CH252345A - Verfahren zur Konservierung von Fruchtmassen. - Google Patents
Verfahren zur Konservierung von Fruchtmassen.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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Description
verfahren zur Konservierung von Fruchtmassen. Das. Verfahren, gemäss .der Erfindung dient der Konservierung von Fruchtmassen, wie Fruehtmark und Fruchtpülpe, und er möglicht es, .diese Obsterzeugnisse praktisch unbeschränkt haltbar zu machen, ohne dass sie ihren Wohlgeschmack verlieren.
Es ist bereits ein Verfahren zur lIer6tel- lung einer unbeschränkt haltbaren Pasten- förmigen Masse aus Obst bekannt, bei wel- c'hem das zerkleinerte Obst oder Obstmark oder Obstsaft bis zur pastenförmigen Konsi stenz in einer Weise getrocknet wird, dass die Masse weder ihre Geberfähigkeit noch ihre Quellfähigkeit verliert.
Zur Erreichung die ses Ziels wird die in dünner Schicht ausge breitete Masse während des. T'rocknens be- rollt. Hierdurch wird .die Oberfläche zer rissen, so dass sich eine übertrocknete Haut auf der Masse nicht bilden kann. Das in die ser Weise haltbar gemachte Erzeugnis- bildet eine hautartige Masse, die nur mit Kraft anwendung zerschnitten werden kann.
Es wurde nun gefunden, dass, man in be sonders vorteilhafter Weise Fruchtmassen konservieren kann, wenn man dem Ausgangs gut das Wasser im Vakuum entzieht, wobei man die Masse mindestens am Ende der Be handlung dem Vakuum in dünner Schicht aussetzt.
Bei Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung kann man z. B. von durch Zerkleinerung von frischen und zweckmässig entkernten Früchten bezw. den durch Passie- ren der Früchte erhaltenen Fruchtmark oder Fruchtpülpen ausgehen; man kann jedoch auch an sich noch nicht haltbare Halbfabri kate, z.
B. eingedickte Pülpen oder Frucht säfte, der Konservierung gemäss der Erfin dung unterwerfen. Das zu konservierende Fruchtgut kann von den verschiedensten Früchten, insbesondere von Stein- und Kern obst, wie Pflaumen Äpfeln, Birnen usw., so wie von Beerenobst, wie Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren usw., stammen. Selbstverständlich kann man auch Nischun- gen von Fruchtmassen verschiedener Früchte nach dem Verfahren gemäss der Erfindung konservieren, z. B.
Mischungen von Frucht gut aus Kernobst, z. B. Äpfeln, und Beeren obst.
Zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung wird die Fruchtmasse zweck mässig in flachen Gefässen bis zu einer sol chen Höhe eingefüllt, dass nach der fertigen Trocknung eine Schicht von einer Dicke von <B>2</B> bis 5 mm verbleibt.
Die Trocknung wird vorzugsweise bei Temperaturen unter etwa 60 durchgeführt. Um den Vorgang zu be schleunigen, kann auch eine Voreindickung vor der endgültigen Trocknung .der Masse in dünner Schicht eingeschaltet werden. Zu die sem Zeck kann die Fruchtmasse zunächst in einem Marmeladekocher im Vakuum so weit eingedickt werden, dass sie im warmen Zustand noch fliesst und kalt streichfähig ist.
Die voreingedickte heisse Masse wird dann beispielsweise in flachen Gefässen der endgül- tigen Trocknung in dünner Schicht unter- worfen.
Anstatt die Trocknung in fl.aehen Ge fässen vorzunehmen, kann man sie z. B. auch auf den bekannten Walzentrocknern durch führen.
<I>Beispiele:</I> 1. 10,0 kg Pflaumen werden passiert. Das so entstehende Fruchtmark wird ohne jeden Zusatz im Vakuum bei einer Temperatur unter 60 so lange entwässert, bis eine warm noch. fliessende, kalt streichfähige Paste ent standen ist. Diese Konsistenz ist bei einem Wassergehalt von ungefähr 40 bis 50 % er reicht. Die eingedickte Masse wird sodann in flache Gefässe eingestrichen, worauf die so beschickten Gefässe in einem Vakuum trockenschrank eingebracht werden.
In .die sem wird die Entwässerung fortgesetzt, bis die eingetrocknete Fruchtmasse einen Wasser gehalt von etwa 1.3 bis 14% aufweist. Der Gesamtzuokergehalt beträgt 52%.
2. 100 kg Äpfel werden leicht gedämpft und passiert. Die so erhaltene Fruchtmasse wird in flache Gefässe eingefüllt und in einem Vakuumtrockenschrank bei einer Temperatur unter 60 so weit entwässert, bis .der Wasser gehalt auf etwa 13 % herabgesetzt ist.
Die -in der beschriebenen Weise konser vierten Fruchtmassen stellen film- oder folien- artige Schichten dar, die, in entsprechender Grösse zugeschnitten, in einfacher Papier- oder Zellulosehydratumhüllung verpackt, dauernd haltbar sind. Sie sind ohne weitere Behandlung geniessbar, da .sie eingespeichelt leicht quellen und dann gut gekaut werden können.
Man kann sie aber auch mit kaltem oder heissem Wasser einige Zeit quellen und sie hierdurch in die Form eines schmack haften Fruchtpürees überführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Konservierung von Frucht massen, dadurch gekennzeichnet, dass man dem. Fruchtgut im Vakuum Wasser entzieht, wobei man die Masse mindestens am Ende der Behandlung dem Vakuum in .dünner Schicht aussetzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fruchtgut in flachen Gefässen im Vakuum entwässert wird. 2.Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fruchtgut auf Walzentrocknern im Vakuum entwässert wird. 3.Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fruchtgut .n der Masse im '@Takuum so weit eingedickt wird, bis ein in der Wärme fliessendes, in der Kälte' streichfähiges Zwischenerzeugnis er halten wird, worauf dieses in dünner Schicht weiter entvwäss:ert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH252345T | 1945-02-07 |
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| CH252345D CH252345A (de) | 1945-02-07 | 1945-02-07 | Verfahren zur Konservierung von Fruchtmassen. |
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1945
- 1945-02-07 CH CH252345D patent/CH252345A/de unknown
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