CH255534A - Hebevorrichtung an Baugerüst. - Google Patents

Hebevorrichtung an Baugerüst.

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CH255534A
CH255534A CH255534DA CH255534A CH 255534 A CH255534 A CH 255534A CH 255534D A CH255534D A CH 255534DA CH 255534 A CH255534 A CH 255534A
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sep
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gripper
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plate
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Inventor
Limited Joseph Bradbury Sons
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Joseph Bradbury & Sons Limited
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/16Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure
    • B66B9/187Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure with a liftway specially adapted for temporary connection to a building or other structure

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Description


  Hebevorricbtung an Baugerüst.    Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine  Hebevorrichtung an einem Baugerüst, z. B.  zum Heben und Senken von Arbeitsplatt  formen von Baugerüsten, wie sie beispiels  weise im Hoch- und Tiefbau verwendet wer  den.  



  Al's Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der beiliegenden Zeich  nung Hebevorrichtungen an Baugerüsten  zum Heben und Senken einer Plattform sche  matisch dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Vorderansicht einer Hebevor  richtung an einem Baugerüst, wobei der  Schaltmechanismus in unwirksamer Stellung  dargestellt ist.  



  Fig. 2 ist ein Seitenriss zu Fig. 1.  



  Fig. 3 ist ein dem in Fig. 2 gezeigten ent  sprechender Seitenriss, wobei jedoch der  Schaltmechanismus in Wirkungsstellung ist  und die Teile der Vorrichtung sich in der  Stellung befinden, in welcher der Lastträger  einen Schritt abgesenkt werden kann.  



  Fig. 4 ist ein Seitenriss einer zweiten  Hebevorrichtung an einem Baugerüst. Die  Teile der Vorrichtung befinden sich in einer  Stellung, in welcher der Lastträger einen  Schritt abgesenkt werden kann.  



  Fig. 5 ist ein Aufriss des untern Teils  einer Variante zu der in den Fig. 1, 2 und 3  dargestellten Einrichtung.  



  hig. 6 ist eine Ansicht des in Fig. 5  dargestellten Teils von hinten,    Fig. 7 ist ein Aufriss eines Details des  obern Teils der in Fig. 4 gezeigten     Vor-          riehtung.     



  Fig. 8 ist eine Ansieht in Richtung des  Pfeils VIII der Fig. 7.  



  Fig. 9 ist ein Aufriss eines Details des  untern Teils der in Fig. 4 dargestellten Vor  richtung, und  Fig. 14 ist eine Ansicht in Richtung des  Pfeils X der Fig. 9.  



  Die Vorrichtung umfasst in allen Aus  führungsbeispielen einen Lastträger 1, der  an einer Stütze 2 des nicht weiter dargestell  ten     Baugerüstes        gleiten    kann. Dieser Träger  ist an seinem     obern    Ende mit Zapfen 3 ver  sehen, auf welchen der Betätigungshebel 4  auf und ab     sehw        enkbar    gelagert ist. Der  Hebel ist an seinem den Zapfen 3 zugekehr  ten, Ende gegabelt.

   Die     Greiferplatte    5 ist  oberhalb der Zapfen angeordnet und die  Platte 5 und der     Betätigungshebel    4 sind  durch ein Lenkerpaar 6 miteinander     verbur_-          tden,    welches Lenkerpaar mit seinem     obern.     Ende bei 7 an den Seiten der Platte 5 an  gelenkt ist. Das Lenkerpaar 6 ist auf ,der  Vorderseite der Stütze bezüglich des Ge  rüstes angeordnet und bei 8 mit     seinem     untern Ende vor den Zapfen 3 gelenkig mit.  den Hebelgabeln verbunden. Wenn sich die  Platte 5 in Wirkstellung mit der Stütze  befindet (wie in     Fig.    1-4 dargestellt), hän  gen die übrigen Teile der Vorrichtung mit-      tels der Lenker 6 und Zapfen 7 an der  Platte 5.  



