Spulmasehine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spulmaschine mit Mitteln zur Einstellung der Grösse der Wickelkörper und Mittel zum Abstellen des Spulvorganges über ein von den Wickelorganen ständig angetriebe nes Auslöseergan, das vom in Bildung be griffenen Wickelkörper infolge Zunahme von dessen Durchmesser von der Wickelkör- perachse weg bewegt wird und, beim Errei chen der eingestellten Wickelkörpergrösse,
die Abstellmittel auslöst.
Die erfindungsgemässe Maschine zeich net sich dadurch aus, dass das Auslöseorgan während der Bildung des Wickelkörpers fort laufend über einen Winkelbereich aus seiner Anfangslage bis in seine Wirklage disloziert wird, in welch letzterer Lage die Auslösung der Abstellmittel durch das Auslöseorgan stattfindet.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Auslöseorgan länglich und in seiner Längs richtung hin- und herbewegbar angeordnet. Ferner weist dieses Ausführungsbeispiel einen Grössenanzeiger auf, dessen Stellung die Grösse des in Wicklung begriffenen Wickelkörpers beistimmt, und der an einem drehbaren, die Abstellmittel steuernden Auslösehebel einstellbar angeordnet ist, wobei das Auslöseorgan befähigt ist,
mit dem Grössenanzeiger in Eingriff zu treten und dadurch die Auslösung der Abstellmittel zu bewirken. Nachstehend wird ein bevorzugtes. Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des, das die vorerwähnten und weitere Merk male besitzt, unter Bezugnahme auf die bei liegende Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Endansicht einer Spulma- schine mit ihren Teilen in der Lage, die sie zu Beginn des Wickelns einnehmen, Fig. 2 eine Endansicht der Maschine in grösserem Massstab, mit einzelnen Teilen in Schnittzeichnung in der Lage dargestellt, welche sie am ,Schluss des:
Wickelns. ein nehmen, Fig. 3 eine in grösserem Massstab gehal tene Seitenansicht des Vorderteils der Ma schine und Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des hin- und hergehenden Auslöseorganes, das von einem Auslöseelement bzw. einer Pleuel stange gebildet wird, welche befähigt ist, Sperrhaken auszulösen, die den Antrieb der Maschine eingeschaltet halten.
Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in allen Figuren der Zeichnung gleiche Teile. Die dargestellte Spulmaschine weist eine zwangläufig angetriebene Spulspindel auf, auf die der Wiokelkörp-er gewickelt wird, sowie einen hin- und hergehenden Faden führer zum Hin- und Herführen des Fadens in. der Längsrichtung der Spindel.
Soweit Teile nicht erkennbar und näher erläutert wird, handelt es sich um an sich bekannte Mittel. In Spulmaschinen der beschriebenen Gat tung wird die Abstellvorriehtung üblicher weise durch Wegbewegen von Spulspindel und Fadenführer voneinander, zufolge des Anwachsens des Durchmessers des Wickel körpers, in Betrieb gesetzt.
Der Fadenführer ist meist auf _einem schwenkbaren Rahmen gelagert, der zufolge von Gegengewichts wirkung den Fadenführer während des Wickelns an dem Wickelkörper eng an liegend hält.
Dabei sind in bisher verwen deten Grössenreglern. geile und dergleichen Elemente, beim Erreichen der vorgeschrie- benen. Wickelkörpergrösse, mit dem Fa;den- führertragrahmen in Eingriff gebraccht worden, um sperrhakenähnliche Mittel, die normalerweise die Abstellmittel ausser Be trieb halten, durch diese Keilwirkung aus zulösen.
In. der modernen Praxis ist es für ver schiedene Zwecke, wie z. B. beim Wickeln von weichen Kötzern, die zum Färben be stimmt sind, beim Manipulieren mit. feinen, hochwertigen Materialien und andern Ar beiten, von Wichtigkeit, zu verhindern, dass beim Wickeln ein übermässiger Druck des Fadenführers auf die Oberfläche des Wickels entsteht, besonders dann, wenn der Wickel körper bald die verlangte Grösse erreicht hat.
Mit andern Worten, muss darauf geachtet werden, dass der Fadenführer gegen den Wickelkörper mit nur schwachem Druck anliegt, und es hat sich gezeigt, dass bei den üblichen Grössenreglern die Kraft, welche auf den Fadenführer ausgeübt werden muss, um die Klemm- oder dergleichen Mittel zum Auslösen der Sperrhaken der Abstellmittel zu betätigen beträchtlich ist und sich im gleichen Ausmass auf den Wickelkörper aus wirkt.
Demzufolge läuft das. in Wicklung begriffene Garn Gefahr, gequetscht und dabei flach gedrückt zu werden, wodurch der Wickelkörper aus der richtigen Form gerät und an den Enden aufgelockert wird,
so dass die Garnwindungen verschoben wer den und deshalb beim Abwickeln des Garnes ein. ungehemmter Garnablauf verunmöglicht wird. Beim vorliegenden Grössenregler ist der Fadenführer von übermässiger Druckaus- übung auf den Wickelkörper im letzten Teil des Wicklungsvorganges befreit, -weshalb die befähigt ist, bessere Wickel körper herzustellen,
ahne da.ss Gefahr einer Quetschwirkung auf den Wickelkörper und eine daherige Verformung des letzteren be steht. Es hast sich ferner gezeigt, dass sich mit dem vorliegenden Grössenregler grössere Genauigkeit in der Formgebung und der Grösse der Wickelkörper erzielen lässt, und es ist somit auch eine grössere Gleichmässig keit in der Grösse und dem Gewicht. der Wickel einer bestimmten Garnnummer er hältlich.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, da-ss die Maschine mit Wicklungsmitteln ver sehen ist, welche eine horizontale Spulspin- del 5 aufweisen, die in einem kastenförmigen Rahmen 2 gelagert ist, und ferner, eine Nockenwelle 6 besitzt, einen von dieser ge tragenen schraubenförmigen Nocken 7, einen Hin- und Verführungsrahmen 8 und einen Fadenführer 10. Der Wickelkörper wird auf die Spindel 5 durch mit dieser verbundene Mittel zum Drehen des Wickelkörpers ge wickelt.
