Einrichtung zum Befeuchten der Druckform einer lithographischen Druckpresse. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Befeuchten der Druckform einer litho graphischen Druckpresse.
Beim lithographischen Druck ist bekannt lich die Druckplatte so präpariert, dass das Druckbild in Form eines fettigen Nieder vorhanden ist, der grosse Affinität zu fetten Druckfarben besitzt. Die nicht- druch.enden Flächen stossen die Druckfarbe ab, so lange sie feucht gehalten werden.
Das eingefärbte Bild wird dann auf das zu bedruckende Material gepresst oder im Falle des Offiset-Ziithographiedruckes auf ein Gummi- oder anderes: Offs,ettuch, von wel chem es dann .auf das zu bedruckende Papier oder anderes Material übertragen wird.
Durch das ständige abweohselnde Befeuchten und Einfärben der Oberfläche der Druck form und eine genaue Kontrolle der Wasser und Farbmengen ergibt sich ein scharfer und fester Druck, und die nicht druckenden Flä.ehen bleiben sauber.
Trotz allen Anstrengungen, Mittel und Wege zu finden, um die Nachteile der mit den bisherigen Kenntnissen angewandten Be-- feuchtungsmethoden zu beheben, sind die in dieser Richtung bisher erzielten Fortschritte <B>,</B> die mechanischen Mittel, welche bis gering- jetzt als die geeignetsten für diesen Zweck <B>i</B> an-Osehen wurden, haben anslcheinend nicht zu den erhofften Resultaten geführt.
Die vorliegende Erfindung, welche sieh auf praktische Versuche zuletzt bekannter, Vorschläge stützt, bringt praktische Vor-. besserungen in der -bisher vorgeschlagenen Methode zum Befeuchten der Druckform einer lithographischen Druckpresse mit einem Befeuchtungsmittel, das durch einen mit Flüssigkeitsdruck betriebenen Zerstäuber als Nebelteilchen auf die Oberfläche der Drucl,:- form aufgespritzt wird.
Die Erfindung besteht in einer Einrich tung, bei der für das Bef euchtungsmittel eine Zerstäubungsvurrichtung mit Strahl düsen vorgesehen ist, deren jede gesonderte Kanäle für Druckfliis@sigkeit und Druckgas aufweist, deren Zufluss durch Ventile ge steuert und so ausgebildet ist, dass Flüssig keit und Gas in eine Mischkammer geleitet werden, die den Eintritt zu einer geschlosise- nen :
Strahlschutzvorriehtung bildet, welche vorgesehen ist, um den Mischvorgang und die Zerstäubung auf den vorgewählten Teil der Druckform zu beschränken.
Diese Einrichtung ist bei allen Arten von lithographischen Druckpressen sowohl für Bogen als Bahnen anwendbar, gleichgültig, ob nur ein Teil der Druckform benützt wird öder die Druckfläche die ganze Fläche der Druckform umfasst.
Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung wird Wasser, das von einer ganz eingeschlossenen Stelle aus unter Druck zugeführt wird, mittels Druckluft, die- durch einen Luftverdichter oder -pumpe, von irgendeiner geeigneten Stelle der Presse. aus angetrieben, geliefert wird, durch eine Hauptzufuhrleitung in, eine Zerstäubungs- vorriohtung gefördert, welch letztere beim Druckzylinder angeordnet ist, beispielsweise horizontal über die ganze Breite desselben,
aber ohne ihn zu' berühren. In dieser Zer- stäubervorrichtung sind zweckmässig eine Anzahl von Zerstäuberdüsen in Abständen voneinander angeordnet, welche durch die Durchmesser.derierstäuberkegelbestimmtsind, derart, dass eine gleichmässige Ausbreitung der Zenstäuberstrahlen über die ganze Breite der Druckform erreicht wird.
Vorteilhafter weise ist jede Düse einzeln einstellbar, um die aus ihr austretende zerstäubte Menge zu regeln oder den Strahl ganz abzustellen. Die Weite der effektiven Zerstäubungslfläche wird durch Einstellen der Düsen. und ihrer Distanz von der Druckform geregelt, und diese Zerstäubungsfläche kann durch oben,
unten und an den. Enden. der Zufuhrleitung angeordnete ;Schutzbleche begrenzt werden. Um Kondensat aus den Strahlen an den Flächen der iSchutzbleche abzuleiten, sind besondere Mittel vorgesehen.
Bei Druckpressen, welche die ganze Fläche der Druckform benützen, sind zweck mässig Mittel zur Erzeugung einer konti nuierlichen Zerstäubung .vorgesehen. Bei Pressen, welche nur einen Teil der Druck form benützen, enthält die Einrichtung vor teilhaft eineu - zusätzlichen Mechanismus, welcher die Zerstäubenstrahlen von dem Teil der Druckform, welcher zum Drucken nicht benützt wird, abschneidet.
Alle.Zerstäubereinheiten können mit den Anlass- und Abschastmitteln für die Druck presse derart in Verbindung gebracht sein, dass die Zerstäubung automatisch beginnt, wenn die Druckpressie zu laufen beginnt, und automatisch abgestellt wird beim Stillsetzei der D:
ruckpr@esse. Zusätzlich ist zweckmässig eine getrennte Abstellvorrichtung für Was ser- und Luftzufuhr vorgesehen, für den Fall, dass die Druckpresse laiengelassen wird, ohne zu druoken.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Ei@irichtung, die in@sbesoadere für däis Auf- bringen von sauberem Wasser auf die zu befeuchtenden. Druckflächen, geeignet ist, auch angewendet werden kann, um gegebe nenfalls andere Lösungen oder Flüssigkeiten auf die Druckform aufzubringen.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele von Einrichtungen ge mäss der Erfindung dar.
Fig. 1 Ist eine Seitenansicht einer typi- sGhen lithographischen -rotierenden Offeet- druckpresse mit Druckträger in Bahnform und mit einer Zerstäubungsvorrichtung zum Befeuchten des Druckzylinders gemäss der vorliegenden Erfindung ausigestattet.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Druck presse nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt in grösserem Massstaib- und in senkrechtem Schnitt -ein Detail der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Zylinder-Befeuch- tungsvorrichtung.
Fig. 4 ist eine Detailansicht in Richtung des in hig. 3 eingetragenen Pfeils A gesehen. Fig. 5 und 6 sind eine Draufsicht bzw.
Seitenansicht einer Zerstäubereinheit der in den früheren Figuren .gezeigten Befeuch- tungsvo!rrichtung.
hig. ? ist eine Teilendansicht der kali- brierten Regelungsmittel für die in den F'ig. 5 und 6 gezeigte Zerstäubereinheit.
Fig: 8, 9 und 10 sind Detailseiten- und Grundrissansichten von Mitteln zum guppelu der Regelungsmittel mit der Druckknopfan- lass- und -abstel'leinrichtung der elektrischen ,Schaltung für den die Presse antreibenden Motor.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht einer Bogen- Offsetdruckpresse, ausgerüstet mit einer Wasser-Zerstäubungsvorrichtung zum Be feuchten der Arbeitsfläche des: Druckzylin ders, und Fig. 12 ist eine :gegenüber Fig. 11 um 90 versetzte Seitenansicht Zn Richtung des Pfeils B in Fig. 11 gesehen.