  Die Greiferplatte 9 ist unterhalb des Trä  gers angeordnet. Bei den Vorriehtungen ge  mäss den Fig. 1-3 und 5, 6 ist der bzw.  die Zapfen 10 der untern Platte in La  sehen 11 angeordnet, die starr an dem Trä  ger 1 angeordnet sind und von demselben  nach unten ragen. Der bzw. die Zapfen 10  sind dabei auf der     Rückseite    der Stütze be  züglich des Gerüstes angeordnet. Bei der  Vorrichtung gemäss Fig. 4 ist der Zapfen 10a  der Platte 9 ebenfalls auf der Rückseite der  Stütze angeordnet. Er wird aber durch seit  liche Lenker 12 gehalten, die an ihrem untern  Teil bei 13 schwenkbar an den Wangen 11a  gelagert sind, die starr am Träger angeord  net sind. Die Lenker 12 gestatten der Platte 9,  sieh quer zur Stütze zu bewegen.

   Mittels  Bügel 14 ist die Auflagerstange 15 der nicht  weiter dargestellten     Plattform    des Baugerü  stes mit dem Träger 1 der Vorrichtung ver  bunden.  



  Die Einrichtung zum Absenken des Trä  gers 1 längs der Stütze weist einen Schalt  mechanismus auf. Dieser umfasst bei der Vor  richtung gemäss den Fig. 1-3 eine hin- und  herbewegliche Schiene 16, die auf der Rück  seite des Trägers angeordnet ist. Die  Schiene 16 ist in Führungslappen 18 ver  schiebbar     geführt    und sie besitzt vertikal  übereinander und im Abstand voneinander  angeordnet seitlich vorspringende Teile 19,  19a, die hinter der Greiferplatte 5 angeord  net sind. Überdies sind solche wiederum ver  tikal im Abstand voneinander angeordnete  Teile 20, 20a, hinter der Greiferplatte 9 vor  gesehen. Diese     Vorsprünge    sind an der  Schiene mittels Bügeln 21 befestigt. Die Vor  sprünge 20, 20a sind näher beieinander an  geordnet als die Vorsprünge 19, 19a.

   Ihnen  gegenüber sind     Blattfedern    22 und 23 an der  Unterseite der Platten 5 und 9 befestigt. Die  Blattfedern 22 und 23 ragen von diesen Plat  ten weg nach hinten, so dass ihre hintern  Enden zwischen den Vorsprüngen 19, 19a  bzw. 20, 2'0a liegen. Wenn somit die  Schiene 16 hin- und herbewegt wird, stossen    die Vorsprünge 19, 19a abwechselnd gegen  die Blattfedern 22, während die Vor  sprünge 20, 20a abwechselnd auf die Blatt  federn 23 auftreffen.  



  Ein abgebogener Bolzen 24 dient dazu,  einerseits die Schiene 16 am Träger zu fixie  ren und damit den Schaltmechanismus in  unwirksamer Stellung (Fig. 1 und 2) zu  halten und anderseits als     Kupplungsbolzen     mit einer Rast 29 an der Schiene in Eingriff  gebracht zu werden, um die Schiene 16 mit  dem Betätigungshebel 4 zu kuppeln (Fig. 3),  um den Schaltmechanismus zum Senken des  Trägers in Wirkstellung zu bringen. In den  Fig. 1 und 2 ist der Bolzen in Löcher 26  der obern Führungslappen 18 und in ein  Loch 27 der Schiene gesteckt. In Fig. 3 ist  der Bolzen in Löcher 28 gesteckt, die in Ver  längerungen 30 der Hebelgabeln angeordnet  sind, und in die Rast 29 eingelegt,  die zwischen den zwei Lappen 31 auf der  vordern Kante der Schiene in der Nähe des       Hebeldrehpunktes    3 gebildet ist.  



  Es Bind nachgiebige Mittel vorgesehen,  um die     Greiferplatten    5 und 9 sowohl in  ihrer     wirksamen    als auch in ihrer neutralen  Stelle federnd zu halten. Diese Mittel um  fassen Keile 32, ,die an den     Greiferplatten        an-          geordnet    sind, und auf den freien Enden  von Blattfedern 34 angeordnete, mit diesen  Keilen zusammenwirkende Klötze 33, die je  eine     Auflauffläelie    36 und eine Kerbe 35 auf  weisen. Der Keil 32 der Platte 5 liegt vor  dem Zapfen 7, während der Keil 32 .der  Platte 9 über -dem Zapfen 10 liegt.

