CH253301A - Verfahren zur elektrischen Lichtbogenscheissung. - Google Patents
Verfahren zur elektrischen Lichtbogenscheissung.Info
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Description
Verfahren zur elektrischen Lichtbogenschweissung. Es wurde empfohlen, bei der elektrischen Lichtbogenschweissung, bei der das Ende eines blanken Schweissdrahtes kontinuierlich in eine schlackenbildende Masse gehalten wird, von der sich nur ein Teil, und zwar in der Umgebung des Schweissdrahtes während des Schweissvorganges, nicht mehr im festen Zustand befindet, vorher geschmolzene Sili kate, die keine gasabgebenden Stoffe, wie Eisenoxyd, enthalten, als schlackenbildendes Material zu verwenden, damit während der Schweissung keine Poren in der Schweissnaht entstehen, Es wurde nun gefunden, dass man beim elektrischen Lichtbogenschweissen, bei dem das Ende eines blanken Schweissdrahtes kon tinuierlich in eine schlackenbildende Masse gehalten wird,
welche einen gasabgebenden Stoff, wie z. B. ein Eisenoxyd, enthält, die vorherige Schmelzung der :schlackenbilden den Masse unterlassen kann, wenn die schlak- kenbildende Masse erfindungsgemäss einen reduzierenden Hilfsstoff enthält, welcher der Bildung von Poren in der Schweissnaht ent gegenwirkt.
Ausgezeichnete Erfolge wurden mit Ferromangan (etwa 10% Fe) als Hilfsstoff erzielt, das ausserdem die mechanischen Ei genschaften der Schweissnaht sehr günstig beeinflusst. Ferner können mit gutem Erfolg Silicium, Ferrosilicium, Chrom und Chrom legierungen angewendet werden. Zur Erhal tung bestimmter mechanischer Eigenschaften der Schweissnaht kann vorteilhaft eine Mi schung von Ferrosilicium und Ferromangan verwendet werden.
Auch sind Versuche mit Eisenpulver durchgeführt worden, bei denen festgestellt wurde, dass allerdings eine geringe Verbes serung in bezug auf die Bildung von Poren bei nicht vorher geschmolzenem, schlacken bildendem Material erzielt wird, welche Ver besserung aber im Vergleich zur Anwendung von Ferromangan, Ferrosilicium und Chrom weit zurückbleibt.
Im Gegensatz zu der in bezug auf das erwähnte bekannte elektrische Lichtbogen schweissverfahren empfohlenen Massnahme ermöglicht die Erfindung, Eisenoxyd oder andere bei der Schweissung .stark gasabge bende Stoffe, wie Manganoxyd, im schlacken bildenden Material unbedenklich zu verwen den. Beispielsweise sei eine aus Hämatit, Ton oder Ferrosilicium bestehende, schlak- kenbildende Masse erwähnt; ein geeignetes Mischverhältnis ist 30:70:10 Gewichtsteile.
Als andere gasabgebende Stoffe, deren Vorhandensein durch Anwendung der Erfin dung zulässig geworden ist, können Karbo- nate erwähnt werden. Beispielsweise sei eine schlackenbildende Masse erwähnt, welche aus Calciumkarbonat, Quarz, Flussspat, Ton und Ferromangan besteht; ein geeignetes. Misch verhältnis ist 2,5 :20 : 2 :3.: 5 Gewichtsteile.
Zur Anwendung genügt gewünschtenfalls eine verhältnismässig kleine Menge des redu- zierenden Hilfsstoffes, wie aus dem letzt genannten Beispiel hervorgeht.
In Hinsicht auf vorstehendes kann als Theorie hervorgehoben werden, dass bei der Gasabgabe die schädliche Wirkung haupt sächlich -auf das Entstehen von Sauerstoff, der während der Schmelzung des schlacken bildenden Materials frei wird und im flüs sigen Metall mit dem in letzterem vorhan denen Kohlenstoff unter Bildung von Koh- lenmonoxyd reagiert, zurückzuführen sein dürfte. Dieses Kohlenmonoxyd führt zur Bildung von Poren in der Schweissnaht, wenn nicht sämtliches Kohlenmonoxyd Gelegen heit hat, rechtzeitig aus dem flüssigen Metall zu entweichen.
Vom Gesichtspunkt dieser Theorie aus ist es denn auch einleuchtend, dass ohne An wendung der Erfindung auch das Vorhan- densein, von Wasser schädlich sein kann, da bei der hohen Schweisstemperatur das Was ser Sauerstoff abgeben wird. Dies ist ferner der Fall mit dem aus Karbonaten abgegebe nen Kohlenstoffdioxyd.
In Übereinstimmung mit dem Vorher gehenden sind mit gutem Erfolg schlacken bildende Materialien verwendbar, die, weil sie nicht vorher geschmolzen worden sind, Wasser enthalten können. Ein Vorteil dieser Unempfindlichkeit in bezug auf Wasser be steht darin, dass schlackenbildendes Material, das zum Beispiel bei der Aufbewahrung Feuchtigkeit aus der Atmosphäre aufgenom men hat, dennoch gut brauchbar bleibt.
Vollständigkeitshalber wird betont, dass, gleich wie bei dem bekannten Verfahren, bei der vorliegenden Erfindung Stromstärken von 1000 Ampere und höher anwendbar sind, so dass es möglich ist, sogar dicke Stahlplat ten in einem einzigen Arbeitsgang schnell zu schweissen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur elektrischen Lichtbogen schweissung, bei dem das Ende eines blanken Schweissdrahtes kontinuierlich in eine schlak- kenbildende Masse, welche einen gasabgeben den Stoff enthält, gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die schlackenbildende Masse einen reduzierenden Hilfsstoff ent hält, welcher der Bildung von Poren in der Schweissnaht entgegenwirkt. UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Hilfsstoff Ferromangan verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Hilfsstoff Ferrosilicium verwendet wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Hilfsstoff ein Gemisch von Ferromangan mit Ferrosili- cium verwendest wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als gasabgebender Stoff ein Eisenoxyd verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL253301X | 1942-04-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH253301A true CH253301A (de) | 1948-02-29 |
Family
ID=19781196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH253301D CH253301A (de) | 1942-04-22 | 1943-04-20 | Verfahren zur elektrischen Lichtbogenscheissung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH253301A (de) |
-
1943
- 1943-04-20 CH CH253301D patent/CH253301A/de unknown
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