Die für die Nockenwelle 6 erfärder- lichen Lager sind unterhalb der Spindel 5 angeordnet. Die Nockenwelle 6 wird in Übli cher Wise von der Spulspindel 5 durch einen Riemen über Riemenscheiben oder durch ein zwangläufiges Getriebe angetrie ben, und der schraubenförmige Nocken 7 (Fix. ä) sitzt auf -der Welle 6 zum Hin- und Herbewegen des Fadenführers 10, der das Garn in der Länb richtung der Spindel ; hin- und herführt, fest.
Die Traversiereorrichtung mit dem Hin- und Herführungsrahmen 8, der den Faden führer 10 führt, sitzt schwenkbar auf der Nockenwelle 6. Der Rahmen 8 führt den , Fadenführer 10, der seine Hin- und Her bewegung in der Längsrichtung der Spul spindel 5 ausführt und während des Wickelns des: Wickelkörpers auf die Spin del, beim Anwachsen des Wickelkörpers , sich von der Wickelkörperaehse wegbewegt bzw. sieh von der letzteren zu trennt.
Der Fadf@nführer 10 titzt am Ende einer hin- inid hergehenden Schiene oder Stange 11, dif, in Nuten 12 gleitet, welche in der Längs- richtiing des Hin- und Herführungsrahmens vc>rl < iaifen. Der obere Teil des. Fadenfüh- rf#rs "leitet läng:;
der Oberkante einer Platte 13, welche a.ls Rücken des Hin- und Her bezeichnet wird und an flü@#ein Rahmen befestigt ist. Dieser Rah- nienrücken 13 trägt eine Führungsstange 14 (Fig. 2 und 3), deren Enden in Bohringen von Kopfstücken 15 gehalten sind, welche riif-l@wärt..s vom Rücken abnagen.
Der, ankom- niendc Faden y wird von einem in Fig. 1 fr@ichtlichen Spannapparat 16 aus nach oben @@fühi-t.. ivona.ch er durch einen Flaumfän ger bzw.
Garnreiniger 17 hindurch, quer ülxr die Führungsstange 14 wandert und dann durch eine Kerbe in den Fadenführer 10 tritt und von dort mit seinem Ende an einem Wicklungsträger bzw. einer Kötzer- hülse C befestigt wird, welche Hülse auf der Spulspindel 5 sitzt. Weder der Spann apparat 16 noch der Flaumfänger 17 ist im Detail zeichnerisch dargestellt oder be schrieben, da. diese: Teile an sich bekannt sind.
Die Spulspindel 5 kann ihren Antrieb von einer Kraftmaschine, z. B. einem elek trischen Motor erhalten und, wie oben an gedeutet, treibt diese durch ein Riemenge- ti.iebe oder ein Getriebe anderer Art die Nockenwelle 6 an. Anlass- und Abstellmittel .sind für den Betrieb der Maschine über eine Kupplung oder einen in der Zeichnung nicht dargestellten, schaltbaren Mechanismus vorgesehen. Dieser ist an sich bekannt.
Die 2\nlass- und Abstellmittel werden mittels einer schwenkbaren Welle oder Stange 20 gesteuert und angetrieben, welche im obern Teil eines Gestelles 2 in entsprechenden Lagern ruht, von denen eines in Fig. 3 bei 21 dargestellt ist, und mit einem handbetä- f.ig1iai-en Hebel oder Handgriff 22 versehen #f, der vorn am Lager angeordnet ist.
Am hintern Ende der Stange 20 ist ein Hebel 25 befestigt, der zwei Arme 26 und 27 mit keilartigen Enden hat, um die Kupplungs elemente in und ausser Eingriff mit den kraftgetriebenen Mitteln der Maschine zu bringen. Diese Anla;ss- und Abstellmittel sind als bekannt vorausgesetzt. Der Hebel 25 kann mittels des Handgriffes 22 in Uhr zeigersinn so verschwenkt werden, da,ss der Arm 27 des Hebels die Kupplung mit den Antriebsmitteln in Eingriff bringt, um die Spindel 5 zu drehen und die Wickelarbeit zu beginnen.
Die Abstellvorrichtung enthält eine Schraubenfeder 2(8, die am einen ihrer En den am Arm 26 des Hebels 25 befestigt und mit ihrem entgegengesetzten Ende am Maschinengestell 2 verankert ist. Diese Feder dient dazu, den Hebel 25 im Gegen-, uhrzeigersinn zu verschwenken, um die Kupplung auszuschalten und dadurch die Drehung der Spindel 5 zu unterbrechen. Ein Bremsklotz 23 am einen Arm des Hebels 22 ist befähigt, mit dem Umfang einer Brems scheibe 24 auf der Spindel 5 in Eingriff zu treten, um die Drehbewegung sogleich zu unterbrechen.
Der Antrieb wird durch das Sperren des Hebels 25 in seiner in Fig. 1 ersichtlichen Lage eingeschaltet gehalten, und zwar durch die unmittelbar nachstehend beschriebene Sperrhakenvorrichtung.
Die Abstellmittel weisen einen Hebel 29 auf, der mit dem vordern Ende der schwenk baren Stange 20 fest verbunden ist, wobei der Hebel 29 einen kreisbogenförmigen Arm 30 besitzt, der in einem Sperrhakenanschlag 31 endet. Ein Abstellglied 33, das. hebelartig aus gebildet ist, ist befähigt die Abstellmittel zu steuern.
Die Kante des Sperrhakenan- schlages 31 kann mit einer Sperrhakennase 32 am Abstellglied 33 in Eingriff treten, um den Hebel 25 in seiner Sperrlage zu halten, wie dies aus Fig. 1 hervorgeht, wo durch der Antrieb eingeschaltet bleibt. Der Abstellhebel 33 ist um eine am Maschinen gestell 2 befestigte Schraube 34 drehbar und besitzt einen kreisbogenförmigen Quadrant 35, der als Teil einer Sperrvorrichtung dient, die bestimmt ist, dem Rahmen 8 entgegenzu wirken, um ein Rückschwingen des Faden führers gegen die Spulspindel hin zu ver hindern.
Die Sperrvorrichtung ist in bekannter Weise konstruiert und hat einen Finger bzw. einen Riegel 36, der bei 37 am Rahmen 8 drehbar gelagert ist und ein Ende besitzt, das konisch verjüngt ist und in einer sich nach innen verjüngenden Nut 40 im Qua drant 35 gleitbar angeordnet ist (Fig. 3).