   Von den  andern Enden der Blattfedern 34 ist das  jenige -der der Platte 5 zugeordneten     Feder     an einer Querschiene 37 angeordnet, die starr  mit den Lenkern 6 verbunden ist, während  das andere Ende der der Platte 9 zugeordne  ten Feder mit der Grundplatte des Trägers 1  verbunden ist. Die Querschiene 37 bildet     auen     einen obern Anschlag für den Hebel 4. Der  untere Anschlag     3' &     für den Hebel ist am       obern    Ende des Trägers 1 angeordnet.  



  Wenn die Keilspitzen sich in den Ker  ben     3'5    befinden, sind die Platten federnd  in ihrer neutrale. Stellung in     bezug    auf die    
EMI0003.0001     
  
    Stütze <SEP> behalten <SEP> (siehe <SEP> Platte <SEP> 9 <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 3).
<tb>  Wenn <SEP> die <SEP> Keilspitzen <SEP> dagegen <SEP> gegen <SEP> die
<tb>  Auflaufflächen <SEP> anliegen, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> 2 <SEP> dar  Iestellt, <SEP> so <SEP> werden <SEP> die <SEP> Platten <SEP> federnd <SEP> in <SEP> die
<tb>  :

   <SEP> Wirkstellung <SEP> bedrückt.
<tb>  Wenn <SEP> der <SEP> Schaltmeehani,smus <SEP> sich <SEP> in <SEP> un  wir@samer <SEP> Stellung <SEP> gemäss <SEP> Fib. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ? <SEP> be  findct, <SEP> bewirkt <SEP> ein <SEP> Auf- <SEP> und <SEP> Abschwenken.
<tb>  ihs <SEP> Hebels <SEP> ein <SEP> schritt"veises <SEP> Heraufklettern
<tb>  ile <SEP> Trägers <SEP> längs <SEP> der <SEP> Stütze. <SEP> Beide <SEP> Greifer  phitten <SEP> werden <SEP> zufolge <SEP> dem <SEP> Zusammenwir  hen <SEP> der <SEP> Auflaufflächen <SEP> 36 <SEP> mit <SEP> den. <SEP> Flanken
<tb>  d@@r <SEP> Keile <SEP> 3 2 <SEP> in <SEP> die <SEP> Wirkstellung <SEP> gedrückt,
<tb>  nnil <SEP> da <SEP> dann <SEP> die <SEP> Platten <SEP> zur <SEP> Stützenach#ze
<tb>  :

   <SEP> nI'eneibt <SEP> ,sind, <SEP> verhindern <SEP> sie <SEP> eine <SEP> Abwärts  des <SEP> Trägers <SEP> längs <SEP> .der <SEP> Stütze. <SEP> Eine
<tb>  _1.ufwärtsbeweenung <SEP> wird <SEP> aber <SEP> nicht <SEP> verhin  itürt. <SEP> Wenn <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 4 <SEP> nach <SEP> unten <SEP> gedrückt
<tb>  vc-iril, <SEP> tvirht <SEP> Zapfen <SEP> 8 <SEP> ah <SEP> Drehachse <SEP> desHebel@,
<tb>  da <SEP> er <SEP> mit <SEP> der <SEP> Platte <SEP> 5 <SEP> verbunden <SEP> ist, <SEP> und <SEP> die
<tb>  Naitr.

   <SEP> 9 <SEP> und <SEP> der <SEP> Träger <SEP> 1 <SEP> mit <SEP> den <SEP> auf <SEP> dem  selben <SEP> angeordneten <SEP> Teilen <SEP> werden <SEP> bei <SEP> an
<tb>  di-r <SEP> Stiitze <SEP> festgehaltener <SEP> Platte <SEP> 5 <SEP> längs <SEP> der
<tb>  Stütze <SEP> um <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> nach <SEP> oben <SEP> gewebt..
<tb>  Wenn <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 4 <SEP> darauf <SEP> angehoben <SEP> wird,
<tb>  die. <SEP> Platte <SEP> 9 <SEP> in <SEP> Wirkung, <SEP> so <SEP> dass <SEP> der
<tb>  Hebel <SEP> 4 <SEP> :

