CH253301A - Verfahren zur elektrischen Lichtbogenscheissung. - Google Patents

Verfahren zur elektrischen Lichtbogenscheissung.

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CH253301A
CH253301A CH253301DA CH253301A CH 253301 A CH253301 A CH 253301A CH 253301D A CH253301D A CH 253301DA CH 253301 A CH253301 A CH 253301A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/362Selection of compositions of fluxes
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Description


  Verfahren zur elektrischen Lichtbogenschweissung.    Es wurde empfohlen, bei der     elektrischen     Lichtbogenschweissung, bei der das Ende  eines blanken Schweissdrahtes kontinuierlich  in eine schlackenbildende Masse gehalten  wird, von der sich nur ein Teil, und zwar in  der Umgebung des     Schweissdrahtes    während  des Schweissvorganges, nicht mehr im festen  Zustand befindet, vorher geschmolzene Sili  kate, die     keine    gasabgebenden Stoffe, wie  Eisenoxyd, enthalten, als schlackenbildendes  Material zu verwenden, damit während der  Schweissung keine Poren in der Schweissnaht  entstehen,  Es wurde nun gefunden, dass man beim  elektrischen Lichtbogenschweissen, bei dem  das Ende eines blanken Schweissdrahtes kon  tinuierlich in eine schlackenbildende Masse  gehalten wird,

   welche einen     gasabgebenden     Stoff, wie z. B. ein Eisenoxyd, enthält, die  vorherige Schmelzung der :schlackenbilden  den Masse unterlassen kann, wenn die     schlak-          kenbildende    Masse erfindungsgemäss einen  reduzierenden Hilfsstoff enthält, welcher der  Bildung von Poren in der Schweissnaht ent  gegenwirkt.  



       Ausgezeichnete    Erfolge wurden mit  Ferromangan (etwa 10% Fe) als Hilfsstoff  erzielt, das ausserdem die mechanischen Ei  genschaften der Schweissnaht sehr günstig  beeinflusst. Ferner können mit     gutem    Erfolg  Silicium, Ferrosilicium, Chrom und Chrom  legierungen angewendet werden. Zur Erhal  tung bestimmter mechanischer Eigenschaften    der Schweissnaht kann     vorteilhaft    eine Mi  schung von Ferrosilicium und Ferromangan       verwendet    werden.  



  Auch sind Versuche mit Eisenpulver  durchgeführt worden, bei denen festgestellt  wurde, dass allerdings eine geringe Verbes  serung in bezug auf die Bildung von Poren  bei nicht vorher geschmolzenem, schlacken  bildendem Material erzielt wird, welche Ver  besserung aber im Vergleich zur Anwendung  von Ferromangan, Ferrosilicium und Chrom  weit zurückbleibt.  



  Im Gegensatz zu der in bezug auf das  erwähnte bekannte elektrische Lichtbogen  schweissverfahren empfohlenen Massnahme  ermöglicht die Erfindung, Eisenoxyd oder  andere bei der Schweissung .stark gasabge  bende Stoffe, wie Manganoxyd, im schlacken  bildenden     Material    unbedenklich zu verwen  den. Beispielsweise sei eine aus Hämatit,  Ton oder Ferrosilicium bestehende,     schlak-          kenbildende    Masse erwähnt; ein geeignetes  Mischverhältnis ist 30:70:10     Gewichtsteile.     



  Als andere gasabgebende Stoffe, deren       Vorhandensein    durch Anwendung der Erfin  dung zulässig geworden ist, können     Karbo-          nate    erwähnt werden. Beispielsweise sei eine  schlackenbildende Masse erwähnt, welche aus  Calciumkarbonat, Quarz, Flussspat, Ton und       Ferromangan    besteht; ein     geeignetes.    Misch  verhältnis ist     2,5    :20 : 2     :3.:    5 Gewichtsteile.  



  Zur Anwendung genügt     gewünschtenfalls     eine verhältnismässig kleine Menge des redu-      zierenden     Hilfsstoffes,    wie aus dem letzt  genannten Beispiel hervorgeht.  



  In     Hinsicht    auf     vorstehendes    kann als  Theorie hervorgehoben werden, dass bei der  Gasabgabe die schädliche Wirkung haupt  sächlich -auf das     Entstehen    von Sauerstoff,  der während der Schmelzung des schlacken  bildenden Materials frei wird und     im    flüs  sigen Metall mit dem in letzterem vorhan  denen Kohlenstoff     unter    Bildung von     Koh-          lenmonoxyd    reagiert, zurückzuführen sein  dürfte. Dieses Kohlenmonoxyd führt zur  Bildung von Poren in der Schweissnaht, wenn  nicht sämtliches     Kohlenmonoxyd    Gelegen  heit hat, rechtzeitig aus dem flüssigen Metall  zu entweichen.  



  Vom     Gesichtspunkt    dieser Theorie aus  ist es denn auch einleuchtend, dass ohne An  wendung der Erfindung auch das     Vorhan-          densein,    von Wasser schädlich     sein    kann, da  bei der hohen     Schweisstemperatur    das Was  ser Sauerstoff abgeben wird. Dies ist ferner  der Fall mit dem aus     Karbonaten    abgegebe  nen Kohlenstoffdioxyd.  



  In     Übereinstimmung    mit dem Vorher  gehenden sind mit gutem Erfolg schlacken  bildende Materialien verwendbar, die, weil  sie nicht vorher geschmolzen worden sind,       Wasser    enthalten können. Ein     Vorteil    dieser  Unempfindlichkeit in bezug auf Wasser be  steht darin, dass     schlackenbildendes    Material,  das zum Beispiel bei der     Aufbewahrung     Feuchtigkeit aus der Atmosphäre aufgenom  men hat, dennoch gut brauchbar bleibt.

      Vollständigkeitshalber wird betont, dass,  gleich     wie    bei dem bekannten Verfahren, bei  der     vorliegenden    Erfindung Stromstärken  von 1000 Ampere und höher anwendbar sind,  so dass es möglich ist, sogar dicke Stahlplat  ten in einem einzigen Arbeitsgang schnell zu  schweissen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur elektrischen Lichtbogen schweissung, bei dem das Ende eines blanken Schweissdrahtes kontinuierlich in eine schlak- kenbildende Masse, welche einen gasabgeben den Stoff enthält, gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die schlackenbildende Masse einen reduzierenden Hilfsstoff ent hält, welcher der Bildung von Poren in der Schweissnaht entgegenwirkt. UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Hilfsstoff Ferromangan verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Hilfsstoff Ferrosilicium verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Hilfsstoff ein Gemisch von Ferromangan mit Ferrosili- cium verwendest wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als gasabgebender Stoff ein Eisenoxyd verwendet wird.
CH253301D 1942-04-22 1943-04-20 Verfahren zur elektrischen Lichtbogenscheissung. CH253301A (de)

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CH253301D CH253301A (de) 1942-04-22 1943-04-20 Verfahren zur elektrischen Lichtbogenscheissung.

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