Wie aus .den Fig. 1 und 3 hervorgeht, kann der Riegel 36 mittels eines. Handhebels 38 ausgelöst werden, der am andern Ende des Riegels 36 festgemacht und so am Rahmen 8 drehbar ist und derart unter der Wirkung ,einer Blattfeder 39 steht, dass er normaler weise den Riegel in der sich verjüngenden Nut 40 im Quadrant 35 anliegend hält.
Zufolge dieser Anordnung wird der Faden führer 10 befähigt, sich nach aussen von der Spulspindel wegzubewegen, ohne Wider stand durch den Einfluss des Riegels 36 zu erfahren, wogegen der Rahmen 8 an der Be wegung zusammen mit dem Fadenführer gegen die Spulspindel bin verhindert wird, das heisst durch die zwischen dem Riegel 36 und dem Quadrant 35 auftretende Reibung einen entsprechenden Widerstand gegen diese Bewegung erfährt.
Am äussern Ende des Quadranten 35 ist ein herabhängender Hebel 41 .drehbar ge lagert, der dazu dient, den Hebel 33 zwecks Auslösens der .Sperrhaken 31 und 32 anzu heben und dadurch die Abstellmittel zu veranlassen, den Betrieb der Maschine bei Garnbruch oder Erschöpfung des Garnvor rates abzustellen. Der Hebel 41 hat die Form eines Dreieckes,
dessen eine Seite 42 in einem rechtswinkligen Fortsatz bzw. einem Fadenfühler 43 endet, um gegen das an kommende Garn. bei seiner Aufwärtsbewe- gung durch den Flaumfänger 17 anliegen zu können, während der andere Arm 44 sieh in einer andern Richtung erstreckt, um mit seinem Ende in Eingriff mit den Zähnen eines Rades bzw.
einer Schaltscheibe 45 treten, zu können, die am Ende der Nocken- welle 6 befestigt ist und sich mit dieser Welle in der Richtung dreht, die durch den in Fig. 1 eingezeichneten Pfeil angegeben ist.
Der Hebel 41 ist so ausbalanciert, dass er bei Garnbruch oder Erschöpfung des Garnvorrates nach links ausschwingt, wie in Fig. 1 ersichtlich, um mit dem Ende seines Armes 44 mit einem der Zähne der Scheibe 45 in Eingriff zu treten und dadurch den Hebel 33 anzuheben und die die Abstell- mittel in ihrer Lage haltenden Sperrhaken auszulösen.
Die vorliegende Vorrichtung zur Ein stellung der Wickelkörpergrösse ist befähigt, den Hebel 33 zwecks Auslösens der Sperr haken auszulösen, wozu ein Auslöseorgan in Form eines zwangläufig hin- und her beweglichen Entkupplungselementes bzw. einer Pleuelstange, die mit 50 bezeichnet ist, vorgesehen ist.
Die Pleuelstange 50, welche in Fig. 4 detailliert dargestellt ist, ist. ein besonderes, nicht zu den Spulmitteln gehö riges, längliches Organ, das eine kreisför mige Nabe 51 besitzt, von der ein Arm 5? ausgeht, der in einen Fortsatz 53 ausläuft, welcher rechtwinklig zum Hauptteil des, Armes steht, das heisst abgebogen ist. Dieser Fortsatz ist auf einer Seite mit einem vor stehenden Absatz bzw. einer Schulter 57 versehen und trägt an seinem obern Ende eine Öse 58 mit einem länglichen Schlitz 59.
Die Nabe 51 der Pleuelstange 50 ist auf einem Exzenter 55 drehbar gelagert oder mit einem ähnlichen hin- und herbewegliehen Glied verbunden. Der Exzenter 55 bildet. einen Teil einer Scheibe 45, die im vorste henden als ein am Ende :der Nockenwelle 6 befestigtes Element bezeichnet worden ist, das einen Bestandteil der Spulmittel bildet. Wie in Fig. 3 ersichtlich ist, steht die Scheibe 45 mit dem Ende der Nockenwelle 6 durch einen Zapfen 46 in fester Verbindung.
Die Scheibe 45 hat eine axiale Bohrung zur Aufnahme einer Kappe 47, die in die Scheibe fest .eingepresst ist, und eine Schrau benfeder 48, die im Innern der Kappe ge halten ist, liegt gegen das einen Kopf bil dende Ende des Zapfens 46 an, um die Scheibe gegen das. Ende einer Lagerschale 49 gepresst zu halten, die sich in dem Lager befindet, in dem die Nockenwelle: 6 gelagert ist. Diese Konstruktion, welche von bekann ter Art ist, bildet einen nicht näher zu be- sehreibenden Teil.
Das hintere Ende der Scheibe 45 ist abgesetzt, um die Nabe des Exzenters 55 zu bilden, der in die Bohrung der Nabe 51 der Pleuelstange 50 hinein passt, so dass der Exzenter 55 auf einem Lagerteil sitzt, der eine Einstellurigs.möglich- keit bietet, damit die Lage des Auslöse- organes 50 gegenüber dem Hin- und Her- fÜhrungsrahmen geändert werden kann.
In Fig. \? ist ersichtlich, dass das obere mit der Ilse versehene Ende des Fortsatzes 53 der Pleuelstange 50 mit dem Rücken 13 des Hin- und Ilerführizngsrahmensi über den Zapfen 62 verbunden ist, um diesem Ende eine hin- und hergehende Bewegung an diesem Zapfen zu ermöglichen. Normaler- weise ist die Führungsstange 14 am Rücken 13 des Hin- und Herführungsrahmens durch Schrauben 18 in den Kopfstücken 15,
von denen eine linl@;si in Fix. 3 ersichtlich ist, befestigt. Um den Grösseneinsteller an bereits vorhandenen Spulmaschinen der beschriebe nen Gattung anzubringen, ist die Schraube rechter Hand durch den Zapfen 62 zu er setzen, der nicht nur zum Sichern des einen Endes der Stange 14 in ihrer Lage dient, sondern a@nch eine Stütze für das obere Ende der Pleuelstange 50 bildet.
Zu diesem Zweck bcit:rt; fier Zapfen 62 einen verjüngten Fort satz 63 seines Schaftes., der durch den Schlitz 59 am obern Ende der Pleuelstange 55 hindurchtritt. Unterlagscheiben 64 und 65 liegen an entgegengesetzten Seiten der Pleuelstange 50 unter dem Einfluss einer b1,utter 66 an, die auf das äussere Ende des Fortsatzes 63 des Zapfens 62 aufgeschraubt ist.