  ich <SEP> um <SEP> die <SEP> Zapfen <SEP> 3 <SEP> dreht <SEP> und <SEP> der
<tb>  Zapfen <SEP> 8 <SEP> über <SEP> .die <SEP> Lenker <SEP> 6 <SEP> die <SEP> Platte
<tb>  iini <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> längs. <SEP> der <SEP> Stütze <SEP> nach <SEP> oben
<tb>  verschiebt.
<tb>   renn <SEP> der <SEP> Schaltmee-hanismus <SEP> wie <SEP> oben
<tb>  erläutert <SEP> mittels <SEP> des <SEP> Bolzens <SEP> \34 <SEP> inWirkunb,s  siellnn@ <SEP> gebracht <SEP> ist, <SEP> bewirkt <SEP> ein <SEP> erstes
<tb>  Nii@derdrfiel@en <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 4 <SEP> wie <SEP> beim <SEP> nor  inalen <SEP> Anliegen <SEP> ein <SEP> Heben <SEP> des <SEP> Trägers <SEP> 1 <SEP> und
<tb>  der <SEP> Schiene <SEP> 16. <SEP> Gerade <SEP> bevor <SEP> das <SEP> Ende <SEP> der
<tb>  @lbwürtsbewegung <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 4 <SEP> erreieht <SEP> wird,
<tb>  sehla-;

  en <SEP> die <SEP> Vorsprünge <SEP> 20a <SEP> gegen <SEP> die <SEP> hin  tern <SEP> Euden <SEP> der <SEP> Blattfedern <SEP> \?'3. <SEP> Dies <SEP> hat. <SEP> zur
<tb>  I <SEP> ol-e, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Platte <SEP> 9 <SEP> in <SEP> ihre <SEP> neutrale <SEP> Stel  lun@(Fib. <SEP> 3) <SEP> versehwenkt <SEP> wird, <SEP> in <SEP> welcher
<tb>  sie <SEP> federnd <SEP> behalten <SEP> wird, <SEP> da <SEP> gleichzeitig
<tb>  (lii, <SEP> l)etreffende <SEP> Keilspitze <SEP> 32 <SEP> in <SEP> die <SEP> bena-ch.
<tb>  harte <SEP> Kerle <SEP> <B>35</B> <SEP> eingetreten <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Träger
<tb>  :

   <SEP> niid <SEP> Oie <SEP> an <SEP> ihm <SEP> hängenden <SEP> Teile <SEP> hängen <SEP> nun
<tb>  frei <SEP> iim <SEP> Zapfen <SEP> 8 <SEP> und <SEP> werden <SEP> an <SEP> einer <SEP> <B>Ab-</B>
<tb>  um <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> lediblicli
<tb>  durch <SEP> die <SEP> von <SEP> .der <SEP> Bedienungsperson <SEP> auf <SEP> den       Betätigungshebel 4 ausgeübte Kraft ver  hindert. Diese Bedienungsperson kann dann  den Träger so     langsam    absenken lassen, wie  sie es wünscht.  



  Gerade bevor der Betätigungshebel das  Ende seines Aufwärtshubes, bei welchem der  Träger gesenkt wird, erreicht, stossen die  Vorsprünge 19 gegen die Blattfedern 22 und  bewirken eine Spannung derselben, welche  bestrebt ist, die Platte 5 in die neutrale Stel  lung zu kippen. Die Vorsprünge 20 kommen  in Eingriff mit den hintern Enden der Blatt  federn 23 und kippen die Platte 9 aus der  neutralere Stellung in die Wirkstellung. So  bald sich die Platte 9 in ihrer Wirkstellung  befindet, übernimmt sie die Last, und sobald  dies der Fall ist, wird Platte 5 von der Last  befreit mit dem Resultat, dass die gespann  ten Blattfedern 22 die Platte 5 in die neu  trale Stellung drücken. Die Platte 5 wird  dann in ihrer Stellung federnd gehalten, da  gleichzeitig die Spitze des entsprechenden  Keils 32 in die benachbarte herbe 35 ein  betreten ist.  



