CH248388A - Mähmaschine. - Google Patents
Mähmaschine.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D57/00—Delivering mechanisms for harvesters or mowers
- A01D57/30—Rotating attachments for forming windrows
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/02—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
- A01D34/125—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters with means for discharging mown material
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Description
MÏhmaschine. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Mähmaschine. Mähmaschinen, insbesondere Motormäher, ergeben flache, breite Mahden, die. soll das Gras auf einen Wagen geladen werden, nur schwer mit einer Gabel zu fassen sind. Die an bekannten Mähmasehinen angebrachten Scharrbleche genügen nicht, um eine genügend konzentrierte Mahde zu erhalten. Durch diese Scharrbleche wird das geschnittene Gras im Gegenteil in Unordnung gebracht, so dass es noch schlechter mit der Gabel ge- faRt werden kann, als wenn ohne diese Bleche gearbeitet wird. Zweeks Erreichung einer gut konzentrierten mahdi hat die erfindungsgemässe Mähmachine eine Mahdenformvorrichtung mit Slaumitteln zum Stauen der abgeschnittenen Gräser und mit den Staumitteln zusammen- arbeitenden Fördermitteln, welche die aufgestauten Gräser von den Staumitteln übernehmen und quer zur Vorwärtsbewegung der Mähmaschine bewegen. In bevorzugter Aus- führungsform können die Staumittel und die Fordermittel nahe am Messerbalken angeord- net sein, derart, dass mindestens diejenigen der abgeschnittenen Gräser, die eine genü gende Hohe aufweisen, noch in aufrechter Stellung aufgestaut, durch die Fördermittel von den Staumitteln übernommen und fortbewegt werden. Die beiliegende Zeichnung zeigt in einer räumlichen Darstellung eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan- des. Die Mähmaschine hat einen Antriebsmotor und ein Getriebe 1 f r das Mähmesser. Die nicht dargestellten Antriebsmittel zwi schen dem Getriebe 1 und dem Messer sind seitlich des Maschinenrahmens angeordnet. Der Messerbalken 3 ist an einem Traggestell 4 befestigt. welches seinerseits am Maschinen- rahmen montiert ist.' Der Messerbalken 3 hat an seinen beiden Enden die übliehen Schuhe 5. Am Trag- gestell 4, welches leicht nach dem Messerbalken hin geneigt ist, ist ein Zusatzgestell 6 montiert, welches eine Vorrichtung trägí, die zwecks Mahdenformung die abgeschnitte- nen Gräser noch in aufrechter Stellung übernimmt und sie in dieser Lage seitlich zur Vorwärtsbewegung der Mähmaschine bewegt. Ein Querbalken 7 des Zusatzgestelles 6 sowie der obere Querträger 8 desselben tragen Lager 9 zur Aufnahme von zwei vertikalen Kurbel- wellen 10, welche Kurbelarme 11 aufweisen. Auf dem abgekröpften Ende dieser Kurbelarme 11 sind drehbar gabelförmige Förder- mittel 13 gelagert. Diese Fördermittel 12 ? haben je einen Arm 13, an welchem ein mit letzterem ein Knie bildender Lenker 14 an- gelenkt ist, dessen anderes Ende 15 mit einem Fixpunkt des Maschinengestelles verbunden ist. Zwecks Antriebes der beiden Sur- belwellen 10 tragen diese Kegelräder 16, welche mit entsprechenden Rädem 17 einer auf den Streben 18 des Hilfsgestelles 6 gelagerten Zwischenwelle 1. 