Hebevorrichtung an Gerüsten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Hebevorriehtung an Gerüsten, mit einer Hebe- und einer Halteplatte zur sehrittweisen Auf- und Abwärtsbewegung eines Lastträgers längs einer Gerüststütze und einem die Be- ,wegungsriehtung des Lastträgers bestimmen den Umschaltmeehanismus, der bei der<B>Ab-</B> wärtsbewegung des Lastträgers durch einen Hebel betätigbar ist, der zur Verstellung der .Halte- und der Hebeplatte längs der Stütze dient.
Die erfindungsgemässe Hebevorrichtung unterscheidet sieh von bekannten Hebevor richtungen an Gerüsten der erwähnten Art dadurch, dass ein mit dem Betätigungshebel bewegliches Kupplungselement, und ein mit dem Umsehaltmeehanismus bewegliches Kupp- lungseleinent so angeordnet sind, dass sie in Wirkungsverbindung miteinander gebracht werden können, so dass der Betätigungshebel den Umsehaltmeehanismus betätigen kann, wenn sich der letztere in der Stellung be findet, in welcher die Halteplatte sieh in ihrer wirksamen Stellung an der Stütze befindet.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der beilie genden Zeichnung dargestellt. Es zeigt: Fig. <B>1</B> eine Seitenansicht der Hebevorrieh- tung, die an einer Stütze eines Gerüstes an gebracht ist, Fig. 2 eine Vorderansicht zu Fig. <B>1;</B> Fig. <B>3</B> ist ein Seitenriss mit nur zum Teil gezeichnetem Gehäuse und zeigt die in diesem angeordneten Teile der Vorrichtung in der Stellung, in welcher sie sieh während des Hebens befinden;
Fig. 4 ist ein entsprechender Seitenriss zu Fig. <B>3,</B> wobei die Teile in der Lage darge stellt sind, welche sie zu Beginn eines Sehrit tes der Abwärtsbewegung einnehmen; Fig. <B>5</B> ist ein entsprechender Seitenriss zu Fig. <B>3,</B> wobei die Teile in der Stellung ge zeigt sind, die sie einnehmen, kurz bevor die Hälfte der Betätigungshebelbewegung für einen Schritt der Abwärtsbewegung ausge führt wurde;
<B>-</B> Fig. <B>5A</B> und 5B zeigen in grösserem Mass stab die Hebe- bzw. Halteorgane in der in Fig. <B>5</B> dargestellten Lage; Fig. <B>6</B> zeigt die Hebeorgane in derjenigen Stellung, die sie kurz nach einem Wechsel von einer Abwärts- in eine Aufwärtsbewe gung einnehmen; Fig. <B>7</B> zeigt in einem Schnitt nach der Linie VII-V1I der Fig. <B>8</B> ein Detail, und Fig. <B>8</B> ist ein Aufriss dieses Details in Richtung des Pfeils x in Fig. <B>7</B> gesehen.
Die Hebevorriehtung umfasst einen als Ge häuse ausgebildeten, vertikalen Lastträger<B>1,</B> der an seinem obern und seinem untern Ende mit Lagern 2 versehen ist, mit denen der Lastträger<B>1</B> auf der Stütze<B>3</B> eines nicht weiter dargestellten Gerüstes in der Stützen- aehse verschiebbar ist. Diese Stütze<B>3</B> besteht zweckmässig aus einem Stahlrohr, wie es im, Cierüstbau verwendet wird.
Im Gehäuse des Lastträgers sind die Halteorgane 4, Hebe organe<B>5,</B> ein die Bewegungsrielitung des Lastträgers bestimmender Umschaltmechanis- nius <B>6</B> und ein Umstellhebel 34 für den letz teren untergebracht.
Die Halteorgane 4 sind in der Nähe des Gehäusebodens angebracht und undassen eine kippbare, die Halteplatte bildende Greifer- platte <B>7,</B> die mit einem Bolzen<B>8</B> an den obern Enden eines Lenkerpaares<B>9</B> angelenkt ist. Die Lenker sind auf der hintern Seite' und auf entgegengesetzten Seiten. der Stütze<B>3</B> ange ordnet und mittels Bolzen<B>10</B> mit den be nachbarten Gehäuseseitenwänden verbunden.
