Hebevorricbtung an Baugerüst. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung an einem Baugerüst, z. B. zum Heben und Senken von Arbeitsplatt formen von Baugerüsten, wie sie beispiels weise im Hoch- und Tiefbau verwendet wer den.
Al's Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes sind in der beiliegenden Zeich nung Hebevorrichtungen an Baugerüsten zum Heben und Senken einer Plattform sche matisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht einer Hebevor richtung an einem Baugerüst, wobei der Schaltmechanismus in unwirksamer Stellung dargestellt ist.
Fig. 2 ist ein Seitenriss zu Fig. 1.
Fig. 3 ist ein dem in Fig. 2 gezeigten ent sprechender Seitenriss, wobei jedoch der Schaltmechanismus in Wirkungsstellung ist und die Teile der Vorrichtung sich in der Stellung befinden, in welcher der Lastträger einen Schritt abgesenkt werden kann.
Fig. 4 ist ein Seitenriss einer zweiten Hebevorrichtung an einem Baugerüst. Die Teile der Vorrichtung befinden sich in einer Stellung, in welcher der Lastträger einen Schritt abgesenkt werden kann.
Fig. 5 ist ein Aufriss des untern Teils einer Variante zu der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Einrichtung.
hig. 6 ist eine Ansicht des in Fig. 5 dargestellten Teils von hinten, Fig. 7 ist ein Aufriss eines Details des obern Teils der in Fig. 4 gezeigten Vor- riehtung.
Fig. 8 ist eine Ansieht in Richtung des Pfeils VIII der Fig. 7.
Fig. 9 ist ein Aufriss eines Details des untern Teils der in Fig. 4 dargestellten Vor richtung, und Fig. 14 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeils X der Fig. 9.
Die Vorrichtung umfasst in allen Aus führungsbeispielen einen Lastträger 1, der an einer Stütze 2 des nicht weiter dargestell ten Baugerüstes gleiten kann. Dieser Träger ist an seinem obern Ende mit Zapfen 3 ver sehen, auf welchen der Betätigungshebel 4 auf und ab sehw enkbar gelagert ist. Der Hebel ist an seinem den Zapfen 3 zugekehr ten, Ende gegabelt.
Die Greiferplatte 5 ist oberhalb der Zapfen angeordnet und die Platte 5 und der Betätigungshebel 4 sind durch ein Lenkerpaar 6 miteinander verbur_- tden, welches Lenkerpaar mit seinem obern. Ende bei 7 an den Seiten der Platte 5 an gelenkt ist. Das Lenkerpaar 6 ist auf ,der Vorderseite der Stütze bezüglich des Ge rüstes angeordnet und bei 8 mit seinem untern Ende vor den Zapfen 3 gelenkig mit. den Hebelgabeln verbunden. Wenn sich die Platte 5 in Wirkstellung mit der Stütze befindet (wie in Fig. 1-4 dargestellt), hän gen die übrigen Teile der Vorrichtung mit- tels der Lenker 6 und Zapfen 7 an der Platte 5.
Die Greiferplatte 9 ist unterhalb des Trä gers angeordnet. Bei den Vorriehtungen ge mäss den Fig. 1-3 und 5, 6 ist der bzw. die Zapfen 10 der untern Platte in La sehen 11 angeordnet, die starr an dem Trä ger 1 angeordnet sind und von demselben nach unten ragen. Der bzw. die Zapfen 10 sind dabei auf der Rückseite der Stütze be züglich des Gerüstes angeordnet. Bei der Vorrichtung gemäss Fig. 4 ist der Zapfen 10a der Platte 9 ebenfalls auf der Rückseite der Stütze angeordnet. Er wird aber durch seit liche Lenker 12 gehalten, die an ihrem untern Teil bei 13 schwenkbar an den Wangen 11a gelagert sind, die starr am Träger angeord net sind. Die Lenker 12 gestatten der Platte 9, sieh quer zur Stütze zu bewegen.
