CH252563A - Vorrichtung zur Gewinnung einer elektrischen Grösse, die der Frequenz einer anderen, zugeführten elektrischen Grösse proportional ist. - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung einer elektrischen Grösse, die der Frequenz einer anderen, zugeführten elektrischen Grösse proportional ist.

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CH252563A
CH252563A CH252563DA CH252563A CH 252563 A CH252563 A CH 252563A CH 252563D A CH252563D A CH 252563DA CH 252563 A CH252563 A CH 252563A
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capacitor
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage

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Description


  



  Vorrichtung zur Gewinnung einer elektrischen Grösse, die der Frequenz einer anderen, zugeführten elektrischen Grösse proportional ist.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Gewinnung einer elektrischen Grosse, die der Frequenz einer andern zugeführten elektrischen Grosse pro  portional    ist, bei der ein Ladekondensator iiber einen Widerstand aufgeladen bzw. entladen wird und über eine   Entladungsröhre    im Takt der genannten Frequenz (im fol  genden    als   Eingangsfrcquenz bezeichnet)    periodisch entladen bzw. aufgeladen wird, derart, dass der   mittlere Lade-oder Entlade-    strom ein Mass   fürdieseEingangsfrequenzist.   



   Bei den Vorrichtungen dieser Art, bei denen ein   Wondensator    periodisch mit der   Eingangsfrequenz    entladen wird, ist nÏmlich, wenn der Kondensator bis auf eine bestimmte Spannung aufgeladen und dann bis auf eine andere bestimmte Spannung entladen wird, die bei jeder Entladung abgegebene bzw. bei , jeder Aufladung aufgenommene Ladungsmenge gleich gross. unabhängig von der Frequenz, mit der die Entladungen bzw. die Aufladungen aufeinanderfolgen. Die je Sekunde vom Ladekondensator abgegebene bzw. aufgenommene Ladungsmenge, das hei?t der   mittlere Entlade-bzw. Ladestrom ist    daher ein Ma?f r die Frequenz der Entladungen bzw. Aufladungen.



   Um einen linearen Verlauf der Eichkurve zu erhalten, ist es notwendig, da? der   Kon-    densator jeweils vor dem Anfang der Entladung bis auf eine bestimmte, für alle Frequenzen gleich hohe Spannung aufgeladen wird. Es ist bekannt, zu diesem Zweck die Zeitkonstante des Kondensatoraufladekreises so klein zu wählen, daB die Aufladung des Kondensators bei der höchsten Eingangsfrequenz noch innerhalb des zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Entladungen liegenden Zeitraumes praktiseh beendet ist. Mit stei  gender Eingangsfrequenz    erfordert dies stets geringere Werte des Ladewiderstandes und des Ladekondensators. Der Grosse der Ladekapazität ist jedoch durch die an der Entladungsrohre vorhandene Schaltkapazität eine Grenze gesetzt.

   Der Verringerung des Ladewiderstandes ist auch dadurch eine Grenze gesetzt, da? der Ladestrom gegenüber dem Entladestrom klein sein muss. Der Ladestrom, der ja auch während der Entladung fliesst, wirkt nämlich der Entladung entgegen ; ist durch Anwendung eines zu kleinen Ladewiderstandes der Ladestrom nicht klein gegen ber dem Entladestrom, so verlÏuft die Entladung nicht mehr so rasch wie es bei höheren Werten der Eingangsfrequenzen erforderlich ist. Die höchste   Eingangsfrequenz    bei der die Vorrichtung noch   bauchbar ist,    ist daher beschränkt.

   Bei Anwendung von gasgefüllten   Entladungsrohren,    die bei Vorrichtungen der erwähnten Art vorzugsweise verwendet werden, rnuss ausserdem der Ladewiderstand einen bestimmten Mindestwert haben, um ein selbsttätiges   Losehen    der Ent   ladungsrohre    zu erzielen. Ahnliche Erwägungen gelten für diejenigen Vorrichtungen bei denen der Ladekondensator mit der Eingangsfrequenz aufgeladen wird.