Ein lederbelasteter Kniehebel<B>11</B> ist zwischen den Lenkern angeordnet und bestrebt, die Platte<B>7</B> entweder in ihrer Klemmstellmig, in nelcher sie längs der Stütze nur aufwärts, oder in ihrer neutralen Stellung, in welcher sie längs der Stütze<B>3</B> auf- und abwärts ver schoben werden kann, zu halten, wie noch beschrieben werden wird. Der untere Arm des Kniehebels<B>11</B> ist vermittels Bolzen 12 an den Lenkern<B>9</B> gelagert. Der obere Arm wird durch den Bolzen<B>8</B> gehalten.
Die Hebeorgane sind im obern Teil des Lastträgers<B>1</B> angeordnet, und sie umfassen eine kippbare, die Hebeplatte bildende Grei- ferplatte <B>13,</B> sowie ein Paar von Lenkern 14 uind einen Betätigungshebel<B>15.</B>
Die Lenker 14 sind vor der Stütze zwi- sehen den seitlichen Teilen des Gehäuses des Lastträgers<B>1</B> angeordnet. Die Greiferplatte <B>13</B> ist am obern Ende der Lenker mittels eines Bolzens<B>16</B> angelenkt. Die untern En den der Lenker sind durch Bolzen<B>17</B> ge lenkig mit den benachbarten Schenkeln des gegabelten Endes<B>18</B> des Hebels<B>15</B> verbun den. Das gegabelte Ende<B>18</B> greift über die Stütze<B>3</B> und ist an den beiden Seitenwänden des Lastträgergehäuses mittels Bolzen<B>19</B> be festigt.
Diese Bolzen<B>19,</B> die auf den Sehen keln der Gabel angebracht sind, befinden sieh hinter den Bolzen<B>17.</B> Ihre gemeinsame Achse schneidet ungefähr die Achse der Stütze<B>3.</B> Ein lederbelasteter Kniehebel 20 ist zwischen den Lenkern angeordnet und ist bestrebt, die Platte<B>13</B> in entsprechender Weise wie die Platte<B>7</B> entweder in ihrer Klemmstellung oder in ihrer neutralen Stel lung zu halten, wie dies noch beschrieben wer den wird. Der untere Arm des Kniehebels ist durch Bolzen 21 mit den Lenkern 14 verbun den, während der obere Arm durch den Bol zen<B>16</B> gehalten ist. Das Joch der Gabel<B>18</B> trägt einen zentralen Zapfen 22, der durch einen Schlitz<B>23</B> in der vordern Wand des Gehäuses des Lastträgers<B>1</B> ragt.
Der Griff 24 des Betätigungshebels<B>15</B> ist an einem Ende muffenartig ausgebildet, so dass er auf den Zapfen 22 geschoben und von demselben wieder abgezogen werden kann.
Am Lastträger<B>1</B> ist vermittels U-Bolzen <B>2-6,</B> die nahe an seinem untern Ende ange ordnet sind und Muttern (Fig. <B>1</B> und 2) eine Stange<B>25</B> befestigt, auf welche zür Bildung einer Plattform Träger für Gerüstbretter, die jedoch nicht dargestellt sind, aufgelegt wer den können. Das Heben des Lastträgers<B>1</B> und damit der mit ihm verbundenen Stange <B>25,</B> das heisst der Plattform, erfolgt durch Betätigung des Griffes 24, der hierzu zwi- sehen den Anschlägen<B>27</B> und<B>28</B> auf- -und abwärts versehwenkt wird.
Der obere<B>An-</B> schlag<B>27</B> ist starr mit den Lenkern 24 ver bunden, während der untere Anschlag<B>28</B> als starre, am Lastträgergehäuse befestigte La- sehe ausgebildet ist. Wenn bei der in Fig. <B>3</B> gezeigten Lage der Platten<B>7</B> und<B>13</B> (beide in Klemmstellung) der Handgriff 24 nach unten gedrückt wird, wirken, da der Last träger an der Platte<B>13</B> hängt, die Bolzen<B>17</B> als Drehachse für den Hebel<B>15,</B> und der Lastträger wird längs der Stütze<B>0'</B> um einen Schritt angehoben.