In den Fig. 1 und 2 ist die Erfindung in Anwendung auf eine rotierende Offset- druckpresise mit Druckträger in Bahnform gezeigt, welche Seitenrahmen 10 aufweist, in welchen die Wellen gelagert sind, welch den Druckzylinder 11, den Offset- oder Zwi schenzylinder 12, den Gegendruckzylinder 13 und die Rollenträger 14 tragen.
Eine Bahn 15 von Papier oder a:nderern Material wird von einer Rolle 16 zugeführt, die dreh bar auf dem Rollenträger 14 angeordnet ist, und wird über Führungszylinder 17 geleitet, um zwischen dem Zwischenzylinder 12 und dem Gegendruckzylinder 13 hindurchzu gehen und dann zwischen einem Rollenpaar 18 nach den nichtgezeigten Falt-, Schneid und Ablegemechanismen. Der Druckzylinder 11 wird durch ein Farbwerk eingefärbt, das einen Farbtrog 19, eine Trogwalze 20 und eine Schar von Farbübertragungswalzen 21 sowie Farbwalzen 22 aufweist;
welch letztere im Kontakt mit der Arbeitsfläche der Druck form oder des Druckzylinders 11 sind. Die Zylinder 11, 12 und 13 und die Antriebs glieder des Farbwerkes werden durch Räder 23 angetrieben, welche den Antrieb von einem nicht .gezeigten Elektromotor oder einer andern Antriebseinheit mit den erfor derlichen Geschwindigkeiten übertragen.
Alle andern Teile der Druckpressen, welche zur Beschreibung der vorliegenden Erfin dung nicht erforderlich sind, sind wegge- lasisen, aber es muss darauf hingewiesen wer den, dass diese Offsetmaschine in allen Teilen einer bekannten Ausführung entsprechen kann, mit Ausnahme der Zerstäubervorrieh- tung D, welche gemäss der vorliegenden Er findung ausgebildet ist.
Die Befeuchtungsvorrichtung D ist zwi- s s ehen den Seitenrahmen 10 gelagert und wird durch ein, Leitung 30 mit Wasser aus einem Behälter 24 gespeist, welch letzterer auf einem der Seitenrahmen 10 gelagert ist und von einer Wasserleitung über ein Schwim- merabsperrventil 25 gefüllt wird.
Druckluft wird der Vorrichtung D zugeführt über eine Rohrleitung 26, und ein Reduzieriventil 108 von einem Kompressor 27 aus und das<B>Ab-</B> wasser von der Befeuchtungsvorrichtung wird zweckmässig durch eine Abwasserlei tung 29 nach einem Ablauf geleitet oder hwin in einem. Abwasserbehälter 28, der unten in der Maschine angeordnet ist, ge sammelt werden.
Wie in den Fig. 3 bis 7 gezeigt, weist die Vorrichtung D eine Anzahl von Wasser zerstäubern G auf, welche äuf quer verlau fenden Verteilleitungen 32 und 33 für Luft und Wasser montiert sind, die zwischen den Seitenrahmen 10 sich erstrecken und so mit. letzteren verbunden sind, dass sie parallel zueinander und zur Oberfläche der Druck form auf dem Zylinder 11 liegen, von wel cher die Verteilleitungen in einem Abstand sich befinden.
Die Wae.serverteilleitung 33 ist mit der Wasserzufuhrleitung 30 (Fix. 1) verbunden, und die Luftverteilleitung 32 ist an die Kompressorleitung 26 angeschlossen, und diese Verteilleitungen können fixierte Lage und feste Verbindung mit ihren be- züglichen Zufuhrleitungen haben, wie ge zeigt, oder sie können so gelagert sein,.
dass sie zum Druckzylinder 11 einstellbar sind, in welchem Fälle die Verteilleitungen mit den Zufuhrleitungen beweglich verbunden sind, z. B. durch iSchläuehe.
Die Zerstäuber G .sind über die Breite des Druckzylinders, 11 gleichmässig verteilt angeordnet und mit einem sattelförmigen Unterteil versehen, mit welchem sie auf dem obern Teil der Verteilleitungen sitzen, :
auf welche die Zerstäuber mittels Düppelsattel- klammern 31 und Gewindebolzen 34 abnehm bar aufgeklemmt send, welch letztere durch die Klammern und zwischen den Verteil- leitungen hindurchgehen und in mit Gewinde versehene Löcher der Zerstäubergeliäuse eingeschraubt ,sind. Wassereinlassöffnungen 35 und Lufteinlassöffnungen 36,
welche im sattelförmigen Teil des Zerstäubergehäus,es vorgesehen sind, sind in Verbindung mit entsprechenden -Löchern im obern Teil der Wandungen der Verteilleitungen 33 und 32, und Dichtungsscheiben 37 sind zwischen den Flächen des Zerstäubergehäus-es und der Verteilleitungen vorgesehen.
Jeder Zerstäuber G weist einen Hohlkör per 38 auf, der eine Luftkammer 39, die mit der Lufteinlassöffnung 36 verbunden ist, und eine Wasserkammer 40, verbunden mit .der Wassareinlassöffnung 35, besitzt.
Eine aussen mit Gewinde versehene Zerstäubterdüse 41 von der Nädeldüsenart ist in das. offene Ende der Wasserkammer 40 eingeschr@aubt,
und ein- mit Durahtrittskanälen veroehener Diffusorblock 42 ist über der konischen Nase der Düse 41 angebracht und in seiner Stel lung durch eine mit einem. InnenflänSCh und mit Gewinde -versehene Hülee 43 gehalten, welche auf die mit Aussengewinde versehene Wandung :der Wasserkammer 40 aufge schraubt ist.
Wie in Fig. 3 gezeigt, entsteht durch die erwähnte Anordnung eine ring förmige, zweite. Luftkammer 44, welche über einen Kanal 45 mit der ersten Kammer 39 verbunden ist, und es sind leicht konvergie rende Öffnungen 46 zwischen dem Block 42 und der konisch ausgebildeten Nase der Düse 41 durch welche Luft aus der Kammer 44 gedrückt wird, um sich mit dem Wasser zu mischen und es zu zerstäuben, welches:
aus dem Mündungsende 47 der Düse, 41 .in eine konische Mischkammer austritt, die an der Spitze des Blockes, 42 vorgesehen ist.
Das Mündung ende 47 ist als Kegel stumpf ausgebildet, der in die Mischkammer ragt und die Wirbelung in der Mischkammer unterstützt. Eins konische Ventilnadel 48 tritt in die Düse 41 ein, um den Wasseraus- tritt zu -regeln,
und der Schaft der Nadel geht -durch eine @Stopfbüchs@a hindurch und ist mit einem zylindrischen und teilweise höhlen Gleitstück 49 verbunden, das in einer hohlen.
Stellschraube 50 gleitbar gelagert ist-, welch letztere in eine mit Gewinde versehene Bohrung in einer Wand des Körpers 38 ein- geschraubt und mit einem randrierten Kopf versehen isst, um die Stellschraube von Hand drehen zu können.
Die Ventilnadel wird nachgiebig in- ihrer Wirkunb stellung durch eine Druckfeder 51 gehalten, welche in der hohlen Stellschraube 50 untergebracht ist, wobei der auf die Ventilnadel ausgeübte Federdruck durch Drehen der Stellschraube .50 verändert werden kann.
Der Luftzutritt von der ersten Luftkam- mer 39- zur zweiten Luftkammer 44 wird durcl?..en..-Holbenventil 52 .geregelt, das von einer Spindel 53 getragen ist und den Luft strom von der Einlassöffnumg 36 durch einen Plunger 54 regelt.
