CH256537A - Einrichtung zum Befeuchten der Druckform einer lithographischen Druckpresse. - Google Patents

Einrichtung zum Befeuchten der Druckform einer lithographischen Druckpresse.

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CH256537A
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Edwin Marsden Horace
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Edwin Marsden Horace
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/30Damping devices using spraying elements

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Description


  Einrichtung zum Befeuchten der Druckform einer lithographischen Druckpresse.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum Befeuchten der Druckform     einer    litho  graphischen     Druckpresse.     



  Beim lithographischen Druck ist bekannt  lich die     Druckplatte    so präpariert,     dass    das  Druckbild in Form eines     fettigen    Nieder  vorhanden ist, der grosse Affinität  zu fetten Druckfarben besitzt. Die     nicht-          druch.enden    Flächen stossen die     Druckfarbe     ab, so lange sie feucht gehalten werden.

    Das     eingefärbte    Bild wird dann auf das zu       bedruckende        Material    gepresst oder im Falle       des        Offiset-Ziithographiedruckes    auf ein  Gummi- oder     anderes:        Offs,ettuch,    von wel  chem es dann .auf das zu bedruckende Papier  oder anderes Material     übertragen    wird.

    Durch das ständige     abweohselnde    Befeuchten  und Einfärben der Oberfläche der Druck  form und eine genaue     Kontrolle    der Wasser  und Farbmengen ergibt sich ein scharfer  und fester     Druck,    und die     nicht        druckenden          Flä.ehen        bleiben    sauber.  



  Trotz allen     Anstrengungen,    Mittel und  Wege zu finden, um     die    Nachteile der mit  den bisherigen Kenntnissen angewandten     Be--          feuchtungsmethoden    zu beheben, sind die in  dieser Richtung bisher     erzielten        Fortschritte     <B>,</B> die     mechanischen        Mittel,    welche bis       gering-          jetzt    als die geeignetsten für diesen Zweck  <B>i</B>     an-Osehen    wurden, haben     anslcheinend    nicht  zu den erhofften     Resultaten    geführt.  



  Die vorliegende Erfindung, welche sieh  auf praktische Versuche zuletzt     bekannter,       Vorschläge stützt, bringt praktische Vor-.       besserungen    in der     -bisher        vorgeschlagenen     Methode zum Befeuchten der Druckform       einer    lithographischen Druckpresse mit einem       Befeuchtungsmittel,    das durch einen mit       Flüssigkeitsdruck    betriebenen     Zerstäuber    als  Nebelteilchen auf die Oberfläche der     Drucl,:-          form        aufgespritzt    wird.  



  Die Erfindung besteht     in    einer Einrich  tung,     bei    der für das     Bef        euchtungsmittel     eine     Zerstäubungsvurrichtung    mit Strahl  düsen vorgesehen ist,     deren    jede gesonderte       Kanäle    für     Druckfliis@sigkeit    und Druckgas  aufweist, deren     Zufluss    durch Ventile ge  steuert und so     ausgebildet    ist, dass Flüssig  keit und Gas in eine Mischkammer geleitet  werden, die den     Eintritt    zu einer     geschlosise-          nen        :

  Strahlschutzvorriehtung    bildet, welche  vorgesehen ist, um den Mischvorgang und  die     Zerstäubung    auf den vorgewählten Teil  der     Druckform    zu     beschränken.     



  Diese Einrichtung     ist    bei allen Arten von  lithographischen     Druckpressen    sowohl für  Bogen als Bahnen anwendbar,     gleichgültig,     ob nur     ein    Teil der Druckform benützt wird  öder die     Druckfläche    die ganze Fläche der       Druckform    umfasst.  



  Bei einer praktischen     Ausführungsform     der Erfindung wird Wasser, das von einer  ganz     eingeschlossenen    Stelle aus unter Druck  zugeführt wird,     mittels    Druckluft, die- durch  einen Luftverdichter oder -pumpe, von       irgendeiner    geeigneten     Stelle    der     Presse.    aus      angetrieben, geliefert wird, durch eine       Hauptzufuhrleitung        in,    eine     Zerstäubungs-          vorriohtung    gefördert, welch letztere beim  Druckzylinder angeordnet ist, beispielsweise  horizontal über die ganze     Breite    desselben,

    aber ohne ihn zu' berühren. In dieser     Zer-          stäubervorrichtung    sind zweckmässig eine  Anzahl von     Zerstäuberdüsen    in Abständen  voneinander     angeordnet,    welche durch die       Durchmesser.derierstäuberkegelbestimmtsind,     derart, dass eine gleichmässige     Ausbreitung     der     Zenstäuberstrahlen    über die ganze Breite       der        Druckform        erreicht    wird.