Wenn der Handgriff 24 gehoben wird, hängt der Lastträger<B>1</B> mit tels den Lenkern<B>9</B> an der Platte<B>7,</B> so dass nun die Bolzen<B>19</B> die Drehaehse des Hebels <B>15</B> bilden, und die Platte<B>13</B> wird durch die Lenker 14 um einen Schritt nach oben ge schoben. Der Handgriff 24 wird abwechselnd so lange niedergedrückt und aufwärtsbewegt, bis sich der Lastträger bzw. die Plattform auf der gewünschten Höhe befindet. Die Platten<B>7</B> und<B>13</B> können längs der Stange nach oben gleiten; sie können sich jedoch zufolge der ihre Klemmlage bewirkenden Ein stellung der Kniehebel<B>11</B> und 20 nicht nach unten bewegen.
Die Sehulterflächen lla und 20a auf den obern Armen der Kniehebel<B>11</B> und 20, welche auf die Unterseiten der zugehöri gen Greiferplatten wirken, sind bestrebt, die Platte<B>7</B> bzw. <B>13</B> in der Klemmlage zu halten, in welcher sie sieh an der Stütze<B>3</B> fest klemmt, wenn eine nach unten gerichtete Kraft auf sie ausgeübt wird. Die Platten<B>7</B> und<B>13</B> können längs der Stütze<B>3</B> gleiten, wenn eine nach oben gerichtete Kraft auf sie auNgeübt wird.
Zum Senken des Lastträgers ist der Um- sehaltmeehanismus <B>6</B> vorgesehen.
Der Umschaltmeehanismus <B>6</B> weist eine untere Stange<B>30</B> auf, die parallel zur Stütze <B>3</B> verschiebbar, aber undrehbar in Führun gen<B>31</B> gelagert ist, die an einer Seitenwand des Lastträgergehäuges angeordnet sind. Eine Stange<B>32</B> ist an ihrem untern Ende gelenkig mit dem obern Ende der Stange<B>30</B> und an einer darüber liegenden Stelle mit einer Schiene<B>35</B> und dem Umstellhebel 34 verban den. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, liegt der Umschaltmechanismus auf der Rüekseite des Lastträgers<B>1.</B>
Die Schiene<B>32</B> trägt Blöcke<B>35</B> und<B>36.</B> Der erstere kann mit einem Bolzen<B>37,</B> der an der einen Seitenwand des Lastträger- gehäuses fest angeordnet ist, in Wirkungsver bindung gebracht werden. Der Block<B>36</B> da gegen kann mit einem Bolzen<B>38</B> in Wirkungs verbindung gebracht werden, der auf einer Verlängerung<B>39</B> des einen Schenkels des ge- gabelten Endes<B>18</B> des Hebels<B>15</B> angeord net ist.
Der Umschaltniechanismus wird vermittels des Urnstellhebels 34 in Wirkung, wodurch dasAbsenken des Lastträgers ermögliehtwird, und ausser Wirkung, so dass der Lastträger nur gehoben werden kann, gesetzt. Der Um stellhebel ist eine Platte 40, die um den an der einen Seitenwand des Lastträgergehäuses angeordneten Bolzen 41 schwenkbar ist. Durch einen seitlichen Stiften 42 ist das untere Ende der Schiene<B>33</B> gelenkig mit der Platte 40 verbunden. Der Stift 42 tritt über dies in einen Führungsschlitz 43 der Stange <B>32</B> ein.
Die Platte erstreckt sich gegen die Gehäusevorderseite des Lastträgers<B>1</B> und trägt dort einen Federbolzen 44 (siehe ins besondere Fig. <B>7</B> und<B>8),</B> der jeweils in eine ,von zwei Ausnehmungen 45 und 46 in der Gehäuseseitenwand des Lastträgers<B>1</B> eintritt, <B>je</B> nachdem der Hebel 34 sich in der Schalt stellung gemäss Fig. <B>3</B> (Aussehaltung des Unisehaltmeehanismus) oder in derjenigen gemäss Fig. 4 und<B>5</B> (eingeschalteter Mecha nismus) befindet.