Zwischen dem Bund 67 des. Zapfens 62 und der Unterlagscheibe 64 befindet. sich eine Schraubenfeder 68, welche bewirkt, dass das gegen, die äussere Unterlagscheibe 65 ,inliegende Ende der Pleuelstange 50 sich ein, wenig hin- und herverschieben kann, während die Pleuelstange von dem Exzenter 55 hin- und wird.
Diese Kon struktion bildet eine Vorrichtung zur Fein einstellung des obern Endes der Pleuelstange gegenüber dem Rücken 13 des: Rahmens 8 mittels der Mutter 66.
Vorzugsweise ist die Unterlagscheibe 65 mit einem Belaig von Fiber oder .dergleichen versehen, der in der Zeichnung nichtangegeben ist, um eine ge ringfügige Reibungswirkung auf das, ge schlitzte Entdei ,der Pleuelstange 50, zwecks Verhinderns einer allzu freien Bewegung der letzteren, auszuüben.
Die beschriebene Konstruktion und Lage rung der Pleuelstange 50 erlaubt der letz teren, .sich zusammen mit dem Rahmen 8, beim Ausschwingen des Fadenführers, wäh rend dem Wickeln des Garnköeers, von der Spulspindel 5 hinweg, zu verschieben, wobei die Pleuelstange vom Antrieb der Maschine aua, zufolge der Drehung des, Ex- zenters 55 der Nockenwdlle 6, in ihrer Längsrichtung andauernd oszilliert bzw. hin- und herbewegt wird.
Dadurch führt das Auslöseorgan, das von der Pleuelstange 50 gebildet wird, kontinuierlich einen Arbeits zyklus aus, sowie fortlaufend eine Schwenk bewegung über einen Winkelbereich, aus seiner Anfangslage in die Wirklage, die es erreicht, wenn der Wickelkörper den einge stellten Durchmesser erreicht hat, in der e@s mit Mitteln zur Auslösung der Abstell- mittel in Eingriff kommt. Ein Grössenanzeiger 70 in Form einer Klammer kann mittels einer Stellschraube 71 auf dem Quadrant 35 in einer Lage fest eingestellt werden.
Wie Fig. 3 zeigt, ist die Klammer 70 von einem umgebogenen Blech streifen gebildet, der einen rechtwinklig ab gebogenen Teil besitzt, welcher über dem Quadrant 35 angeordnet ist, und eine untere U-förmige Umbiegung, welche nach Art eines Hakens in die Nut 40 des Quadrants eingreift, und der bei angezogener Schraube 71 gegen den. Grund dieser Nut anliegt.
Nach Fig. 2) und 3 ist die Vorderseite das Grössenanzeigers 70 so ausgefräst bzw. aus- geschnitten, dass eine .scharfe Schulter 73 besteht, gegen welche ein quadratischer, ge härteter Stahlblock 75 anliegt.
Dieser Block hat einen .Schaft 76, der durch ein seitliches Loch des Zeigers,des Grössenanzeigers durch- tritt und, wie in Fig. 3 ersichtlich, so ge staucht ist, dass dadurch der Block in seiner Lage festgehalten ist.
Nachdem die Grösseneinstellvorrichtung in ihrer Anwendung auf eine Spulmaschine bekannter Konstruktion beschrieben worden ist, ergibt sieh daraus der Betrieb dieser Maschine wie folgt: Zur Inbetriebsetzung der Maschine wird ein gern bzw.
eine götzerhülse C auf die Spindel 5 geschoben und alsdann das Garn- endle y aus dem Garnvorrat durch die Spann vorrichtung 16 und den Flaumfänger 17 durchgezogen und darnach über die Garn stange 14 geführt und hierauf mit seinem Ende in die Kerbe des Fadenführers 10 eingelegt, das dann mit der Spindel bzw. der darauf sitzenden Kötzerhülse verbunden wird.
Vor dem Beginn des Wickelns wird der Grössenzeiger 70 am Quaidrant 35 eingestellt, wozu die Stellschraube 71 gelöst wird, um den gehärteten Block 75 in die Lage zu bringen, in welcher er mit der Schulter 57 an der Pleuelstange 50, nach Vollendung des Wickelkörpers in der verlangten Grösse, in Eingriff gelangen kann.
Zumeist wird die Einstellung des Zeigers und der Pleuel stange in gegenseitig richtigem Verhältnis erst nachdem der erste Wickelkörper eine bestimmte Grösse erlangt hat, vorgenommen;
dann wird der Zeiger durch Verschieben längs des Quadranten 35 aus einer vor läufigen Einstellung in eine genauere Ein stellungslage gebracht, worauf noch .die Feineinstellungsmittel verwendet werden können, indem die Mutter 66 am Zapfen 62 gedreht wird, so dass sich die Pleuelstange entweder gegen den Rücken 13 des Rahmens 5 8 hin oder von diesem hinweg bewegt.
Auf diese Weise wird in sehr genauer Weise eine bestimmte Einstellung der Teile erzielt, die dann forthes.teht, so dass alle mit der Maschine hergestellten Wickelkörper bis auf äusserst kleine Unterschiede die gleiche ; Grösse und das, gleiche Gewicht erhalten.
Zum Beginn des Wickelns; wird der Rah men 8 in eine Lage gebracht, in welcher der Fadenführer 10 gegen die Oberfläche der Kötzerhülse C anliegt (Fig. 1), wozu der Riegel 36 am Quadrant 35 zur Ermög lichung dieser Einstellung des Rahmens 8 durch Niederdrücken des Handhebels 38 ausgelöst wird.
Zum Anlassen der Maschine wird der Griff 22 im Uhrzeigersinn ver- schwenkt, um durch die Bewegung des Hebels 25 die Kupplung mit den Antriebs mitteln in Eingriff zu bringen, wobei zu gleich der Sperrhakenanschlag 31 des Armes 30 mit der Schulter 32 des Hebeas 33 in Eingriff gelangt, wie dies Fig. 1 zeigt.
