CH269561A - Schweissstabelektrode und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Schweissstabelektrode und Verfahren zu deren Herstellung.

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CH269561A
CH269561A CH269561DA CH269561A CH 269561 A CH269561 A CH 269561A CH 269561D A CH269561D A CH 269561DA CH 269561 A CH269561 A CH 269561A
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CH
Switzerland
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welding
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welding rod
rod electrode
sep
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Application number
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English (en)
Inventor
Svetsningsaktiebola Elektriska
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Elektriska Svetsnings Ab
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/02—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
    • B23K35/0255—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in welding
    • B23K35/0261—Rods, electrodes or wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description


  Schweissstabelektrode und Verfahren zu deren Herstellung.    Es ist bekannt, bei der elektrischen Schwei  ssung Elektroden zu benutzen, welche die bei  der Schweissung erforderlichen Zusätze in  Form einer Umhüllung oder als Seele besitzen.  Von diesen Elektroden haben sich die mit einer  Umhüllung     versehenen    Schweissstäbe in der  Praxis in grösstem Umfang durchgesetzt. Sie  benötigen einen     fertiggeformten    Draht als  Seele, und die Umhüllung wird auf mehr oder  weniger komplizierte Weise auf diese Seele  aufgebracht..  



  Die Umhüllung der Elektrode verfolgt den  Zweck  1. den Lichtbogen zu stabilisieren, der ohne  Zusätze nur schwer gehalten werden kann.  Die Schweissung mit, Wechselstrom wurde  hierdurch erst praktisch möglich.  



  2. eine Schutzgashülle um den Lichtbogen  zu bilden, welche die schädlichen Einflüsse der  umgebenden Luft verhindert.  



  3. die     richtige    Zusammensetzung des  Schweissgutes zu gewährleisten, derart, dass  nicht nur der im Lichtbogen unvermeidliche  Abbrand einiger Legierungselemente aus  geglichen wird, sondern darüber hinaus noch  eine Legierung des Schweissgutes erfolgt unter  Bildung einer dünnflüssigen, schützend wir  kenden Schlacke.  



  In metallurgischer Hinsicht muss also die  Umhüllungsmasse durch den Zusatz verschie  dener Mineralien, Flussmittel und Legierungs  elemente mit der Zusammensetzung des Eisen  drahtes so abgestimmt  erden, dass die sich  ergebende Elektrode bzw. die damit erfolgte         Schweissrom    nicht nur hochwertiger ist als  der Eisendraht allein, sondern sich auch je  weils dem zu verschweissenden Grundmaterial  anpasst.  



  Darüber hinaus muss eine völlig homogene  und zentrische Verteiltung der Umhüllungs  masse auf dem Eisendraht gewährleistet sein.  Infolge der verschiedenartigen     spezifischen     Schwere der Bestandteile der     Umhüllungs-          masse    treten bei deren Herstellung leicht Ent  mischungen auf, die sieh     arbeitstechnisch     schädlich auswirken.  



  Auch beim Auftragen der Umhüllungs  masse ist es mitunter schwierig, die Zentrizität  der     Auftragsmasse    zu dem Draht zu wahren.  



  Nach der vorliegenden     Erfindung        werden     diese     Schwierigkeiten    und     -Mängel,    die bei der  Herstellung- von ummantelten Elektroden auf  treten, vermieden. Bei der neuen Elektrode  wird auf die Verwendung eines kompakten  Drahtes als Seele der     Elektrode    verzichtet.  Sie besteht aus einem     pulverförmigen    Gemisch  der zum Schweissen     erforderlichen    Bestand  teile und einer sich nach dem Rand zu allmäh  lich verfestigenden Hülle, deren Randzone  hohe     mechanische    Festigkeit     aufweist.     



  Zur     Herstellung    des     Elektrodenstabes    wird  das     pulverförmige        Gemisch    der zum Schwei  ssen erforderlichen Bestandteile     dureh    Pressen       zii    einem Stab     verformt    und hierauf mit Hilfe  eines elektrischen Stromes hoher Frequenz  lediglich an der Oberfläche derart erhitzt, dass  die     '-Metallteilchen    des Pulvergemisches eine  dünne,     mechaniseli    feste     Haut    bilden, ohne      dass die Hauptmasse im Kern der Elektrode  eine Veränderung erleidet.  



  Zaun Verpressen des Pulvergemisches sind  sehr hohe Pressdrucke von beispielsweise 2 bis  20 Tonnen/cm2 erforderlich, wie sie in der       Pulvermetallurgie    üblich sind.  