   Vorteilhafter  weise ist jede     Düse    einzeln     einstellbar,    um  die aus ihr     austretende    zerstäubte Menge  zu regeln     oder    den Strahl ganz abzustellen.       Die    Weite der     effektiven        Zerstäubungslfläche     wird durch     Einstellen    der     Düsen.    und     ihrer          Distanz    von der Druckform geregelt, und       diese        Zerstäubungsfläche    kann durch oben,

    unten und an     den.        Enden.    der     Zufuhrleitung          angeordnete        ;Schutzbleche        begrenzt    werden.  Um     Kondensat    aus den Strahlen an den  Flächen der     iSchutzbleche    abzuleiten, sind  besondere     Mittel    vorgesehen.  



  Bei     Druckpressen,    welche die ganze  Fläche der Druckform benützen, sind zweck  mässig     Mittel    zur     Erzeugung    einer konti  nuierlichen     Zerstäubung        .vorgesehen.    Bei  Pressen, welche nur einen Teil der Druck  form     benützen,    enthält die     Einrichtung    vor  teilhaft     eineu    - zusätzlichen     Mechanismus,     welcher die     Zerstäubenstrahlen    von dem  Teil der     Druckform,    welcher zum Drucken       nicht    benützt wird, abschneidet.  



       Alle.Zerstäubereinheiten    können mit den  Anlass- und     Abschastmitteln    für die Druck  presse     derart    in     Verbindung    gebracht sein,  dass die     Zerstäubung        automatisch    beginnt,       wenn    die     Druckpressie    zu laufen beginnt, und       automatisch        abgestellt    wird beim Stillsetzei  der     D:

  ruckpr@esse.        Zusätzlich    ist zweckmässig  eine     getrennte        Abstellvorrichtung    für Was  ser- und Luftzufuhr     vorgesehen,    für den  Fall, dass die     Druckpresse        laiengelassen     wird, ohne zu     druoken.     



       Es    wird darauf     hingewiesen,        dass    die       Ei@irichtung,    die     in@sbesoadere    für     däis    Auf-         bringen    von sauberem     Wasser    auf die zu       befeuchtenden.        Druckflächen,        geeignet    ist,  auch     angewendet    werden kann, um gegebe  nenfalls andere     Lösungen    oder     Flüssigkeiten     auf die     Druckform    aufzubringen.  



  Die beiliegenden Zeichnungen stellen       Ausführungsbeispiele    von Einrichtungen ge  mäss der Erfindung dar.  



       Fig.    1     Ist    eine     Seitenansicht    einer     typi-          sGhen        lithographischen        -rotierenden        Offeet-          druckpresse    mit     Druckträger    in     Bahnform     und mit     einer        Zerstäubungsvorrichtung    zum  Befeuchten des Druckzylinders gemäss der  vorliegenden Erfindung     ausigestattet.     



       Fig.    2 ist eine     Draufsicht    auf     die    Druck  presse nach     Fig.    1.  



       Fig.    3     zeigt    in     grösserem        Massstaib-    und  in senkrechtem     Schnitt        -ein    Detail der in den       Fig.    1 und 2     gezeigten        Zylinder-Befeuch-          tungsvorrichtung.     



       Fig.    4 ist eine Detailansicht in Richtung  des in     hig.    3 eingetragenen     Pfeils    A     gesehen.          Fig.    5 und 6 sind eine Draufsicht bzw.  



       Seitenansicht    einer     Zerstäubereinheit    der in  den früheren Figuren .gezeigten     Befeuch-          tungsvo!rrichtung.     



       hig.    ? ist eine     Teilendansicht    der     kali-          brierten    Regelungsmittel für die in den       F'ig.    5 und 6 gezeigte     Zerstäubereinheit.     



       Fig:    8, 9 und 10 sind Detailseiten- und       Grundrissansichten    von Mitteln zum     guppelu     der     Regelungsmittel    mit der     Druckknopfan-          lass-    und     -abstel'leinrichtung    der elektrischen       ,Schaltung    für den die Presse     antreibenden     Motor.  



       Fig.    11 ist eine Seitenansicht einer     Bogen-          Offsetdruckpresse,    ausgerüstet     mit    einer       Wasser-Zerstäubungsvorrichtung    zum Be  feuchten der Arbeitsfläche     des:    Druckzylin  ders, und       Fig.    12 ist     eine    :gegenüber     Fig.    11 um  90  versetzte Seitenansicht     Zn        Richtung    des       Pfeils    B in     Fig.    11 gesehen.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist die Erfindung  in Anwendung auf eine rotierende     Offset-          druckpresise    mit Druckträger in     Bahnform     gezeigt, welche Seitenrahmen 10 aufweist,  in welchen die Wellen     gelagert    sind, welch      den Druckzylinder 11, den Offset- oder Zwi  schenzylinder 12, den     Gegendruckzylinder     13 und die Rollenträger 14 tragen.