Dieser Siperrhakeneingriff bewirkt, dass der Handhebel 22 mit dem Hebel 25 ver riegelt wird, so dass eine Bewegung dieser Hebel durch die Zugkraft der Feder 28 ver- unmöglicht wird und der Antrieb andauert. Dadurch wird die Spulspindel 5 gedreht und das Garn y aufgewickelt, während die von der Spulspindel angetriebene Nockenwelle 6 den Nocken 7 zum Hin- und Herbewegen des Fadenführern 10 in Drehung versetzt. Wäh rend der Hin- und Herbeweggung des. Faden führers 10 längs des Rückens 13 des Rah mens 8 verteilt der Fadenführer das.
Garn in schraubenlinienförmigen Windungen auf der Spindel 5 zum Aufbauen einer Kreuz wicklung am Wickelkörper in bekannter Weise. Mit zunehmendem Aufbau des Garnes an der Kötzerhülse C bewegt sich der Fadenführer 10 allmählich von der Sp-ul- spindel 5 hinweg, welche Bewegung durch das Verschwenken des Rahmens 8 um dessen Gelenkpunkt an der Nockenwelle 6 ermög licht wird.
Bei fortschreitendem Wickeln des Wik- kelkörpers wird der Fadenführer 10 jeweils von der @Spul61indel 5 wegbewegt und die Pleuelstange fortwährend aus ihrer Aus gangslage gegen den Grössenanzeiger 70 hin in eine Wirklage bewegt, in welcher ihr vorspringender Absatz bzw. ihre Schulter 57 unterhalb der Kante des Blockes. 75 zu liegen kommt:. Es ist vorstehend erklärt worden, (l:
ass die Pleuelstange 50, infolge der Drehung dcExzenters 55 auf der Nockenwelle 6, oszilliert bzw. andauernd eine hin- und her- :eliende Längsbewegung ausführt, demzu- f'olge die Schulter 57 der Pleuelstange, nach dem Erreichen der durch die Stellung des Grössenzeigers bestimmten Wickelkörper- gr@össe, mit:
der Kante des Blockes 75, bei der Aufwärtsbewegung der Pleuelstange, irr Berührung kommt, wodurch der Hebel :,'. angehoben wird und die Sperrhaken 31 arid 33 ausgelöst werden.
Somit ist der Bloch 7 als ein Schaltelement zu bet.rach- 9en, das befähigt ist, mit dem Auslöseorgan f)ztv. der Pleuelstange 50, bei einer vorbe- :1:imniten Wirklage der letzteren, in Ein griff zu treten, um die Abstellvorriclitung zit betätigen, wenn der Wickelkörper einen vorbestimmten Durchmesser erreicht hat.
-Nach der Auslösung der Sperrhaken tritt die Abstellvorriclitung in Funktion, weil die I\eder 28 den Kupplungshebel 25 ver- .c.liwenlLt, um das Kupplungselement ausser Eingriff mit den Antriebsmitteln zu bringen und dadurch den Betrieb der Maschine zu unterbreelien.
Es erhellt daraus, dass die Grösseneinstell- vorrichtung in der oben erklärten Weise arbeiten kann, um in aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgängen der Maschine die Herstel lung von Wickelkörpern gleichmässiger C-'ri-össe zu bewirken. Wenn es erforderlich :st, andere Wickelkörperaxten zu wickeln, 1m.nn die Vorrichtung ohne weiteres, prompt und mit grosser Genauigkeit auf eine andere @triekelkörTergrösse; eingestellt werden.
Es werden gleichmässige Produkte erhalten, gleiebgültig welche Wickelkörpergrösse ein ist.
Aus der vorausgehenden Beschreibung ist ferner ersichtlieli, dass die dargestellte neuartige und wohldurchlochte Grössenein- aellvorrichtung auch in Verbindung mit Spulmaschinen von gegenüber der vor- kiesehriebenen verschiedener Konstruktion brauchbar ist und in Spulmaschinen von Anbeginn eingebaut oder erst nachträglich eingebaut werden kann.
In de vorliegenden Beschreibung und den zugehörigen Ansprüchen ist unter dem Ausdruck "Garn" jedes. fadenförmige Ge bilde für Textil- und andere Zwecke zu ver stehen. Füreine Spulmaschine in welcher die Spulspindel von einem schwenkbaren Träger gyehalten ist, hat man schon vorgeschlagen, eine Abstellvorrichtung mit einer Grössen einstellvorrichtung vorzusehen, in welch letzterer, durch die Spulmittel, ein Vibrator längs einer feststehenden Strecke:
hin- und herbewegst wird und ein Abstellglied in Form eines Hakens vorzusehen, der mit der Abstellvorrichtung in Wirkungsverbindung steht, sowie vom schwenkbaren Träger ab gestützte Mittel, die einen. Stab und einen Riemen enthalten und von dem an Grösse zu nehmenden, in Wicklung befindlichen Wik- kelkörper gesteuert werden,
um den Haken in die Bahn des Vibrators zu bewegen und dadurch die Abstellvorrichtung zu betätigen. Diese vorgeschlagene Konstruktion hat den Nachteil, auf den Wickelkörper durch den Riemen einen vermehrten Druck auszuüben, während die Abstellvorrichtung betätigt wird, und zwar dadurch, dass der Riemen den Haken auf die Bahn des Vibrators zieht.
Durch die dargestellte Maschine wird angestrebt, diesen Nachteil zu umgehen und die Konstruktion der Grösseneinstellvorrich- tung zur Abstellung der Maschine zu ver bessern.
Die Absstellvorrichtung ist gezwun gen die Wickelarbeit prompt und mit Ge nauigkeit gerade dann zu unterbrechen, wenn der Wickelkörper die vorbestimmte Grösse erlangt hat, auf welche der Grössen anzeiger eingestellt ist, und zugleich einen übermässigen Druck auf den in Bildung be findlichen Wickelkörper zu verhindern, wenn die Abstellvorrichtung in Gang ge bracht wird.
Dabei ist Vorsorge getroffen worden eine, Feineinste:llüug des Grössenan zeigers zu erlauben, so dass die Grösse des in Bildung begriffenen Wickelkörpers genau eingestellt werden kann.
Weiterhin ist die dargestellte Grösseneinstellvorriehtung so ausgebildet, dass sie in bereits vorhandenen Spulmaschinen der beschriebenen Gattung verwendet werden kann, ohne ihren Aufbau und die Gesamtanordnung wesentlich ver ändern zu müssen.
Winding machine. The present invention relates to a winding machine with means for adjusting the size of the bobbins and means for stopping the winding process via a tripping element constantly driven by the winding elements, which is moved away from the bobbin axis by the bobbin being formed as a result of the increase in its diameter and, when the set winding body size is reached,
triggers the shut-off device.
