CH255214A - Turbinenanlage mit mindestens zwei hintereinandergeschalteten Turbinen. - Google Patents

Turbinenanlage mit mindestens zwei hintereinandergeschalteten Turbinen.

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CH255214A
CH255214A CH255214DA CH255214A CH 255214 A CH255214 A CH 255214A CH 255214D A CH255214D A CH 255214DA CH 255214 A CH255214 A CH 255214A
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CH
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C9/00Controlling gas-turbine plants; Controlling fuel supply in air- breathing jet-propulsion plants
    • F02C9/16Control of working fluid flow
    • F02C9/18Control of working fluid flow by bleeding, bypassing or acting on variable working fluid interconnections between turbines or compressors or their stages
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/023Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths

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Description


  Turbinenanlage mit mindestens zwei     hintereinandergeschalteten    Turbinen.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine Tur  binenanlage mit mindestens zwei     hinterein-          andergesehalteten    Turbinen und     mindestens     einer Umgehungsleitung, durch     welche    ein  regelbarer Teil des     Arbeitsmittels    umgeführt  werden kann. Die Erfindung     ist,dadurch    ge  kennzeichnet, dass die Umgehungsleitung von  der einen Turbine in die nachgeschaltete  führt, derart, dass .sie einen Teil der Stufen  wenigstens der einen Turbine umgeht und  dass in dieser Umgehungsleitung eine weitere  Turbine angeordnet ist.

   Diese     weitere    Tur  bine kann mit derjenigen der beiden     h@in-          tereinandergescha.lteten    Turbinen gekuppelt  sein, bei     welcher    durch     dieUmgehungsleitung     keine     Stufen    umgangen werden. Zweckmässig  sind dann hinter der     Austrittsstufe    der     vor-          beschalteten    'Turbine noch weitere Stufen  angeschlossen, durch die eine regelbare Teil  menge an Arbeitsmittel einer Zwischenstufe  der nachgeschalteten Turbine zugeführt wer  den kann.

   Stellen die beiden hintereinander  geschalteten     Turbinen    einen Teil einer Gas  turbinenanlage dar; so kann in der ,die bei  den     Turbinen    miteinander verbindenden  Hauptleitung ein Gaserhitzer angeordnet  sein, welcher von der     Umgehungsleitung    der  nachgeschalteten Turbine umgangen wird.  



  Drei     Ausführungsbeispiele    .sind auf der  Zeichnung vereinfacht dargestellt.  



       Fig.    1     veranschaulicht    eine     Gasturbinen-          anla.ge    mit einmaligem     Durchfluss    des Ar  beitsmittels,       Fig.    2     .eine        Gasturbinenanlage,    bei wel-         cher    ein Teil des     Arbeitsmittels    in einem       Kreislauf    umströmt und       Fig.    3 eine einfache, mit einer Turbine  ausgerüstete Dampfkraftanlage.  



  Der Verdichter 1 der     Gasturbinenanlage     nach     Fig.    1 saugt .durch die Leitung 2 aus  der Atmosphäre Luft an und fördert sie in  verdichtetem Zustand durch die Leitung 3  in den Gaserhitzer 4. Das hierin     ,entstehende,     hocherhitzte Gemisch aus Luft und Ver  brennungsgasen strömt durch die Leitung 5  in eine erste Turbine 6 und gelangt anschlie  ssend .durch die Leitungen 7 und  &  in die  zweite Turbine 9. Die Abgase dieser letz  teren Turbine strömen .endlich durch die  Leitung 10 aus der Anlage fort.  



  Die vorgeschaltete Turbine -6 treibt den  Verdichter 1 und ist ausserdem mit einer  elektrischen Maschine 11 gekuppelt. Diese  elektrische Maschine     .dient    zum Anlassen der  Anlage. Sie kann nötigenfalls auch zum Be  schleunigen .der Anlage verwendet werden  und ist schliesslich auch im Stande, einen       Überschuss    an Leistung der Turbine 6, wel  cher vom Verdichter 1 nicht benötigt wird,  aufzunehmen. Die nachgeschaltete Turbine 9  treibt einen Stromerzeuger 12, welcher die  Nutzleistung der Anlage in ein Netz 13 lie  fert.  



