Poren an den ungeprägten Leerstellen der Eunststoffmatrize durch Auflegen von Flekken einer kunstharzgetränkten Faserstoff- schicht und darauffolgendes neuerliches Warmprägen erzielt wird.2. Verfahren nach Unteranspruch 1 unter Verwendung von aus kunstharzgetränkten Faserstoffschichten aufgebauten Matrizen, dadurch gekennzeichnet, da¯ Flecken aus dem gleichen Faserstoff und dem gleichen Kunst- harz, aus dem die Matrize aufgebaut ist, verwendet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251885T | 1946-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH251885A true CH251885A (de) | 1947-11-30 |
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ID=4469064
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|---|---|---|---|
| CH251885D CH251885A (de) | 1946-09-18 | 1946-09-18 | Verfahren zur Nachbehandlung von geprägten Kunststoffmatrizen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH251885A (de) |
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1946
- 1946-09-18 CH CH251885D patent/CH251885A/de unknown
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