   Eine  Bahn 15 von Papier oder     a:nderern    Material  wird von einer Rolle 16 zugeführt, die dreh  bar auf dem Rollenträger 14 angeordnet ist,  und wird über Führungszylinder 17 geleitet,  um zwischen dem Zwischenzylinder 12 und  dem     Gegendruckzylinder    13 hindurchzu  gehen und dann zwischen einem Rollenpaar  18 nach den nichtgezeigten     Falt-,    Schneid  und     Ablegemechanismen.    Der Druckzylinder  11 wird durch ein Farbwerk eingefärbt, das  einen Farbtrog 19, eine     Trogwalze    20 und  eine Schar von     Farbübertragungswalzen    21  sowie Farbwalzen 22 aufweist;

   welch letztere  im Kontakt mit der     Arbeitsfläche    der Druck  form oder des Druckzylinders 11 sind. Die  Zylinder 11, 12 und 13 und die Antriebs  glieder des Farbwerkes werden durch Räder  23 angetrieben, welche den Antrieb von  einem nicht     .gezeigten    Elektromotor oder  einer     andern    Antriebseinheit mit den erfor  derlichen Geschwindigkeiten übertragen.

    Alle andern     Teile    der     Druckpressen,    welche  zur     Beschreibung    der vorliegenden Erfin  dung nicht     erforderlich    sind, sind     wegge-          lasisen,    aber es muss darauf hingewiesen wer  den, dass diese     Offsetmaschine    in allen Teilen  einer bekannten Ausführung entsprechen  kann, mit Ausnahme der     Zerstäubervorrieh-          tung    D,     welche    gemäss der vorliegenden Er  findung ausgebildet ist.  



  Die     Befeuchtungsvorrichtung    D ist     zwi-          s        s        ehen        den        Seitenrahmen        10        gelagert        und        wird     durch ein, Leitung 30 mit Wasser aus einem  Behälter 24 gespeist,     welch        letzterer    auf  einem der Seitenrahmen 10 gelagert ist und  von einer Wasserleitung über ein     Schwim-          merabsperrventil    25 gefüllt wird.

   Druckluft  wird der Vorrichtung D zugeführt über eine  Rohrleitung 26, und ein     Reduzieriventil    108  von einem Kompressor 27 aus und das<B>Ab-</B>  wasser von der     Befeuchtungsvorrichtung     wird zweckmässig durch eine Abwasserlei  tung 29 nach einem Ablauf geleitet oder       hwin    in     einem.    Abwasserbehälter 28, der    unten in der Maschine angeordnet ist, ge  sammelt werden.  



  Wie in den     Fig.    3 bis 7 gezeigt, weist  die Vorrichtung D eine Anzahl von Wasser  zerstäubern G auf, welche     äuf    quer verlau  fenden     Verteilleitungen    32 und 33 für Luft  und     Wasser    montiert sind, die zwischen den  Seitenrahmen 10 sich     erstrecken    und so mit.  letzteren verbunden sind, dass sie parallel  zueinander und zur Oberfläche der Druck  form auf dem Zylinder 11 liegen, von wel  cher die     Verteilleitungen    in einem Abstand  sich befinden.

   Die     Wae.serverteilleitung    33  ist mit der     Wasserzufuhrleitung    30 (Fix. 1)  verbunden, und die     Luftverteilleitung    32 ist  an die     Kompressorleitung    26 angeschlossen,  und diese     Verteilleitungen    können fixierte  Lage und     feste    Verbindung mit ihren     be-          züglichen        Zufuhrleitungen    haben, wie ge  zeigt, oder sie können so gelagert sein,.

   dass  sie zum Druckzylinder 11 einstellbar sind,  in welchem     Fälle    die     Verteilleitungen    mit  den     Zufuhrleitungen    beweglich verbunden  sind, z. B. durch     iSchläuehe.     



  Die Zerstäuber G .sind über die     Breite     des     Druckzylinders,    11 gleichmässig verteilt  angeordnet und mit einem sattelförmigen  Unterteil versehen,     mit    welchem sie auf dem  obern Teil der     Verteilleitungen    sitzen, :

  auf  welche die Zerstäuber mittels     Düppelsattel-          klammern    31 und     Gewindebolzen    34 abnehm  bar     aufgeklemmt        send,    welch letztere durch  die Klammern und     zwischen    den     Verteil-          leitungen    hindurchgehen und     in    mit Gewinde  versehene Löcher der     Zerstäubergeliäuse     eingeschraubt     ,sind.        Wassereinlassöffnungen     35 und     Lufteinlassöffnungen    36,

   welche im       sattelförmigen    Teil des     Zerstäubergehäus,es     vorgesehen sind, sind in Verbindung mit  entsprechenden     -Löchern    im     obern        Teil    der  Wandungen der     Verteilleitungen    33 und 32,  und Dichtungsscheiben 37 sind zwischen  den Flächen des     Zerstäubergehäus-es    und der       Verteilleitungen    vorgesehen.  



  Jeder Zerstäuber G     weist    einen Hohlkör  per 38 auf, der eine Luftkammer 39, die mit  der     Lufteinlassöffnung    36 verbunden ist, und  eine Wasserkammer 40, verbunden mit .der           Wassareinlassöffnung    35, besitzt.