  Der nächste Abwärtshub des Hebels senkt  die Platte 5 und hebt die Schiene 16. Wenn  der Hebel sich nahe dem Ende seines Ab  wärtshubes befindet, spannen die Vor  sprünge 20a die Blattfedern 23, so dass die  selben die Platte 9 in die neutrale Stellung  drücken, kurz nachdem die Vorsprünge 19a  durch Berührung mit den Blattfedern 22 die  Platte 5     in,die    Wirkstellung gebracht haben.  Der     letzteTeil    des     Abwärtshubes    des Hebels 4  bewirkt deshalb ein leichtes Heben des Trä  gers 1, und da die Last dabei von der Platte 5  übernommen wird,     ,sind    die belasteten Blatt  federn 23 in der Lage, die Platte 9 in .die  neutrale Stellung zu bringen.  



  Ein fortgesetztes Auf- und Abschwen  ken des Hebels bewirkt, dass der Träger bei  jedem Aufwärtshub des Hebels um einen  Schritt gesenkt wird. Die in Wirkstellung     be-          findliehen    Platten 5 bzw. 9 werden .dabei  abwechselnd federbelastet, und zwar in dem  Sinne, dass sie in die neutrale Stellung ge  drückt werden, sobald die Last von .der je  weils andern Platte     übernommen    wird.     Dez         jeder     Platte    zugeordneten Auflaufflächen 36  bzw. Kerben 35 und die Keile 32 drücken  die Platte in die wirk- bzw. unwirksame  Stellung,     nachdem    sie einmal durch die Fe  dern 22 bzw. 23 in die betreffende Stellung  bewegt worden sind.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 4  und 7-10 erfolgt die Bewegung der Grei  ferplatten beim Absenken des Lastträgers so  wohl in die neutrale Stellung wie auch in  die Wirkstellung über federbelastete Knie  hebel 40 und 41, die auch dazu dienen, die  Greiferplatten federnd in der jeweiligen Stel  lung zu halten. Die Schiene 42 des Schalt  mechanismus zum Absenken des Trägers 1  übt eine Wirkung aus, die mit derjenigen  der Schiene 16 vergleichbar ist. Sie besteht  aus zwei Teilen 42a und 42b.  



  Kniehebel 40 ist zwischen den Lenkern 6  und Kniehebel 41 zwischen den Lenkern 12  angeordnet. Die untern Lenker der Kniehebel  sind vermittels der Zapfen 40a (Fig. 7, 8)  und 41a (Fig. 9, 10) schwenkbar an den ent  sprechenden Lenkern 6 bzw. 12 gelagert,  während die obern Lenker der Kniehebel auf  den Bolzen 7 bzw. 10a der Greiferplatten  lagern.  



  Die obern Lenker besitzen nach rück  wärts ragende Arme 43 bzw. 44, wobei der  Arm 43 des     obern    Kniehebels in und ausser       Eingriff    mit dem Zwischenraum zwischen  den Vorsprüngen 45, 45a an dem obern  Schienenteil 42a gebracht wenden kann, wäh  rend der Arm 44 des untern Kniehebels 41  dauernd zwischen die Vorsprünge 46, 46a  am untern Schienenteil 42b eintritt. Die obern  Lenker der Kniehebel besitzen Schulter  flächen 47, wobei entweder die eine oder an  dere Schulter eines jeden     Elementes    gegen  die Unterseite der zugeordneten Platte drückt.

    Da sich die     Angriffsstelle    des Druckes auf  der einen oder andern Seite der Schwenk  achse der Platten befindet, wird das Knie  gelenk der Kniehebel entweder im Uhrzeiger  drehsinne oder im Gegenuhrzeigerdrehsinue  bewegt. Diese Bewegung bei der     Verschwen-          kung    der Platten in die Wirkstellung wird  durch den Angriff der Platten an der Stütze    begrenzt. Die entgegengesetzte Bewegung  wird beim Kniehebel 40 durch Berührung  des vordern Endes der Platte 5 mit dem  nach rückwärts gebogenen obern. Teil der  Querschiene 37a begrenzt. Die untere     gante     der     Querschiene        3'7a    bildet den obern An  schlag für den Hebel 4.

   Beim Kniehebel 41  wird die entgegengesetzte Bewegung durch  Berührung der Platte 9 mit einem An  schlag 48 begrenzt, der starr an den Wan  gen     lla    am Träger 1 angeordnet ist.  