Die Spindel 53 tritt durch eine Stopfbüchse 55 hindurch, und auf ihr äusseres, mit Gewinde versehenes Ende wirkt eine Einstellmutter 56, welche einen randrier- ten Teil besitzt, um die Mutter von Hand drehen zu können, zwecks Einstellung des Hubes des Luftventils 52.
Eine zwischen dem Ventil 52 und der Stopfbüchse 55 be findliche Druckfeder 57 dient dazu, das Ven til in nachgiebiger Weise in seiner Wir- kungs:la,ge zu halten.
Die Mittel zum Betätigen der Luft- und Wasserrvenkle für jeden Zerstäuber G weisen. einen gabelförumigenSchwinghebel 58 auf, der sattelartig über das Gehäuse greift und an letzterem durch Drehzapfen 58i;;
derart gelagert ist, .dass der obere Teil des Hebels über das -Gehäuse nach oben ragt, während die Schenkel der untern Gabel auf beiden Seiten des Gehäuses sich befinden und mit ihren freien, Enden mit einem U-förmigen Verbindungsiglied 59 verbunden sind.
Das geschlossene Ende des Gliedes 59 ist mit der Einstellsthraube 56 und Ventilspindel 53 gekuppelt, und jeder iSchenkel des Gliedes, 59 ist zwischen den Enden mit einem na,ah auf wärts sich erstreckenden Arm 60 versehen;
dessen oberes Ende nach einwärts gebogen ist, um mit dem vordern Ende des Ventil- nadelgleitstückes 49 zusammenzuwirken. So werden, bei einer Bewegung des. Hebels 58 entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 3 die Luft- und Wasserventile entgegen dem Federdruck geöffnet und dürfen sich schlie ssen, wenn der Hebel im Uhrzeigexsinn sich bewegt.
Die Hebel 58 werden gleichzeitig durch eine Steuerwelle 62 drehverstellt, welche in den Seitenrahmen 10 parallel zu den Ver- teilleitungen 32 und 33 gelagert ist und Nocken 61 trägt, welche auf der Welle durch rStellschrauben 69 befestigt und eingestellt sind,
um mit einstellbaren Anschlägen. 63 an den obern Enden der Hebel 58 zü'sammenzu- wirken. Der oberia Teil jedes -Hebels 58 ist winkelfo-ramg ausgeführt, wobei der ngt Gewinde versehene Schaft des Anschlages 63 in denselben eingeschraubt ist;
das andere Ende de-z, Anschlages trägt ein gerilltes Rad 64, auf welches ein federbelastetem Stift 65 einwirkt, so dass der .Schaft des Anschlages durch Drehen eingestellt werden kann, um die Grösse der Drehbewegung des Hebels 58 einzustellen. Die Nockenwelle 62 wird durch einen Handhebel 66 (Fig. 7) gedreht, wel- eher am einen Ende der Welle befestigt ist, das über einen der Rahmen 10 vorsteht; eine Einstellskala 67 und Zeiger 68 sind vorge sehen, um die Einstellung der Nocken sicht bar zu machen.
Die Ventilbatätignngsmittel werden so- eingestellt, dass während der ersten Drehung der Nockenwelle um 90 in zuneh mendem Masse die Luftventile und während der nächsten Drehung um 90 die Wasser ventile geöffnet werden. Es ist ersichtlich, dass durch die Einstellung der Anschläge 63 gegenüber den Nocken 61 der Wauserdurch- fluss durch dais Nadelventil 41 verändert wird, aber es ist nicht beabsichtigt, den maximalen Luftdurchfluss zu begrenzen, dieser kann durch Verstellen der Stellschrau ben 56 und des Reduzierventils 108 (Fig. 11) reguliert werden.
Die Luft- und Was!serregulier(ventile der Zerstäuber G sind federbelastet, so d.ass sie geschlossen bleiben und die Zerstäuber un- wirksiam halten, bis sie durch die vorgenann ten Nockenreguliermittel betätigt werden, welche gleichzeitig alle Zerstäuber betätigen;
einzelne Zerstäuber können aber unwirksam gemacht werden durch Lösen der Stell schrauben 69 der zugehörigen Nocken und seitliches Verschieben denselben längs. der Welle 62, wodurch verhindert wird, dass diese Nocken auf ihre Anschläge 63 einwir ken und die zugehörigen Hebel 58 ver- schwenken.
Die Mündungsstücke 47 der Zerstäuber sind so gewählt, dass sich eine Zerstäubung ergibt, welche eine viereckige Fläche der durch sie beaufschlagten Oberfläche bedeckt, und die Verteilung der Zerstäuber längs der Breite des Druckzylinders ist so gewählt in bezug auf die Breite der Zerstäubungsfläche, dass in der Zone ihrer maximalen Ausbrei tung, das heisst an der Oberfläche der Druck form, ,sie mit ihren ganten einander so nahe als möglich ohne grosse Überlappung berüh ren, wie in Fig. 5 gezeigt.
Die von den Zerstäubern G ausgehenden Strahlen sind in einer Zerstäubungsschutz- vorrichtung S eingeschlossen,. die in Gestalt eines kastenförmigen Elementes vorgesehen ist, das zwischen den Zerstäubern und der Mantellinie des Druckzylinders so angeord net ist, dass es sich über die ganze Breite des letzteren erstreckt und mittels. Tragarmen mit den Seitenrahmen 10 verbunden ist.
Die Seite der Schutzvorrichtung gegen den Zylinder @zu ist offen, und die gegenüber liegende- Seite wird durch eine Wand 69a gebildet, welche mit Durchbrechungen gegen den Block 42 versehen ist, durch welche die Zerstäuber ihre Strahlen hindurch-jagen. Dichtungsringe 70 sind zwischen den vor dern Enden der Zerstäuber und der Wand 69a .angeordnet.
Der Boden 71 der Schutz vorrichtung ist mit einer Rinne 105 ver sehen, die an eine Ablaufleitung 29 ange schlossen ist, während die Oberseite der Schutzvorrichtung durch eine eingesetzte Glasplatte 72 gebildet ist, durch welche die iStrahlen beobachtet werden können. Ein stellbare Schilder 73, durch welche ausge wählte Teile der offenen, Seite der Schutzvor richtung<B>S</B> abgeschlossen werden können, werden durch ,Schrauben 74, die in die obere Vorderkante der, Schutzvorrichtung einge schraubt sind, in ihrer Lage gesichert.
Die Einstellung und Wirkungsweise der Befeuchtungsvorrichtung D ist wie folgt: Wenn die Druckform die ganze Breite des Zylinders 11 einnimmt, so werden alle Zerstäuber G in Funktion gesetzt, und die Schutzvorrichtung S wird auf ihrer ganzen Breite vorn offen gelassen.
Im andern Fall, wenn die Druckplatte nur einen Teil der Breite des Druckzylinders einnimmt, .so wer den die Zerstäuber; welche dem nicht druckenden Teil des Zylinders gegenüber stehen, unwirksam gemacht durch seitliche Verschiebung der entsprechenden Nocken 61, so dass dieselben nicht mehr auf ihre An schläge<B>63</B> einwirken können und Seiten schilde 73 werden angebracht, um die nicht druekenden Stellen abzuschirmen.
Die An schläge 63 der wirksamen Zerstäuber wer den dann einzeln so eingestellt, dass die Dichte der Strahlen im Verhältnis der be druckten Fläche zum Hintergrund in der von jedem Strahl bedeckten Fläche variiert wird.