   Eine aussen       mit        Gewinde    versehene     Zerstäubterdüse    41  von der     Nädeldüsenart    ist in     das.    offene  Ende der     Wasserkammer    40     eingeschr@aubt,

            und    ein- mit     Durahtrittskanälen        veroehener          Diffusorblock    42 ist über der konischen Nase  der Düse 41 angebracht und in seiner Stel  lung durch     eine    mit     einem.        InnenflänSCh        und          mit        Gewinde    -versehene     Hülee    43 gehalten,  welche auf die mit     Aussengewinde        versehene     Wandung :der     Wasserkammer    40 aufge  schraubt ist.

   Wie in     Fig.    3     gezeigt,        entsteht     durch die     erwähnte    Anordnung eine ring  förmige,     zweite.    Luftkammer 44, welche über  einen Kanal 45 mit der ersten Kammer 39  verbunden ist, und     es    sind leicht konvergie  rende Öffnungen 46     zwischen    dem Block 42  und der konisch     ausgebildeten    Nase der Düse       41     durch welche Luft aus der  Kammer 44 gedrückt wird, um sich mit dem  Wasser zu mischen und es zu zerstäuben,       welches:

      aus dem Mündungsende 47 der     Düse,     41 .in eine konische     Mischkammer    austritt,  die an     der    Spitze     des        Blockes,    42 vorgesehen  ist.

       Das        Mündung    ende 47 ist als Kegel  stumpf     ausgebildet,    der in die Mischkammer  ragt und die     Wirbelung        in    der Mischkammer       unterstützt.    Eins konische     Ventilnadel    48       tritt    in die     Düse    41 ein, um den     Wasseraus-          tritt    zu -regeln,

   und     der    Schaft     der    Nadel  geht -durch eine     @Stopfbüchs@a    hindurch und  ist     mit        einem        zylindrischen    und     teilweise     höhlen     Gleitstück    49 verbunden, das in einer  hohlen.

       Stellschraube    50 gleitbar     gelagert        ist-,     welch     letztere    in eine mit Gewinde versehene  Bohrung     in        einer    Wand des Körpers 38     ein-          geschraubt    und mit einem     randrierten    Kopf  versehen     isst,    um die Stellschraube von Hand       drehen    zu können.

   Die Ventilnadel wird  nachgiebig in-     ihrer        Wirkunb        stellung    durch  eine Druckfeder 51 gehalten, welche in der  hohlen     Stellschraube    50     untergebracht    ist,  wobei der auf     die        Ventilnadel        ausgeübte          Federdruck    durch Drehen der Stellschraube  .50     verändert    werden kann.  



       Der        Luftzutritt    von der ersten     Luftkam-          mer    39- zur     zweiten    Luftkammer 44 wird       durcl?..en..-Holbenventil    52     .geregelt,    das von    einer     Spindel    53     getragen    ist und den Luft  strom von der     Einlassöffnumg    36 durch einen       Plunger    54 regelt.

   Die Spindel 53 tritt durch  eine Stopfbüchse 55 hindurch, und auf ihr  äusseres, mit     Gewinde        versehenes    Ende wirkt  eine Einstellmutter 56, welche einen     randrier-          ten    Teil besitzt, um     die    Mutter von Hand  drehen zu     können,    zwecks     Einstellung    des  Hubes des Luftventils 52.

   Eine     zwischen     dem     Ventil    52 und der Stopfbüchse 55 be  findliche     Druckfeder    57 dient dazu, das Ven  til in     nachgiebiger    Weise in seiner     Wir-          kungs:la,ge    zu halten.  



  Die Mittel zum     Betätigen    der Luft- und       Wasserrvenkle    für jeden     Zerstäuber    G     weisen.     einen     gabelförumigenSchwinghebel    58 auf,  der     sattelartig    über das Gehäuse greift und  an letzterem durch Drehzapfen     58i;;

      derart       gelagert    ist,     .dass        der    obere Teil des Hebels  über das -Gehäuse nach oben ragt, während       die    Schenkel der untern Gabel auf beiden       Seiten    des     Gehäuses    sich befinden und mit       ihren        freien,    Enden     mit    einem U-förmigen       Verbindungsiglied    59 verbunden sind.

   Das       geschlossene    Ende des Gliedes 59 ist mit der       Einstellsthraube    56 und     Ventilspindel    53       gekuppelt,    und jeder     iSchenkel    des     Gliedes,    59  ist     zwischen    den     Enden    mit einem     na,ah    auf  wärts sich     erstreckenden    Arm 60 versehen;

    dessen     oberes    Ende nach     einwärts    gebogen  ist, um mit dem     vordern        Ende    des     Ventil-          nadelgleitstückes    49 zusammenzuwirken. So       werden,    bei einer Bewegung des. Hebels 58       entgegen    dem     Uhrzeigersinn        in        Fig.    3 die  Luft- und     Wasserventile        entgegen    dem  Federdruck geöffnet und dürfen sich schlie  ssen, wenn der Hebel im     Uhrzeigexsinn    sich  bewegt.  