The machine according to the invention is characterized in that the release element is continuously dislocated during the formation of the wound body over an angular range from its initial position to its effective position, in which latter position the release of the shut-off means takes place.
In one embodiment, the trigger member is elongated and arranged to be movable back and forth in its longitudinal direction. Furthermore, this embodiment has a size indicator, the position of which corresponds to the size of the winding body in the process of being wound, and which is adjustably arranged on a rotatable release lever that controls the parking means, the release element being able to
to engage with the size indicator and thereby trigger the shut-off means. The following becomes a preferred one. From the exemplary embodiment of the subject matter of the invention, which has the aforementioned and other features, described with reference to the accompanying drawings. It shows:
1 is an end view of a winding machine with its parts in the position that they assume at the beginning of winding, FIG. 2 is an end view of the machine on a larger scale, with individual parts shown in sectional drawing in the position they are in at the end of:
Winding. Take a, Fig. 3 is a larger-scale held side view of the front part of the Ma machine and Fig. 4 is a perspective view of the reciprocating trigger member, which is formed by a trigger element or a connecting rod, which is able to trigger locking hooks that keep the machine's drive switched on.
The same reference symbols denote the same parts in all figures of the drawing. The winding machine shown has a positively driven winding spindle on which the winder body is wound, and a reciprocating thread guide for guiding the thread back and forth in the longitudinal direction of the spindle.
Insofar as parts are not recognizable and are not explained in more detail, they are known means. In winding machines of the Gat device described, the Abstellvorriehtung is usually put into operation by moving the winding spindle and thread guide away from each other, due to the increase in the diameter of the winding body.
The thread guide is usually mounted on a pivotable frame which, as a result of the counterweight effect, holds the thread guide close to the bobbin during winding.
There are size regulators that have been used up to now. horny and similar elements, when reaching the prescribed. Winding body size, with the company guide support frame has been brought into engagement in order to release locking hook-like means, which normally keep the parking means out of operation, through this wedge effect.
In. in modern practice it is used for various purposes, such as B. when wrapping soft Kötzern that are true for dyeing, when manipulating with. fine, high-quality materials and other work, it is important to prevent the thread guide from exerting excessive pressure on the surface of the winding during winding, especially when the winding body has soon reached the required size.
In other words, care must be taken that the thread guide rests against the bobbin with only slight pressure, and it has been shown that with the usual size regulators, the force that has to be exerted on the thread guide to the clamping or similar means to actuate the locking hooks of the parking means is considerable and has the same effect on the winding body.
As a result, the yarn being wound runs the risk of being squeezed and thereby pressed flat, as a result of which the wound body gets out of shape and is loosened at the ends.
so that the twine turns are shifted and therefore when the twine is unwound. uninhibited yarn flow is made impossible. With the present size regulator, the thread guide is relieved of excessive pressure exertion on the bobbin in the last part of the winding process, which is why it is able to produce better bobbins,
Ahne da.ss there is a risk of crushing the winding body and consequent deformation of the latter. It has also been shown that the present size regulator can be used to achieve greater accuracy in the shape and size of the winding body, and there is thus also greater uniformity in size and weight. the lap of a specific thread number is available.
From the drawing it can be seen that the machine is provided with winding means which have a horizontal winding spindle 5 which is mounted in a box-shaped frame 2 and also has a camshaft 6, a helical cam carried by this 7, a back and forth seduction frame 8 and a thread guide 10. The bobbin is wound on the spindle 5 by means connected to this for rotating the bobbin.
The bearings required for the camshaft 6 are arranged below the spindle 5. The camshaft 6 is usually driven from the winding spindle 5 by a belt via pulleys or by a positive gear, and the helical cam 7 (Fix. Ä) sits on the shaft 6 for moving the thread guide 10 back and forth. the the yarn in the Länb direction of the spindle; to and fro, firmly.
The Traversiereorrichtung with the reciprocating frame 8, which leads the thread guide 10, sits pivotably on the camshaft 6. The frame 8 leads the thread guide 10, which performs its reciprocating movement in the longitudinal direction of the spindle 5 and during of the winding of the: winding body on the spin del, when the winding body grows, moves away from the winding body axis or looks to be separated from the latter.
The thread guide 10 sits at the end of a reciprocating rail or rod 11, dif, slides in grooves 12 which run in the longitudinal direction of the to and fro guide frame. The upper part of the "thread guide" leads lengthways :;
the upper edge of a plate 13, which is referred to as the back of the back and forth and a frame is attached to flü @ #. This frame back 13 carries a guide rod 14 (FIGS. 2 and 3), the ends of which are held in bores by head pieces 15, which gnaw away from the back.
The arriving thread y is guided upwards by a tensioning device 16 (shown in FIG. 1).
Yarn cleaner 17 passes through it, crosses guide rod 14 and then passes through a notch into thread guide 10 and from there is attached with its end to a winding carrier or a Kötzer sleeve C, which sleeve sits on winding spindle 5. Neither the clamping apparatus 16 nor the fluff catcher 17 is shown in detail in the drawing or be written, there. these: parts are known per se.
The winding spindle 5 can be driven by a prime mover, e.g. B. an electric motor and, as indicated above, this drives the camshaft 6 through a belt gear or another type of gear. Starting and stopping means .sind for the operation of the machine via a clutch or a switchable mechanism not shown in the drawing. This is known per se.
The 2 \ nlass- and parking means are controlled and driven by means of a pivotable shaft or rod 20, which rests in the upper part of a frame 2 in corresponding bearings, one of which is shown in FIG. 3 at 21, and with a hand lever. ig1iai-en lever or handle 22 provided #f, which is arranged at the front of the bearing.
At the rear end of the rod 20, a lever 25 is attached, which has two arms 26 and 27 with wedge-like ends to bring the coupling elements in and out of engagement with the power-driven means of the machine. These starting and stopping devices are assumed to be known. The lever 25 can be pivoted clockwise by means of the handle 22 so that the arm 27 of the lever engages the coupling with the drive means in order to rotate the spindle 5 and start the winding work.
The parking device contains a helical spring 2 (8, which is fastened at one of its ends to the arm 26 of the lever 25 and anchored at its opposite end to the machine frame 2. This spring serves to pivot the lever 25 in an anti-clockwise direction disengage the clutch and thereby interrupt the rotation of the spindle 5. A brake pad 23 on one arm of the lever 22 is able to engage with the periphery of a brake disk 24 on the spindle 5 to immediately interrupt the rotation.
