CH253107A - Verfahren zum Verbinden von verschiedenen Teilen aus Glas oder Keramik. - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von verschiedenen Teilen aus Glas oder Keramik.

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CH253107A
CH253107A CH253107DA CH253107A CH 253107 A CH253107 A CH 253107A CH 253107D A CH253107D A CH 253107DA CH 253107 A CH253107 A CH 253107A
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CH
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glass
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Inventor
Ag Albiswerk Zuerich
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Siemens Ag Albis
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    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/20—Seals between parts of vessels
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0033—Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0037—Solid sealing members other than lamp bases

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  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


  Verfahren zum     Verbinden    von verschiedenen Teilen aus Glas oder     Kera       Bei den bisher üblichen Verfahren zur       Verschmelzung    von Glas- und Keramiktei  len, insbesondere bei den Elektronenröhren  mit auf den     Metalldurchführungen    aufge  bautem     hitzempfindlichem        ElektroJensystem,     hat man versucht,

   durch entsprechende Ab  schirmung der Schmelzflammen deren Hitze  wirkung auf die     Verschmelzungsstelle    zu  konzentrieren und damit das bereits einge  baute     Elektrodensystem    einigermassen vor  schädlicher Hitzeeinwirkung während des       Verschmelzungsprozesses    der Röhrenkörper  teile zu     schützen.    Ferner ist vorgeschlagen  worden, in einem durch     Hochfrequenzströme     erhitzten Behälter     gleichzeitig    sowohl das  Material für den Glasboden der Röhre zu  :

  schmelzen und zu formen als auch die Me  talldurchführungen     miteinzuschmelzen    und  die Verschmelzung mit den andern     Glas-          und    Keramikteilen der Röhre gleichzeitig  durchzuführen. Abgesehen von daraus. resul  tierenden Ungenauigkeiten war es aber bis  her notwendig, das     Elektrodensystem    so  hoch über dem Fuss zu     montieren,    dass die  grosse Hitzeausstrahlung des geschmolzenen  Glasboden, dem System nicht gefährlich  werden konnte. Dies bedingt lange     Zuleitun-          gen,welche    bei extrem hohen Frequenzen  durch die vergrösserte Kapazität die Güte  einer Röhre herabsetzen.  



  Diese     Nachteile    werden durch das Ver  fahren nach der vorliegenden Erfindung  behoben. Dieses Verfahren zum Verbinden  von verschiedenen Teilen     aus    Glas oder    Keramik ist dadurch gekennzeichnet,     dass     zwischen die miteinander zu verbindenden  Teile ein Ring aus Metall gelegt wird, der  dann durch     Hochfrequenzströme    erhitzt  wird, bis ein Schmelzen der Glas- oder  Keramikteile an den Stellen, an denen die  Verbindung erfolgen soll, eintritt, wobei die  Teile unter Vermittlung des Metallringes  miteinander verbunden werden.

   Hierbei ist  es möglich, die Hitze     lediglich    auf die Stelle,  an der die Verbindung und daher das  Schmelzen erfolgen     :soll.,    zu konzentrieren, so  dass z. B. bei den genannten Elektronen  röhren der Abstand zwischen Fuss und       Elektrodensystem    relativ klein     gehalten    wer  den kann.  



       Ausführungsbeispiele    des Verfahrens nach  der Erfindung sind an Hand der beilie  genden Zeichnung im folgenden erläutert.  



       Fig.    1 zeigt ein Ausführungsbeispiel an  einer-     Elektrodenröhre.     



       Fig.    2 zeigt ein     Ausführungsbeispiel,     bei welchem eine umfangreichere     Verschmel-          zung    der Glas- und Keramikteile bewirkt  wird.  



  Mit 1 ist ein     Glas-    oder Keramikfuss mit  Metalldurchführungen 2- und darauf aufge  bautem     Elektrodensystem    5 bezeichnet; 4 ist  die mit dem Fuss 1 zu verbindende     Glas-          oder    Keramikglocke; 6 der zwischengelegte  Metallring, dessen thermischer Ausdehnungs  koeffizient beispielsweise gleich oder nahezu  gleich dem :des Glases     resp.    der Keramik ist;

        7 ist ein     Überzug    über .den     Metallring    aus  einem     pulverisierten        Glaslot    oder Email, der       vor    der Verschmelzung     aufgebracht    wird  und diese sogar     beschleunigt,    wenn der  Überzug vorher aufgebrannt wurde.

   3 ist die       Hochfrequenzspule,    durch welche     _    ein hoch  frequenter Strom geleitet     wird.    -Infolgedes  sen erhitzt sich -der Metallring 6 im entste  henden     Hochfrequenzfeld.    Durch die Stärke       des    Feldes hat man es     in,der    Hand, in kür  zester Zeit,     bevor    die Innenteile sich erwär  men     können,    -den Ring 3 so stark zu erhitzen,

    dass das     Material        des    Fusses     und    der Glocke  au der     Berührungsstelle    mit dem Ring ver  schmilzt und eine     vakuumdichte    Verbindung       hergestellt    wird. Der Einfachheit halber ist  in der     Zeichnung    die     hochfrequente    Strom  quelle weggelassen.  



  Aus     Flg.    2 ist     ersichtlich,    dass bei Be  darf -das gleiche Verfahren zu einer     direkten     Verschmelzung der Glas- oder     Keramik-          glücke    4 mit dem     Glas-    oder Keramikfuss 1       erweitert-    werden kann.,. wobei der     zwischen-          gelegte    Metallring 6 mit seinem Überzug 7  vollständig eingeduckt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verbinden von verschie- denen Teilen aus Glas oder Keramik, da- durch gekennzeichnet, dass zwischen die mit einander zu verbindenden Teile ein Ring aus Metall gelegt wird, der durch Hochfre- queuizströme erhitzt wird, bis ein Schmelzen der Glas- oder Keramikteile an den Stellen, an denen die Verbindung erfolgen soll, ein tritt, wobei die Teile unter Vermittlung des Meta;llringe@s miteinander verbunden werden.
    UNTERANSPRü CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass der Metallring vor der Erhitzung mit den Hochfrequenz strömen mit pulverisiertem Glaslot über zogen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug vor der Erhitzung mit den Hochfrequenzströmen aufgebrannt wird. 3.
    Verfahren nach Patentansprueh, ,da- durch. gekennzeichnet, dass der Metallring vor der Erhitzung mit den Ilochfrequenz- strömen mit Email überzogen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass .der Überzug vor der Erhitzung mit den Hochfrequenzetrömen aufgebrannt wird.
CH253107D 1946-06-13 1946-06-13 Verfahren zum Verbinden von verschiedenen Teilen aus Glas oder Keramik. CH253107A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3534091A1 (de) * 1985-09-25 1987-04-02 Philips Patentverwaltung Vorrichtung zum verbinden von keramikteilen mittels glaslot
DE4309069A1 (de) * 1993-03-20 1994-09-22 Licentia Gmbh Verfahren zum vakuumdichten Verbinden der Stirnflächen zweier Keramikteile

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DE3534091A1 (de) * 1985-09-25 1987-04-02 Philips Patentverwaltung Vorrichtung zum verbinden von keramikteilen mittels glaslot
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