  Die Hebel 58 werden     gleichzeitig    durch  eine     Steuerwelle    62 drehverstellt, welche in  den Seitenrahmen 10 parallel zu den     Ver-          teilleitungen    32 und 33     gelagert        ist    und  Nocken 61 trägt,     welche    auf der Welle durch       rStellschrauben    69     befestigt        und        eingestellt     sind,

   um     mit    einstellbaren     Anschlägen.    63 an  den     obern    Enden der Hebel 58     zü'sammenzu-          wirken.    Der     oberia    Teil jedes -Hebels 58     ist          winkelfo-ramg        ausgeführt,        wobei        der        ngt         Gewinde versehene Schaft des Anschlages 63  in denselben eingeschraubt ist;

   das andere  Ende     de-z,        Anschlages    trägt ein gerilltes Rad  64, auf welches ein federbelastetem     Stift    65  einwirkt, so dass der .Schaft     des    Anschlages  durch Drehen eingestellt werden kann, um  die Grösse     der    Drehbewegung des Hebels 58  einzustellen. Die Nockenwelle 62 wird durch  einen Handhebel 66     (Fig.    7) gedreht,     wel-          eher    am einen Ende der     Welle        befestigt    ist,  das über einen der Rahmen 10 vorsteht; eine  Einstellskala 67 und Zeiger 68 sind vorge  sehen, um die Einstellung der Nocken sicht  bar zu machen.

   Die     Ventilbatätignngsmittel     werden     so-    eingestellt, dass während der ersten  Drehung der Nockenwelle um 90  in zuneh  mendem Masse die Luftventile und während  der nächsten Drehung um 90  die Wasser  ventile     geöffnet    werden. Es ist ersichtlich,  dass durch die Einstellung der Anschläge 63  gegenüber den Nocken 61 der     Wauserdurch-          fluss    durch     dais    Nadelventil 41 verändert  wird, aber es ist nicht beabsichtigt, den  maximalen     Luftdurchfluss    zu begrenzen,  dieser kann durch Verstellen der Stellschrau  ben 56 und des     Reduzierventils    108     (Fig.    11)  reguliert werden.

    



  Die Luft- und     Was!serregulier(ventile    der  Zerstäuber G sind federbelastet, so     d.ass    sie       geschlossen    bleiben und die     Zerstäuber        un-          wirksiam    halten, bis sie     durch    die vorgenann  ten     Nockenreguliermittel        betätigt    werden,  welche     gleichzeitig    alle Zerstäuber betätigen;

    einzelne     Zerstäuber    können aber unwirksam  gemacht werden durch Lösen der Stell  schrauben 69     der    zugehörigen Nocken und  seitliches Verschieben     denselben        längs.    der  Welle 62, wodurch verhindert wird, dass  diese Nocken auf ihre Anschläge 63 einwir  ken und die zugehörigen Hebel 58     ver-          schwenken.     



  Die Mündungsstücke 47 der Zerstäuber  sind so     gewählt,    dass sich eine     Zerstäubung     ergibt, welche eine viereckige Fläche der  durch sie     beaufschlagten    Oberfläche bedeckt,  und die Verteilung der Zerstäuber längs der       Breite    des Druckzylinders ist so gewählt in  bezug auf die Breite der     Zerstäubungsfläche,       dass in der Zone ihrer maximalen Ausbrei  tung, das heisst an der Oberfläche der Druck  form, ,sie mit ihren     ganten    einander so nahe  als möglich ohne grosse     Überlappung    berüh  ren, wie in     Fig.    5 gezeigt.  



  Die von den Zerstäubern G ausgehenden  Strahlen sind in einer     Zerstäubungsschutz-          vorrichtung        S    eingeschlossen,. die in Gestalt       eines        kastenförmigen        Elementes        vorgesehen     ist, das     zwischen    den Zerstäubern und der  Mantellinie des Druckzylinders so angeord  net ist,     dass    es sich über die ganze Breite  des letzteren erstreckt und mittels. Tragarmen  mit den Seitenrahmen 10 verbunden ist.

   Die  Seite der     Schutzvorrichtung    gegen den  Zylinder     @zu    ist offen, und die gegenüber  liegende- Seite wird durch eine Wand     69a     gebildet, welche mit     Durchbrechungen    gegen  den Block 42 versehen     ist,    durch welche die  Zerstäuber ihre Strahlen     hindurch-jagen.     Dichtungsringe 70 sind     zwischen    den vor  dern Enden der     Zerstäuber    und der Wand  69a .angeordnet.

   Der Boden 71 der Schutz  vorrichtung ist mit einer Rinne 105 ver  sehen, die an eine Ablaufleitung 29 ange  schlossen ist, während die     Oberseite        der          Schutzvorrichtung    durch eine eingesetzte       Glasplatte    72 gebildet ist, durch welche die       iStrahlen    beobachtet werden können. Ein  stellbare Schilder 73, durch welche ausge  wählte     Teile    der     offenen,    Seite der Schutzvor  richtung<B>S</B> abgeschlossen werden können,  werden durch     ,Schrauben    74, die in die obere  Vorderkante der,     Schutzvorrichtung    einge  schraubt sind, in ihrer Lage gesichert.  