Mittels Bügel 14 ist die Auflagerstange 15 der nicht weiter dargestellten Plattform des Baugerü stes mit dem Träger 1 der Vorrichtung ver bunden.
Die Einrichtung zum Absenken des Trä gers 1 längs der Stütze weist einen Schalt mechanismus auf. Dieser umfasst bei der Vor richtung gemäss den Fig. 1-3 eine hin- und herbewegliche Schiene 16, die auf der Rück seite des Trägers angeordnet ist. Die Schiene 16 ist in Führungslappen 18 ver schiebbar geführt und sie besitzt vertikal übereinander und im Abstand voneinander angeordnet seitlich vorspringende Teile 19, 19a, die hinter der Greiferplatte 5 angeord net sind. Überdies sind solche wiederum ver tikal im Abstand voneinander angeordnete Teile 20, 20a, hinter der Greiferplatte 9 vor gesehen. Diese Vorsprünge sind an der Schiene mittels Bügeln 21 befestigt. Die Vor sprünge 20, 20a sind näher beieinander an geordnet als die Vorsprünge 19, 19a.
Ihnen gegenüber sind Blattfedern 22 und 23 an der Unterseite der Platten 5 und 9 befestigt. Die Blattfedern 22 und 23 ragen von diesen Plat ten weg nach hinten, so dass ihre hintern Enden zwischen den Vorsprüngen 19, 19a bzw. 20, 2'0a liegen. Wenn somit die Schiene 16 hin- und herbewegt wird, stossen die Vorsprünge 19, 19a abwechselnd gegen die Blattfedern 22, während die Vor sprünge 20, 20a abwechselnd auf die Blatt federn 23 auftreffen.
Ein abgebogener Bolzen 24 dient dazu, einerseits die Schiene 16 am Träger zu fixie ren und damit den Schaltmechanismus in unwirksamer Stellung (Fig. 1 und 2) zu halten und anderseits als Kupplungsbolzen mit einer Rast 29 an der Schiene in Eingriff gebracht zu werden, um die Schiene 16 mit dem Betätigungshebel 4 zu kuppeln (Fig. 3), um den Schaltmechanismus zum Senken des Trägers in Wirkstellung zu bringen. In den Fig. 1 und 2 ist der Bolzen in Löcher 26 der obern Führungslappen 18 und in ein Loch 27 der Schiene gesteckt. In Fig. 3 ist der Bolzen in Löcher 28 gesteckt, die in Ver längerungen 30 der Hebelgabeln angeordnet sind, und in die Rast 29 eingelegt, die zwischen den zwei Lappen 31 auf der vordern Kante der Schiene in der Nähe des Hebeldrehpunktes 3 gebildet ist.
Es Bind nachgiebige Mittel vorgesehen, um die Greiferplatten 5 und 9 sowohl in ihrer wirksamen als auch in ihrer neutralen Stelle federnd zu halten. Diese Mittel um fassen Keile 32, ,die an den Greiferplatten an- geordnet sind, und auf den freien Enden von Blattfedern 34 angeordnete, mit diesen Keilen zusammenwirkende Klötze 33, die je eine Auflauffläelie 36 und eine Kerbe 35 auf weisen. Der Keil 32 der Platte 5 liegt vor dem Zapfen 7, während der Keil 32 .der Platte 9 über -dem Zapfen 10 liegt.
Von den andern Enden der Blattfedern 34 ist das jenige -der der Platte 5 zugeordneten Feder an einer Querschiene 37 angeordnet, die starr mit den Lenkern 6 verbunden ist, während das andere Ende der der Platte 9 zugeordne ten Feder mit der Grundplatte des Trägers 1 verbunden ist. Die Querschiene 37 bildet auen einen obern Anschlag für den Hebel 4. Der untere Anschlag 3' & für den Hebel ist am obern Ende des Trägers 1 angeordnet.