  Der Gaserhitzer 4     besitzt    einen Bren  ner 14, dem durch die Leitung 15 ein     flüssi-,          ger    Brennstoff zugeführt wird. Ein Teil .der  durch die Leitung 3 zugeführten verdichte  ten Luft gelangt als     Verbrennungsluft    durch      die Öffnung 16 in den Brennraum 17, wäh  rend ein anderer Teil     durch    den Kühlman  tel 18 zur Kühlung der     Brennraumwände     strömt. An der Stelle 19 vereinigen sich die  aus der Brennkammer 17 ankommenden Ver  brennungsgase und die aus dem     Kühlmantel     ankommende erhitzte Luft.  



  Nach Austritt der Gase :aus der Austritts  stufe 20 .der vorgeschalteten Turbine 6 strömt  die ganze Menge oder     mindestens    ein grösse  rer Teil .durch die Hauptleitung 7 zur Ein  trittsstufe 21 der     nachgeschalteten    Turbine 9.  Eine durch das Regelorgan 22     eistell'bare     Teilmenge kann durch die Umgehungs  leitung 8 -der Zwischenstufe 23 der nach  geschalteten Turbine zugeführt werden.

    Diese Teilmenge umgeht also die Eintritts  stufe 211 der     nachgeschalteten        Turbine.    In die       Umgehungsleitung    8 ist eine Hilfsturbine 24  eingeschaltet, .deren     Schaufelung    auf dem  gleichen Rotor sitzt wie die     Schaufelung,der     vorgeschalteten Turbine 6.  



  Soll das     Leistungsverhältnis    der beiden       Turbinen        6-und    9 zu Gunsten der Turbine 6  verändert werden, so wird die durch die Um  gehungsleitung 8 strömende     Teilimenge    durch  Vergrössern des     Querschnittes    des     Regel-          organes    22 vergrössert.

   Hierdurch wird die  Leistung .der     Turbine    9 vermindert, weil die  Eintrittsstufe 21 eine geringere     Gaemenge     erhält und     gleichzeitig    .der     Eintrittsdruck     fällt, dagegen aber die Leistung     .der    Tur  bine 6 vergrössert, weil .die Hilfsturbine  24 in     vermehrtem    Mass     beauf    schlagt  wird und -der     Gegendruck        niedriger     wird.

   Soll das     Leistungsverhältnis    um  gekehrt zu Gunsten der nachgeschalteten  Turbine 9- verändert werden, so ist der Quer  schnitt des     Regelorganes.    22 zu     vermindern,     gegebenenfalls vollständig zu schliessen. Da  durch erhält die Eintrittsstufe 21 der Tur  bine 9 bei     steigendem    Eintrittsdruck eine ver  grösserte     Arbeitsmittelmenge,    während die       Beaufschlagung    der Hilfsturbine 24 vermin  dert wird und .der Gegendruck der     vorge-          schalteten    Turbine 6 steigt.

   Durch die Hilfs  turbine 2'4 wird nicht nur die Regelwirkung  der Umgehungsleitung bedeutend     unterstützt,       sondern gleichzeitig werden auch die Drossel  verluste am Regelorgan 22 wesentlich ver  kleinert. Es ist so möglich, eine     verlangte     Regelwirkung mit Umgehungsleitungen von  geringerem Querschnitt zu erhalten als wie  bisher ohne     Hilfsturbine.     



  Bei der Anlage     nach        Fig.    2' wird durch  .den     Niederdruckverdichter    31 und den Hoch  druckverdichter 32 aus der Leitung 3 an  kommende Luft verdichtet und durch die Lei  tungen 3'4 und 35 zwei     Wärmeaustauschern    36  und 37 zugeführt. Während der Verdichtung  findet in einem     Zwischenkühler   <B>38</B> eine Küh  lung .der teilweise verdichteten Luft     statt,     um     _die        Verdichtungsarbeit    zu vermindern.  Die beiden in den     Wärmeaustauschern    36  und 37 erwärmten Teilmengen der Luft ver  einigen sich wieder und strömen in die Lei  tung 39.

