CH254968A - Wechselleuchtzahleneinrichtung. - Google Patents

Wechselleuchtzahleneinrichtung.

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CH254968A
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CH
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F9/00Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements
    • G09F9/30Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements in which the desired character or characters are formed by combining individual elements
    • G09F9/313Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements in which the desired character or characters are formed by combining individual elements being gas discharge devices

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Description


      Wechselleuchtzahleneinrichtung.       Die bekannten     Wechselleuchtzahlen    arbei  ten mit gewöhnlichem     Glühlampenlicht,    in  dein z. B. die Zahlen aus zu einem Rahmen       vereitiigilen        Lichtschächten    gebildet werden,        -elche    durch eine Mattglasscheibe verdeckt       .sind    und mittels Glühlampen wahlweise     aus-          geleuchtet        werden,

      oder indem die in einer  durch ein     Schrittechaltwerkdrehbaren    Scha  blone ausgeschnittenen Zahlen wahlweise       durch.    eine Glühlampe     ausgeleuchtet    und       durch    ein Linsensystem auf eine     Mattb7las-          scheibe    projiziert werden. Solche     Leuchtzah-          len    werden in der     Regel        durch    Relais ge  steuert und verfügen über eine verhältnis  mässig kleine Lampenenergie. Bei Verwen  dung z.

   B. in     Personen.suchanlagen    werden oft       .solche        Leuchtzahlen    über Relais mit der Zen  trale einer automatischen     Telephonanlage    in  Verbindung gebracht.  



  Damit eine Zahl aber leicht sichtbar ist,  muss die Raumhelligkeit kleiner sein als die       Helligkeit,der        Leuchtzahl    auf der     Mattglas-          .scheibe.    Diese Bedingung ist nur in     geschlos-          ,#enen    Räumen erfüllt, weshalb die     Anwen-          dang    von     Wechselleuchtzahlen    mit     Glühlam-          penlicht    im wesentlichen auf geschlossene       R-iti@me,    z. B.     Bureaux,        Werkstätten    usw., be  schränkt ist.

   Aber auch innerhalb dieses     An-          wendungsbereiches    sind sie nur auf verhält  nismässig kleine     Distanz    gut lesbar. In freiem  Gelände, z. B. auf Lagerplätzen, in Fabrik  höfen, in Fabrikstrassen usw. sind     Wechsel-          leu.elitzahlen    mit     Glühlampenlicht    ungeeignet    und bei Sonnenschein auch auf kurze Distanz  nicht mehr lesbar.  



  Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine       Wechselleuchtzahleneinrichtung,    die dadurch  gekennzeichnet ist, dass für die Bildung der  einzelnen Zahlen Leuchtröhren vorgesehen  sind.  



  Gemäss der Erfindung werden zur Bildurig  der     Wechs,elleuchtzahlen    Leuchtröhren, z. B.  mit     Neongasfüllung,    verwendet, wie sie z. B.  von der Reklamebeleuchtung her bekannt  sind.     L?m    aus der     Gesam.theit    aller Leucht  röhren die notwendige Auswahl zur Bildung  der einzelnen Zahlen treffen zu können, sind  alle Leuchtröhren     zweckmässigerweise    hinter  einander geschaltet, und mit Vorteil ist jeder  einzelnen Leuchtröhre ein Hochspannungs  kontakt eines mit Schwachstromerregung ar  beitenden Schaltrelais zugeordnet. Bei einer  zweckmässigen Ausführungsform werden alle  Zahlen von 1 bis 0 mittels neun Leuchtröhren  gebildet.

   Die dabei hintereinander geschalte  ten     Leuohröhren    sind fest an die Sekundär  wicklung     ,eines        Hochspannungstransformator"     angeschlossen. Sie sind auf eine Metallplatte  montiert, die an einer zweiten Platte die jeder  Röhre einzeln zugeordneten     Hochspannungs-          kontakte    trägt. Die     Hochspannungskontakte     sind bei diesem Beispiel .den Röhren parallel  geschaltet, und es ist an sich belanglos, ob  sie als Ruhe- oder     Arbeitskontakte    ausgebil  det sind. Die Platten mit den Röhren und den  Hochspannungskontakten, die Schalt- und      Steuerrelais sowie der Transformator sind bei  dieser Ausführungsform in ein Gehäuse ein  gebaut.