Bei unwirksamen Zerstäubern wird die Handregelung mit dem Zeiger 68 auf 0 der 8kada 67 (Fig. 1y 3 und 7) eingestellt, und die Druckpresse kann ohne Befeuchtung des Druckzylinders laufen gelassen werden.
Vor dem Beginn des Druckens kann die Druck- form in der üblichen Weise behandelt sowie rasch und richtig getrocknet werden, indem Strahlen von komprimierter Luft von den Zerstäubern G gegen die rotierende Druck- form gerichtet werden. .Zu diesem Zweck werden die Nockenwelle 62 und die Nocken 61 mittels des Handhebels 66 gedreht,
um die Hebel<B>58</B> genügend zu versehwenken, um die Luftventile 53 -der Zerstäuber G zu öff- neu, ohne jedoch die entsprechenden Wasser'- uentile 48 zu öffnen. Mit dem Zeiger - 68 zwischen -0 und 90 auf der Skala 67 wird nur trockene Luft unter konstantem Druck und-in einer Menge- welche je nach der Ein stellung der Nocken variiert, von den Zer- stäubern austreten und auf die Druckform auftreffen.
Wenn, das: Drucken beginnen .soll, so wird die Nockenwelle 62 -weitergedreht; so dass der Zeiger 68 auf der Skala, 67 sich zwi- sehen 90 und 180 einstellt. Die Hebel 58 werden - dann genügend verschwenkt, um die Wasserventile 48 zu öffnen,
und Wasser wird dann aus der Mündung 47 durch die aus den Kanälen 4.6 austretende Luft mit- gerissen, zerstäubt und als nebelförmiger Strähl weiterboWragen, welclher auf die Ober fläche der Druckform, auftrifft. Selbstver- ständlich, müssen sowohl Wasser als. auch Luft unter Druck zugeführt werden,
damit der gegen die rotierende Druckform gerich tete !Strahl genügend stark ist, um die Ten- denz, zurückgeworfen zu werden, bevor er sich auf der rotierenden Druckform festsetzen kann,
zu überwinden. Diese nötige Kraft des Strahles varüert je nach der Geschwin digkeit der Druckform und der Feuchtig keitsgehalt des Strahles wird am besten enm- piris.ch unter den Betriebsbedingungen fest gestellt.
Die Kraft der Strahlen bei einer gewähl-, ton Einstellung der Reguliermittel kann durch Verstellen des Luftdruckreduzierven- tils 108 (Fig. 11 und 12) variiert werden.
Der Feuchtigkeitsgehalt ,der .Strahlen- kann durch Einstellen des Hubes der Schwenk hebel 58 bei gegebenen Einstellungen der Nocken reguliert werden, und das tatsäch- liche Volumen der zerstäubten Strahlen kann durch Einstellen der Handregelung nach den auf dem Luft-Wasser-Teil der Skala 67 bezeichneten Werten bestimmt wer den.
Wie den Fachleuten bekannt, ist die Oberfläche von metallischen lithographi- sehen Druckformen gewöhnlioh geraubt, um das Wasser zurückzuhalten, und der feine Wassernebel, welcher beim Befeuchten darauf abgesetzt wird, ist sehr wirksam,
da er sehr fein verteilt ist und daher e ine grosse Affini tät zur geraubten Druckformoberfläche hat und daran festhält.
Dieser Umstand ist von gmosser Bedeutung, da er gestattet, die Ober fläche der Druckform wirksam zu befeuch ten durch. Aufschleudern einer minimalen Menge von überschüssigem Wasser, so dass die Emulgierung der eingefärbten Flächen und .der von den Farbwalzen geförderten Farbe und die sich daraus ergebende Beein trächtigung der Qualität der von der Presse gelieferten Drucke stark reduziert und für alle praktischen Zwecke als ausgeschaltet betrachtet werden kann.
Auch bei dem oben beschriebenen Be- feuchtungsverfahren wird eine gewisse Menge Wasser, welche gegen die Druckfläche ge schleudert wird, zurückgeworfen., das, heilt von dem Wasser, das auf die eingefärbten Flächen auftrifft, und dieses:
zurückgewo.r-, fene Wasser zusammen mit allem Wasser, das sich auf den innern Wänden der Schutz vorrichtung niederschlägt, läuft in die Rinne 105 am Boden der Schutzvorrichtung und von dort in das Abflussrohr 29 ab.
Die Schutzvorrichtung S dient dazu, das Aufbringen der Strahlen auf einen gewähl ten Teil der Oberfläche des. Druckzylinders zu begrenzen, um die gewünschte Zone des Aufbringens, durch welche die Oberfläche der Druckform passieren muss, zu definieren, um diese Befeuchtungszone @zu schützen gegen Verunreinigung mit Fremdstoffen und gegen den Eintritt .von Luftströmen, welche Turbulenz in der Zone erzeugen und das regelmässige Niederschlagen von vernebeltem Wasser auf der Druckform stören könnten,
und um das Niederschlagen von unerwüns.eh- ter Feuchtigkeit auf den Druckträger, die Farbwalzen und andere Teile der Presse zu a vermeiden.
Obwohl die Tätigkeit der Be:feuehtungs- vorrichtung, wie vorstehend beschrieben, wirksam von Hand geregelt werden kann, ist es auch möglich, sie automatisch zu regeln durch Verbindung mit der R gelvorrichtung des Druckpressenantriebes. Eine Art der Ausführung der automatischen Regelung der Vorrichtung, wenn letztere bei einer Presse angebracht ist,
welche durch einen Elektromotor angetrieben ist, besteht darin, die Druckknopfschaltung des Motoranlass- schaIters mit einem elektrisch betätigten Mechanismus zu verbinden,
welcher die Be- webgungen der Zerstäuberregulierun.g aus- führt. In den Fig. 8 bis 10 sind Zerstäuber und eine Sohutzvorriehtung ähnlich wie die jenigen, die vorstehend mit Bezug auf Fig. 1 bis, 7 beschrieben, dargestellt, welche sowohl mit Hand- als auch mit automatisch betä- tigter Nockenregulierung ausgerüstet sind.
In den Zeichnungen ist nur eine Seite der Einrichtung dargestellt und nur diese be schrieben; die beiden -Seiten, welche den beiden Seitenrahmen 10 der Presse entspre chen, sind jedoch identisch. Bei dieser Aus bildung ist die Nockenwelle 62, welche die Steuernocken 61 trägt, in schwenkbaren Lagerarmen<B>7</B>5 gelagert, die auf einer zwi- sehen den Aeitenrahmen 10 sich erstrecken den Querwelle 76a befestigt sind.
Jeder Lagerarm 75 besitzt eine in Drauf sicht halbkreisförmige Verstärkung oder Nabe 76, um die Skala 67 aufzunehmen, während der Handhebel 66 und Zeiger 68 auf der Nockenwelle nahe bei der Skala 6 7 der Lagerarmnabe befestigt sind. Die Rück seite der Nabe 76 trägt eine steil ansteigende Noekenfläche 77.
Ein dreiarmiger Hebel 80 ist auf der Innenseite des Seitenrahmens 10 so gelagert, dass er um einen Zapfen 81 ver- schwenkbar und so hinter der Verstärkung des Lagerarmes 75 angeordnet ist, dass eine drehbare Rolle 82, welche auf einem Arm des Hebelsi 80 gelagert ist, mit der mit einer Nockenfläche ve:rsehenenSeitenfläche des. Armes 75 zusammenwirken kann.