Wenn die Keilspitzen sich in den Ker ben 3'5 befinden, sind die Platten federnd in ihrer neutrale. Stellung in bezug auf die
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Stütze <SEP> behalten <SEP> (siehe <SEP> Platte <SEP> 9 <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 3).
<tb> Wenn <SEP> die <SEP> Keilspitzen <SEP> dagegen <SEP> gegen <SEP> die
<tb> Auflaufflächen <SEP> anliegen, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> 2 <SEP> dar Iestellt, <SEP> so <SEP> werden <SEP> die <SEP> Platten <SEP> federnd <SEP> in <SEP> die
<tb> :
<SEP> Wirkstellung <SEP> bedrückt.
<tb> Wenn <SEP> der <SEP> Schaltmeehani,smus <SEP> sich <SEP> in <SEP> un wir@samer <SEP> Stellung <SEP> gemäss <SEP> Fib. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ? <SEP> be findct, <SEP> bewirkt <SEP> ein <SEP> Auf- <SEP> und <SEP> Abschwenken.
<tb> ihs <SEP> Hebels <SEP> ein <SEP> schritt"veises <SEP> Heraufklettern
<tb> ile <SEP> Trägers <SEP> längs <SEP> der <SEP> Stütze. <SEP> Beide <SEP> Greifer phitten <SEP> werden <SEP> zufolge <SEP> dem <SEP> Zusammenwir hen <SEP> der <SEP> Auflaufflächen <SEP> 36 <SEP> mit <SEP> den. <SEP> Flanken
<tb> d@@r <SEP> Keile <SEP> 3 2 <SEP> in <SEP> die <SEP> Wirkstellung <SEP> gedrückt,
<tb> nnil <SEP> da <SEP> dann <SEP> die <SEP> Platten <SEP> zur <SEP> Stützenach#ze
<tb> :
<SEP> nI'eneibt <SEP> ,sind, <SEP> verhindern <SEP> sie <SEP> eine <SEP> Abwärts des <SEP> Trägers <SEP> längs <SEP> .der <SEP> Stütze. <SEP> Eine
<tb> _1.ufwärtsbeweenung <SEP> wird <SEP> aber <SEP> nicht <SEP> verhin itürt. <SEP> Wenn <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 4 <SEP> nach <SEP> unten <SEP> gedrückt
<tb> vc-iril, <SEP> tvirht <SEP> Zapfen <SEP> 8 <SEP> ah <SEP> Drehachse <SEP> desHebel@,
<tb> da <SEP> er <SEP> mit <SEP> der <SEP> Platte <SEP> 5 <SEP> verbunden <SEP> ist, <SEP> und <SEP> die
<tb> Naitr.
<SEP> 9 <SEP> und <SEP> der <SEP> Träger <SEP> 1 <SEP> mit <SEP> den <SEP> auf <SEP> dem selben <SEP> angeordneten <SEP> Teilen <SEP> werden <SEP> bei <SEP> an
<tb> di-r <SEP> Stiitze <SEP> festgehaltener <SEP> Platte <SEP> 5 <SEP> längs <SEP> der
<tb> Stütze <SEP> um <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> nach <SEP> oben <SEP> gewebt..
<tb> Wenn <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 4 <SEP> darauf <SEP> angehoben <SEP> wird,
<tb> die. <SEP> Platte <SEP> 9 <SEP> in <SEP> Wirkung, <SEP> so <SEP> dass <SEP> der
<tb> Hebel <SEP> 4 <SEP> :
ich <SEP> um <SEP> die <SEP> Zapfen <SEP> 3 <SEP> dreht <SEP> und <SEP> der
<tb> Zapfen <SEP> 8 <SEP> über <SEP> .die <SEP> Lenker <SEP> 6 <SEP> die <SEP> Platte
<tb> iini <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> längs. <SEP> der <SEP> Stütze <SEP> nach <SEP> oben
<tb> verschiebt.