   Die Ein- und Ausschaltung des       Transformators    erfolgt     zweckmässigerweise     über einen     Starkstrom-Relaiskontakt        im.        Pri-          niärstromkreis    ausserhalb .des Gehäuses.  



  Der Erfindungsgegenstand sei beispiels  weise     -an    Hand der Zeichnung erläutert.  



  Die in     Fig.    1     gezeigten    neun     hinterein-          andergesehalteten    Neonröhren sind mit     a,,          bl.   <I>. .</I>     il,    die parallel zu ihnen liegenden  Hochspannungskontakte der     Schaltrelais    mit       a2,        b2   <B>...</B>     i2    bezeichnet.

   Das eine Ende der  Röhre     a1    und ein Ende der Röhre     il    liegen an  der     Sekundärwicklung    des     Hochspannungs-          transformators    T, welcher     primärseitig    über  einen nicht gezeichneten     Starkstrom-Relais-          kontakt    sowie über die vorschriftsmässigen  Sicherungen an das Kraftnetz angeschlossen  ist.

   Die von den Hochspannungskontakten  hinreichend isolierten     WicklungenJer        Schalt-          relais    sind' mit     a3,        b3   <B>...</B>     i3        bezeichnet;    die  Relais<I>b, e, f,</I> g besitzen ausserdem je eine  zweite Wicklung     b4,        e4,        f4,        g4.    Den     Schalt-          relaiswicklungen    sind     Steuerkontakte    der       -Steuerrelais    I,     II,        III;

      IV vorgeschaltet, und  die Wicklungen und     Kontakte-    sind zwischen       die    beiden     Schwachstrom-Speiseleitungen        (+)     und (-) angeschlossen. Jedem     Steuerrelais          I-IV    ist. ein     Gleichrichterventil    vorgeschal  tet, und zwar derart, dass bei positiver Span  nung an der Steuerleitung A gegenüber der  Speiseleitung     (-f-)    Relais I, bei negativer  Spannung Relais     II    und bei Wechselspan  nung beide Relais I und     II    ansprechen; ana  log sind die Relais     III    und IV an die Steuer  ader B geschaltet.

   Die Steuerrelais     I-IV     weisen folgende. Kontakte auf  
EMI0002.0056     
  
    Relais <SEP> I <SEP> : <SEP> Kontakte <SEP> 1-1, <SEP> 12, <SEP> 13.;
<tb>  Relais <SEP> II <SEP> : <SEP> Kontrakte <SEP> 21, <SEP> 22, <SEP> 26@, <SEP> 24;
<tb>  Relais <SEP> III: <SEP> Kontakte <SEP> 3,1, <SEP> 32, <SEP> 3,3, <SEP> 34,
<tb>  3t5,;
<tb>  Relais <SEP> IV: <SEP> Kontakte <SEP> 41, <SEP> 42.       Wird z. B. an die Steuerader A eine positive,  an die     Steuerader    B eine negative Spannung  <B>gelegt,</B> so ziehen die Relais I und     III    an.

      Relais I erregt über Kontakt 13 die Schalt  relaiswicklungen     e3,    f 3, y ; und Relais     III    über  Kontakte 3,1 und 11 die Wicklungen     a@    und       N.        Dadurch    öffnen die Hochspannungskon  takte     a2,        b2,        e2,        f2,        92.    Wird der     Transfornna-          tor    T eingeschaltet, so leuchten die Röhren       a1;

          hl,        e,,        f,,        g1,    welche zusammen die Zahl  3 bilden. Die in     Fig.    2' dargestellte Tabelle  zeigt, wie mittels ;der neun Röhren, bzw.       mittels    der neun Schaltrelais und der vier  Steuerrelais die übrigen Zahlen gebildet:  werden.  