The drive is kept switched on by locking the lever 25 in its position shown in FIG. 1, namely by the locking hook device described immediately below.
The parking means have a lever 29 which is firmly connected to the front end of the pivotable rod 20, the lever 29 having an arcuate arm 30 which ends in a pawl stop 31. A parking member 33, which is formed like a lever, is able to control the parking means.
The edge of the ratchet stop 31 can engage a ratchet nose 32 on the positioning member 33 in order to hold the lever 25 in its blocking position, as can be seen from FIG. 1, where the drive remains switched on. The parking lever 33 is rotatable about a screw 34 attached to the machine frame 2 and has an arcuate quadrant 35 which serves as part of a locking device which is intended to counteract the frame 8 in order to swing the thread guide back against the winding spindle to ver prevent.
The locking device is constructed in a known manner and has a finger or a bolt 36 which is rotatably mounted at 37 on the frame 8 and has one end which is conically tapered and slidably disposed in an inwardly tapered groove 40 in Qua drant 35 is (Fig. 3).
As can be seen from .den Fig. 1 and 3, the bolt 36 can by means of a. Hand lever 38 are triggered, which is fastened to the other end of the bolt 36 and so rotatable on the frame 8 and is under the action of a leaf spring 39 that it normally holds the bolt in the tapered groove 40 in the quadrant 35.
As a result of this arrangement, the thread guide 10 is enabled to move outwards from the winding spindle, without resistance was to be experienced by the influence of the bolt 36, whereas the frame 8 is prevented from moving together with the thread guide against the winding spindle means that the friction occurring between the bolt 36 and the quadrant 35 experiences a corresponding resistance to this movement.
At the outer end of the quadrant 35, a depending lever 41 .rotatably ge is superimposed, which serves to raise the lever 33 for the purpose of releasing the .Sperrhaken 31 and 32 and thereby cause the shut-off means to operate the machine in the event of yarn breakage or exhaustion of the yarn rates to turn off. The lever 41 has the shape of a triangle,
one side 42 of which ends in a right-angled extension or a thread feeler 43 to counter the incoming yarn. to be able to rest on its upward movement through the fluff catcher 17, while the other arm 44 extends in a different direction so that its end engages with the teeth of a wheel or wheel.
a switching disk 45, which is fastened to the end of the camshaft 6 and rotates with this shaft in the direction indicated by the arrow drawn in FIG.
The lever 41 is balanced so that it swings to the left when the yarn breaks or when the yarn supply is exhausted, as can be seen in FIG. 1, so that the end of its arm 44 engages one of the teeth of the disk 45 and thereby lifts the lever 33 and to trigger the locking hooks holding the parking means in their position.
The present device for a setting of the bobbin size is capable of triggering the lever 33 for the purpose of triggering the locking hook, for which a triggering element in the form of a necessarily reciprocating uncoupling element or a connecting rod, which is denoted by 50, is provided.
The connecting rod 50, which is shown in detail in Fig. 4, is. a special, elongated organ not belonging to the winding means, which has a circular hub 51, of which an arm 5? goes out, which expires in an extension 53 which is at right angles to the main part of the arm, that is, is bent. This extension is provided on one side with a protruding shoulder or shoulder 57 and has an eyelet 58 with an elongated slot 59 at its upper end.
The hub 51 of the connecting rod 50 is rotatably mounted on an eccentric 55 or connected to a similar reciprocating member. The eccentric 55 forms. a part of a disc 45, which has been referred to above as an element attached to the end: the camshaft 6, which forms part of the winding means. As can be seen in FIG. 3, the disc 45 is firmly connected to the end of the camshaft 6 by a pin 46.
The disk 45 has an axial bore for receiving a cap 47, which is firmly .einspresst into the disk, and a helical spring 48, which is held inside the cap, rests against the end of the pin 46, which forms a head, in order to keep the disc pressed against the end of a bearing shell 49 which is located in the bearing in which the camshaft: 6 is mounted. This construction, which is of a known type, forms a part that is not to be described in more detail.
The rear end of the disk 45 is stepped to form the hub of the eccentric 55, which fits into the bore of the hub 51 of the connecting rod 50, so that the eccentric 55 sits on a bearing part which offers an adjustment possibility, so that the position of the trigger element 50 can be changed relative to the back and forth guide frame.
In Fig. \? it can be seen that the upper end of the extension 53 of the connecting rod 50 provided with the Ilse is connected to the back 13 of the reciprocating guide frame via the pin 62 to allow this end to move back and forth on this pin. The guide rod 14 is normally attached to the back 13 of the to-and-fro guide frame by screws 18 in the head pieces 15,
one of which linl @; si in fix. 3 can be seen attached. In order to attach the size adjuster to existing winding machines of the type described, the screw is to be put through the pin 62 on the right hand side, which not only serves to secure one end of the rod 14 in its position, but also a support for the upper end of the connecting rod 50 forms.
For this purpose bcit: rt; Fier pin 62 has a tapered extension 63 of its shaft. Which passes through the slot 59 at the upper end of the connecting rod 55. Washers 64 and 65 rest on opposite sides of the connecting rod 50 under the influence of a b1, utter 66 which is screwed onto the outer end of the extension 63 of the pin 62.
Between the collar 67 of the pin 62 and the washer 64 is located. a coil spring 68, which has the effect that the end of the connecting rod 50 lying against the outer washer 65 can slide back and forth a little while the connecting rod is back and forth from the eccentric 55.
This construction forms a device for fine adjustment of the upper end of the connecting rod relative to the back 13 of the frame 8 by means of the nut 66.
The washer 65 is preferably provided with a layer of fiber or the like, not shown in the drawing, in order to exert a slight frictional effect on the slotted end of the connecting rod 50 to prevent the latter from moving too freely.
The described construction and location tion of the connecting rod 50 allows the latter, .sich together with the frame 8, when swinging the thread guide, during the winding of the yarn köeers, from the winding spindle 5 away, to move the connecting rod from the drive of the machine aua, as a result of the rotation of the eccentric 55 of the cam shaft 6, is continuously oscillated or moved back and forth in its longitudinal direction.