Der zweite Arm 85 des Hebels 80 ist durch eine Lasche 86 mit der Stange 84 eines :Solenoids 83 verbunden, das: ebenfalls auf der Innenseite des Lagerrahmens 10 befestigt ist.
Der dritte Arm 87 des Hebels 80 ist mit einer Zug feder 88 verbunden, welche mit ihrem andern Ende an einem festen Bolzen 89 (Fig. 10) verankert ist, der vom Rahmen 10 nach ein wärts vorsbeht; die Feder dient dazu, den Hebel 80 und die Solenoidstange 84 in ihre unwirksame Lage zurückzubringen, wenn das,Solenoid stromlos ist.
Eine ähnliche Zug feder 78 ist am untern Ende des Armes 75 befestigt und an einem festen Bolzen 79, der ebenfalls vom Rahmen 10 nach innen vorsteht, verankert; die Zugfeder 78 hält den Arm 75 normalerweise in seiner unwirk- samen Lage. Das @S,olenoid 83 liegt im Strom kreis des Motoranlassschalters, so dass bei erregtem Solenoid seine Stange 84 nach rechts in Fig. 8 .gezogen wird, wenn der An triebsmotor ,eingeschaltet wird.
Wenn die zuletzt beschriebene Vorrich tung in Tätigkeit tritt, so wird die Regulier- nockenwelle, 62 durch den Handhebel 66 von Hand gedreht, bevor die Presse laufen ge lassen wird, um die Nocken, je nachdem Luft- oder Luft- und Was.serzerstäubung gewünscht wird, einzustellen.
Wie in Fg. 8 .gezeigt, sind die Nocken auf volle Luft- und Wasserzerstäubung eingestellt, aber wegen der Stellung, in welcher die Arme 75 unter dem Einfluss der Federn 78 sich befinden, erfolgt keine Berührung zwischen den Nocken 61 und den Anschlägen 63;
die Zerstäuber G )verbleiben so unwirksam, so lange die Presse stillsteht. Wenn der nicht gezeigte. Motoranlassschalter betätigt. wird, um den nichtgezeigten Motor anzulassen, so werden die Solenoide 83 erregt und ihre .Stangen $4 werden nasch rechts:
in Fig. 10 gezogen. Durch die Bewegung der Solenoid- stangen werden die Hebel<B>80</B> entgegen dem Uhrzeigersinn -und entgegen der Kraft der Federn 88 verschwenkt und die Rollen 82 kommen in Berührung mit der- mit Nocken flächen versehenen ;
Seite der Lagerarme 75 und drücken .gegen die Noekenflächen 77, so dass die Arme 75 und Nocken<B>61</B> entgegen der Kraft der Federn 78 entgegen dem Uhr zeigerdrehsinn verstellt werden, um gemäss FiG. 10 mit den Anschlägen 63 in Eingriff zu kommen, und drücken die Betätigungs- hebel 58 nach vorn in die in Fig. 10 gezeigte Engeschaltet -Stellung, wodurch die Zer stäuber G wirksam werden in dem Masse,
welches der vorhergehenden Einstellung von Nockenwelle 62 und Nocken 61 von Hand entspricht. Die Zerstäuber werden so in Tätigkeit gehalten, während die. Presse arbeitet, aber wenn der Stromkontakt des iSchalters; geöffnet wird, um die Presse abzu stellen, so werden die Solenoide 83 stromlos und die Regelungsmechanismen für die Zer stäuber werden durch die Federn 78 und 88 in ihre unwirksameStellung zurückgebracht.
Fig. 11 und 12 zeigen mehr oder weniger schematisch die Anwendung der vorliegenden Erfindung auf eine lithographische rotierende Bogendruck-Offs-etpresse, welche Seitenrah men 90 aufweist, welche zur, Lagerung des Druckzylinders 91, Zwischenzylinders;
92, Gegendruckzylinders 93, Bogenüberführungs- zylinders 94, Bogenzufuhrtioches 95 und Farbwerkes 106 zum Einfärben der vom Zylinder 91. getragenen Druckplatte 96 dienen. Die Befeuchtung der Druckplatte 96 kann unter Verwendung :
der vorbeschriebe- nen Zerstäuber G ausgeführt werden und letztere werden an der Presse voll=ständig angebracht mit Schutzvorrichtung, Wägser- zufuhr, Druckluftzufuhr und Wass.era-blauf- system. welche einzelnen Elemente so ange ordnet sind und wirken,
wie vorstehend mit Bezug auf die Rollenpresise beschrieben. Bei Bogenpressen erstreckt sich die Druckplatte 96 nur über einen Teil des Umfanges des Druckzylind@em 91, auf welchem sie aufge zogen ist, und es ist daher in der Praxis wünschenswert, die Zerstäuber intermittie- rend wirken zu lassen,
so dass der die Fläche befeuchtende iStrahl abgeschnitten wird, wenn die unwirksame rStelle des Druckzylin- ders die Zerstäubungszone passiert.
Zum letztgenannten Zweck ist die die Stduernocken 61 tragende Nockenwelle 62 in,.Schwenklagerarmen 75 in ähnlicher Weise gelagert, wie vorstehend mit Bezug auf Fig. 8, 9 und 10 beschrieben, jedoch ist bei dieser Ausführung mindestens einer der Lagerarme 75 fest mit einem Arm 97 ver bunden, der mittels einer La;
s,che 98 mit einem, Arm 99 eines Winkelhebels, der auf einem im Seitenrahmen festen Achsstnzmpf 110 drehbar ist, verbunden.
Der zweite Arm 104 des Winkelhebels ist mit einer Zugfeder 107 verbunden, die im Seitenrahmen 10 ver- ankert ist, und der Arm 99 trägt eine Rolle 100, welche durch die Feder 107 in Berüh rung mit der Kurvenfläche einer auf der Welle des Druckzylinders 91 aufgekeilten Kurvenscheibe 101 steht.
Die Kurvenfläche der Scheibe 101 ist mit einem Anstieg 102 und einem Tal 103 versehen und steht in. bezug auf die Druckform södass, wenn letztere rotiert und durch die Zerstäubungs- zone hindurchgeht, die Rolle 100 mit dem Anstieg 102 zusammenwirkt und die Arme 75 im Uhrzeigersinn beim Betrachten der Fig. 11 verschwenkt werden,
um die Zer stäuber wirken zu lassen. Wenn die Druck- ,platte praktisch durch die Zerstäubungszone hindurch ist, so fällt die Rolle 100 in das Tal 103 der Kurvenscheibe und die Arme 75 werden durch die Federn 107 entgegen- gesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt, um die Zerstäuber abzuhalten, wenn die Unterbrechung in,
der Oberfläche der Druck form in die Zerstäubungs.zone eintritt.
Selbstverständlich können die automati- sehen Mittel zum Regeln der Tätigkeit .der Zerstäuber leicht so abgeändert werden, dass sie auch mit der zuletzt beschriebenen Aus bildung der Zerstäubervorrichtung funk tionieren.
Die Erfindung wurde vorstehend mit Bezug auf eine Druckeinheit einer Rotations- Offsetpresse beschrieben; selbstverständlich kann sie auch bei jeder Druckeinheit oder Stufe einer Mehrstufen-Rotations-Offset- presse angewendet werden.
Device for moistening the printing form of a lithographic printing press. The invention relates to a device for moistening the printing form of a lithographic printing press.
In lithographic printing, it is known that the printing plate is prepared in such a way that the printed image is present in the form of a greasy low which has a high affinity for greasy printing inks. The non-pressing surfaces repel the printing ink as long as they are kept moist.