   Nach der Erfindung können die   erwähn-    ten Nachteile hinsichtlich der Bemessung des Lade-bzw. Entladekreises des Kondensators teilweise dadurch vermieden werden, dass ein Spannungsbegrenzer parallel zum Kondensator geschaltet wird. Durch Anwendung der erfindungsgemässen Massnahme können daher unter im übrigen gleichen Verhältnissen höhere Eingangsfrequenzen benützt werden.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in der :
Fig.   1    das Schaltschema und
Fig. 2 den Spannungsverlauf zeigt.



   Die in Fig.   1    dargestellte Schaltung enthält einen eine seitig geerdeten Kondensator 1. der von einer Spannungsquelle 2  ber einen Widerstand 3 aufgeladen wird und über eine gasgefüllte Triode 4 und einen zwischen die Kathode dieser Rohre und Erde geschalteten Widerstand 5 mit der   Eingangsfrequenz    entladen werden kann. Zu diesem Zweck werden die Schwingungen, mit der Eingangsfrequenz über Anschlussklemmen 6 und einen   Kopplungskondensator    7 dem Steuergitter der Rohre 4 zugeführt. An das Steuergitter der Rohre 4 wird eine der Batterie 8   entnom-    mene Vorspannung über einen   Ableitungs-    widerstand 9 angelegt.

   Die Eingangswechselspannung wird den Klemmen 6 vorzugsweise in Form von Impulsen zugeführt, derart, dass sie mit positiver PolaritÏt am Gitter der Röhre 4 auftreten.



   Bei dieser Schaltung tritt am Kondensator 1 eine Spannung V auf, deren Verlauf durch die Kurve ab in Fig. 2 als Funktion der Zeit t dargestellt ist. In dieser Figur ist   mit fol    die Spannung der Spannungsquelle 2 bezeichnet und ferner ist angenommen, dass im Zeitpunkt t = 0 die vorhergehende Entladung des Kondensators   1    über die R¯hre 5 gerade beendet ist. Die nächste Entladung fÏngt nach VerIauf der Zeit t3 an und ist im   Zeitpunkt t3 beendet.    Die Ladung verläuft gemäss   einer e-Funktion. Die Kurve abd nähert    sich asymptotisch der   Spannung Fj, und    zwar um so rascher, je kleiner die Zeitkonstante des von dem Widerstand 3 und dem Kondensator   1    gebildeten Ladekreises ist.

   Wenn, wie bereits erwähnt, im Zusammenhang mit der   Linearität    der Eichkurve die Anforderung gestellt wird, dass der   Kondensator 1 jedes-    mal bis auf gleiche Spannung aufgeladen wird, muB, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, die Zeitkonstante des   Ladekreises wesentlich    kleiner sein als eine Periode (t2) der höchsten   Eingangsfrequenz.   



   Um die Benutzung von   Eingangsfrequen-    zen h¯her als die mit einer Periode   t2,    unter Beibehaltung der gleichen Zeitkonstante des   Ladekreises,    zu ermögliehen, ist nach der Erfindung zum Kondensator   I    ein Span  nungsbegrenzerparallelgeschaltet,    der aus der Reihenschaltung einer Diode 10   undeiner    Vorspannungsquelle 11 besteht, deren Spannung niedriger ist als die der   Spannungs-    quelle 2 und die in Fig. 2 durch die Ordinate   V2    dargestellt ist.

   Da die Spannung, die maximal am Kondensator 1 auftreten kann, von der Diode 10 auf einen Wert begrenzt wird, der praktisch gleich der Spannung V3 ist, verläuft die Ladung und die Entladung des Kondensators   1      gemma.    der Kurve ace.



  Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann hierbei die erforderliche   Mindestladezeit      t,    bedeutend kürzer sein als die bei der bekannten Vorrichtung erforderliche Ladezeit   t2,    so da? höhere Frequenzen als mit der bekannten Vorrichtung benützt werden können.