<tb> renn <SEP> der <SEP> Schaltmee-hanismus <SEP> wie <SEP> oben
<tb> erläutert <SEP> mittels <SEP> des <SEP> Bolzens <SEP> \34 <SEP> inWirkunb,s siellnn@ <SEP> gebracht <SEP> ist, <SEP> bewirkt <SEP> ein <SEP> erstes
<tb> Nii@derdrfiel@en <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 4 <SEP> wie <SEP> beim <SEP> nor inalen <SEP> Anliegen <SEP> ein <SEP> Heben <SEP> des <SEP> Trägers <SEP> 1 <SEP> und
<tb> der <SEP> Schiene <SEP> 16. <SEP> Gerade <SEP> bevor <SEP> das <SEP> Ende <SEP> der
<tb> @lbwürtsbewegung <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 4 <SEP> erreieht <SEP> wird,
<tb> sehla-;
en <SEP> die <SEP> Vorsprünge <SEP> 20a <SEP> gegen <SEP> die <SEP> hin tern <SEP> Euden <SEP> der <SEP> Blattfedern <SEP> \?'3. <SEP> Dies <SEP> hat. <SEP> zur
<tb> I <SEP> ol-e, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Platte <SEP> 9 <SEP> in <SEP> ihre <SEP> neutrale <SEP> Stel lun@(Fib. <SEP> 3) <SEP> versehwenkt <SEP> wird, <SEP> in <SEP> welcher
<tb> sie <SEP> federnd <SEP> behalten <SEP> wird, <SEP> da <SEP> gleichzeitig
<tb> (lii, <SEP> l)etreffende <SEP> Keilspitze <SEP> 32 <SEP> in <SEP> die <SEP> bena-ch.
<tb> harte <SEP> Kerle <SEP> <B>35</B> <SEP> eingetreten <SEP> ist. <SEP> Der <SEP> Träger
<tb> :
<SEP> niid <SEP> Oie <SEP> an <SEP> ihm <SEP> hängenden <SEP> Teile <SEP> hängen <SEP> nun
<tb> frei <SEP> iim <SEP> Zapfen <SEP> 8 <SEP> und <SEP> werden <SEP> an <SEP> einer <SEP> <B>Ab-</B>
<tb> um <SEP> einen <SEP> Schritt <SEP> lediblicli
<tb> durch <SEP> die <SEP> von <SEP> .der <SEP> Bedienungsperson <SEP> auf <SEP> den Betätigungshebel 4 ausgeübte Kraft ver hindert. Diese Bedienungsperson kann dann den Träger so langsam absenken lassen, wie sie es wünscht.
Gerade bevor der Betätigungshebel das Ende seines Aufwärtshubes, bei welchem der Träger gesenkt wird, erreicht, stossen die Vorsprünge 19 gegen die Blattfedern 22 und bewirken eine Spannung derselben, welche bestrebt ist, die Platte 5 in die neutrale Stel lung zu kippen. Die Vorsprünge 20 kommen in Eingriff mit den hintern Enden der Blatt federn 23 und kippen die Platte 9 aus der neutralere Stellung in die Wirkstellung. So bald sich die Platte 9 in ihrer Wirkstellung befindet, übernimmt sie die Last, und sobald dies der Fall ist, wird Platte 5 von der Last befreit mit dem Resultat, dass die gespann ten Blattfedern 22 die Platte 5 in die neu trale Stellung drücken. Die Platte 5 wird dann in ihrer Stellung federnd gehalten, da gleichzeitig die Spitze des entsprechenden Keils 32 in die benachbarte herbe 35 ein betreten ist.
Der nächste Abwärtshub des Hebels senkt die Platte 5 und hebt die Schiene 16. Wenn der Hebel sich nahe dem Ende seines Ab wärtshubes befindet, spannen die Vor sprünge 20a die Blattfedern 23, so dass die selben die Platte 9 in die neutrale Stellung drücken, kurz nachdem die Vorsprünge 19a durch Berührung mit den Blattfedern 22 die Platte 5 in,die Wirkstellung gebracht haben. Der letzteTeil des Abwärtshubes des Hebels 4 bewirkt deshalb ein leichtes Heben des Trä gers 1, und da die Last dabei von der Platte 5 übernommen wird, ,sind die belasteten Blatt federn 23 in der Lage, die Platte 9 in .die neutrale Stellung zu bringen.
