CH256507A - Verfahren zur Überführung von Bentoniten in den gequollenen Zustand. - Google Patents

Verfahren zur Überführung von Bentoniten in den gequollenen Zustand.

Info

Publication number
CH256507A
CH256507A CH256507DA CH256507A CH 256507 A CH256507 A CH 256507A CH 256507D A CH256507D A CH 256507DA CH 256507 A CH256507 A CH 256507A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bentonites
hydroxide
bentonite
water
swollen state
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Mbh Finanzierungsgesellschaft
Original Assignee
Indufina Industriebeteiligungs
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Indufina Industriebeteiligungs filed Critical Indufina Industriebeteiligungs
Publication of CH256507A publication Critical patent/CH256507A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/13Compounding ingredients
    • C04B33/131Inorganic additives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J20/00Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof
    • B01J20/02Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material
    • B01J20/10Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material comprising silica or silicate
    • B01J20/12Naturally occurring clays or bleaching earth
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/13Compounding ingredients

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Soil Conditioners And Soil-Stabilizing Materials (AREA)

Description


  



  Verfahren zur ¯berf hrung von Bentoniten in den gequollenen Zustand.



   Es ist bekannt, die Quellfähigkeit von Ben  ioniten durch    die Behandlung mit den Verbindungen   einwertiger Metalle, wie Na, E    oder Li, zu erhohen. Bei diesem bekannten Verfahren ging man offenbar von der Überlegung aus, dass die Quellfähigkeit, durch im Bentonit gebundenes Kalzium geschmÏlert ist, und man wollte durch den Austausch des Kaliums gegen ein einwertiges Kation eine solche ¯nderung der chemischen und physikalischen Eigenschaften des Bentonites    erreichen, dass seine Quellfähigkeit wesent-      lich    verbessert wird.

   Bei Bentoniten bestimmter   Zusa. mmensetzung    und Herkunft hat die  @es bekannte    Verfahren wohl auch brauchbare Ergebnisse erzielt, bei den Bentoniten aber, die in Sizilien in reichen   Lagerstätben    vorkommen, versagt es oder ist nicht ohne weiteres durchf hrbar.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur ¯berf hrung von Bentoniten sizilia  nisdher Herkunft, wie sie    z.   B.    am ¯tna vorkommen, und ähnlicher Art in den gequol   @enen Zustand, dadurch gekennzeichnet, da¯    der Bentonit mit dem Hydroxyd eines   zwei-    wertigen Metalles, vorzugsweise Kalziumhydroxyd. in Gegenwart von Wasser behandelt wird. Das Verfahren kann beispielsweise wie folgt durchgeführt werden : Ein Bentonit von folgender Zusammensetzung :    Si03    66,   79       %   
Al2O3 11,94%
Fe2O3 1,   84%   
CrO 1, 75%
MgO 1, 65%
Alkali insgesamt 1, 91%    H20 13, 61 %    wird zerkleinert und mit wenigstens der vierfachen Menge an Wasser aufgeschlÏmmt.



  Hierauf wird   allmählicheine.geringe    Menge von Kalkmilch zugesetzt, und zwar genügt praktisch ein Zusatz von weniger als l% Kalk, bezogen auf das s Gewichtdes Bentonites.



  Man kann jedoch den. Zusatz auch bis zu der durch Phenolphtalein angezeigten Reaktion fortsetzen. Während der Zusetzung und des Durehrührens der AufschlÏmmung tritt bereits die Verdickung und Aufquellung ein.



   An Stelle des Zusatzes von Kalkmilch ka. nn man   aueh    dem gemahlenen, trockenen   Bemtonit    die entsprechende Menge   gemahle-    nen Kalks zusetzen und die so gewonnene Mischung erst an einem späteren Zeitpunkt mit Wasser   aufsohlammen.    Die   Quellwirkung    ist dann die gleiche.