  Die Einstellung und Wirkungsweise der       Befeuchtungsvorrichtung    D     ist    wie folgt:  Wenn die     Druckform    die ganze Breite       des    Zylinders 11     einnimmt,    so werden alle  Zerstäuber G in     Funktion        gesetzt,    und die  Schutzvorrichtung     S    wird auf ihrer     ganzen          Breite    vorn offen gelassen.

   Im andern Fall,  wenn die     Druckplatte    nur einen Teil der  Breite des     Druckzylinders    einnimmt, .so wer  den die     Zerstäuber;    welche dem nicht  druckenden Teil des Zylinders gegenüber  stehen,     unwirksam    gemacht durch seitliche  Verschiebung der entsprechenden Nocken 61,      so dass     dieselben    nicht mehr auf ihre An  schläge<B>63</B> einwirken können und Seiten  schilde 73 werden angebracht, um die nicht       druekenden    Stellen abzuschirmen.

   Die An  schläge 63 der wirksamen     Zerstäuber    wer  den dann einzeln so eingestellt, dass die  Dichte der Strahlen im Verhältnis der be  druckten Fläche zum     Hintergrund    in der  von jedem     Strahl    bedeckten Fläche variiert  wird.  



  Bei     unwirksamen        Zerstäubern        wird    die       Handregelung        mit    dem Zeiger 68 auf 0 der       8kada    67     (Fig.        1y    3 und 7)     eingestellt,    und  die     Druckpresse    kann ohne Befeuchtung des       Druckzylinders    laufen gelassen werden.

   Vor  dem Beginn des Druckens kann die     Druck-          form        in    der üblichen Weise behandelt sowie  rasch und     richtig    getrocknet werden, indem       Strahlen    von     komprimierter    Luft von den       Zerstäubern    G gegen die     rotierende        Druck-          form        gerichtet        werden.    .Zu diesem Zweck  werden die Nockenwelle 62 und die Nocken  61     mittels    des     Handhebels    66 gedreht,

   um  die Hebel<B>58</B> genügend zu     versehwenken,    um  die Luftventile 53 -der Zerstäuber G zu     öff-          neu,    ohne jedoch die entsprechenden     Wasser'-          uentile    48 zu öffnen. Mit dem Zeiger - 68       zwischen    -0     und    90  auf der Skala 67 wird  nur trockene Luft     unter    konstantem Druck       und-in    einer Menge- welche je nach der Ein  stellung der Nocken     variiert,    von den     Zer-          stäubern        austreten    und auf die Druckform  auftreffen.  



       Wenn,    das: Drucken beginnen     .soll,    so wird  die Nockenwelle 62     -weitergedreht;    so dass  der     Zeiger    68 auf der     Skala,    67 sich     zwi-          sehen    90 und 180      einstellt.    Die Hebel 58  werden - dann genügend     verschwenkt,    um die       Wasserventile    48 zu öffnen,

   und Wasser       wird    dann aus der     Mündung    47 durch     die     aus den     Kanälen    4.6     austretende    Luft     mit-          gerissen,    zerstäubt und als     nebelförmiger     Strähl     weiterboWragen,        welclher    auf     die    Ober  fläche der     Druckform,        auftrifft.        Selbstver-          ständlich,    müssen sowohl Wasser     als.    auch  Luft unter Druck zugeführt werden,

   damit  der     gegen    die rotierende Druckform gerich  tete     !Strahl    genügend stark ist, um die Ten-         denz,        zurückgeworfen    zu werden, bevor er  sich auf der     rotierenden        Druckform    festsetzen  kann,

   zu     überwinden.    Diese nötige Kraft  des Strahles     varüert    je     nach    der Geschwin  digkeit der Druckform und der Feuchtig  keitsgehalt des     Strahles    wird am     besten        enm-          piris.ch    unter den     Betriebsbedingungen    fest  gestellt.  



  Die Kraft der Strahlen bei einer     gewähl-,          ton        Einstellung    der     Reguliermittel    kann  durch Verstellen des     Luftdruckreduzierven-          tils    108     (Fig.    11 und 12) variiert werden.

    Der     Feuchtigkeitsgehalt        ,der        .Strahlen-    kann  durch     Einstellen    des Hubes der Schwenk  hebel 58 bei     gegebenen        Einstellungen    der  Nocken reguliert werden, und das     tatsäch-          liche    Volumen der zerstäubten Strahlen  kann durch Einstellen der     Handregelung     nach den auf dem     Luft-Wasser-Teil    der  Skala 67 bezeichneten Werten bestimmt wer  den.  



  Wie den     Fachleuten    bekannt, ist die  Oberfläche von metallischen     lithographi-          sehen        Druckformen        gewöhnlioh    geraubt, um  das     Wasser    zurückzuhalten, und der feine       Wassernebel,    welcher beim     Befeuchten    darauf       abgesetzt        wird,    ist sehr wirksam,

   da     er    sehr       fein    verteilt ist und daher e     ine        grosse    Affini  tät zur geraubten     Druckformoberfläche    hat  und daran festhält.