   An der Stelle 40 findet     eine    erneute  Aufteilung in zwei Teile statt, wovon eine  Teilmenge durch die Leitung 41 in den     Gas-          *erhitzer    42     weiterströmt.    Nach Erhitzung     ge-          längt    diese     Luftmenge    durch die Leitung 43  in .die Turbine     44    und von hier durch die Lei  tung 45     in@den        Wärmeaustauscher    36.

   Sie durch  strömt hier die     Wärmeaustauschrohre    46 und  erwärmt hierbei unter Abgabe eines Teils ihrer       Restwärme    den einen aus dem Verdichter 32  ankommenden Teil der Luft. Durch die Lei  tung 47     gelangt    sie in den Kühler 48 weiter,  wo     ein.    weiterer Teil ihrer Restwärme abge  führt wird. Die nun gekühlte Luft gelangt  durch die Leitung 33 wieder in den Ver  dichter 31 zurück, wo sie den     beschriebenen     Kreislauf von neuem     beginnt.     



  Die zweite Teilmenge der an der Stelle 40  aufgeteilten Luft wird dem     Luftkreislauf     entzogen und durch die Leitung 49 dem Luft  erhitzer 42 zugeführt. Ein Teil dieser Luft  dient     als    Verbrennungsluft für den durch  den Brenner 5,1 zugeführten flüssigen Brenn  stoff, ein anderer Teil     diemt    zunächst als  Kühlluft für die Wandungen und die Ein  bauten des     Brennraumes    50 und mischt sich  hernach mit .den     Verbrennungsgasen.    Das  Gasgemisch strömt .durch die Wärmeaus  tauschrohre 52 und erhitzt hierbei .die Luft  des Kreislaufes.

   Nach Austritt aus dem Gas-           erhitzer    42 strömt das Gasgemisch durch die  Leitung 53 in die erste von zwei     hinterein-          andergeschalteten    Turbinen 54 und 55. Nach  Austritt des     Gasgemisches    aus der Austritts  stufe 20 der vorgeschalteten Turbine 54 ge  langt das Gas durch die Leitung 56 in den       Zwischengaserhitzer    57, wo der Restgehalt  von     Sauerstoff    zur Verbrennung     .des    durch  den Brenner 58 zugeführten flüssigen Brenn  stoffes dient. Das wiederum erhitzte Gas  strömt nun durch die Leitung     5!9    zur Ein  trittsstufe 21 der Turbine 55.

   Nach Ent  spannung in dieser Turbine strömt das Gas  endlich durch die Leitung 60 zum     Wärme-          austauscher    37, durchströmt hier die     Wärme-          austaus.ehrohre    61 und erwärmt hierbei den  durch die Leitung 35     ankommenden    Teil der  verdichteten Luft. Durch die Leitung 6'2 ver  lässt das Gas die Anlage.  



  Als Ersatz für .die an der Stelle 40 dem  Kreislauf entnommene Teilmenge wird mit  tels des Verdichters     6'3    durch die Leitung 64  aus der Atmosphäre angesaugte Luft in ver  dichtetem Zustand durch die     Leitung    65 an  der Stelle     6ss    in den Kreislauf eingeführt.  



  Die Nutzleistung der Anlage wird durch  die Turbine 55 erzeugt und über das Ge  triebe 67 und die Welle 618 auf einen Schiffs  propeller 69     mitWendeflügeln    weitergeleitet.  Die der     Nutzleistungsturbine    55 vorgeschal  tete Turbine 54 treibt den Verdichter     -63    für  die Ersatzluft. Die Verdichter 31 und 32  werden durch die Turbine 44     getrieben.     Ausserdem ist dieses Aggregat auch noch mit  einer     elektr_schen    Maschine 70 gekuppelt,  welche zum Anlassen der Anlage, zur all  fälligen Zuführung eines Leistungsmangels  oder zur Entnahme eines Leistungsüberschus  ses dient.  