As a result, the trigger element, which is formed by the connecting rod 50, continuously carries out a work cycle, as well as continuously a pivoting movement over an angular range, from its initial position into the effective position, which it reaches when the winding body has reached the set diameter in the e @ s engages with means for triggering the shut-off means. A size indicator 70 in the form of a bracket can be fixed in one position by means of an adjusting screw 71 on the quadrant 35.
As Fig. 3 shows, the bracket 70 is formed from a bent sheet metal strip, which has a right-angled part from which is arranged above the quadrant 35, and a lower U-shaped bend, which is like a hook in the groove 40 of the quadrant engages, and when the screw 71 is tightened against the. Reason this groove rests.
According to FIGS. 2) and 3, the front side of the size indicator 70 is milled or cut out such that there is a sharp shoulder 73 against which a square, hardened steel block 75 rests.
This block has a shaft 76 which passes through a lateral hole in the pointer, the size indicator and, as can be seen in FIG. 3, is compressed in such a way that the block is thereby held in its position.
After the size adjustment device has been described in its application to a winding machine of known construction, the operation of this machine results from this as follows: To start up the machine a happy or
a Gotzer sleeve C is pushed onto the spindle 5 and then the yarn end y is pulled from the yarn supply through the tensioning device 16 and the fluff catcher 17 and then passed over the yarn rod 14 and then inserted with its end into the notch of the yarn guide 10, which is then connected to the spindle or the Kötzer sleeve sitting on it.
Before the start of winding, the size indicator 70 is set on the quadrant 35, for which the adjusting screw 71 is loosened in order to bring the hardened block 75 into the position in which it is connected to the connecting rod 50 with the shoulder 57 after the winding body has been completed in the required size, can come into engagement.
Usually the setting of the pointer and the connecting rod rod in mutually correct relationship only after the first winding body has reached a certain size, made;
Then the pointer is brought from a previous setting into a more precise setting position by moving along the quadrant 35, whereupon the fine adjustment means can be used by turning the nut 66 on the pin 62 so that the connecting rod is either against the back 13 of the frame 5 8 towards or away from this.
In this way, a certain setting of the parts is achieved in a very precise manner, which is then forthes.teht, so that all winding bodies produced with the machine are the same except for extremely small differences; Preserve size and weight.
At the beginning of swaddling; the frame is 8 brought into a position in which the thread guide 10 rests against the surface of the Kötzerhülse C (Fig. 1), including the latch 36 on the quadrant 35 to enable this setting of the frame 8 by pressing the hand lever 38 is triggered .
To start the machine, the handle 22 is pivoted clockwise in order to bring the coupling with the drive means into engagement by the movement of the lever 25, the pawl stop 31 of the arm 30 with the shoulder 32 of the lifting arm 33 in engagement at the same time as shown in FIG. 1.
This siphon hook engagement causes the hand lever 22 to be locked with the lever 25, so that a movement of these levers is made impossible by the tensile force of the spring 28 and the drive continues. As a result, the winding spindle 5 is rotated and the yarn y is wound up, while the camshaft 6 driven by the winding spindle sets the cam 7 in rotation to move the thread guide 10 to and fro. During the back and forth movement of the. Thread guide 10 along the back 13 of the frame 8, the thread guide distributes the.
Yarn in helical turns on the spindle 5 to build up a cross winding on the bobbin in a known manner. As the yarn builds up on the Kötzer sleeve C, the thread guide 10 gradually moves away from the winder spindle 5, which movement is made possible by pivoting the frame 8 around its pivot point on the camshaft 6.
As the winding of the winding body progresses, the thread guide 10 is moved away from the Spul61indel 5 and the connecting rod is continuously moved from its starting position towards the size indicator 70 into an effective position in which its protruding shoulder 57 is below the edge of the Blocks. 75 comes to rest :. It has been explained above, (l:
As the connecting rod 50, as a result of the rotation of the eccentric 55 on the camshaft 6, oscillates or continuously performs a reciprocating longitudinal movement, the shoulder 57 of the connecting rod consequently, after reaching the position of the size pointer certain winding body size, with:
the edge of the block 75 comes into contact with the upward movement of the connecting rod, causing the lever: '. is raised and the locking hooks 31 arid 33 are triggered.
Thus, the block 7 is to be operated as a switching element that is capable of actuating the trigger element f) ztv. the connecting rod 50, in a pre-: 1: imniten effective position of the latter, to step into a grip to activate the parking device zit when the winding body has reached a predetermined diameter.
After the locking hooks have been released, the parking device comes into operation because the I \ eder 28 turns the coupling lever 25 to disengage the coupling element from the drive means and thereby interrupt the operation of the machine.
It is evident from this that the size setting device can operate in the manner explained above in order to produce winding bodies of uniform size in successive work processes of the machine. If it is necessary: st to wind other winding body axes, 1m.nn the device without further ado, promptly and with great accuracy to a different drive body size; can be set.
Uniform products are obtained, regardless of the size of the winding body.
It is also evident from the preceding description that the novel and well-perforated size adjustment device shown can also be used in conjunction with winding machines of different designs compared to the gravel-leveled ones and can be installed in winding machines from the beginning or only later.
In the present specification and the accompanying claims, the term "yarn" means any. to understand thread-like Ge formation for textile and other purposes. For a winding machine in which the winding spindle is held by a pivotable support, it has already been proposed to provide a storage device with a size adjustment device, in which the latter, through the winding means, a vibrator along a fixed distance:
is reciprocated and provide a parking member in the form of a hook which is in operative connection with the parking device, and means supported by the pivotable carrier from the one. Contain a rod and a belt and are controlled by the winding body, which is to be increased in size,
to move the hook into the path of the vibrator and thereby actuate the parking device. This proposed construction has the disadvantage of exerting increased pressure on the winding body through the belt while the parking device is being actuated, namely in that the belt pulls the hook onto the path of the vibrator.
The machine shown seeks to circumvent this disadvantage and to improve the design of the size adjustment device for shutting down the machine.
The shut-off device is forced to interrupt the winding work promptly and precisely when the winding body has reached the predetermined size, to which the size indicator is set, and at the same time to prevent excessive pressure on the winding body being formed, if the parking device is started.
Provision has been made to allow the size indicator to be finely adjusted so that the size of the bobbin being formed can be precisely set.
Furthermore, the size adjustment device shown is designed so that it can be used in existing winding machines of the type described without having to significantly change its structure and overall arrangement.