   Dieser Umstand ist von       gmosser    Bedeutung, da er     gestattet,    die Ober  fläche der Druckform wirksam zu befeuch  ten     durch.    Aufschleudern einer minimalen  Menge von überschüssigem Wasser, so dass  die     Emulgierung    der     eingefärbten    Flächen  und .der von den Farbwalzen     geförderten     Farbe und die sich     daraus    ergebende Beein  trächtigung der     Qualität    der von der Presse  gelieferten Drucke stark     reduziert    und für  alle praktischen Zwecke als     ausgeschaltet          betrachtet    werden kann.  



  Auch bei     dem    oben beschriebenen     Be-          feuchtungsverfahren    wird eine gewisse Menge       Wasser,    welche gegen die     Druckfläche    ge  schleudert     wird,        zurückgeworfen.,        das,    heilt  von dem Wasser, das auf die eingefärbten  Flächen auftrifft, und     dieses:

          zurückgewo.r-,          fene        Wasser    zusammen mit allem Wasser,      das sich auf den innern Wänden der Schutz  vorrichtung     niederschlägt,    läuft in die Rinne  105 am Boden der Schutzvorrichtung und  von dort in das     Abflussrohr    29 ab.  



  Die Schutzvorrichtung     S    dient dazu, das  Aufbringen der Strahlen auf einen gewähl  ten Teil der Oberfläche des.     Druckzylinders     zu begrenzen, um die gewünschte Zone des       Aufbringens,    durch welche die     Oberfläche     der Druckform     passieren    muss, zu definieren,  um     diese        Befeuchtungszone        @zu    schützen  gegen Verunreinigung mit Fremdstoffen und  gegen den Eintritt .von Luftströmen, welche  Turbulenz in der Zone erzeugen und das  regelmässige Niederschlagen von     vernebeltem     Wasser auf der Druckform stören könnten,

    und um das Niederschlagen von     unerwüns.eh-          ter    Feuchtigkeit auf den Druckträger, die  Farbwalzen und andere Teile der Presse zu  a  vermeiden.  



  Obwohl die Tätigkeit der     Be:feuehtungs-          vorrichtung,    wie     vorstehend        beschrieben,          wirksam    von Hand geregelt werden kann,  ist es auch möglich,     sie        automatisch    zu regeln  durch Verbindung     mit    der R     gelvorrichtung     des     Druckpressenantriebes.    Eine Art der       Ausführung        der    automatischen     Regelung     der Vorrichtung, wenn letztere bei einer  Presse angebracht ist,

   welche durch einen       Elektromotor        angetrieben    ist, besteht     darin,     die     Druckknopfschaltung    des     Motoranlass-          schaIters    mit einem     elektrisch        betätigten          Mechanismus    zu verbinden,

   welcher die     Be-          webgungen    der     Zerstäuberregulierun.g        aus-          führt.    In den     Fig.    8 bis 10 sind     Zerstäuber     und eine     Sohutzvorriehtung    ähnlich wie die  jenigen, die vorstehend mit Bezug auf     Fig.    1       bis,    7 beschrieben,     dargestellt,    welche sowohl  mit Hand-     als    auch mit automatisch     betä-          tigter        Nockenregulierung    ausgerüstet sind.

    In den Zeichnungen ist nur eine Seite der  Einrichtung dargestellt und nur     diese    be  schrieben; die beiden -Seiten, welche den  beiden Seitenrahmen 10 der Presse entspre  chen,     sind    jedoch identisch. Bei dieser Aus  bildung ist     die    Nockenwelle 62, welche die  Steuernocken 61 trägt, in     schwenkbaren     Lagerarmen<B>7</B>5     gelagert,    die auf einer zwi-    sehen den     Aeitenrahmen    10 sich erstrecken  den     Querwelle    76a     befestigt    sind.  



  Jeder Lagerarm 75     besitzt    eine in Drauf  sicht     halbkreisförmige        Verstärkung    oder  Nabe 76, um die Skala 67 aufzunehmen,  während der Handhebel 66 und Zeiger 68  auf der Nockenwelle nahe bei der Skala 6 7  der     Lagerarmnabe        befestigt    sind. Die Rück  seite der Nabe 76 trägt eine steil ansteigende       Noekenfläche    77.

   Ein dreiarmiger Hebel 80  ist auf der Innenseite des Seitenrahmens 10  so gelagert,     dass    er um einen Zapfen 81     ver-          schwenkbar        und    so hinter der Verstärkung  des Lagerarmes 75 angeordnet ist, dass eine  drehbare Rolle 82, welche auf einem Arm  des     Hebelsi    80     gelagert    ist, mit der mit einer       Nockenfläche        ve:rsehenenSeitenfläche    des.  Armes 75     zusammenwirken    kann.

   Der zweite  Arm 85 des Hebels 80 ist durch     eine    Lasche  86 mit der Stange 84     eines        :Solenoids    83  verbunden, das:     ebenfalls    auf der Innenseite  des     Lagerrahmens    10 befestigt ist.