  Die     Nutzleistungsturbine    55 besitzt zu  Regelungszwecken eine Umgehungsleitung 8,  in welcher ein Regelorgan 22 angeordnet ist.  Die durch die Umgehungsleitung geführte  Teilmenge des Gasgemisches     beaufschlagt    die  Hilfsturbine 24, deren Läufer mit dem Läu  fer der Turbine 54 gekuppelt ist. Wird der  Querschnitt des Regelorganes 22 vergrössert,  so verschiebt sich das Leistungsverhältnis         zwischen    den Turbinen 54 und 55 zu Gunsten  der Turbine 54 und bei Verminderung des  Querschnittes zu Gunsten der Turbine 55.

    Bei dieser Regelung entsteht ausser der Ver  änderung der     Beaufschlagung    der Hilfstur  bine und der     Nutzleistungsturbine    und des  Zwischendruckes zwischen beiden Turbinen  auch eine Veränderung der den Zwischengas  erhitzer 57 durchströmenden Gasmenge. Än  dert man in diesem Falle die Brennstoffzu  fuhr zum     Zwischengaserhitzer    57 in zweck  entsprechender Weise, so kann .die Wirkung  der Regelung noch weiter     unterstützt    werden.

    Bei Verminderung des     Querschnittes        des          Regelorganes    22 wird nicht nur der Zwi  schendruck zwischen den Turbinen 54 und 55  vergrössert und die Leistung der Hilfstur  bine 24 vermindert, sondern auch die zuge  führte Wärmemenge im Gaserhitzer 57 ver  grössert, wodurch in erhöhtem Mass eine Lei  stungssteigerung an der Turbine 55 erreicht  wird. In gleichem Sinn wird bei Vergrösse  rung des     Querschnittes    des Regelorganes 22  nicht nur der Zwischendruck zwischen den  beiden Turbinen 54 und 55 vermindert und  .die Leistung der Turbine 24 vergrössert, son  dern auch die im Gaserhitzer 57 zugeführte  Wärmemenge vermindert. Damit wird die  Leistung der Turbine 55 in vermehrtem Mass  gesenkt, dieselbe der Turbine 54 aber ver  grössert.

    



  Bei der Dampfkraftanlage nach     Fig.    3  wird der Dampf eines     Röhrenda.mpferzeu-          gers    75 einer Turbine 76 zugeführt. Nach  Entspannung des Dampfes wird er in einem  Kondensator 77     niedergeschlagen    und das  Kondensat durch eine Speisepumpe 78 erneut  dem Dampferzeuger zugeführt. Die Rauch  gase des Dampferzeugers werden mittels eines       Saugzuggebläses    79 in den Kanal 80 gebla  sen. Die Turbine 76 treibt einen     Strom:-          erzeuger    81, welcher die Nutzleistung der  Anlage in ein Netz 82 abführt.

   Die Speise  pumpe 78 und das     Saugzuggebläse    79 werden  durch eine     Vorschaltdampfturbine    83 an  getrieben, durch welche die     ganze    Dampf  menge strömt, ehe sie in die Hauptturbine 76  gelangt. Ein grösserer Teil .dieser Dampf-      menge strömt durch die Hauptleitung 84 zur  Eintrittsstufe 85 der     Nutzleistungsturbine    76.  Ein weiterer Teil der Dampfmenge kann  durch eine Umgehungsleitung 86 um die Stu  fen 87 der     Vorschaltturbine    8,3 umgeführt  werden.

   In diese     Umgehungsleitung    8-6 ist  eine Hilfsturbine 88     eingeschaltet,    deren Läu  fer mit dem Läufer der     Nutzleistungstur-          bine    76 gekuppelt ist. Zur Einstellung der       Hauptdampfmenge    ist in .der Hauptdampf  leitung 89 ein Regelorgan 90 und zur Ein  stellung der umgeführten Dampfmenge in der  Umgehungsleitung 86 ein     Regelorgan    9-1 an  geordnet,  Die Nutzleistung der Turbine 76 wird mit  Hilfe des Regelorganes 90 in der Haupt  leitung 819 eingestellt.