Sie kann dadurch aus der einen in die andere Stellung bewegt werden, vorausgesetzt, dass dies die gegenseitige Stellung der Kupplungselemente<B>36, 38</B> bzw. der Blok- kierungselemente <B>35, 37</B> erlaubt, dass ein am hintern Ende des vom Hebel<B>15</B> abgenom-- menen Griffes 24 angeordneter Bolzen 47 in das Loch 48 der Platte 40 genügend weit ein geführt wird, -um den Federbolzen 44 aus dem Loch 45 bzw. 46 herauszudrücken, worauf ann der Handgriff nach unten oder oben versch-,
venkt werden kann. Nach dem Rück zug des Bolzens 47 aus dem Loch 48 tritt der Federbolzen 44 in das benachbarte Loch 45 bzw. 46 und verriegelt damit den Umstell hebel 34, der dann die einen oder andern Elemente<B>36, 38</B> bzw. <B>35, 37</B> miteinander in Eingriff hält und damit den Umschaltmeeha- nismus in der gewünschten Stellung sichert. Die Bewegung der Platte 40 wird durch einen Schlitz 49 in der Gehäuseseitenwand des Lastträgers begrenzt. Der Schlitz gestattet das Verschieben des in das Loch 48 einge steckten Bolzens 47.
Die obern Arme der Kniehebel<B>11</B> und 20 besitzen nach hinten abgebogene Verlänge rungen<B>50</B> bzw. <B>51,</B> wobei sieh die Ansatz stellen der Verlängerungen an den Armen über den Bolzen<B>8</B> lind<B>16</B> befinden. Das freie Ende der Verlängerung<B>50</B> liegt zwi- sehen zwei seitlichen, in vertikaler Richtung im Abstand voneinander angeordneten Vor sprüngen<B>52</B> an der Stange<B>30.</B> Das hintere Ende der Verlängerung<B>51</B> tritt von der Seite her in einen Schlitz<B>53</B> im obern Ende der Schiene<B>33.</B> Die Unistellzing vom schrittweisen An heben des Lastträgers<B>1</B> zu einem schritt weisen Senken desselben geschieht in folgen der Weise:
Der Betätigungshebel<B>15</B> wird in seine in den Fig. <B>1,</B> 2 und<B>3</B> dargestellte Lage bewegt und darin von Hand gehalten. Der Umstell hebel 34 wird durch den Bolzen 47 in der oben beschriebenen Weise in die Lage gemäss den Fig. 4 und<B>5</B> bewegt.
Wenn der Um stellhebel 34 diese Bewegang ausführt, nimmt der Schlitz 36a des Blockes<B>36</B> den Bolzen<B>38</B> #es gegabelten Hebelendes<B>18</B> auf, und der Schlitz 35a im Block<B>35</B> wird vom Bolzen<B>37</B> entfernt, der für das Heben zur Blockierung des Umschaltmechanismus in seiner Ausser- wirkungsstellung in dem Schlitz lag.
Die obere Begrenzung des Schlitzes<B>53</B> kippt durch Ein griff mit dem seitlieli umgebogenen Ende der Verlängerung<B>51</B> den Kniehebel 20 in die jenige Lage, in welclier die Sch-Lüterfläclie 20b seines obern Armes die Platte<B>13</B> in die -neutrale, unwirksame Stellung drückt. Die Hebeorgane sind damit in die Lage gemäss Fig. 4 gebracht worden. Es ist ersichtlich, dass die Greiferplatte <B>7</B> und ihr Kniehebel<B>11.</B> ihre Lage nicht geändert haben. Die Platte <B>7</B> ist immer noch in wirksamer Stellung an der Stütze.
Wenn ein Versuch gemacht würde, den Umschaltmechanismas in die Stellung ge- niäss Fig. 4 zu bewegen, in der er mit dem Betätigangshebel <B>15</B> betätigt werden kann, während sich die Hebeorgane nicht in der Stellung gemäss Fig. <B>3</B> befinden oder, -was ge legentlich der Fall sein kann, wenn die Hebe organe sich nicht in der Stellung gemäss Fig. <B>3)</B> befinden und die Halteplatte sich in ihrer unwirksamen Stellung befindet, so würde der Versuch fehlschlagen, weil der Bolzen<B>38</B> gegen den Block<B>36</B> drückt und nicht in den Schlitz 36a eintreten kann, im letzten Fall,
weil der Umschaltmechanismus von der ver- schwenkten Kniehebelverlängerung <B>50</B> ange hoben wäre. Die Platte<B>13</B> muss sich immer in maximaler Entfernung von der Halteplatte in Klemmstellang befinden, wenn eine Senk- beweg-Luig beginnt, und die Halteorgane müs- sen sich in der Stellung befinden, in der die Halteplatte in wirksamer Stellung ist.