Ein fortgesetztes Auf- und Abschwen ken des Hebels bewirkt, dass der Träger bei jedem Aufwärtshub des Hebels um einen Schritt gesenkt wird. Die in Wirkstellung be- findliehen Platten 5 bzw. 9 werden .dabei abwechselnd federbelastet, und zwar in dem Sinne, dass sie in die neutrale Stellung ge drückt werden, sobald die Last von .der je weils andern Platte übernommen wird. Dez jeder Platte zugeordneten Auflaufflächen 36 bzw. Kerben 35 und die Keile 32 drücken die Platte in die wirk- bzw. unwirksame Stellung, nachdem sie einmal durch die Fe dern 22 bzw. 23 in die betreffende Stellung bewegt worden sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 7-10 erfolgt die Bewegung der Grei ferplatten beim Absenken des Lastträgers so wohl in die neutrale Stellung wie auch in die Wirkstellung über federbelastete Knie hebel 40 und 41, die auch dazu dienen, die Greiferplatten federnd in der jeweiligen Stel lung zu halten. Die Schiene 42 des Schalt mechanismus zum Absenken des Trägers 1 übt eine Wirkung aus, die mit derjenigen der Schiene 16 vergleichbar ist. Sie besteht aus zwei Teilen 42a und 42b.
Kniehebel 40 ist zwischen den Lenkern 6 und Kniehebel 41 zwischen den Lenkern 12 angeordnet. Die untern Lenker der Kniehebel sind vermittels der Zapfen 40a (Fig. 7, 8) und 41a (Fig. 9, 10) schwenkbar an den ent sprechenden Lenkern 6 bzw. 12 gelagert, während die obern Lenker der Kniehebel auf den Bolzen 7 bzw. 10a der Greiferplatten lagern.
Die obern Lenker besitzen nach rück wärts ragende Arme 43 bzw. 44, wobei der Arm 43 des obern Kniehebels in und ausser Eingriff mit dem Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen 45, 45a an dem obern Schienenteil 42a gebracht wenden kann, wäh rend der Arm 44 des untern Kniehebels 41 dauernd zwischen die Vorsprünge 46, 46a am untern Schienenteil 42b eintritt. Die obern Lenker der Kniehebel besitzen Schulter flächen 47, wobei entweder die eine oder an dere Schulter eines jeden Elementes gegen die Unterseite der zugeordneten Platte drückt.
Da sich die Angriffsstelle des Druckes auf der einen oder andern Seite der Schwenk achse der Platten befindet, wird das Knie gelenk der Kniehebel entweder im Uhrzeiger drehsinne oder im Gegenuhrzeigerdrehsinue bewegt. Diese Bewegung bei der Verschwen- kung der Platten in die Wirkstellung wird durch den Angriff der Platten an der Stütze begrenzt. Die entgegengesetzte Bewegung wird beim Kniehebel 40 durch Berührung des vordern Endes der Platte 5 mit dem nach rückwärts gebogenen obern. Teil der Querschiene 37a begrenzt. Die untere gante der Querschiene 3'7a bildet den obern An schlag für den Hebel 4.
Beim Kniehebel 41 wird die entgegengesetzte Bewegung durch Berührung der Platte 9 mit einem An schlag 48 begrenzt, der starr an den Wan gen lla am Träger 1 angeordnet ist.