   Ausserdem kann das       Leistungsverhältnis        zwischen    der Nutz  leistungsturbine 76 und der Hilfsturbine 83  durch das in der Umgehungsleitung 8'6 an  geordnete Regelorgan 91 eingestellt werden.  Wird der     Querschnitt    des Regelorganes 91  vergrössert, so     verschiebt    sich das Leistungs  verhältnis zu Gunsten der Turbine 76; wird es  aber verkleinert, so verschiebt es sich zu Gun  sten der Hilfsturbine 83.

   Bei Vergrösserung  des     Durchflussquerschnittes    .des     Regelo-rga-          nes    91 in der Umgehungsleitung 816 erhält die  Stufe 87 der Hilfsturbine      & 3    eine geringere  Dampfmenge und gleichzeitig wird der Druck  an der Entnahmestelle kleiner.

   Die durch  die     Umgehungsleitungströmende    vergrösserte  Dampfmenge     beaufschlagt    aber gleichzeitig  noch die     Hilfsturbine    88, an welcher der Ein  trittsdruck steigt, so dass aus     beiden    Gründen  eine     Leistungssteigerung    der Hilfsturbine 88       eintritt.    Bei Verminderung des     Querschnittes     des Regelorganes 91 strömt eine vergrösserte  Menge durch die Stufe 87 der     Vorschalt-          turbine    83 und gleichzeitig     wird    ihr Anfangs  druck vergrössert und somit ihre     Leistung     vergrössert.

   Die Hilfsturbine 88 erhält weni  ger Dampf und gleichzeitig sinkt der Ein  trittsdruck vor der Stufe     888,    so dass die Nutz  leistung vermindert wird.  



  Die beschriebene Erfindung     lässt    sich all  gemein auf alle Turbinenanlagen anwenden,       bei    denen zwei Turbinen     im.    Strom des Ar-         beitsmittels        hintereinandergeschaltet    sind.

   Sie  lässt     sieh    also auch anwenden auf     Gasturbi-          nenanlagen,    bei denen das gesamte Arbeits  mittel in einem Kreislauf umströmt und da  bei zwei     hintereinandergeschaltete    Gastur  binen     beaufschlagt,    und ebenso auf beliebige       Dampfkraftanlagen    mit     hintereinanderge-          schalteten        Dampfturbinen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Turbinenanlage mit mindestens zwei hin- tereinandergeschalteten Turbinen und minde stens einer Umgehungsleitung, durch welche -ein regelbarer Teil .des Arbeitsmittels um geführt werden kann, dadurch gekennzeieh- net, dass die Umgehungsleitung von der einen Turbine in die nachgeschaltete führt, derart, dass sie einen Teil der Stufen wenigstens der einen Turbine umgeht und dass in dieser Um gehungsleitung eine weitere Turbine ange ordnet ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Turbinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Um gehungsleitung angeordnete Turbine mit der jenigen der beiden hintereinandergesehaUe- ten Turbinen gekuppelt ist, bei welcher durch die Umgehungsleitung keine Stufen umgangen werden. 2. Turbinenanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass hinter der Austrittsstufe der vorge schalteten Turbine noch weitere Stufen an schliessen, durch die eine regelbare Teilmenge an Arbeitsmittel einer Zwischenstufe der nachgeschalteten Turbine zugeführt werden kann. 3.
    Turbinenanlage nach Patentanspruch als Gasturbinenanlage ausgebildet, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hauptverbin- .dungsleitung zwischen den hinteTeinander- geschalteten Turbinen ein Gaserhitzer ein geschaltet ist. 4. Gasturbinenanlage nach Unteran spruch 3, .dadurch gekennzeichnet, dass die Umgehungsleitung nicht nur einen Teil der Stufen der nachb schalteten. Turbine, son dern auch den Gaserhitzer umgeht.
CH255214D 1946-06-22 1946-06-22 Turbinenanlage mit mindestens zwei hintereinandergeschalteten Turbinen. CH255214A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972972C (de) * 1951-09-09 1959-11-12 Brown Ag Gasturbinenanlage zur Erzeugung heisser Druckluft

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