  Der untere Teil     42b    der Schiene 42 ist  in Laschen 49, die auf den Wangen     lla     angeordnet sind, vertikal verschiebbar ge  führt. Er ist gelenkig mit dem untern Ende  .des Teils 42a der Schiene verbunden, so dass  der Teil 42a entweder die in ausgezogenen  Linien gezeichnete, .der Wirkstellung des       Schaltmechanismus        entsprechende    Stellung  oder die in gestrichelten Linien     dargestellte.     dem unwirksamen Schaltmechanismus ent  sprechende Lage einnehmen kann.

   Der  Teil     42a    ist in -der     .ersteren    Stellung zwischen  einem Bolzen 50 der Führungslappen 51 und  einem     entfernbaren    Bolzen 52 vertikal ver  schiebbar geführt. Die     Führungslappen    57  erstrecken sich vom Träger 1 weg nach  hinten. Der Bolzen<B>512</B> dient auch zum Halten  des Teils 42a in .der     unwirksamen,    in ge  strichelten Linien dargestellten Lage, wobei  ein durch die Führungslappen gehaltener       Bolzen:    53 einen hintern Träger für den  Teil 42a bildet.  



  Die Kupplung zwischen dem Betätigungs  hebel und der Schiene zum Absenken des  Lastträgers mittels des     Schaltmechanismus     wird durch Bolzen 515 und Rast 54 herge  stellt, wobei die Rast 54 in der Schiene und  der Bolzen 55 an den Verlängerungen 30 der       Hebelgabelteile    angeordnet ist. Die Kupp  lungsteile 54, 55 sind in Eingriff mitein  ander, wenn sich Teil 42a in der mit aus  gezogenen Linien gezeichneten Wirkungs  stellung befindet.  



  Beim Gebrauch .der Vorrichtung zum       schrittweisen    Heben des Lastträgers 1 sind  beide Kniehebel so eingestellt, dass sie die  ihnen     zugeordneten!        Greiferplatten    in der      Wirkstellung halten, in der die Platten wohl  längs der Stütze nach oben, jedoch nicht  nach unten gleiten können (siehe Platte 5  in Fig. 4, 7 und 8). Das Anheben erfolgt  in analoger Weise wie beim     erstbeschrie-     benen Ausführungsbeispiel durch Auf- und  Abschwenken des Hebels 4 bei ausser Wir  kung befindlichem Schaltmechanismus.  



  Wenn der Schaltmechanismus in Wirk  stellung gebracht ist, bewirkt das erste Nie  derdrücken des Hebels 4 ein Verschwenken  des Kniehebels 41 in die dargestellte Lage,  und zwar vermittels des Vorsprunges 46a.  Dabei hat der Kniehebel die Platte 9 in die       neutrale    Stellung geschwenkt und hält sie  federnd in dieser Stellung fest. Der Auf  wärtshub des Hebels bewirkt dann ein  Senken des Trägers um einen Schritt. Kurz  vor dem Ende der Senkbewegung bewegt der  Vorsprung 45 der abwärtsbleitenden Schiene  den Kniehebel 40, so dass er bestrebt ist, die  Platte 5 in die unwirksame Stellung zu     be-          Wegen.    Die Platte bewegt sich zufolge der  Belastung durch die an ihr hängende Last  nicht, so dass die Kniehebelfeder gespannt  wird.

   Kurz nach der Betätigung des Knie  hebels 40 wird durch den Vorsprung 46 der  Kniehebel 41 betätigt mit dem Resultat, dass  TU Platte 9 in Wirkstellung belangt. Dies  erfolgt gerade bevor der Hebel auf den An  schlag 37a auftrifft. Der letzte Teil der  Aufwärtsbewegung des Hebels bewirkt dann  die Umlagerung der Last von der Platte 5  auf die Platte 9, worauf der unter Feder  spannung stehende Knieheber 40 die Platte 5  @n ihre neutrale Stellung bewegt.  



  Der nächste Abwärtshub des Hebels  senkt die Platte 5, wobei gerade bevor An  schlag 38 erreicht wird, die Vorsprünge 46a       und        45a    der hochgehenden Schiene, die in  dieser Reihenfolge und unmittelbar nachein  ander wirken, die Kniehebel in die bezeich  nete Stellung bewegen. Die Platte 9 ver  bleibt aber unter Spannung der betreffenden  Kniehebelfeder in Wirkstellung in bezug auf  die Stütze, während die Platte 5 in die Wirk  stellung bewegt wird. Der Schlussteil des  Abwärtshubes hebt die Last leicht von der    Platte 9 web mit dem Resultat, dass Knie  hebel 41 in der Labe ist, die Platte 9 in die  unwirksame Stellung zu bewegen, wobei die  Last von der Platte 5     übernommen    worden  ist.  