  Die Aufteilung der zehn Zahlen 1 bis 0  in neun Teilstücke, welche durch     einzelne     Leuchtröhren dargestellt werden,     ist    rein  willkürlich und beispielsweise. Die Anzahl  Teilstücke ist ausser von der Form der Zahlen  auch von den     Montagebedingungen    abhän  gig. So ist es z. B. möglich, für jede Zahl  eine     Röhre    zu verwenden und alle zehn Zah  len übereinander zu legen, was gewisser  massen ein Extrem darstellt, wobei alle Zah  len in ihrer Form unabhängig voneinander  gestaltet werden können. Ein     anderes    Extrem  ist durch die Montagebedingung gegeben,     da.ss     z.

   B. alle Röhren in einer Ebene liegen sollen,  wozu mehr als zehn Röhren     erforderlich    sind  und die Form der einzelnen Zahlen nicht  mehr frei ist. Im vorliegenden     Beispiel:    liegt  eine Röhre ausserhalb .der Montageebene .der  übrigen Röhren; dafür wurde     erreicht,        .dass     neun Röhren zur Bildung aller zehn Zahlen  genügen, und die Zahlen dennoch solche Form  haben,     .dass    sie unverwechselbar sind.  



  Es ist     auch    möglich, .die Schaltrelais statt  mittels durch     Dauerstrom    erregten Steuer  relais mittels mindestens eines durch Impulse       betätigbaren    Wählers zu steuern. Da zur     Bil-          .dung    der Zahl 8 sieben Röhren     erforder-          lich    sind, deren jede einzeln leuchten kön  nen muss, ist ein Wähler mit     mindestens    sie  ben zehnteiligen Segmenten erforderlich. Soll  .der Wähler z.

   B. mit dem Wähler in einer       automatischen.    Steuereinrichtung einer     Tele-          phonanlage        synchronisierbar    sein, so sind     elf-          teilige,    eventuell zwölfteilige     Segmente    erfor  derlich.      Im erörterten Ausführungsbeispiel wer  den die     hintereinandergeschalteten    Leucht  röhren durch einen einzigen Hochspannungs  transformator     gespiesen    und mittels Hoch  spannungskontakten gesteuert.

   Die Speisung  und Steuerung der Leuchtröhren kann aber       auch    derart erfolgen,     .dass    jede Leuchtröhre  durch einen eigenen kleineren     Hochspan-          nungstransformator        gespiesen    wird. Die Trans  formatoren sind dann parallel geschaltet, und  ;jeder Transformator wird primärseitig durch  einen einfachen Starkstromkontakt eines  Schaltrelais geschaltet, Die Anordnung und       Steuerung    der Schaltrelais kann dabei wieder  in der oben beschriebenen Weise erfolgen.       Diese    Anordnung hat den Vorteil, dass     Hoch-          ,4hannungskontakte    vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselleuchtzahleneinrichtung, dadurch -ekennzeichnet, dass für die Bildung der ein zAnen Zahlen Leuchtröhren vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1, Wechselleuehtzahleneinrichtung nach Patenta.nwpruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtröhren derart angeordnet. und au;- #-ebildet sind, dass mit. mindestens neun Röh ren alle Zahlen von 1 bis 0 gebildet werden können.
    ?. ZVechsell,euchtzahleneinrichtung nach l'atentansprueh und Unteranspruch 1, da.- durch gekennzeichnet, dass alle Leucht röhren hintereinander geschaltet sind und jeder Leuchtröhre ein Hochspannungskontakt eines mit Schwachstromerregung arbeitenden Schaltrelais, parallel geschaltet ist. 3. Wechselleuchtzahleneinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steue rung der Schaltrelais Steuerrelais vorgesehen sind, welche über zwei Steuerleitungen wahl weise erregt werden können.
    4. Wechselleuchtzahleneinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, @daD die, Steuerrelais derart angeordnet sind, dass sie durch Dauerströme steuerbar sind. 5. Wechselleuchtzahleneinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Schaltrelais mindestens ein mittels Im pulsen steuerbarer Wähler vorgesehen ist.
    6. Wechselleuchtzahleneinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass jeder Leucht- röhre zwecks Speisung derselben ein eigener Hochspannungstransformator zugeordnet ist und dass zur Steuerung dieser Transformato ren auf deren Primärseite Starkstromkon takte von Schaltrelais vorgesehen sind.
CH254968D 1947-01-18 1947-01-18 Wechselleuchtzahleneinrichtung. CH254968A (de)

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