Der untere Teil 42b der Schiene 42 ist in Laschen 49, die auf den Wangen lla angeordnet sind, vertikal verschiebbar ge führt. Er ist gelenkig mit dem untern Ende .des Teils 42a der Schiene verbunden, so dass der Teil 42a entweder die in ausgezogenen Linien gezeichnete, .der Wirkstellung des Schaltmechanismus entsprechende Stellung oder die in gestrichelten Linien dargestellte. dem unwirksamen Schaltmechanismus ent sprechende Lage einnehmen kann.
Der Teil 42a ist in -der .ersteren Stellung zwischen einem Bolzen 50 der Führungslappen 51 und einem entfernbaren Bolzen 52 vertikal ver schiebbar geführt. Die Führungslappen 57 erstrecken sich vom Träger 1 weg nach hinten. Der Bolzen<B>512</B> dient auch zum Halten des Teils 42a in .der unwirksamen, in ge strichelten Linien dargestellten Lage, wobei ein durch die Führungslappen gehaltener Bolzen: 53 einen hintern Träger für den Teil 42a bildet.
Die Kupplung zwischen dem Betätigungs hebel und der Schiene zum Absenken des Lastträgers mittels des Schaltmechanismus wird durch Bolzen 515 und Rast 54 herge stellt, wobei die Rast 54 in der Schiene und der Bolzen 55 an den Verlängerungen 30 der Hebelgabelteile angeordnet ist. Die Kupp lungsteile 54, 55 sind in Eingriff mitein ander, wenn sich Teil 42a in der mit aus gezogenen Linien gezeichneten Wirkungs stellung befindet.
Beim Gebrauch .der Vorrichtung zum schrittweisen Heben des Lastträgers 1 sind beide Kniehebel so eingestellt, dass sie die ihnen zugeordneten! Greiferplatten in der Wirkstellung halten, in der die Platten wohl längs der Stütze nach oben, jedoch nicht nach unten gleiten können (siehe Platte 5 in Fig. 4, 7 und 8). Das Anheben erfolgt in analoger Weise wie beim erstbeschrie- benen Ausführungsbeispiel durch Auf- und Abschwenken des Hebels 4 bei ausser Wir kung befindlichem Schaltmechanismus.
Wenn der Schaltmechanismus in Wirk stellung gebracht ist, bewirkt das erste Nie derdrücken des Hebels 4 ein Verschwenken des Kniehebels 41 in die dargestellte Lage, und zwar vermittels des Vorsprunges 46a. Dabei hat der Kniehebel die Platte 9 in die neutrale Stellung geschwenkt und hält sie federnd in dieser Stellung fest. Der Auf wärtshub des Hebels bewirkt dann ein Senken des Trägers um einen Schritt. Kurz vor dem Ende der Senkbewegung bewegt der Vorsprung 45 der abwärtsbleitenden Schiene den Kniehebel 40, so dass er bestrebt ist, die Platte 5 in die unwirksame Stellung zu be- Wegen. Die Platte bewegt sich zufolge der Belastung durch die an ihr hängende Last nicht, so dass die Kniehebelfeder gespannt wird.
Kurz nach der Betätigung des Knie hebels 40 wird durch den Vorsprung 46 der Kniehebel 41 betätigt mit dem Resultat, dass TU Platte 9 in Wirkstellung belangt. Dies erfolgt gerade bevor der Hebel auf den An schlag 37a auftrifft. Der letzte Teil der Aufwärtsbewegung des Hebels bewirkt dann die Umlagerung der Last von der Platte 5 auf die Platte 9, worauf der unter Feder spannung stehende Knieheber 40 die Platte 5 @n ihre neutrale Stellung bewegt.
Der nächste Abwärtshub des Hebels senkt die Platte 5, wobei gerade bevor An schlag 38 erreicht wird, die Vorsprünge 46a und 45a der hochgehenden Schiene, die in dieser Reihenfolge und unmittelbar nachein ander wirken, die Kniehebel in die bezeich nete Stellung bewegen. Die Platte 9 ver bleibt aber unter Spannung der betreffenden Kniehebelfeder in Wirkstellung in bezug auf die Stütze, während die Platte 5 in die Wirk stellung bewegt wird. Der Schlussteil des Abwärtshubes hebt die Last leicht von der Platte 9 web mit dem Resultat, dass Knie hebel 41 in der Labe ist, die Platte 9 in die unwirksame Stellung zu bewegen, wobei die Last von der Platte 5 übernommen worden ist.
