Mähmaschine.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Mähmaschine nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Sie hat also eine Mahdenformvorrichtung mit Staumitteln zum Sta-uen der abgesehnittenen Gräser und mit mit den Staumitteln zusammenarbeitenden Förder- mitteln, welche die aufgestauten GrÏser von den Staumitteln übernehmen und quer zur Vorwärtsbewegung der Mähmaschine bewe- gen.
Bey dey Ausführungsbeispiel sind die Staumittel und die Fördermittel so angeordnet, dass letztere die abgeschnittenen Gräser noch in aufrech- ter Stellung von den Staumitteln überneh- men und in dieser Stellung fortbewegen.
Zwar ist diese Anordnung zur Bildung einer schon geordneten Mahde sehr vorteilhaft, aber nicht bei allen Typen von Mähmaschi- nen anwendbar. Die in jenem Beispiel gezeigto Ausführung eignet sich besonders f r Motormäher mit seitlich liegendem Messerantrieb. Motormäher mit Messerantrieb in der Mitte des Messerbalkens odeur solehe mit seitlich liegenden Messerbalken sowie Trak tor-und Pferdezugmäher bieten aber keine Möglichkeit, die Mahdenformvorrichtung so nahe an den Messerbalken zu verlegen, daS die Griser durch diese Vorrichtung am Umfallen verhindert werden könnten. Zweck der Erfindung ist es nun, eine Mahdenformvorrichtung Ztl sehaffen, die in allen solchen Fällen anwendbar ist.
Die e MÏhmaschine gemma. der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mahdenformvorrichtung ein vom übrigen Teil der Mähmaschine entkup pelbares, fahrbares Aggregat bildet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform vwerden die mit den Staumitteln zusammenarbei- tenden F¯rdermittel von den Laufrädern des fahrbaren Aggregates aus angetrieben.
Beiliegende Zeichnung zeigt in räum- licher Darstellung eine beispielsweise Aus führungsform des Erfindungsgegenstajides.
Das die Staumittel 23 und. die Fordermittel 12 tragende Gesbell 6 wird von StollenlaufrÏdern 30 getragen. Auf diesem Gestell 6 sind mittels der Lager 9, wie. im Bei- spiel des Hauptpatentes, die beiden Kurbelwellen 10 für die gabelförmigen Fordermittel 12 gelagert. Auch hier haben diese Eördermittel 12 wiederum je einen Arm 13, an welchem ein Kniehebel 14 angelenkt ist, dessen anderes Ende 15 mit einem Fixpunkt des Gestelles 6 verbunden ist. In ihrem Antrieb tragen die Kurbelwellen 10 je ein Kegelrad 16, welches mit einem Kegelrad 31 einer im Gestell 6 gelagerten Welle 32 zusammenarbeitet. Jede dieser Wellen 32 trägt ein Stirnrad 33, das mit einem Stirnrad 34 in Eingriff steht, welch letzteres koaxial zum Lamfrad 30 liegt und fest mit diesem verbunden ist.
Die beiden Förder- mittel 12 sind auch hier, wie im Haupt- patent, in ihrer Bewegung gegeneinander versetzt, um im Durchgang zwischen den beiden Rechen 23 eine Sbauung der GrÏser zu vermeiden. Damit diese Versetzung der beiden Fördermittel 12 immer erhalten bleibt, sind die Kegelräder 16 beider Eurbe'lwellen 10 durch eine Verbindungswelle 35 mit daraufsitzenden Segelräderu 36 miteinander gekuppelt. Am Gestell 6 sind zwei Stangen 3.Z.l)Bfesti ;gi..dJ:e-dazu.dienen,..das.in-der.
Zeichnung dargestellte, die Mahdenformvor- riehtung bildende, fahrbare Aggregat mit dem übrigen, nicht dargestellten Teil der Mähmaschine mittels Schrauben l¯sbar zu kuppeln, so dass dieses Aggregat'von dem übrigen Teil beim MÏhen hinter sich her gezogen wird.
Anstatt die Fordermittel von den. Laufrädern 30-aus anzutreiben, könnte man sie in einer andern Ausführungsform auch dureh-flexIbkle oder andere Mitiel vom nicht dargestellten Teil der Mäh- maschine aus antreiben.
Das dargestellte Aggregat wird in den meisten Fällen, besonders dort, wo der Messerbalken zwischen den LaufrÏdern des übrigen Mähmaschinenteils liegt, egt, unmittelbar hinter diesen Laufrädern angeordnet.
Bei Mähmaschinen mit seitlich angeordnetem Messerbalken kann man entweder das fahrbare Aggregat direkt hinter dem Messerbalken, aIso seitlich der LaufrÏder des brigen MÏhmaschinenteils, anordnen, wenn man fürein..genügendstabilesVerbindungs- gestänge sorgt,','oder'aber man kann das Aggregat, wie bei den andern MÏhmaschinentypen, direkt hinter den LaufrÏdern des übrigen Maschinenteils, vorsehen. In diesem letzteren Falle wird dann die Mahde einfach beim nächsten Arbeitsweg, der Maschine von der Mahdenformvorrichtung geformt und bei der letzten Mahde wird der Messerbalken hochgezogen und nochmals der gleiche Weg befahren, um diese letzte Mahde zu formen.
Da im Gegensatz zum Beispiel des Eauptpa/tentesdie.abgeschnittenenGräser bereits umgefallen sind, wenn sie vom Mah denformer erreicht werden, so ist es zweck- mässig, dass die Zinken der Gabeln 12 m¯glichst nahe an den Erdboden heranreichen.
Anderseits aaber soll das Getriebe für die Eurbelwellen möglichst weit vom Erdboden weg liegen, um ein Verfangen der Gräser in . den GetriiebeTadern zu vermeiden. Daher ordnet man die F¯rdermittel 12 nach vorn geneigtgt an. Weiter ist daf r zu sorgen, da¯ die. Zinken der Gabel 12 m¯glichst nahe an die Mitte des Durchganges zwischen den beidseitigen Staumitteln 23 heranreichen, denn hier muss beim Transport der Gräser der Widerstand an den Stoppeln berwunden werden, iin Gegensatz zu einer Ausfüh- rung, wo die Gräser in stehender Lage übernommen werden und dank ihrer durch die Gabeln 12 mitgeteilten Geschwindigkeit auch nach deren Zur cktreten hinter die Staumittel 23 noch vollends in die richtige Lage kommen.
Die Stollentaufräder 30 sind, wie dies bei Mähmaschinen üblich ist, mit sog. Elinken naiben ausgerüstet, die nur die Vorwärts- bewegung'der Räder 30 auf das Triebwerk der Fördermittel 12 übertragen, so dass also ein Wenden und Rückwärtsfahren des Aggregates ohne Bewegung dieser F¯rdermittel 12 möglich ist.