Verfahren zur Erhöhung der Tragfähigkeit von Harassen und Me@instrument zur Ausübung dieses Verfahrens.
Vorliegende Erfindung betrifft in erster Linie ein Verfahren zur Erhöhung der Tragfähigkeit eines zur Aufnahme von Obst, Gem se und dergleichen bestimmten Harasses, der einen rechteckigen, in den Ecken mit-bel Eckleisten verstärkten Rahmen aus Holzleisten und einen Boden aus am Rahmen befestigten Holzleisten aufweist, wobei die Bodenleisten zu zwei gegen berliegenden
Seiten des Rahmens achsparallel verlaufen.
Harasse müssen bei ihrer Benützung mancherlei Strapazen aushalten, und es hat sich gezeigt, da¯ der überwiegende Teil von ihnen an demselben ¯bel krankt : es sind d fast immer die zu den Bodenleisten quer liegenden Seiten des Rahmens, die zerbre- chen, oder von welchen sich die daran genagelten Bodenleisten im belasteten Zustand l¯sen, und zwar deshalb, weil bei den übli chen Harassen die genannte Rahmenleiste nicht genügend Dicke aufweist, um die
Bodenleisten in genügender Weise an n ihr annageln zu können.
Zieht man nun in Rechnung, dass es einige GröBentypen von Harassen gibt, so sieht man leicht ein, dass ¯ es für den Reparateur solcher Harasse eine gewaltige Vereinfachung und Zeitersparnis bedeutet, wenn er nicht in jedem einzelnen Fall zuerst die Verstärkungsleiste zuschnei den mu¯, sondern mit wenigen Griffen die richtige, vorbereitete zur Hand haben kann.
Eine weitere grole Zeit-und Material- ersparnis wird bei der Reparatur eines Harasses mit gebroohener Rahmenloiste dadurch erzielt, dass durch das Einsetzen dieser VerstÏrkungsleiste die alte defekte Leiste belassen werden kann, womit man verhütet, daB letztere aus dem Rahmen und von den Bodenleisten weggelost und in diesen verbliebene e NÏgel entfernt werden müssen.
Dies soll mit dem Verfahren gemäss vorliegender Erfindung enreicht werden, Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, da¯ man f r ein ! e Reihe von Harassen verschie- dener Grösse auf die Innenfläche der die zwei andern Seiten des Rahmens bildenden Leisten zu nagelnde und zwischen die Eck- leisten passende Verstärkungsleisten vorbereitet, diese ihrer Länge entsprechend mit Kennzeichen versieht, die ebenfalls auf einem Messinstrument aufgetragen sind, mit wel- chem man danach eine f r die anzubringende VerstÏrkungsleiste kennzeichnende Gr¯¯e des Harasses mi¯t, die Verstärkungsleiste mit dem a.
m Instrument bei der Messung abgelesenen Kennzeichen unter den vorbe- reiteten Leisten auswählt und auf die Innen- flÏche der Rahmenleiste des Harasses nagelt.
Zur Ausübung dieses Verfahrens bedient man sich in vorzüglicher Weise eines MeB- instrumentes, das einen weiteren Erfindungs- gegenstand bildet und dadurch gekennzeichnet ist, da¯ es zwei relativ zueinander verschiebbare, aneinander geführte Teile auf- weist, von welchen der eine die Kennzeichen und der andere eine Ablesemarke trägt, das Ga. nze derart, da¯ beim ¯bereinstimmen der durch Verschieben des einen der Teile ein stellbarenLängedesInstrumentes mit der lichten Distanz zwischen den zwei an die zu verstärkende Rahmenleiste anliegenden Eokleisten, dasjenige der Kennzeichen des einen Teils sich gagenüber der Marke des andern Teils befindet,
das mit dem Kenn- zeiehen der passenden aus der Reihe der vorbereiteten VerstÏrkungsleisten überein- stimmt.
Beiliegende Zeichnung stellt je ein Ausführungsbeispiel eines nach dem erfindungsgemϯen Verfahren verstÏrkten Harasses und eines erfindungsgemässen Messinstrumentes dar.
Fig. 1 und 2 zeigen in einem Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2 bzw. einer Draufsicht einen Abschnitt des Harasses, und
Fig. 3 und 4 zeigen in einer Draufsicht bzw. einer Frontansicht das Messinstrument.
Bezugnehmend auf die Fig. 1 und 2 bedeuten 10 die Bodenleisten eines zur Auf nahme von Obst, Gem se und dergleichen bestimmten Harasses mit einem rechte°kigen Rahmen aus an den Ecken mit Eckleisten 11 verstärkten und daselbst aneinander genagelten, zweimal zwei einander gegenüberliegenden Rahmenleisten 12 bzw. 13, wobei es sich so verhält, da¯ die Bodenleisben 10 achsparallel zu den Rahmenleisten 12 verlaufen, an den ändern 13 hingegen befestigt sind.
