CH253704A - Vorrichtung zur Herstellung von Ozon aus Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Medium auf elektrischem Wege. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Ozon aus Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Medium auf elektrischem Wege.

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CH253704A
CH253704A CH253704DA CH253704A CH 253704 A CH253704 A CH 253704A CH 253704D A CH253704D A CH 253704DA CH 253704 A CH253704 A CH 253704A
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Description


  Vorrichtung zur Herstellung von Ozon aus Sauerstoff oder     einem    sauerstoffhaltigen  Medium auf elektrischem Wege.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur Herstellung von Ozon  aus Sauerstoff oder Sauerstoff enthaltenden  Medien,     wieLuft    ete., auf     elektrischemWege.     



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung be  steht aus einer gasgefüllten, elektrischen Ent  ladungsröhre, die eine innere Metallelektrode  und eine eine grössere Oberfläche als die     in-          ixere    Elektrode aufweisende äussere Metall  elektrode besitzt, welche Elektroden die  Armaturen eines     Kondensators    bilden, dessen  eine Armatur durch eine im Innern eines       las,efüllten    Glasgefässes, zu dessen     Wa.n-          dang    unter Belastung eines Zwischenraumes.

    parallel angeordnete, mit einem aus dem       rla.sgcfäss    herausgeführten     Anschlussorgan     versehene Metallhülse gebildet wird und des  sen andere Armatur     durch    einen der innern  Armatur gegenüber an der     Aussenwand    des       (llasgcfässe.s    dicht anliegender, gleichfalls mit       An.schlussorgan.    und dicht mit.     Durchbrechun-          Igen    versehener Metallüberzug gebildet wird.

         Mil-    Hilfe einer     Lsolehen    Vorrichtung kann       a.uf        der    äussern     Elektrode    eine     Toni;sations-          wirlzung    erzeugt -werden, zufolge welcher aus       (len    obenerwähnten Medien ununterbrochen  Ozon frei wird, das für die     verschiedensten          ;,-ewcrbliehen,    chemischen, ärztlichen und     an-          (lern        7iveeken    verwendet werden kann.  



  Die innere Armatur kann aus beliebigem       Metall        .sein.    Vorteilhaft ist es, diese     aus          1-Iolybdä.n    oder aus irgendeinem Spezialeisen,    besonders aus     im.    Vakuum geschmolzenem  Eisen,     herzustellen.     



  Die innere     Armatur    ist zweckmässig ein  aus irgendeinem der obengenannten Metalle       hergestellte    Hülse oder eine zylinderförmige  Drahtspirale. Vorteilhaft ist es ferner, die  Oberfläche der innern Armatur möglichst  gross zu machen. Ist z. B. die     innere        Armatur     eine Hülse, so kann diese zu dem Zwecke  mit in der Richtung der Erzeugenden verlau  fenden, im Querschnitt     wellenförmigen    oder       zickzacldörmigenRiffeln    ausgebildet werden.  Die äussere Armatur muss eine grössere Ober  fläche haben     a.ls    .die innere Armatur, um  eine möglichst grosse     Ionisierungsfl.äehe    zu  gewinnen.

   Zu diesem Zweck wird die äussere  Armatur vorteilhaft aus einem dicht geweb  ten     LYletallnetz    oder Sieb hergestellt. Es kann  aber die äussere Armatur auch ein dichtes  Metallgitter sein, wenn man sich mit einem       kleineren    Wirkungsgrad begnügt.  



  Das Glasgefäss ist vorteilhaft     zylinder-          förmig,    und dementsprechend sind in .diesem  Falle auch die beiden     Armaturen    zylinder  förmig. Das     Anschlusso-rgan    der     innern    Ar  matur ist ein mit dieser leitend verbundener  Draht,     dessen    aus dem Glasgefäss heraus  geführtes Ende, z. B. mit dem einen     Kontak      einer am Glasgefäss befestigten üblichen     An-          sch'lusskopf    mit Gewinde     (Edison-    oder     B,ajo-          nettfa,ssung),    verbunden ist.

   Das     Ansehluss-          orga.n    der äussern Armatur ist z. B. eine mit      dieser leitend verbundene Klemmschraube, die  zur Befestigung einer Drahtleitung dient.  



  Beiliegende     Zeichnung        veranschaulicht     eine     beispielsweise        Ausführungsform    der  erfindungsgemässen Vorrichtung.  



       Fig.    1 ist die     Seitenansicht    der     Vorrich-          tung,        welche    in       Fig.    2 im Querschnitt nach der Linie     x-x     der     Fis.    1     gezeigt    ist.  



       Fig.    3 und 4 zeigen eine innere Armatur  in     Seitenansicht    und Querschnitt, und zwar  auf der linken Seite mit     wellenförmigen    und  auf der rechten Seite mit     zickzackförmigen          Riffeln.     



       Fig.    5 und 6 zeigen eine als Drahtspirale       ausgebildete    innere Armatur in Seitenansicht  und Querschnitt.  



