Heisswasserspeicheranlage.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heisswasserspeicheranlage, welche wenigstens einen Speieherbsshälterbesitzt, in welchem heisseres Wasser über kälterem Wasser gelagert ist.
Diese Anlage Ist. gekennzeichnet durch über- einander angeordnete Temperaturf hler in SpeicherbehÏlter, welche mit einem Anzeigeinstrument. so verbunden sind, dass ihre Mess- werte summiert zur Anzeige gelangen.
Die Temperaturfühler können als elek- trische rstandsthermometer ausgebildet .-ein,dieinSerieandasInstrumenta-nge- schlossen sind. Es ist zweckmässig, wenn mittels eines Schalters mindestens das oberste Widersta. ndstbermometer während der Ladezeit und durch einen andern Schalter minde stens das unterste Widerstandsthermometer wÏhrend der Entladezeit aus der Serie ausgeschaltet werden kann. Die Schalter k¯nnen in einem Umschalter vereinigt sein, der mittels einer Steuervorrichtung selbsttÏtig durch die Ladepumpe des Speicherbehä. lters beein- flusst wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- @ ist nachstehend an Han der Zeiehnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen schematisehen Schnitt durch einen Heisswas- serspeichN'sowie dessen Zusatzgeräte und Lademe¯einrichtung, Fig. 2 eine selbsttÏtige Schaltvorrichtung f r die Temperaturfühler dieses Heisswasserspeichers.
Die in Fig. 1 gezeigte Hei¯wasserspeicheranlage besitzt einen Heizkessel A, in wel- cbem das Wasser auf eine Temperatur von ungefÏhr 170¯ C erhitzt wird. Der Kessel ist mit einem Thermostat A 1 und mit einer UmwÏlzpumpe B ausger stet, durch welch letz tere erhitztes Wasser mittalss einer Verteilleitung g C1 dem Speicherkessel C zugeführt wird. Die Pumpe B wird durch einen Elek- tromotor B1 angetrieben, welcher zum Inbe triebsetzen und Abstell, en einen Schalter B' besitzt.
Wenn dem obern Teil des Speichers heisses Wasser zugeführt wird, wird d gleichzeitig der untern Seite kälteres Wasser entnommen und dem Kessel A durch tdie Leitung D zugefiihrt. DeT Entlade-oder Ge- brauchskreisl'auf E des. Speichers C führt vom obern Teil des Speichers C zu einer WÏ rmeverbra. uchsstelle.Fundvonhierdurch eine Pumpe E1 zur ck zu der Verteil4eitung C2 im untern Teil des Speiehers. Das hier eingeführte Wasser besitzt eine Temperatur von ungefähr 70¯ C.
In gleichmϯigen AbstÏnden sind im Speicher C senkrecht bereinander elf elektrische Widerstandsthermometer G-G10 angeordnet.. Diese Widerstandsthermometer sind in Serie geschaltet, an eine Anzeigevorrichtung H ? angeschlossen, deren Skala von 0-100% eingeteilt ist.
In der elektrischen Leitung zur Einrichtung R ist ein Umschalter J vorgesehen, durch welchen die an H angeschlossenenThermometersogewählt werden können, dass während. der Ladezeit des Speichers (gestrichelte Stellung des Schal ters J) das. oberste Widersta. ndsthermometer G ausgesehaltet ist und während der Entladezeit (ausgezogen gezeichnete Schalterstellung) das unterste Widerstandsthermometer G10 von der Serie abgetrennt ist. Der Schalter J kann von Hand betÏtigt werden, wie in Fig. 1 gezeigt, oder er kann auch selbsttÏtig beeinflu¯t werden, wie spÏter beschrieben.
Die Widerstandsthermometer G-G10 und das Anzei, geinstrumentH sind so ausgebildet, daB derZeiger.desAnzeigeinstrumentesauf der Stellung 0. der Skala, stdht, wenn alle Thermometer durch eine Temperatur von 70 C oder weniger beeinf ! luBt sind. Während der Ladung des Speichers-wobei das oberste Thermometer G ausgeschaltet istwird der Zeiger des Anzeigeinstrumentes auf der Stellung 0 bleiben, bis die Temperatur von 170 da. s zweitoberste Thermometer GI erreicht hat.