Solche Harasse werden heute in verschiedenen Gr¯¯entypen hergestellt und verwendet, und. es hat sich gezeigt, da¯ im Laufe ihrer Benützung, bei starker Straipa- zierung, die Rahmenleisten 13 brechen oder im belasteten Zustand die Bodenleisten 10 sich von diesen lösen.
In beiden Schadenfällen besteht eine auf der Hand liegende L¯sung zur Behebung des Schadens oder eine PrÏventivma¯nahme darin, die betreffenden Leisten 13 mit einer Verstärkungs- leste 14 zu vetsehen, die auf deren InnenflÏche aufgenagelt wird, um die normalisierten Aussendimensionen des Harasses nicht zu verändern, und bei der eine ihrer Längsseiten auf die Bodenleisten stösst, so dass die letzte ren zusätzlich an ihr angenagelt werden kön- nen.
Um nun diese Arbeit in möglichst rationeller Art zu bewerkstelligen, bereitet man solche Verstärkungsleisten 14 vor, indem man sie etwa auf dieselbe Breite wie die Rahmenleisten 13 zusehneidet und in der Länge schräg so abschneidet, dass die End flächen auf den Eckleisten 11 aufliegen und die zwischen den stumpfen Winkeln liegenden Fläche die zugehörige Innenfläche der Rahmenleiste 13 berührt. Zu den ver schiedenen Grössentypen von Harassen gehören ebensovieMe Grössen von Verstärkungsleisten 14, die nun entsprechend ihrer LÏnge mit einer Reihe von Kennzeichen 15, z. B. mit den Zahlen von 1 an aufwärts versehen, und in gleichbezeichnete Regale eines Lagers gelegt werden.
Man konstruiert, s, ich nun ebenfalls ein Messinstrument, das zwei relativ zueinander verschiebbare und aneinander geführte Teile 16 und 17 aufweist. Das in den Fig. 3 und 4 dargestellte Instrument weist z. B. einen solehen Teil 16 auf, der aus einem Brett. zwei im Abstand voneinander parallel darauf genagelte Latten 18 und ein an einem Ende über diese genagelte Leiste 19 aufweist. Der andere Teil 17 besteht aus einer Latte mit gleichem Profil wie dasjenige der Latten 18 und is) t gegen übermässiges Herausziehen durch ein auf der Latte befestigtes und gegebenenfalls gegen die Leste 19 an stossendes Klötzchen 20 gesichert.
Die Latte 17 ist mit Querstrichen 21 versehen, die von 1 an aufwÏrts numeriert sind. Um festzu- stellen, welche Verstärkungslwtbe zu gebrauchen ist, hÏlt man n das Instrument so, dass die entgegengesetzten Enden der Teile 18 und 17 an die Eekleisten stossen. Die Querstriche 21 und ihre Zahlen sind bei der Eichung des Instrumentes so aufgetragen worden, dass nun unter einer Kante der Leiste 19 des Instrumentes der Strich 211 mit derjenigen Zahl erscheint, die mit der der zu gebrauchenden Vers'tärkungsleiste 14 übereinstimmt.
Man wählt aus den vorberei- toten Verstärkungsleisten diese und nagelt sie in der oben angef hrten Lage auf die Rahmenleiste 13. Darauf nagelt man noch die Bodenleisten an der Verstärkungsleiste an.
PATENTANSPR¯CHE :
I. Verfahren zur Erhöhung der Tragfähigkeit eines zur Aufnahme von Obst, Gem se und dergleichen bestimmten Harasses, der einen rechteekigen, in den Ecken mittels Eokleisten verstä. Tkten Rahmen aus Holz- leisten und einen Boden aus am Rahmen befestigten Holzleisten aufweist, wobei die Bodenleisten zu zwei gegenüberliegenden Seiten des Rahmens achsparallel verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass man für eine Reihe von Earaesen verschiedener Grösse auf die Innenfläche der die zwei a.
ndern Seiten des Rahmens bildenden Leisten zu nagelnde und zwischen die Eckleisten passende Ver starkungsleisten vorbereitet, diese ihrer Lange entsprechend mit Kennzeichen versieht, die ebenfalls auf einem Messinstrument aufgetragen sind, mit welchem man danach eine f r die anzubringende Verstärkungsleiste kennzeichnende Grosse des Harasses miBt, die Verstärkungslenste mit dem a, m Instrument bei der Messung abgelesenen Kennzeichen unter den vorbereiteten Leisten auswählt und auf die Innenfläche der Rah menleiste des Harasses nagelt.