   Bei der beschriebenen Vorrichtung kann an dem im Entladekreis des Kondensators 1 liegenden Widerstand 5 eine   Spannung ab-    genommen werden, deren Mittelwert der Eingangsfrequenz proportional ist. Dieser Wi derstand liegt, wie dargestellt, vorzugsweise in der Kathodenzuleitung der R¯hre   4,    so daB der Widerstand 5 geerdet werden kann, was unter anderem die Verstärkung der am Widerstand auftretenden Spannung erleichtert. 



   Bei Anwendung eines Kathodenwiderstandes 5 allein tritt aber der Nachteil auf, da?   der starke Entladestromstoss des Kon-    densators   I    eine hohe   Gegenspannung    am Widerstand 5 erzeugt, welche der Entladung   entgegenwirlt    und verzögert, was besonders hei hohen Eingangsfrequenzen sehr unerwünscht ist. Dieser Nachteil kann dadurch    vermieden werden, daB ein Kondensator 1@ ?    angebracht wird, der den Widerstand 5 über  brückt und    den Entladestromstoss des Kon  rlensators l übernimmt.   



   Die Zeitkonstante der Parallelschaltung des Widerstandes 5 und des Kondensators 12 ist vorzugsweise so gross   gegeniiber    der Entladezeit des Kondensators 1, dass der Kondensator   12 am Ende der Entladezeit des Kon-    densators 1 bis auf eine bedeutende Spannung aufgeladen ist. Die am Kondensator 12 auftreiende Spannung wird mit negativer Polarität dem Gitter der   Robre      4 zugeführt. Es ist. hier-    bei von Wichtigkeit, dass die erwÏhnte Zeitkonstante klein ist gegenüber der minimalen Ladezeit (t1) des Kondensators 1, das ist die Zeit, wÏhrend der die Rohre 4 bei der h¯chsten Eingangsfrequenz periodisch ge    sperrt      ist, um zu verhüten, dass    eine am Ende.

      derLadezeitetwanoch    am Kondensator 12 vorhandene Spannung die Entladung des    Kondensators l beeinflusst.   



   Bei einem hohen Wert der   Hochet-    frequenz. die noch als Eingangsfrequenz ben tzt werden kann, kann die obenerwähnte   Anforderungeiner    hinreichend kleinen Zeitkonstante nur durch eine Verringerung des   Widerslandes j erfüllt    werden, da der Kon  densator 12. ohne dass    an ihm eine hohe Spannung auftritt, den   Entladestromstoss    des Kon   densators l aufnehmen muss ; er muss daher    wenigstens etwa gleich und   vorzugsweise gro-    Per sein als der Kondensator 1. Eine Verrin  nerung des Widerstanden    5 hat   aber eine ge-      ringere Ausgangsspannung    zur Folge.

   Dieser    Nachteil kann gewissermassen dadurch vermie-    den werden, dass mit dem Widerstand 5 eine   kleine Selbstinduktion Z    (in Fig.   1    nicht dargestellt) derart in Reihe geschaltet wird, da? der Parallelkondensator 12 sowohl den Widerstand 5 als auch die Selbstinduktion L   überbrüekt.    Hierdurch tritt am Ende der Entladung des Kondensators   1    an der Selbstinduktion eine Spannung auf, welche die Entladung des Kondensators 12 begünstigt und somit   besehleunigt.    Die Grosse der Selbstinduktion kann ungefähr dem Wert entsprechen, der folgt aus der Formel :    L    = 0, 4 R2C wo R und C den Wert des Widerstandes 5 bzw. des Kondensators 12 darstellen.

   Bei Anwendung der Selbstinduktion L ist eine grössere Zeitkonstante des Kondensators 12 und des Widerstandes 5 zulässig, wodurch der Widerstand 5 grösser gewählt werden kann und eine grössere Ausgangsspannung er  zielbar    ist.



   Eine der   Eingangsfrequenz proportionale    Spannung kann bei Anwendung einer Selbstinduktion L den Klemmen des Kondensators 12 entnommen werden, da der Mittelwert der Spannung an der Selbstinduktion gleich Null ist, so da? die mittlere Spannung am Kondensator 12 gleich der am Widerstand 5 ist.