  Die auf der Zeichnung dargestellte Vor  richtung     ist    eine als zylinderförmiger Kon  densator     ausgebildete        elektrise\he        Entladungs-          bzw.        Ozonisierungsröhre.    1 ist :deren     mit     irgendeinem Edelglas, z. B. mit Neon, Argon,  Krypton,     Xenon,    unter 3-22 mm     Queck-          silbersäulendruck    gefülltes, zylinderförmiges  Glasgefäss, das mit dem bekannten     Anschluss-          gewindekopf    2 versehen ist.

   Im     Innern    des  Glasgefässes 1 ist mit ihm     ko@axiaY    und mit       Belassung    eines Zwischenraumes 1' gegen die  Innenwand des Glasgefässes 1 hin ein, die  eine     Armatur    des     Kondensators    bildende, mit  einem aus dem Glasgefäss 1 herausgeführten       Anschlussorgan        3''    versehener     Metallble,ch-          hülse    3 angeordnet.

   Die andere Armatur :des       Kondensators    ist ein der Hülse 3 gegenüber  angeordneter, an der     Aussenwand        des    Glas  gefässes 1 dicht anliegender,     aus:    einem dicht  gewebten     Aletallnetz    oder Sieb hergestellter  und mit einem     Anschlussorgan    4, 4'     versehe-          ner    Überzug 5. Das     Dielektrikum    des     Kon-          densatars    bildet die Gasfüllung und     da.s    Glas  gefäss 1.

   Das     Anechlussorgan    3' der Hülse 3  ist ein mit dieser     Hülse        leitend    verbundener  Draht, dessen aus dem Glasgefäss 1 heraus  geführtes     Ende:    mit dem untern Kontakt 2'  des     Anschlusskopfes    2 des Glasgefässes 1 ver  bunden     ist.    Das     Anschlussorgan    des Metall  überzuges 5     ist    ein mit dem Metallüberzug 5       unmittelbar    oder an eine mit dem Metall-         überzug    5 verbundene     Klemmschraube    4 an  geschlossener     Leitu:

  ngsdraht4'.    Die die innere  Armatur bildende Hülse 3 kann     mit        glatter          Oberfläche    (Fis. 1 und 2) oder zwecks Ver  grösserung ihrer Oberfläche in der Längs  richtung wellenförmig (Fis. 3 und 4 links)  oder     zickzackförmig    geriffelt ausgebildet sein  (Fis. 3 und 4 rechts).  



  Die     beschriebene        Ozonis.ierüngsröhre    ist  mit Edelgas gefüllt und .aus     Natrengl'as    mit  0,4 Wandstärke hergestellt.  



  Das auf die     Ozonisierungsröhre    von     aussen     hinaufgezogene Metallsieb hat eine Grösse von       etwa    1     dem'.    Die Grösse der Löcher beträgt  etwa 1     mm2.     



  Die :angewendete Betriebsspannung ist       ?000,    Volt bei 50     Pelzoden.    Der Stromver  brauch pro Röhre ist etwa 1     Milliamp6r.     



  Das Ozon bildet sich unter der Wirkung  .des     Hochspannungsstromes    in .den Löchern  des Siebes, bzw. an der Glaswand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Ozon aus Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Medium auf elektrischem Wege, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselbe aus einer gas gefüllten, elektrischen Entladungsröhre be steht, die eine innere Metallelektrode und eine eine grössere Oberfläche als die innere Elektrode aufweisende äussereMetallelektrode besitzt, welche Elektroden die Armaturen eines Kondensators bilden, dessen eine Arma tur durch eine im Innern eines gasgefüllten Glasgefässes,
    zu dessenWandung unter Belas- sung eines Zwischenraumes, parallel angeord nete, mit einem aus dem Glasgefäss heraus geführten Ansehlussorgan versehene Metall= blechhülse gebildet wird und dessen andere Armatur durch einen der innern Armatur gegenüber an derAussenu#=an.d des Glas.gefässes dicht anliegender,
    gleichfalls mit Ansehluss- organ und dicht mit Durchbrethungen ver- sehener Metallüberzug gebildet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekenuzeiehnet, :dass .die innere Arma- t.ur der Röhre aus. einer zylindrischen Draht spirale besteht. ?.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die innere Arma tur der Röhre aus Molybden besteht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die innere Arma tur der Röhre aus im Vakuum geschmol zenem Eisen besteht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, d@a- durch gekennzeichnet, dass die innere Arma- tur der Röhre eine Metallhülse mit wellen linigem Querschnitt ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass die äussere Arma tur der Röhre ein .dicht gewebtes Metallnetz ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeiohnet, dass das Glasgefäss und die beiden Armaturen der Röhre zylinder- förmig sind.
CH253704D 1944-04-03 1944-04-03 Vorrichtung zur Herstellung von Ozon aus Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Medium auf elektrischem Wege. CH253704A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044778B (de) * 1951-04-06 1958-11-27 Max Blatter Ozonisierungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1044778B (de) * 1951-04-06 1958-11-27 Max Blatter Ozonisierungsvorrichtung

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