The colored image is then pressed onto the material to be printed or, in the case of offiset ciithographic printing, onto a rubber or other: offsheet, from which it is then transferred onto the paper or other material to be printed.
The constant alternating moistening and coloring of the surface of the printing form and precise control of the water and ink quantities result in a sharp and firm print, and the non-printing surfaces remain clean.
Despite all efforts to find ways and means to remedy the disadvantages of the humidification methods applied with the previous knowledge, the advances made in this direction so far are the mechanical means, which up to now considered the most suitable for this purpose have apparently not led to the hoped-for results.
The present invention, which is based on practical tests of the last known proposals, makes practical advances. Improvements in the previously proposed method for moistening the printing form of a lithographic printing press with a moistening agent that is sprayed onto the surface of the printing form as mist particles by an atomizer operated with liquid pressure.
The invention consists in a device in which an atomizing device with jet nozzles is provided for the humidifying agent, each of which has separate channels for pressure fluid and pressure gas, the inflow of which is controlled by valves and is designed so that liquid and gas are fed into a mixing chamber, which has the inlet to a closed:
Forms Strahlschutzvorriehtung, which is provided in order to limit the mixing process and atomization to the preselected part of the printing form.
This device can be used in all types of lithographic printing presses, both for sheets and for webs, regardless of whether only part of the printing form is used or the printing area encompasses the entire area of the printing form.
In a practical embodiment of the invention, water supplied under pressure from a completely enclosed location is compressed by means of compressed air supplied by an air compressor or pump from any suitable location on the press. from driven, delivered, conveyed through a main supply line into an atomizing device, the latter being arranged at the printing cylinder, for example horizontally over the entire width of the same,
but without touching him. In this atomizer device, a number of atomizer nozzles are expediently arranged at distances from one another, which are determined by the diameter of the atomizer cone, in such a way that the zen atomizer jets are spread evenly over the entire width of the printing form.
It is advantageous for each nozzle to be individually adjustable in order to regulate the atomized quantity emerging from it or to shut off the jet entirely. The width of the effective atomization area is determined by adjusting the nozzles. and its distance from the printing form, and this atomization surface can be controlled by
down and to the. End up. the supply line arranged; protective plates are limited. Special means are provided to divert condensate from the jets on the surfaces of the protective plates.
In printing presses which use the entire surface of the printing form, means for generating continuous atomization are expediently provided. In the case of presses which only use part of the printing form, the device contains an additional mechanism, which cuts off the atomizing jets from the part of the printing form which is not used for printing.
All atomization units can be connected to the starting and scanning means for the printing press in such a way that atomization starts automatically when the printing press starts and is automatically switched off when the D:
ruckpr @ esse. In addition, a separate storage device for what water and air supply is expediently provided in the event that the printing press is left to lay without printing.
It should be noted that the egg @ direction used in @ sbesoadere for the application of clean water to the humidified. Printing areas, is suitable, can also be used to apply other solutions or liquids to the printing form if necessary.
The accompanying drawings show exemplary embodiments of devices according to the invention.
1 is a side view of a typical lithographic rotating offset printing press with printing carrier in web form and equipped with an atomizing device for moistening the printing cylinder according to the present invention.
Fig. 2 is a plan view of the printing press of FIG.
3 shows, on a larger scale and in a vertical section, a detail of the cylinder humidifying device shown in FIGS. 1 and 2.
Fig. 4 is a detailed view in the direction of the in hig. 3 entered arrow A seen. Figures 5 and 6 are a plan view and a plan view, respectively.
Side view of an atomizer unit of the humidification device shown in the earlier figures.
hig. ? Fig. 3 is a partial end view of the calibrated control means for the one shown in Figs. 5 and 6 shown atomizer unit.
8, 9 and 10 are detailed side and plan views of means for guppelu the control means with the push-button starting and stopping device of the electrical circuit for the motor driving the press.
Fig. 11 is a side view of a sheet-fed offset printing press equipped with a water atomizing device for moistening the work surface of the: Druckzylin ders, and Fig. 12 is a: compared to Fig. 11 by 90 side view Zn in the direction of the arrow B in Fig. 11 seen.
In Figs. 1 and 2, the invention is shown applied to a rotating offset printing press with print carrier in web form, which side frame 10 in which the shafts are mounted, which the printing cylinder 11, the offset or intermediate cylinder 12, the Impression cylinder 13 and the roller carrier 14 carry.
A web 15 of paper or other material is fed from a roll 16 which is rotatably arranged on the roll support 14, and is passed over guide cylinder 17 to pass between the intermediate cylinder 12 and the impression cylinder 13 and then between a pair of rollers 18 according to the folding, cutting and depositing mechanisms (not shown). The printing cylinder 11 is inked by an inking unit, which has an ink trough 19, a trough roller 20 and a group of ink transfer rollers 21 and ink rollers 22;
which latter are in contact with the work surface of the printing form or the printing cylinder 11. The cylinders 11, 12 and 13 and the drive members of the inking unit are driven by wheels 23 which transmit the drive from an electric motor not shown or another drive unit at the speeds required.
All other parts of the printing press, which are not required to describe the present invention, are glazed away, but it must be pointed out that all parts of this offset machine can correspond to a known design, with the exception of the atomizer device D, which is designed according to the present invention.
The humidifying device D is mounted between the side frames 10 and is fed through a line 30 with water from a container 24, the latter being mounted on one of the side frames 10 and being filled by a water line via a float shut-off valve 25.
Compressed air is fed to the device D via a pipeline 26, and a reducing valve 108 from a compressor 27 and the waste water from the humidifying device is expediently passed through a waste water line 29 to a drain or hwin in one . Waste water tank 28, which is arranged below in the machine, ge are collected.
As shown in FIGS. 3 to 7, the device D has a number of water atomizers G, which are mounted äuf transversely running distribution lines 32 and 33 for air and water, which extend between the side frames 10 and so with. the latter are connected so that they are parallel to each other and to the surface of the printing form on the cylinder 11, from which the distribution lines are located at a distance.
The Wae.server distribution line 33 is connected to the water supply line 30 (fix. 1), and the air distribution line 32 is connected to the compressor line 26, and these distribution lines can have a fixed position and fixed connection with their respective supply lines, as shown or they can be so stored.
that they are adjustable to the pressure cylinder 11, in which cases the distribution lines are movably connected to the supply lines, e.g. B. by iSchläuehe.
The atomizers G .are evenly distributed over the width of the pressure cylinder 11 and provided with a saddle-shaped lower part with which they sit on the upper part of the distribution lines:
onto which the atomizers can be detachably clamped by means of chaff saddle clamps 31 and threaded bolts 34, the latter passing through the clamps and between the distribution lines and screwed into threaded holes in the atomizer housing. Water inlet openings 35 and air inlet openings 36,
which are provided in the saddle-shaped part of the atomizer housing are in connection with corresponding holes in the upper part of the walls of the distribution lines 33 and 32, and sealing washers 37 are provided between the surfaces of the atomizer housing and the distribution lines.
Each atomizer G has a hollow body 38 which has an air chamber 39, which is connected to the air inlet opening 36, and a water chamber 40, which is connected to the water inlet opening 35.
An externally threaded atomizing nozzle 41 of the needle nozzle type is screwed into the open end of the water chamber 40,
and a diffuser block 42 veroehener with Durahtrittskanal is attached over the conical nose of the nozzle 41 and in its position by a with a. Inner surface and thread-provided sleeve 43 held, which is screwed onto the wall provided with the outer thread: the water chamber 40.
