CH256025A - Kühldorn zum stetigen Giessen von metallischen Hohlsträngen. - Google Patents

Kühldorn zum stetigen Giessen von metallischen Hohlsträngen.

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CH256025A
CH256025A CH256025DA CH256025A CH 256025 A CH256025 A CH 256025A CH 256025D A CH256025D A CH 256025DA CH 256025 A CH256025 A CH 256025A
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CH
Switzerland
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mandrel
continuous casting
hollow strands
cooling mandrel
metallic hollow
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English (en)
Inventor
Aktiengesellscha Wieland-Werke
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Wieland Werke Ag
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Publication date
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Publication of CH256025A publication Critical patent/CH256025A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/006Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths of tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


      Kühldorn.    zum stetigen Giessen von     metallischen    Hohlsträngen.    Beim     Stranggiessen    von     metallischen    Roh  ren oder Hohlblöcken verwendet man Dorne.,  die. in der Mitte der Giessform eingebracht  werden. Das flüssige Giessgut wird in den       Ringraum    zwischen Dorn und Innenwandung       der    Giessform eingegossen und der erstarrte       Stran-    nach unten abgezogen.

   Sollen die Dorne  gekühlt     werden,    so kann man sowohl den  Einfluss als auch den Ausfluss des Kühlmit  tels am obern Ende des Dornes anordnen, doch  ist auch schon vorgeschlagen worden, das       Kühlmittel    frei nach unten austreten zu las  sen, so dass es dem Strang auch durch unmit  telbare Berührung Wärme entzieht. Der  letztgenannte Vorschlag ist insbesondere dann       zweckmässig,    wenn dem Strang auch von       ,in13en    durch unmittelbare Berührung mit  einem Kühlmittel Wärme entzogen wird, weil  Sich dann die Abkühlungsbedingungen in den       verschiedenen    Querschnitten des Hohlstranges       Besser    gleichen.  



  Beim Giessen von Hohlsträngen aus man  chen Legierungen, insbesondere solchen, die  zur     Seigerung    neigen, hat sich nun gezeigt.  dass bei Anwendung von Dornen der letzt  genannten Bauart die Innenwand     des        Ilohl-          stra.nges        Ausschwitzungen    zeigt oder doch die  an     diese    Wand anschliessende Zone des     Strang-          qiierschnittes    übermässig an Restschmelze an  gereichert ist.

   Diese als umgekehrte Block  seigerung bezeichnete Erscheinung beobachtet       nian    gelegentlich auch beim üblichen     Ko-          k:llenguss.    Entfernt man nun die Ausschwitz-    tone vor der Weiterverarbeitung des Stranges  durch     spanabhebende    Bearbeitung, so zeigt die  an diese     Ausschwitzzone    anschliessende Quer  schnittsschicht eine merkliche Unterschreitung  des Soll-Gehaltes an den     Seigerungsbestand-          tcilen.    Halbzeug, welches aus einem solchen       IHohlstrang    hergestellt wurde,

   kann nicht  mehr auf die geforderten     mechanischen    Güte  v-erte     gebracht    werden. Um das zu vermei  den, müsste man also nicht nur die     Aus-          schwitzzone,    sondern auch die anschliessende  Schicht durch spanabhebende Bearbeitung  entfernen, was die Vorteile des Giessens von       13ohlsträngen    zum grossen Teil wieder auf  heben würde.  



  Die Erfindung beseitigt diesen Mangel  durch einen gekühlten Dorn, der einen mit  dem Kühlmittel nicht unmittelbar in Berüh  rung stehenden Mantel aufweist. Mit dem  Dorn gemäss der Erfindung kann man auch  solche Legierungen zu Hohlsträngen ver  giessen, die die obengenannten     Nachteile    bisher  in besonders grossem Masse zeigten. Denn da  durch, dass der Dorn mit einem Mantel um  geben ist, der mit dem Kühlmittel nicht un  mittelbar in Berührung steht, kann der  Wärmeentzug durch den Dorn derart herab  gesetzt werden, dass auch keine umgekehrte       Blockseigerung    auftritt.