  Dies     bellt    so weiter, solange der Hebel 4  auf- und abgeschwenkt wird. Bei jedem Spiel  wird der Träger um einen Schritt abgesenkt,  wobei das     Absenken        unter    dem Einfluss der       Bedienungsperson    erfolgt, da sie die Last  während des Senkens vermittels des Hebels  hält.  



  Bei der     Ausführungsvariante    gemäss den  Fig. 5 und 6 ist das hintere, schwenkbar be  lagerte Ende der untern Greiferplatte 9 mit  einer Blattfeder 56 versehen, die über und  unter die Lagerzapfen 10 ragt. Das obere  Ende der Blattfeder liebt     gegen    einen Bol  zen 57 an, der vor der Feder quer über die  hintern Kanten der Wangen 11 läuft, und  das untere Ende der Feder liebt     gegen    einen  Bolzen 58 an, .der quer auf den Armeneiner       gegabelten    Klinke 59 angeordnet ist. Der  hintere Teil der Gabelklinke ist     geschlitzt     und das untere Ende der Schiene 16 des  Schaltmechanismus     ist    durch diesen Schlitz  hindurchgeführt.

   Die äussern Enden der Ga  belarme,     d.    h. an der Vorderseite der Gabel,  sind bei 60 schwenkbar an den Wangen ge  labert. Vorsprünge 20 und ?0a sind auf der  Schiene oberhalb und unterhalb des hintern  Gabelendes angeordnet. Die Blattfeder be  sitzt auf ihrer Vorderseite eine     Ausbie-          b        znb    61, die bei in     NVirkstellunb    befindlicher  Platte 9 wenig oberhalb des Bolzens 58 ist.  



  Die obere     Greiferplatte    kann entweder  der untern entsprechend oder mit dem übri  gen Teil der Vorrichtung entweder gemäss  Fis. 1-3 oder gemäss     Fib.    4     ausgeführt     sein.  



  Wenn die Platte 9 in     Wirkstellung    ist,  und zwar     gleichgültig,    ob sie belastet (Senk  bewegung) oder unbelastet     (Hebebewegung)     sei, befindet,sich die Klinke 59, in der in vol  len Linien     ausgezogenen        Stellung,    in wel  cher sie der Blattfeder     bestattet,    im Zusam  menwirken mit     ,dem    Bolzen 57 die Platte      federnd in Wirkstellung zu halten. Wird  die Klinke in die in gestrichelten Linien  dargestellte Lage bewegt, so gelangt der  Querbolzen 5e in die Ausbiegung 61 der  Feder 56.

   Die Deformation der Blattfeder  ist dann eine solche, dass sie auf die in Wirk  stellung befindliche Platte im Sinne ihrer  Verstellung in die in     gestrichelten    Linien  dargestellte neutrale Lage drückt oder die in  neutraler     Stellung    befindliche Platte federnd  in dieser Stellung hält.  



  Die Klinke wird durch die Anschläge 20  und     20a    der Schiene 16 gesteuert, wenn diese  bei inWirkungsstellung befindlichem Schalt  mechanismus mittels des Betätigungshebels  auf- und     abbewegt    wird, wie     dies    anhand  der Vorrichtungen, die in den Fig. 1-4 dar  gestellt sind, erläutert ist.  



  Eine Vorrichtung könnte auch so aus  gebildet sein, dass der Betätigungshebel zum  Heben und Senken des Lastträgers auf die  untere Greiferplatte wirkt, wobei dann beim  Heben die Platte oben als Halteplatte wirkt.  