Dies bellt so weiter, solange der Hebel 4 auf- und abgeschwenkt wird. Bei jedem Spiel wird der Träger um einen Schritt abgesenkt, wobei das Absenken unter dem Einfluss der Bedienungsperson erfolgt, da sie die Last während des Senkens vermittels des Hebels hält.
Bei der Ausführungsvariante gemäss den Fig. 5 und 6 ist das hintere, schwenkbar be lagerte Ende der untern Greiferplatte 9 mit einer Blattfeder 56 versehen, die über und unter die Lagerzapfen 10 ragt. Das obere Ende der Blattfeder liebt gegen einen Bol zen 57 an, der vor der Feder quer über die hintern Kanten der Wangen 11 läuft, und das untere Ende der Feder liebt gegen einen Bolzen 58 an, .der quer auf den Armeneiner gegabelten Klinke 59 angeordnet ist. Der hintere Teil der Gabelklinke ist geschlitzt und das untere Ende der Schiene 16 des Schaltmechanismus ist durch diesen Schlitz hindurchgeführt.
Die äussern Enden der Ga belarme, d. h. an der Vorderseite der Gabel, sind bei 60 schwenkbar an den Wangen ge labert. Vorsprünge 20 und ?0a sind auf der Schiene oberhalb und unterhalb des hintern Gabelendes angeordnet. Die Blattfeder be sitzt auf ihrer Vorderseite eine Ausbie- b znb 61, die bei in NVirkstellunb befindlicher Platte 9 wenig oberhalb des Bolzens 58 ist.
Die obere Greiferplatte kann entweder der untern entsprechend oder mit dem übri gen Teil der Vorrichtung entweder gemäss Fis. 1-3 oder gemäss Fib. 4 ausgeführt sein.
Wenn die Platte 9 in Wirkstellung ist, und zwar gleichgültig, ob sie belastet (Senk bewegung) oder unbelastet (Hebebewegung) sei, befindet,sich die Klinke 59, in der in vol len Linien ausgezogenen Stellung, in wel cher sie der Blattfeder bestattet, im Zusam menwirken mit ,dem Bolzen 57 die Platte federnd in Wirkstellung zu halten. Wird die Klinke in die in gestrichelten Linien dargestellte Lage bewegt, so gelangt der Querbolzen 5e in die Ausbiegung 61 der Feder 56.
Die Deformation der Blattfeder ist dann eine solche, dass sie auf die in Wirk stellung befindliche Platte im Sinne ihrer Verstellung in die in gestrichelten Linien dargestellte neutrale Lage drückt oder die in neutraler Stellung befindliche Platte federnd in dieser Stellung hält.
Die Klinke wird durch die Anschläge 20 und 20a der Schiene 16 gesteuert, wenn diese bei inWirkungsstellung befindlichem Schalt mechanismus mittels des Betätigungshebels auf- und abbewegt wird, wie dies anhand der Vorrichtungen, die in den Fig. 1-4 dar gestellt sind, erläutert ist.
Eine Vorrichtung könnte auch so aus gebildet sein, dass der Betätigungshebel zum Heben und Senken des Lastträgers auf die untere Greiferplatte wirkt, wobei dann beim Heben die Platte oben als Halteplatte wirkt.
Die Greiferplatten können mit einem Loch oder einem Schlitz ausgebildet sein, durch das bzw. den die Stütze hindurchragt, so dass die Platte, wenn sie in bezug auf eine Stütze gekippt wird, mit dem Loch- bzw. Schlitzrand an der Stütze an einander dia metral gegenüberliegenden Stellen angreift.