   Der Dorn gemäss  der Erfindung kann aber natürlich auch zum  Giessen von Hohlsträngen aus reinen Me  tallen oder     eutektischen        Legierungen    verwen-           det    werden, die     bekanntlich    kein     Schmelzinter-          vall,    sondern einen Schmelzpunkt haben.  



  In der folgenden Beschreibung ist an Hand  der beigefügten Zeichnung ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes erläutert.  



  In der Abbildung stellt 1 eine Giessform  bekannter Bauart dar, die in der Regel mit  Wasser gekühlt     wird,    was nicht. weiter dar  gestellt ist. In die Giessform 1 ist mittels des  Halters 2 der Dorn 3 konzentrisch eingesetzt.  Der Dorn 3 bildet mit der Giessform 1 einen  Ringraum 4, in den das schmelzflüssige Giess  gut in     bekannter    Weise und mit bekannten       Mitteln    eingegossen wird. Das flüssige Giess  gut bildet in diesem Ringraum 4 den flüssigen  Giesskopf 5, der allmählich über eine verhält  nismässig rasch erstarrende Randkruste zu  einem über den ganzen     Querschnitt    erstarrten  Strang 6     wird.     



  Dem Dorn 3 wird das Kühlwasser durch  das Zuleitungsrohr 8 zugeführt, durchfliesst  den Dornkanal 9, der aus-dem Dampfrohr 19  und dem     äussern    Dornrohr 14 gebildet     wird;     und tritt am untern Ende des     Dornes    3 durch  den     einstellbaren    Ringschlitz 11, der seiner  seits durch den Dornboden 13 und das äussere         t3ornrohr    14 gebildet wird, aus dem Dorn     ä     wieder aus, worauf das Kühlwasser unmittel  bar die     Stranginnenwand    des abwandernden  Stranges 6 in bekannter Weise     weiterkühlt.     Das Dornrohr 14 hat einen Ansatz 15, auf  den der     ungekühlte    Mantel 17,

   der zweck  mässig aus feuerfester Masse oder Graphit be  steht, aufgesetzt ist. Der Mantel 17 ist in der       Abbildung    parabolisch ausgebildet. Vorteil  haft ist     zwischen    dem äussern Dornrohr 14  und dem Mantel 17 ein mit Luft gefüllter  Hohlraum 20 vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühldorn zum stetigen Giessen von metalli- sehen Hohlsträngen, .dadurch gekennzeichnet., dass er einen Mantel (17) aufweist, der mit dem Kühlmittel nicht unmittelbar in Berüh rung steht. UNTERANSPRUCH: Kühldorn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Dorn mantel 17 und dem Kühlmittelrohr (14) ein mit Luft gefüllter Hohlraum (20) vorge sehen ist.
CH256025D 1943-09-23 1944-08-30 Kühldorn zum stetigen Giessen von metallischen Hohlsträngen. CH256025A (de)

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DE256025X 1943-09-23

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CH256025A true CH256025A (de) 1948-07-31

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ID=5966195

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CH256025D CH256025A (de) 1943-09-23 1944-08-30 Kühldorn zum stetigen Giessen von metallischen Hohlsträngen.

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CH (1) CH256025A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099700B (de) * 1953-12-03 1961-02-16 Ver Deutsche Metallwerke Ag Kuehleinrichtung unter Verwendung eines an seinem Ende geschlossenen Dornes und eines Kuehlmittelzuflussrohres innerhalb des Dornes zum Giessen von Hohlbloecken, insbesondere Rohren, in kontinuierlichen Giessverfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099700B (de) * 1953-12-03 1961-02-16 Ver Deutsche Metallwerke Ag Kuehleinrichtung unter Verwendung eines an seinem Ende geschlossenen Dornes und eines Kuehlmittelzuflussrohres innerhalb des Dornes zum Giessen von Hohlbloecken, insbesondere Rohren, in kontinuierlichen Giessverfahren

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