   An Stelle der Kalkmilch können auch andere Hydroxyde verwendet werden, sofern die Wirtschaftlichkeit dies zulässt. Bariumhydroxyd hat   sidh    als brauchbar erwiesen, zumal das Barium aus der Quellmasse leieht durch die Fällung als Sulfat entfernt werden kann, während die Entfernung. des   gallziums, das für manche Verwendungs-      zweckedesBentonitesunerwünscht    ist, sich   schwierigergestaltet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur ¯berf hrung von Bentoni- ten eizilianisoher Herkunft und ahnlicher Art in den gequollenen Zustand, dadurch gekennzeichnet, dass der Bentonit mit dem Hydroxyd eines zweiwertigen Metalles in Gegenwart von Wasser behandelt wird.
    UNTEBANSPRUOHE : l. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem gemahlenen, trockenen Bentonit das Oxyd eines zweiwer- tigen Metalles beigegeben wird, das sich nach de, Zusatz von Wasser zu dem entsprechen- den Metallhydroxyd umbildet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ Kalziumhydroxyd verwendet wird.
    3. Verfahren naohl Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Bariumhydroxyd verwendet wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der trockene Ben- tonit mit gemahlenem. Ealk gemischt und die Mischung erst an einem späteren Zeitpunkt mit Wasser aufgeschlÏmmt wird.
CH256507D 1941-06-11 1943-09-22 Verfahren zur Überführung von Bentoniten in den gequollenen Zustand. CH256507A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE256507X 1941-06-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH256507A true CH256507A (de) 1948-08-31

Family

ID=5966318

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH256507D CH256507A (de) 1941-06-11 1943-09-22 Verfahren zur Überführung von Bentoniten in den gequollenen Zustand.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH256507A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE643361C (de) Verfahren zur Herstellung eines in geschlossenen Gefaessen zu lagernden, Zinkstaub enthaltenden Anstrichmittels
DE705213C (de) Verfahren zur Herstellung eines aufstreichbaren, Verdickungsstoffe enthaltenden Entrostungsmittels
DE946433C (de) Verfahren zur Herstellung von Kieselsaeure in hochaktiver, voluminoeser Pulverform
DE827567C (de) Verfahren zum Vorbereiten von Draht zum Drahtzug
AT130241B (de) Verfahren zur Herstellung von sich nicht zersetzenden, Metalle nicht angreifenden Desinfektions- und Reinigungsmitteln.
AT59165B (de) Verfahren zur Befreiung der in der Seidenbeschwerung verwendeten Phosphatbäder von Zinn und anderen verunreinigenden Metallen.
DE577629C (de) Aufschluss von Berylliumerzen, insbesondere Berylliumsilikaten
DE494505C (de) Verfahren zur Alkylierung aromatischer Kohlenwasserstoffe
DE687751C (de) Verfahren zur Erhoehung der Rieselfaehigkeit und Verbesserung der Lagerbestaendigkeit von Duengesalzen
DE674406C (de) Verfahren zum Verhuetten von alkalihaltigen Eisenerzen im Hochofen
AT211280B (de) Komplexbildner für Metallionen
AT157695B (de) Verfahren zur Reinigung von Alkalihydroxydlösungen.
DE562389C (de) Verfahren zur Herstellung von Natriumformiat
DE639280C (de) Verfahren zum Herstellen von Basenaustauschern, die Kieselsaeure, Alkali und Metalloxyde enthalten
AT147815B (de) Dichtungsmittel für Zement oder Beton.
DE417410C (de) Verfahren zur Verarbeitung von Erdalkalisulfiden
AT117648B (de) Verfahren zur Herstellung von kaltquellbaren Stärketrockenprodukten.
DE687851C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen der Alginsaeure aus Algen
DE723674C (de) Verfahren zur Herstellung von Wasserstoffperoxyd oder Alkaliperoxyden in Form ihrer waessrigen Loesungen
AT61866B (de) Verfahren zur Herstellung weißer Zirkonemaillen.
AT110258B (de) Vorrichtung zur Zersetzung von Alkali- und Erdalkaliamalgamen.
DE685980C (de) Verfahren zum Verspinnen von Kupferoxydammoniakcelluloseloesungen
AT208489B (de) Verfahren zur Erhöhung des Spreizdruckes eines Kohlenwasserstoffschmieröles
DE490079C (de) Verfahren zur Herstellung von Erdalkalimetallsalzen aus Erdalkalisulfiden
DE589594C (de) Verfahren zur Herstellung saeurefester Kittmassen