As shown in Fig. 3, the aforementioned arrangement creates a ring-shaped, second. Air chamber 44, which is connected via a channel 45 to the first chamber 39, and there are slightly converging openings 46 between the block 42 and the conical nose of the nozzle 41 through which air is forced out of the chamber 44 to get with the Mixing water and atomizing it, which:
exits from the mouth end 47 of the nozzle 41 .in a conical mixing chamber which is provided at the tip of the block 42.
The mouth end 47 is designed as a truncated cone which protrudes into the mixing chamber and supports the vortex in the mixing chamber. A conical valve needle 48 enters the nozzle 41 to regulate the water outlet,
and the shaft of the needle goes -through a @ stuffing box @ a and is connected to a cylindrical and partially hollow slide piece 49, which is in a hollow.
Adjusting screw 50 is slidably mounted, the latter being screwed into a threaded hole in a wall of the body 38 and provided with an edged head in order to be able to turn the adjusting screw by hand.
The valve needle is resiliently held in its operative position by a compression spring 51 which is accommodated in the hollow adjusting screw 50, whereby the spring pressure exerted on the valve needle can be changed by turning the adjusting screw 50.
The air admission from the first air chamber 39 to the second air chamber 44 is regulated by a ... Holben valve 52, which is carried by a spindle 53 and regulates the air flow from the inlet opening 36 through a plunger 54.
The spindle 53 passes through a stuffing box 55, and an adjusting nut 56 acts on its outer, threaded end, which has a bordered part so that the nut can be turned by hand in order to adjust the stroke of the air valve 52.
A compression spring 57 located between the valve 52 and the stuffing box 55 serves to hold the valve in its operative position in a flexible manner.
The means for operating the air and water arms for each atomizer G show. a fork-shaped rocker arm 58, which engages saddle-like over the housing and on the latter by pivot pins 58i ;;
is mounted in such a way that the upper part of the lever protrudes over the housing upwards, while the legs of the lower fork are located on both sides of the housing and are connected with their free ends with a U-shaped connecting member 59.
The closed end of the link 59 is coupled to the adjusting tube 56 and valve stem 53, and each leg of the link 59 is provided between the ends with an arm 60 extending upwardly;
the upper end of which is bent inwards in order to interact with the front end of the valve needle slide piece 49. Thus, when the lever 58 is moved counter-clockwise in FIG. 3, the air and water valves are opened against the spring pressure and are allowed to close when the lever moves clockwise.
The levers 58 are rotatably adjusted at the same time by a control shaft 62, which is mounted in the side frame 10 parallel to the distribution lines 32 and 33 and carries cams 61 which are fastened and adjusted on the shaft by adjusting screws 69,
around with adjustable stops. 63 to work together at the upper ends of the levers 58. The upper part of each lever 58 is designed angularly, the ngt threaded shaft of the stop 63 being screwed into the same;
the other end de-z, stop carries a grooved wheel 64 on which a spring-loaded pin 65 acts, so that the shaft of the stop can be adjusted by turning in order to adjust the size of the rotary movement of the lever 58. The camshaft 62 is rotated by a hand lever 66 (FIG. 7) which is attached to one end of the shaft which protrudes beyond one of the frames 10; an adjustment scale 67 and pointer 68 are provided to make the setting of the cam visible bar.
The valve control means are set in such a way that the air valves are increasingly opened during the first 90-degree rotation of the camshaft and the water valves are opened during the next 90-degree rotation. It can be seen that the adjustment of the stops 63 in relation to the cams 61 changes the Wauser flow through the needle valve 41, but it is not intended to limit the maximum air flow; this can be achieved by adjusting the adjusting screws 56 and the reducing valve 108 (Fig. 11) can be regulated.
The air and water regulating valves of the atomizers G are spring-loaded so that they remain closed and keep the atomizers ineffective until they are actuated by the aforementioned cam regulating means which operate all the atomizers at the same time;
but individual atomizers can be made ineffective by loosening the adjusting screws 69 of the associated cams and moving the same lengthways sideways. of the shaft 62, which prevents these cams from engaging their stops 63 and pivoting the associated levers 58.
The mouth pieces 47 of the atomizers are chosen so that atomization results which covers a square area of the surface acted upon by them, and the distribution of the atomizers along the width of the pressure cylinder is selected in relation to the width of the atomization surface that in the Zone of their maximum expansion, that is, on the surface of the printing form, they touch each other with their ganten as close as possible without large overlap, as shown in FIG.
The rays emanating from the atomizers G are enclosed in an atomization protection device S. which is provided in the form of a box-shaped element which is net angeord between the atomizers and the surface line of the pressure cylinder that it extends over the entire width of the latter and means. Support arms are connected to the side frame 10.
The side of the protective device against the cylinder @zu is open, and the opposite side is formed by a wall 69a which is provided with perforations against the block 42, through which the atomizers shoot their rays. Sealing rings 70 are arranged between the front ends of the atomizer and the wall 69a.
The bottom 71 of the protective device is provided with a channel 105 which is connected to a drain line 29, while the top of the protective device is formed by an inserted glass plate 72 through which the rays can be observed. An adjustable shield 73, through which selected parts of the open, side of the protective device <B> S </B> can be completed, are by, screws 74, which are screwed into the upper front edge of the protective device, in place secured.
The setting and mode of operation of the moistening device D is as follows: When the printing form occupies the entire width of the cylinder 11, all atomizers G are activated and the protective device S is left open at the front over its entire width.
In the other case, if the printing plate only occupies part of the width of the printing cylinder, then who the atomizer; which face the non-printing part of the cylinder, rendered ineffective by lateral displacement of the corresponding cams 61, so that they can no longer act on their stops 63 and side shields 73 are attached to the non-printing Shield places.
The stops 63 of the effective atomizers are then set individually so that the density of the rays in the ratio of the printed area to the background is varied in the area covered by each jet.
If the atomizers are ineffective, the manual control is set with the pointer 68 to 0 of the 8kada 67 (Fig. 1y 3 and 7) and the printing press can be run without moistening the printing cylinder.
Before the start of printing, the printing form can be treated in the usual way and dried quickly and correctly in that jets of compressed air from the atomizers G are directed against the rotating printing form. For this purpose, the camshaft 62 and the cams 61 are rotated by means of the hand lever 66,
in order to pivot the levers 58 sufficiently to open the air valves 53 - the atomizer G - without, however, opening the corresponding water valves 48. With the pointer - 68 between -0 and 90 on the scale 67, only dry air under constant pressure and - in an amount which varies depending on the setting of the cams - emerges from the atomizers and hits the printing form.
If that: printing is to begin, the camshaft 62 is rotated further; so that the pointer 68 on the scale 67 is set between 90 and 180. The levers 58 are then pivoted enough to open the water valves 48
and water is then entrained from the orifice 47 by the air emerging from the channels 4.6, atomized and protruding further as a mist-shaped stream which strikes the surface of the printing form. Of course, both water and. air under pressure can also be supplied,
so that the jet directed against the rotating printing form is strong enough to have the tendency to be thrown back before it can settle on the rotating printing form,
to overcome. This necessary force of the jet varies depending on the speed of the printing form and the moisture content of the jet is best determined enmpiris.ch under the operating conditions.
The force of the jets with a selected setting of the regulating means can be varied by adjusting the air pressure reducing valve 108 (FIGS. 11 and 12).