Der Handgriff wird nun erneut auf den Zapfen 22 gesteckt und niedergedrückt. Das Niederdrücken des Betätigungshebels<B>15</B> be wirkt, dass sieh das gegabelte Ende<B>18</B> des selben im Uhrzeigerdrehsinne verschwenkt mit dem Resultat, dass die Platte<B>13,</B> die sieh in ihrer unwirksamen Stellung befindet, um einen Schritt längs der Stange nach unten geschoben wird. Der Unischaltniechanismus -wird dabei vom Hebel<B>15</B> angehoben.
Kurz bevor der Betätigungshebel den Anschlag 28 erreicht, drückt der untere Vorsprung<B>52</B> den Kniehebel<B>11</B> durch, und der horizontale Schenkel 54 eines mit dem Block<B>36</B> der Stange<B>32</B> starr verbundenen Winkelstüekes <B>55</B> betätigt über das seitlich abgebogene Ende der Verlängerung<B>51</B> den Kniehebel 20 der- a rt, dass er, wie in Fig. <B>5</B> gezeigt, nach links ausknickt. Der erwähnte untere Vorsprung <B>52</B> betätigt den Kniehebel<B>11</B> über die Ver längerung<B>50</B> in gleicher Richtung (Fig. <B>5)
.</B> Die momentane Stellung der Teile in diesem Zustand ist in den Fig. <B>5, 5A</B> und 5B darge stellt. Es ergibt sich namentlich aus Fig. <B>5A,</B> dass die Schulterfläche 20a die Platte<B>13</B> in ihre wirksame Stellung gedrückt hat, und aus J4Iig. 5B geht weiter hervor, dass die Schulter fläche llb bestrebt ist, die Platte<B>7</B> in die in gestrichelten Linien dargestellte unwirk same Stellung zu drücken.
Die Schulterfläehe Ilb wird jedoch daran gehindert, die Platte zu kippen, da die letztere mit der Stütze in Eingriff steht und die Last trägt, und da die Kniehebelleder zu schwach ist, um die sieh daraus ergebende Reibung der Platte<B>7</B> auf der Stütze zu überwinden. Sobald jedoch die Platte<B>13</B> ihre wirksame Stellung einnimmt, wird der Lastträger<B>1</B> durch den seine<B>Ab-</B> wärtsbewegung vollendenden Betätigungs hebel<B>15</B> leicht angehoben. Dies nimmt die Last von der Platte<B>7</B> weg, und Kniehebel<B>11</B> kommt dadurch in die Lage, die Platte<B>7</B> in ihre neutrale, in Fig. 5B in gestrielielten Linien dargestellte Lage zu bewegen.
Die Platte<B>7</B> kann nicht aus ihrer Klemnistellung an der Stütze gelöst und in die unwirksame Stellung gebracht werden, gleichgültig ob der Lastträger nach aufwärts oder nach unten bewegt wird, es sei denn, dass die Last von dieser Platte<B>7</B> durch die Platte<B>13</B> abgenoin- men worden ist. Ein Wechsel von dieser das Senken ermöglichenden Stellung des Uinschalt- meehanismus in die andere ist nicht möglich, wenn nicht die Wirkung des Kniehebels die Platte<B>7</B> in die Eingriffsstellung bewegt hat.
Die Bewegung der Platte<B>7</B> in die unwirk same Stellung wird durch einen Anschlag<B>56</B> begrenzt, der die untere Kante einer öffnung <B>57</B> in der vordern Clehäusewand des Last trägers darstellt. Das vordere Ende der Platte erstreckt sieh durch diese öffnung hindurch.
Sobald die Platte<B>7</B> in die unwirksame Lage gelangt ist, wird das Lastgewieht der Plattform und des Lastträgers durch die Be dienungsperson mittels des Betätigungshebels <B>15</B> gehalten, und diese Bedienungsperson hat es dann in der Hand, die Last um einen Schritt und mit einer Geschwindigkeit, die ihr zusagt, abzusenken. Bevor das Hebelende <B>18</B> das Ende seiner Gegenuhrzeiger- oder Rüeklaufbewegung erreicht hat, bringen der obere Vorsprung<B>52</B> und die obere Begren zung des Schlitzes<B>53</B> die entsprechenden Knie hebel in die Stellung gemäss Fig. 4.