9 in Eingriff stehen. Diese Zwischenwelle trägt ein Kegelrad 20, welches mit einem ebensolchen 21 einer aus dem Getriebe l'herausragenden Welle 22 zusammenarbeitet Dank der geschilderten Antriebsvorrichtung beschreiben die Spitzen der Zinken der Fördermittel 12 ellipsenähn- liche Kurven. Die Fördermittel 12 arbeiten mit Staumitteln 23 zusammen, welche reehen- formig und mit ihrem einen Ende am Hilfsgestell 6 befestigt sind. Sie verlaufen im Bogen gegen die Mitte des Messerbalkens 3 zu und haben dort freie Zinkenenden. An jeder Zinke dieser Rechen 23 ist eine Ab- zweigung 24 befestigt, von denen jede bis zu einem Schuh 5 des Messerbalkens 3 reicht. Dadurch soll verhindert werden, dass abgeschnittene Gräser zwischen den Rechen 23 und den Schuhen 5 hindurehtreten können. Die Fördermittel 12 und ihre Antriebsvor- richtung sind so angeordnet, dal3 bei jeder r Kurbelumdrehung der vordere Teil der Zinken der Gabeln 12 zwischen den Zinken der Rechen 23 in Richtung nach dem Messerbalken hindurchtreten, um sich dann längs des Rechens 23 gegen die Mitte des Messerbalkens hin zu bewegen und noch vor dem Ende der Rechenzinken 23 wieder hinter diesen zu verschwinden. Damit die Länge des bei dieser Bewegung aus den Rechen 23 hervorstehenden Teils der Zinken der Gabeln 12 verändert werden kann, macht man die Länge des Armes 13 verstellbar. Die Wirkungsweise der geschilderten MÏhmaschine mit der daran angebrachten Mahdenformvorrichtung ist folgende : Wenn sich die Mähmaschine mit dem Messerbalken 3 voran durch die Wiese bewegt, schneidet das Messer die Gräser ab. Diese haben nun das Bestreben, nach hinten zurückzufallen, können dies aber nicht, weil sie sich an die Staumittel 23 und 24 anlehnen. Sie bleiben also in aufrechter Lage. Nun treten die Zinken der Rechen 12 in der Nähe der Schuhe 5 zwischen den Zinken der Rechen 23 hervor, fassen die noch aufrecht stehenden Grä- ser und bewegen sie gegen die Mitte des Messerbalkens nach dem zwischen den beiden Rechen 23 freigelassenen Durchgang. Dieses Spiel wiederholt sich bei jeder Umdrehung der Kurbel 11. Damit im Durchgang zwi schen den beiden Rechen 23 keine Stauung auftreten kann, empfiehlt es sich, die beiden Gabeln 12 in ihrer Bewegung gegeneinander zu versetzen. Die Rechen 23 haben nicht nur die Auf gabe, die Gräser in aufrechter Lage zu hal ten, sondern diese auch über eine gewisse Zeitspanne zwischen zwei Durchgängen der Gabeln 12 durch die Rechen 23 aufzustauen. Das ermöglicht, den beiden Eurbelwellen und damit den beiden Gabeln 12 verhältnis- mϯig kleine Geschwindigkeiten zu geben. Wäre eine solche Aufstauung nicht vorhan den und würden die Gräser also immer rasch von dem Rechen 23 wegbewegt, so wäre die Geschwindigkeit der Gabeln 12 so gross, dass diese das Gras nach der Mahde hin schleudern, anstatt ruhig hin bewegen würden. Da durch entstünde, wie leiclit, einzusehen ist. eine zerzanste, ungeordnete Mahde, die dann nicht mehr leicHt mit der Gabel aufzuneh men wäre. Die etwas nach vorn geneigte Anord- nung der Mahdenformvorrichtung, also auch der Gabeln 12, gestattet, das Kurbelgetriebe möglichst weit weg vom Erdboden anzuord- nen, damit sich in dieses kein Gras verwik- keln kann. Im gezeigten Beispiel wird das Gras von den Gabeln 12 quer zur Vorwärtsbewegung der Mähmaschine bewegt, und zwar geschieht dies von aussen nach innen. Beide Förder- mittel 12 bringen also die Gräser auf die gleiche Mahde. Diese Anordnung ist zweckmässig bei Mähmaschinen, insbesondere MotormÏhern, wo der Antrieb für das Messer seit- lich des Maschinenrahmens liegt. Es ist aber ohne weiteres möglich, die Mahdenformvor- richtung so zu konstruieren, daB die Farder- mittel das Gras in umgekehrter Richtung, nämlich von innen nach aussen bewegen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Maschinen, wo der Messerantrieb in der Mitte des Messerbalkens angeordnet ist. Man kann dann ent weder nur eine oder aueli zwei Fördergabeln anordnen, in welch letzterem Fall also gleich zeitig zwei konzenbrierte Mahden entstehen würden. Der Mäher kann sowohl a. ls Motormäher als auch als PferdezugmÏher ausgebildet sein. Bei geringer Hoche der GrÏser ist es besonders vorteilhaft, die Distanz zwisehen der nntersten Sprosse des Reehens 23 und dem hintern Ende des Messerbalkens mittels Blechstücken zu überbrücken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : MÏhmaschine, gekennzeichnet durch eine Mahdenformvorrichtung mit Staumitteln zum Stauen der abgesohnittenen Gräser und mit den Staumitteln zusammenarbeitenden För- dermitteln, welche die aufgestauten Gräser von den Staumitteln übernehmen und quer zur Vorwärtsbewegung der Mähmaschine bewegen.UNTERANSPR¯CHE: 1. MÏhmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Staumittel durch mindestens einen Rechen gebildet sind, durch welchen die Fördermittel während eines Teils ihrer Bewegung hindurehgreifen.2. Mähmasehine nach ITnteranspruGh l, dadurch gekennzeichnet, dass die gabelför- migen Fördermittel durch ein Kurbelgetriebe bewegt werden, wobei bei jeder Kurbelumdrehung die Fördermittel einmal mit ihrem Vorderteil in Richtung nach dem Messerbalken durch die Staumittel hinduroh- treten, sich dann längs der Staumittel bewegen, um vor dem Ende der Kurbelumdrehung wieder hinter ihnen zu verschwinden.3. Mähmaschine nach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die rechenfor- migen Staumittel Abzweigungen haben, die bis zum Schuh des Messerbalkens reichen.4. Mähmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da. zwei Paare von Stau-und Fördermitteln vorgesehen sind, welche die Gräser in Richtung nach der Mitte des Messerbalkens bef¯rdern.5. Mähmaschine nach Unteranspruch 4, da'durch gekennzeichnet, dass die Mähmachine ein Motormäher mit seitlichem Antrieb des Messers ist.6. Mähmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch derart angeordnete For- dermittel, da. ¯ sie die GrÏser in Richtung von der Mitte des Messerbalkens nach dessen einem Ende bewegen.7. Mähmaschine nach Unteranspruch 6, dadureh gekennzeichnet, da¯ der MÏher ein Motormäher mit Antrieb des Messerbalkens in der Mitte ist.8. Mähmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet,da.ssderAntrieb der Kurbelgetriebe vom Getriebe f r den Messerantrieb abgeleitet ist.9. MÏhmaschine nach Unteranspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daB die Lenkung der durch das Kurbelgetriebe bewegten Fördermittel durch einen Kniehebel erfolgt.10. MÏhmaschine nach Unteranspruch 9, daduroh gekennzeie, hnet, dass der eine Arm des Kniehebels zwecks Änderung des Greiferbereiches der Fordermittel in seiner Länge verstellba. r ist.11. Mähmaschine nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, da¯ die Staumittel und die Fordermittel nahe am Messerbalken angeordnetsind, derart, dass mindestens die jenigen der abgeschnittenen Gräser, die eine genügende Hohe aufweisen, noch in aufrech- terStellungaufgestaut, durch die Fördermit- tel von den Staumitteln übernommen und fortbewegt werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH248388X | 1946-03-30 | ||
| CH248388T | 1948-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH248388A true CH248388A (de) | 1947-05-15 |
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ID=25729283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH248388D CH248388A (de) | 1946-03-30 | 1946-04-02 | Mähmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH248388A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE866415C (de) * | 1949-01-20 | 1953-02-09 | Fritz Bur | Einrichtung an Motormaehern zum Bilden einer seitlichen Mahd |
| FR2410951A1 (fr) * | 1977-12-09 | 1979-07-06 | Lignones Hubert | Dispositif de commande des entraineurs d'une tete de recolte |
-
1946
- 1946-04-02 CH CH248388D patent/CH248388A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE866415C (de) * | 1949-01-20 | 1953-02-09 | Fritz Bur | Einrichtung an Motormaehern zum Bilden einer seitlichen Mahd |
| FR2410951A1 (fr) * | 1977-12-09 | 1979-07-06 | Lignones Hubert | Dispositif de commande des entraineurs d'une tete de recolte |
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