The moisture content, the .Jets- can be regulated by adjusting the stroke of the pivot lever 58 at given settings of the cams, and the actual volume of the atomized jets can be adjusted by adjusting the manual control according to the on the air-water part of the scale 67 designated values are determined.
As known to those skilled in the art, the surface of metallic lithographic printing plates is usually stolen to retain the water, and the fine water mist that is deposited on it when moistened is very effective,
because it is very finely distributed and therefore has a great affinity to the stolen printing form surface and adheres to it.
This fact is of great importance as it allows the surface of the printing form to be effectively moistened. Spin-on a minimal amount of excess water, so that the emulsification of the colored areas and the color conveyed by the inking rollers and the resulting impairment of the quality of the prints supplied by the press can be greatly reduced and can be considered eliminated for all practical purposes .
Also with the moistening process described above, a certain amount of water, which is thrown against the printing surface, is thrown back. This heals from the water that hits the colored surfaces, and this:
Returned water, together with all the water that is deposited on the inner walls of the protective device, drains into the channel 105 at the bottom of the protective device and from there into the drainage pipe 29.
The protective device S is used to limit the application of the rays to a selected part of the surface of the printing cylinder in order to define the desired application zone through which the surface of the printing form must pass in order to protect this moistening zone against contamination with foreign matter and against the ingress of air currents which create turbulence in the zone and which could disturb the regular precipitation of atomized water on the printing form,
and to prevent unwanted moisture from depositing on the substrate, inking rollers and other parts of the press.
Although the operation of the lighting device can be effectively controlled manually as described above, it is also possible to control it automatically by connecting it to the control device of the printing press drive. A way of performing the automatic regulation of the device, if the latter is attached to a press,
which is driven by an electric motor, consists in connecting the push-button circuit of the engine starter switch to an electrically operated mechanism,
which carries out the movements of the atomizer regulation. 8 to 10 show atomizers and a protective device similar to those described above with reference to FIGS. 1 to 7, which are equipped with both manual and automatically operated cam regulation.
In the drawings, only one side of the device is shown and only this be written; however, the two sides, which correspond to the two side frames 10 of the press, are identical. In this embodiment, the camshaft 62, which carries the control cams 61, is mounted in pivotable bearing arms 7, which are fastened to the transverse shaft 76a on a side frame 10 extending between them.
Each bearing arm 75 has a semi-circular in plan view reinforcement or hub 76 to accommodate the scale 67, while the hand lever 66 and pointer 68 are mounted on the camshaft close to the scale 6 7 of the bearing arm hub. The rear of the hub 76 has a steeply rising Noekenfläche 77.
A three-armed lever 80 is mounted on the inside of the side frame 10 in such a way that it can be pivoted about a pin 81 and is arranged behind the reinforcement of the bearing arm 75 so that a rotatable roller 82, which is mounted on an arm of the lever 80, with the side surface of the arm 75 which is provided with a cam surface.
The second arm 85 of the lever 80 is connected by a bracket 86 to the rod 84 of a solenoid 83, which is also attached to the inside of the bearing frame 10.
The third arm 87 of the lever 80 is connected to a tension spring 88, which is anchored at its other end to a fixed bolt 89 (Fig. 10) which vorsbeht from the frame 10 to a downward; the spring serves to return the lever 80 and solenoid rod 84 to their inoperative position when the solenoid is de-energized.
A similar train spring 78 is attached to the lower end of the arm 75 and anchored to a fixed bolt 79, which also protrudes from the frame 10 inward; the tension spring 78 normally holds the arm 75 in its inoperative position. The @ S, solenoid 83 is in the circuit of the engine starter switch, so that when the solenoid is energized, its rod 84 is pulled to the right in Fig. 8 when the drive motor is switched on.
When the last-described device comes into operation, the regulating camshaft 62 is rotated by hand by the hand lever 66 before the press is allowed to run around the cams, depending on whether air or air and water atomization is desired will discontinue.
As shown in Figure 8, the cams are set to full air and water atomization, but because of the position in which the arms 75 are under the influence of the springs 78, there is no contact between the cams 61 and the stops 63;
the atomizers G) remain ineffective as long as the press stands still. If the one not shown. Engine starter switch actuated. is to start the motor, not shown, the solenoids 83 are excited and their rods $ 4 are nasch right:
drawn in Fig. 10. As a result of the movement of the solenoid rods, the levers 80 are pivoted counterclockwise and against the force of the springs 88 and the rollers 82 come into contact with the surfaces provided with cams;
Side of the bearing arms 75 and press. Gegen the cam surfaces 77, so that the arms 75 and cams <B> 61 </B> are adjusted counter to the force of the springs 78 counterclockwise to rotate according to FIG. 10 to come into engagement with the stops 63, and press the actuating levers 58 forwards into the switched-on position shown in FIG. 10, whereby the atomizers G are effective to the extent that
which corresponds to the previous setting of camshaft 62 and cam 61 by hand. The atomizers are kept in operation while the. Press works, but when the power contact of the iSwitch; is opened to turn off the press, the solenoids 83 are de-energized and the control mechanisms for the atomizer are returned by the springs 78 and 88 in their inoperative position.
11 and 12 show more or less schematically the application of the present invention to a lithographic rotary sheet-fed printing offset press which has side frames 90 which are used to support the printing cylinder 91, intermediate cylinder;
92, impression cylinder 93, sheet transfer cylinder 94, sheet feeder 95 and inking unit 106 for inking the printing plate 96 carried by the cylinder 91. The wetting of the pressure plate 96 can be done using:
the afore-described atomizer G and the latter are fully attached to the press with protective device, weighing feed, compressed air feed and water drainage system. Which individual elements are arranged and work in this way,
as described above with reference to the role price. In sheet-fed presses, the printing plate 96 extends only over part of the circumference of the printing cylinder 91 on which it is drawn, and it is therefore desirable in practice to let the atomizers work intermittently,
so that the spray that moistens the surface is cut off when the ineffective position of the pressure cylinder passes the atomization zone.
For the latter purpose, the camshaft 62 carrying the standard cams 61 is supported in pivot bearing arms 75 in a manner similar to that described above with reference to FIGS. 8, 9 and 10, but in this embodiment at least one of the bearing arms 75 is fixed to an arm 97 connected, which by means of a La;
s, surface 98 is connected to an arm 99 of an angle lever which is rotatable on a pivot pin 110 fixed in the side frame.
The second arm 104 of the angle lever is connected to a tension spring 107, which is anchored in the side frame 10, and the arm 99 carries a roller 100 which is wedged on the shaft of the pressure cylinder 91 by the spring 107 in contact with the cam surface Cam 101 is stationary.
The curved surface of the disc 101 is provided with a rise 102 and a valley 103 and is in relation to the printing form so that when the latter rotates and passes through the atomization zone, the roller 100 cooperates with the rise 102 and the arms 75 in a clockwise direction be pivoted when looking at Fig. 11,
to let the atomizers work. When the pressure plate is practically through the atomization zone, the roller 100 falls into the valley 103 of the cam disk and the arms 75 are pivoted counterclockwise by the springs 107 in order to keep the atomizer off when the interruption in,
the surface of the printing form enters the atomization zone.
Of course, the automatic means for regulating the activity of the atomizer can easily be modified so that they also function with the last-described configuration of the atomizer device.
The invention has been described above with reference to a printing unit of a rotary offset press; It goes without saying that it can also be used with every printing unit or stage of a multi-stage rotary offset press.