  Die Greiferplatten können mit einem  Loch oder einem Schlitz ausgebildet sein,  durch das bzw. den die Stütze hindurchragt,  so dass die Platte, wenn sie in bezug auf eine  Stütze gekippt wird, mit dem Loch- bzw.  Schlitzrand an der Stütze an einander dia  metral gegenüberliegenden Stellen angreift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hebevorrichtung an Baugerüst, gekenn zeichnet durch einen Betätigungshebel, um einen Lastträger längs einer Gerüststütze zu bewegen, welcherBetätigungshebel mit einem Schaltmechanismus zusammenarbeitet, mit dem das Heben oder Senken des Lastträgers bestimmt werden kann, und durch zwei am Lastträger angeordnete Greiferplatten, das Ganze derart, dass bei Verstellung des zur Wirkung gebrachten Schaltmechanismus die Greiferplatten in und ausser Eingriff mit der Stütze kommen, wobei eine Greiferplatte sich in der Wirkstellung befindet, wenn sich die andere ausserhalb derselben befindet und um gekehrt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Hebevorrichtung an Baugerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltmechanismus mit jeder Greifer platte zugeordneten nachgiebigen Mitteln (32, 33; 40 bzw. 41; 59, 61) zusammenwirkt, die bestrebt sind, die Greiferplatten abwech selnd in und ausser Wirkstellung in bezug auf die Stütze zu bringen. 2.
    Hebevorrichtung an Baugerüst nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel um eine Achse auf- und abschwenkbar ist, die an einer der Gre ferplatten aufgehängt ist, und dass, wenn diese Greiferplatte sieh in der Wirkstellung zum Senken befindet, die übrigen Teile der Vorrichtung und die Last durch die Dreh stelle gehalten werden, so dass das Absenken der Last unter Kontrolle durch die Bedie nungsperson mittels des Betätigungshebeis durchführbar ist.
    3. Hebevorrichtung an Baugerüst narch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass jeder Greiferplatte eine Feder zugeord net ist, welche die im Sinne ihrer Verstellung in .die wirksame und die unwirksame Stel lung beeinflussten Platten in die betreffende Stellung drücken, wobei beim Senken die Federn vom Schaltmiechanismus so betätigt werden, dass sie die eine Greiferplatte in die Wirkstellung und die andere au, derselben herausbewegen. 4.
    Hebevorrichtung an Baugerüst nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltmechanismus so ausgebildet ist, dass die Verstellung der Platten mit. einem Hubdes Betätigungshebels erfolgt und, bevor dieser beendigt ist, die dabei in die Wirk stellung bewegte Platte in diese Stellung gekippt wird. 5. Hebevorrichtung an Baugerüst nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass federnde Mittel vorgesehen sind, um die Greiferplatten in .der Wirkstellung zu halten. 6.
    Hebevorrichtung an Baugerüst na-uh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Greiferplat- ten federnd in der unwirksamen Stellung zu halten. 7. Hebevorrichtung an Baugerüst nach U nteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltmechanismus eine hin- und herbewegliehe Schiene umfasst, dass eine Kupplung zur Wirkungsverbindung der Schiene mit dem Betätigungshebel für das Senken vorgesehen ist und dass die hin- und herbewegliche Schiene mit Vorsprüngen ver sehen ist, welche bei jedem Auf- bzw. Ab schwenken des mit der Schiene gekuppelten Beiätitiungshebels auf die Federn beider Platten wirksam sind. B.
    Hebevorrichtung an Baugerüst nach Untcranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn an den Greiferplatten an geordnete Blattfedern sind. 9. Hebevorrichtung an Baugerüst nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Greiferplatten in Verbindung stehende Kniehebel vorgesehen sind, auf die die den Platten zugeordneten Federn wirken. 10. Hebevorrichtung an Baugerüst nach den U nteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Greiferplatte federnd in der Wirkstellung haltenden Mit tel Auflaufflächen und Keil aufweisen. 11.
    Hebevorrichtung an Baugerüst nach den Unteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel, welche die Greiferplatten federnd in der Wirkstellung zu halten bestimmt sind, an den Greiferplat- ten angeordnete Blattfedern sind. 12. Hebevorrichtung an Baugerüst nach den Unteransprüchen 5 und 7, .dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel, welche die Greiferplatten nachgiebig in der Wirkstel lung zu halten bestimmt sind, mit den letz teren in Verbindung stehende federbelastete Kniehebel sind. 13.
    Hebevorrichtung an Baugerüst nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferplatten auf entgegengesetzten Seiten der Stütze angeordnet sind.
CH255534D 1945-04-06 1946-07-17 Hebevorrichtung an Baugerüst. CH255534A (de)

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