CH252886A - Heissgasmotor. - Google Patents

Heissgasmotor.

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CH252886A
CH252886A CH252886DA CH252886A CH 252886 A CH252886 A CH 252886A CH 252886D A CH252886D A CH 252886DA CH 252886 A CH252886 A CH 252886A
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CH
Switzerland
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hot gas
gas engine
engine according
medium
liquid metal
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Application number
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/053—Component parts or details
    • F02G1/055—Heaters or coolers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


  Heissgasmotor.    Es ist bekannt, in einem Heissgasmotor  zwischen der Wärmequelle und der     Heiz-          stelle    des Arbeitsmediums ein Wärmeüber  tragungsmedium vorzusehen. Dieses Medium  erhält die zu übertragende Wärme von der       Wärmequelle    durch eine Wand     zugeführt          und    gibt diese Wärme ebenfalls über eine  Wand an das im Motor Arbeit     leistende          Medium    wieder ab. Dieses Übertragungs  medium bleibt: dabei immer im gleichen Aggre  gatzustand, d. h. entweder im flüssigen Zu  ,aand.e oder in Dampfform.

   Flüssigkeiten,  welche in dieser Weise zur Wärmeübertra  gung in Heissgasmotoren angewendet wur  den,     ,sind    z. B. Wasseroder Paraffin. Paraf  fin zersetzt     sich    aber bei höheren Tempera  turen und ist dann für den angedeuteten  Zweck nicht     mehr    verwendbar. Wasser greift  bei höheren Temperaturen das Material der  Kanäle chemisch an und kommt nur für       Temperaturen    bis     374     C in     Betracht.     



       hach    der vorliegenden     Erfindung    sollen       diese        Schwierigkeiten    dadurch beseitigt sein,       dass    zur Ermöglichung einer Höchsttem  peratur des     Wärme        übertragenden    Mediums  von über 400  C ein Medium verwendet ist.  (las bei dieser     Temperatur    flüssig ist und  sich nicht     zersetzt.     



  Als Medium kommen hauptsächlich Me  talle und Metallsalze in Frage. Unter einem  flüssigen Metall ist hier entweder ein reines  Metall oder eine Legierung von mehreren  Metallen, alle im flüssigen Zustand, zu ver  stehen.     Flüssiges    Metall und gewisse flüssige    Metallsalze haben eine besonders gute  Wärmeleitfähigkeit, so dass die Übertragung  der Wärme von und nach dem Medium  schnell und vollständig stattfinden kann.  Diese     Wärmeübertragung    wird - noch geför  dert, wenn das Medium an der Heizstelle in  eine Anzahl parallel geschalteter Ströme       unterteilt    wird.  



  Besonders Metalle mit niedrigem Schmelz  punkt unter 100  C sind     vorteilhaft,    weil  diese beim Anlassen des Motors nur eine sehr  kurze Zeit und eine     verhältnismässig    niedrige  Temperatur brauchen, um flüssig zu werden.  Beispiele solcher Metalle sind Kalium     mit     einem Schmelzpunkt von 62  C und     Natrium     mit einem Schmelzpunkt von 96  C. Auch  Metallegierungen mit niedrigem Schmelz  punkt kommen in Frage, z. B. Woods Me  tall oder auch eine Legierung von Kalium  und Natrium, von denen man bei passender  Wahl der Menge eine Legierung bekommen  kann, deren Schmelzpunkt bei -10  C liegt.  Als     Metallsalze    kommen z. B. Zinkchlorid  und     Kadmiumjodid    in Frage.  



  Obgleich es denkbar ist, dass das     Wärme-          übertragungsmedium    infolge der auftre  tenden     Thermosiphonwirkung    genübend in  Umlauf kommt, ist es     empfehlenswert,    das  Medium künstlich in Umlauf zu setzen bzw.  zu halten. Dies kann in der     Weise        erwirkt     sein, dass ein Gas oder ein Dampf in     dieses     Medium an einer geeigneten Stelle einge  führt wird. Auf diese Weise entsteht im       Medium    ein     sogenannter    Gas- oder Dampf-      blasenaufzug. Als geeignetes Gas für diesen  Zweck ist     beispielsweise    Argon zu erwähnen.  



  Das     Medium        kann    auch     mittels    einer  Pumpe, wie einer Zentrifugalpumpe, einer  Injektionspumpe, einer Membranpumpe oder  dgl., in Umlauf gesetzt bzw.     gehalten    wer  den. Um die schwierig abdichtbare Heraus  führung der Pumpwelle aus dem     Flüssig-          keitssystem    zu vermeiden, kann die     Pumpe          beispielsweise        mittels    einer     elektromagne-          tischen    Kopplung von der     Aussenseite    her       angetrieben    werden.

   Besonders     vorteilhaft    ist  es, wenn das Wärmeübertragungsmedium  durch ein     bewegtes    Magnetfeld in Bewegung  gesetzt     wird.    Dabei ist jedoch eine Bedin  gung, dass die in Bewegung zu setzende     Flüs-          sigkeit        elektrisch    gut leitend ist.

   Ein     Vorteil     dieser Art, das Wärmeübertragungsmedium  in Umlauf zu setzen bzw. zu halten, liegt       darin,    dass es hierbei nicht erforderlich     ist,     im     Flüssigkeitssystem        einen    beweglichen     Ma-          schinenteil    anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heissgasmotor, bei dem zwischen der Wärmequelle des Motors und der Heizstelle des Arbeitsmediums ein Wärmeübertragungs medium vorgesehen ist, das die zu übertra gende Wärme von der Wärmequelle durch eine Wand zugeführt erhält und über eine Zwischenwand an das im Motor Arbeit lei stende Medium wieder abgibt,
    wobei das Wärmeübertragungsmedium während des Umlaufes dauernd in dem gleichen Aggregat zustand verbleibt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung einer Höchsttempera tur des umlaufenden Mediums von über 400' C ein Medium verwendet ist, das bei dieser Temperatur flüssig ist und sich nicht zer setzt: UNTERANSPRÜCHE: 1. Heissgasmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als umlaufendes Medium flüssiges Metall verwendet ist. 2.
    Heissgasmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als umlau fendes Medium flüssiges Metallsalz verwen det ist 3. Heissgasmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Metall einen Schmelzpunkt von unter 100 C hat. 4. Heissgasmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Metall Kalium verwendet ist. 5.
    Heissgasmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Metall Natrium verwendet ist. 6. Heissgasmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Metall Wood'sches Metall verwendet ist. ?. Heissgasmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Metall eine Kalium-Natriumlegierung ver wendet ist. B. Heissgasmotor nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Metallsalz Zinkchlorid verwendet ist. 9.
    Heissgasmotor nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als flüssiges Metallsalz Kadmiumjodid verwendet ist. 10. Heissgasmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärme- übertragungsmedium an der Heizstelle in eine Anzahl parallel geschalteter Ströme unterteilt wird:. 11.
    Heissgasmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärme- übertraguugsmeäium künstlich im Umlauf gesetzt bzw. gehalten wird. 12. Heissgasmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärme- übertragungsmedium dadurch in Umlauf gesetzt bzw. gehalten wird, dass ein Gas oder Dampf eingeführt wird. 13.
    Heissgasmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärme- übertrag-ungsmedium durch eine Pumpe in Umlauf gesetzt bzw. gehalten, wird. 14. HAissgafi:motor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärme- Übertragungsmedium durch ein bewegtes Magnetfeld in Umlauf gesetzt bzw. gehalten wird.
CH252886D 1941-11-12 1942-11-12 Heissgasmotor. CH252886A (de)

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