  Die     Zusammensetzung    der Zusatzstoffe ist  nun nicht mehr von der jeweiligen metallur  gischen Beschaffenheit des zur     Verfügung    ste  henden Drahtes abhängig, sondern kann dem  zu     verarbeitenden    Eisenpulver, dessen Qua  lität festliegt, ein für allemal angepasst wer  den. Die     Zusammensetzung    des Pulvergemi  sches kann z.

   B. entsprechend einem der bei  den folgenden Beispiele gewählt werden:  
EMI0002.0005     
  
    Beispiel <SEP> ±: <SEP> Beispiel <SEP> II:
<tb>  Eisenpulver <SEP> 801/o <SEP> Eisenpulver <SEP> 80 <SEP> I/ <SEP> o
<tb>  Ferrosilizium <SEP> 5 <SEP> 0/o <SEP> Ferrosilizium <SEP> 10 <SEP> 0/0
<tb>  Ferromangan <SEP> 5 <SEP> 0/o <SEP> Kalkstein <SEP> 41/o
<tb>  Kaolin <SEP> 10 <SEP> 0/o <SEP> Flussspat <SEP> 41/o
<tb>  Kaolin <SEP> \? <SEP> 0/0       Als Eisenpulver wird vorteilhaft gemahle  ner schwedischer Eisenschwamm verwendet.

    Die Pulvergemische können entweder durch  Formpressen oder durch Spritzpressen     ver-          presst    werden; im letzteren Falle empfiehlt es  sich, das Pulvergemisch vorerst mit einer  plastizierenden Flüssigkeit, wie Wasserglas  lösung oder Natriumalginatlösung zu ver  mischen, um übermässig hohe Pressdrücke zu  vermeiden. Die Presslinge müssen dann vor  der erfindungsgemäss vorzunehmenden Er  hitzung getrocknet werden.  



  Zweckmässig wird die Erhitzung innerhalb  eines Schutzgases, z. B. Wassergas oder Gene  ratorgas, oder durch Verbrennen von Wasser  gas bzw. Generatorgas erhaltene Verbren  nungsgase bei kontinuierlichem Durchgang  durch das     Induktionsfeld    durchgeführt. Zur  Verstärkung der mechanischen Festigkeit der  Einspannenden des Schweissdrahtes empfiehlt  es sich ferner, diese mit einem     hochfrequenten          Induktionsstrom    grösserer Tiefenwirkung zu         behandeln    bzw. einer Nachbehandlung dieser  Art     auszusetzen.     



  Ferner ist es möglich, die     erfindungsgemäss     erzeugte Randzone dadurch zu verstärken, dass  man sie nachträglich mit einem nach irgend  einem bekannten Verfahren hergestellten Me  tallüberzug versieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Schweissstabelektrode, bestehend aus einem pulverförmigen Gemisch der zum Schweissen erforderlichen Bestandteile und einer sich nach dem Rand zu allmählich ver festigenden Hülle, deren Randzone hohe mechanische Festigkeit aufweist. II. Verfahren zur Herstellung der Schweiss stabelektrode nach Anspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das pulverförmige Gemisch der zum Schweissen erforderlichen Bestand teile durch Pressen zu einem Stab verformt und hierauf mit Hilfe eines elektrischen Stro rnes so hoher Frequenz lediglich an der Ober fläche derart erhitzt wird, dass die Metallteil chen des Pulvergemisches eine dünne, mecha nisch feste Haut bilden, ohne dass die Haupt masse im Kern der Elektrode eine Verände rung erleidet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren zur Herstellung der Schweiss stabelektrode nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da.ss die Oberflächen erhitzung des vorgeformten Stabes in einem Schutzgas erfolgt. 2. Verfahren zur Herstellung der Schweiss stabelektrode nach Patentanspruch II, da durch gekennzeiehnet, da.ss die Einspannenden des Stabes an. ihrer Oberfläche mit einem hoch frequenten Induktionsstrom grösserer Tiefen wirkung behandelt werden. 3.
    Verfahren zur Herstellung der Schweiss stabelektrode nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Randzone hoher mechanischer Festigkeit durch Herstellung eines Metallüberzages weiter verstärkt wird.
CH269561D 1948-08-31 1948-08-31 Schweissstabelektrode und Verfahren zu deren Herstellung. CH269561A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175060B (de) * 1954-02-24 1964-07-30 Boehler & Co Ag Geb Verfahren zur Herstellung gesinterter Schweisselektroden fuer verschleissfeste Auftragsschweissungen
DE4139716A1 (de) * 1991-12-02 1993-06-03 Bayerische Motoren Werke Ag Hubkolbenmaschine, insbesondere brennkraftmaschine, mit hypozykloidischem kurbelgetriebe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175060B (de) * 1954-02-24 1964-07-30 Boehler & Co Ag Geb Verfahren zur Herstellung gesinterter Schweisselektroden fuer verschleissfeste Auftragsschweissungen
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