Der Widerstand dieses Thermo- meters und damit auuch der duroh ihn flie ssende Strom wird daun so verändert, da, ss der Zeiger des Anzeigeinstrumentes auf die Ziffer 10 der Skala steigt. Es ergibt sich daraus, da¯ 10 % der Wärme der gesamten Speicherfähigkeit im Speicher cher C enthalten sind. Bei voranschreitender Ladung des Speichers wer- den dann aufeinanderfolgend die weiteren Thermometer G2, G3, G4 usw. durch die Tem peratur von 170 beeinflusst,wobeiderZeiger des Anzeigeinstrumentes entsprechend auf die Ziffer 20, 30, 40 usw. steigt.
Die Íffnungen in den Einführleitungen Cl und C2 siehern ein ruhiges Einstr¯men des HeiBwassers, so dass das s heisse Wasser vom kalten Wasser durch eine ganz dünne. Schicht von Wasser getrennt ist, welche eine Mischtemperatur zwischen 70 und 170 aufweist.
Während der Zufuhr einer Lademenge in den obern Teil des Speichers durch die Leitung C1 wird eine gleiche Menge dem untern Teil des Spei chers entnommen und dem Heizkessel durch die Leitung D zugef hrt, Wenn das hei¯e Wasser das unterste Widerstandsthermo- meter G10 erreicht, ist der Speicherbehälter vollständiggeladen.Eierbeisteht,der Zeiger des Anzeigeinstrumentes H auf der Ziffer 100.
Die Ladung des Speichers kann mit belie biger Geschwindigkeit erfolgen. Es kann zum Beispiel jede Stunde 10% der Ladung eingeführt werden, in welchem Fall der ganze Speicherbehä. lter in 10 Stunden aufgeladen ist. Die Abstände der Thermometer un. d ihre Anzahl k¯nnen beliebig gewÏhlt werden, je nach der Genauigkeit, die für die Ablesung verlangt wird.
Wenn der Speicher entladen wird, d. h. wenn im obern Teil heiBes Wasser entnom- men und zu den Verbrauchsstellen geführt wird, ist das unterste Thermometer G10 aus der Serie e ausgeschaltet, während das oberste Thermometer G mit Hi'lfe des Schalters J in die Reihe eingeschaltet wird, wie durch die ausgezogengezeichneteStellungderFig.l gezeigt. Es wird dann an der Anzeige des Anzeigeinstrumentes keine Änderung ent- stehen. Ist durch die R cklaufleitung E wieder 10%'Wasser von 70¯ von der Verbrauchsstelle F her in den SpeicherbehÏlter eingeführt, so wird das s zweitunterste Thermometer G9 durch die Temperatur von 70¯ beeinfluBt und das Anzeigeinstrument auf eine Anzeige von 90 zurückgehen.
Mit weite- rem Steigen des Kaltwassers im Speicher wird der Zeiger entsprechend auf der Anzeigeskala zur ckgehen.
Anstatt eines von Hand beeinflussten Schalters J kann auch ein selbsttätig beeinflusster Schalter vorgesehen werden, der zum Beispiel vom Schalter des Motors s B1 beeinflusst wird. Fig. 2 zeigt schematisch einen solchen Schalter, bei dem ein Solenoid E erregt wird, wenn der Schalter B2 eingeschaltet wird. Das Solenoid zieht dann den Schalter J über den Winkelhebel L entgegen der Wirkung der Feder L1 in die gestrichalt ge- zeigte Stellung. Durch diesen Schalter werden selbsttätig bei der Ladung des Speichers die Widerstandsthermometer G-G10 eingeschaltet. Umgekehrt wird bei Ausserbetrieb- setzung der Ladepumpe durch die Feder L1 der Schalter in die ausgezogen dargestellte Entladestellung gebracht.
SelbstverstÏndlich kann ausser einer elektrischen Verbindung zwischen dem Schalter der Ladepumpe und dem Umschalter auch eine andere Verbin- dung, z. B. eine mechanische, hydraulische oder pneumatische Verbindung, vorhanden sein.
Als Temperaturfühler können auch normale Thermometer verwendet werden, welche bei einer bestimmten vorgesehriebenen Temperatur einen elektrischen Strom schlie¯en und d dadurch in geeigneter Weise das An zeigeinstrument beeinflussen. Es könnten aber auch Thermoelemente, Bimetallfedern oder ähnliche Temperaturfühler Verwendumg finden. Wenn zwei oder mehr SpeicherbehÏlter angeordnet sind, werden zweckmϯig alle Anzeigeinstrumente der Behälter auf einer gemeinsamen Tafel angeordnet, wobei auch die Schalter zur Umschaltung a. uf La. de- und Entladestellung bei den Anzeigeinstrumen- ten angeordnet sind.