In dieser Stellung ist der Kniehebel<B>11</B> bestrebt, die Platte<B>7</B> in der Klemmstellung zum Tragen der Last zu halten und die Platte<B>13,</B> die durch die Aufwärtsbewegung des Betäti gungshebels entlastet wird, ist nun in -der Lage, einem Druck ihres Kniehebels nach zugeben und die neutrale Stellung einzuneh men. Wie die Feder des Kniehebels<B>11</B> ist auch die Feder des Kniehebels 20 zu schwach, als dass sie die Reibung der zugeordneten unter Last stehenden Platte<B>13</B> auf der Stütze überwinden könnte.
Das Arbeitsspiel wiederholt sieh dann so oft als nötig.
Bevor der Umsehaltmeehanismus in die unwirksame Stellung gebracht werden kann, müssen seine Teile unter Einsehluss des Be tätigungshebels<B>15</B> in die Lage gemäss Fig. 4 gebracht werden, da dies die Stellung ist, in welcher Schlitz 35a des Blockes<B>35</B> gegenüber dem Bolzen<B>37</B> liegt. In dieser Stellung ist die Greiferplatte <B>13</B> der Hebeorgane unwirk sam, aber die G#eiferplatte <B>7</B> der Halte organe in wirksamer Stellung.
Die obere Kante<B>58</B> des aufwärtsragenden Sehenkels des -N%Tinkelstückes <B>55</B> liegt, wenn der Schalt- meehanismus in seine unwirksame Stellung gebracht ist (Fig. <B>3),</B> im -Weg des seitlichen Vorsprunges der Verlängerung<B>51</B> und be wegt die Platte<B>13</B> aus der Stellung, gemäss Fig. 4 in die wirksame Stellung gemäss Fig. <B>3,</B> wenn der Betätigungshebel <B>15</B> nun gesenkt wird. Der Lastträger kann dann durch Be tätigen des Hebels<B>15</B> in oben beschriebener Weise gehoben werden.
Die Lage des er wähnten seitlichen Vorsprunges in bezug auf Kante<B>58</B> in einem dem Kippen der Greifer- platte <B>13</B> unmittelbar vorangehenden Moment ist in Fig. <B>6</B> dargestellt. Wenn ein Versueli gemacht wird, vom.
Absenken zum Heben überzugehen, wenn die Hebeorgane sieh in einer Lage befinden, in der die Platte<B>13</B> in Wirkungsstellung ist und die Halteorgane in einer solchen, in der die Platte<B>7</B> in unwirk samer Stellung sich befindet (Fig. <B>5, 5A),</B> welche Umstände allerdings nicht vorkommen sollten, so würde der un.gesehlitzte Teil des Blockes<B>35</B> gegen den Bolzen<B>37</B> klemmen, <U>so</U> dass der Versuch nicht durchführbar ist.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass die beschriebene Vorrichtung durch Betäti gung ein und desselben Hebels in gewünseh- teni Masse gehoben und gesenkt werden kann, wobei der Umschaltmeehanismus mir Ausfüh rung der Wechsel dann nicht betätigt wer den kann, wenn sieh die Halteorgane nicht in ihrer Eingriffsstellung Lind die Hebeorgane nicht in einer eine volle Betätigung des He bels ermöglichenden Stellung befinden.
Die Blöcke<B>35, 36</B> verhindern eine un richtige Einstellung des Umsehaltmeehanis- mus in bezug auf die Stellung der Hebe- und Halteorgane. Alle beweglichen Teile der Vorrichtung, mit Ausnahme des Betätigungs hebels sind im Gehäuse des Lastträ-ers unter gebracht, und Änderungen können nur nach Einführung eines Werkzeu,ges, z. B. des Bol- zens 47 am Handgriff 24 in das Gehäuse vor genommen werden.
Die Hebe- und Halte organe, der Umschaltmechanismus und der Umschalthebel lassen sich nicht aus ihrer jeweiligen Einstellung bringen, auch wenn die Vorrichtung einer groben Behandlung unterliegt.