   Der Kondensator 12 kann gleichzeitig ein Element eines Filters bilden, das ferner z.   B.    einen Widerstand 13 und einen zweiten Kondensator 14 enthält und zum Abflachen der am Widerstand 5 auftretenden, pulsierenden Spannung dient. Eine dem Mittelwert dieser Spannung entsprechende Ausgangsspannung kann den Anschlussklemmen 15 des   Konden-      sators    14 entnommen werden.



   Die beschriebene Vorrichtung eignet sich besonders zum Demodulieren einer   pulsieren-    den Schwingung, wobei die Frequenz der Impulse sich entsprechend einem Modulationssignal ändert. Die zu demodulierenden Impulse werden dazu den Klemmen 6 zugeführt und das Modulationssignal kann den Klemmen 15 entnommen werden. Das Filter 12, 13, 14 mu? dabei derart bemessen sein,   dal3    die hohen Tone des   Alodtilationssignals    wenigstens nicht nennenswert abgeschwächt werden.



   Wenn zwischen dem mittleren Strom über die Diode 10 und der Frequenz der den  Klemmen 6 zugeführten Impulse eine lineare Beziehung besteht, kann eine der   Eingangs-    frequenz proportionale Spannung gleichfalls dem im Ladekreis des Kondensators   1      liegen-    den Widerstand 3 entnommen   werden. : J n    diesem Fall tritt   nämlich durch Überlage-    rung des mit der Frequenz linear zunehmenden Kondensatorladestromes und des mit der Frequenz abnehmenden Diodenstromes mittlere Spannung am Widerstand 3 auf, die aus einer von der Frequenz unabhängigen Komponente und einer der Frequenz proportionalen Komponente zusammengesetzt gedacht werden kann. Gewünschtenfalls kann die frequenzunabhängige Komponente durch Anwendung eines Sperrkondensators unterdrückt werden.

   Da der Anodenwiderstand 3 im allgemeinen grosser ist als der Kathodenwiderstand 5, kann dem   erstgenannten Wi-    derstand in der Regel eine höhere   Ausgangs-    spannung entnommen werden.



   Es ist auch möglich, die   Ausgangsschwin-    gung den beiden Widerständen gleicizeitig zu entnehmen ; in diesem Falle kann eine gegen Erde ausbalancierte   Ausgangsspan-    nung erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Gewinnung einer elektrischen Grösse, die der Frequenz einer andern zugeführten elektrischen Grösse proportional ist, bei der ein Ladekondensator über einen Widerstand aufgeladen bzw. entladen wird und über eine Entladungsröhre im Takt der genannten Frequenz periodisch entladen bzw. aufgeladen wird, derart, da? der mittlere Lade-oder Entladestrom ein Mass für diese Frequenz ist, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Ladekondensator ein Span nungsbegrenzer geschaltet ist.
    UNTEBANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da? der Spannungs- begrenzer aus der Reihenschaltung eines Gleichrichters und einer Vorspannungsquelle besteht.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Frequenz proportionale Spannung einem in der Kathodenleitung der Ent ladungsrohre liegenden, von einem Kondensator überbrückten Widerstand entnommen wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüehen 1 und 2, da, durch ge- kennzeichnet, da? die Zeitkonstante der Par allelschaltung des in der Kathodenleitung g liegenden Widerstandes und des Kondensators grosser ist als die Zeit, wÏhrend der die Entladungsröhre periodisch leitfähig ist, aber klein ist gegenüber der Zeit, während der diese Röhre bei der höchsten zu messenden Frequenz periodisch gesperrt ist.
    4. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass mit dem in der Kathodenleitung liegenden Widerstand eine Selbstinduktion in Reihe geschaltet ist und die Reihenschaltung von einem Parallel kondensator iiberbriiekt ist.
CH252563D 1943-08-19 1944-08-17 Vorrichtung zur Gewinnung einer elektrischen Grösse, die der Frequenz einer anderen, zugeführten elektrischen Grösse proportional ist. CH252563A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2694145A (en) * 1947-05-23 1954-11-09 Clevite Corp Demodulator apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2694145A (en) * 1947-05-23 1954-11-09 Clevite Corp Demodulator apparatus

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