   Der dritte  Arm 87 des Hebels 80 ist mit einer Zug  feder 88 verbunden,     welche    mit ihrem andern       Ende    an einem     festen    Bolzen 89     (Fig.    10)  verankert ist, der vom Rahmen 10     nach    ein  wärts     vorsbeht;    die Feder dient dazu, den  Hebel 80 und die     Solenoidstange    84 in ihre       unwirksame    Lage zurückzubringen, wenn       das,Solenoid    stromlos ist.

   Eine ähnliche Zug  feder 78 ist am     untern    Ende des Armes 75  befestigt und an einem festen Bolzen 79,  der ebenfalls vom Rahmen 10 nach innen  vorsteht, verankert; die Zugfeder 78 hält den  Arm 75 normalerweise in seiner     unwirk-          samen    Lage. Das     @S,olenoid    83 liegt im Strom  kreis des     Motoranlassschalters,    so dass bei  erregtem     Solenoid    seine Stange 84 nach       rechts    in     Fig.    8 .gezogen wird, wenn der An  triebsmotor     ,eingeschaltet    wird.  



  Wenn die zuletzt beschriebene Vorrich  tung in Tätigkeit     tritt,    so wird die     Regulier-          nockenwelle,    62 durch den Handhebel 66 von  Hand gedreht, bevor die     Presse    laufen ge  lassen wird,     um    die Nocken, je nachdem  Luft- oder Luft- und     Was.serzerstäubung     gewünscht wird, einzustellen.

   Wie in     Fg.    8       .gezeigt,    sind die Nocken auf     volle    Luft- und           Wasserzerstäubung    eingestellt, aber wegen  der     Stellung,    in welcher die     Arme    75 unter  dem Einfluss der Federn 78 sich befinden,  erfolgt keine     Berührung    zwischen den  Nocken 61 und den Anschlägen 63;

   die  Zerstäuber G )verbleiben so unwirksam, so  lange die     Presse        stillsteht.    Wenn der nicht  gezeigte.     Motoranlassschalter    betätigt. wird,  um den nichtgezeigten Motor anzulassen, so  werden die     Solenoide    83 erregt und ihre       .Stangen    $4 werden nasch rechts:

   in     Fig.    10       gezogen.    Durch die Bewegung der     Solenoid-          stangen    werden die Hebel<B>80</B> entgegen dem       Uhrzeigersinn    -und entgegen der Kraft der  Federn 88     verschwenkt    und die Rollen 82  kommen in     Berührung    mit der- mit Nocken  flächen     versehenen        ;

  Seite    der     Lagerarme    75       und    drücken .gegen die     Noekenflächen    77, so  dass die Arme 75 und Nocken<B>61</B> entgegen  der Kraft der Federn 78 entgegen dem Uhr  zeigerdrehsinn verstellt werden, um gemäss       FiG.    10 mit den Anschlägen 63 in Eingriff  zu kommen, und     drücken    die     Betätigungs-          hebel    58 nach vorn in die in     Fig.    10     gezeigte           Engeschaltet -Stellung,    wodurch die Zer  stäuber G     wirksam    werden in dem Masse,

    welches der vorhergehenden Einstellung  von Nockenwelle 62 und Nocken 61 von  Hand     entspricht.    Die Zerstäuber werden so  in     Tätigkeit    gehalten,     während        die.    Presse  arbeitet, aber     wenn    der Stromkontakt des       iSchalters;    geöffnet wird, um die Presse abzu  stellen, so werden die     Solenoide    83 stromlos  und die     Regelungsmechanismen    für die Zer  stäuber werden durch die Federn 78 und 88  in ihre     unwirksameStellung    zurückgebracht.  



       Fig.    11 und 12     zeigen    mehr oder weniger       schematisch    die Anwendung der vorliegenden  Erfindung auf eine lithographische     rotierende          Bogendruck-Offs-etpresse,    welche Seitenrah  men 90     aufweist,    welche zur,     Lagerung    des  Druckzylinders 91,     Zwischenzylinders;

      92,       Gegendruckzylinders    93,     Bogenüberführungs-          zylinders    94,     Bogenzufuhrtioches    95 und       Farbwerkes    106 zum Einfärben der vom  Zylinder     91.    getragenen     Druckplatte    96       dienen.       Die     Befeuchtung    der     Druckplatte    96  kann     unter    Verwendung :

  der     vorbeschriebe-          nen    Zerstäuber G ausgeführt werden und  letztere werden an der Presse     voll=ständig     angebracht mit Schutzvorrichtung,     Wägser-          zufuhr,        Druckluftzufuhr    und     Wass.era-blauf-          system.    welche einzelnen     Elemente    so ange  ordnet sind und wirken,

       wie    vorstehend mit  Bezug auf die     Rollenpresise        beschrieben.    Bei       Bogenpressen    erstreckt sich die Druckplatte  96 nur über einen Teil des     Umfanges    des       Druckzylind@em    91, auf welchem sie aufge  zogen ist, und es ist daher in der Praxis       wünschenswert,    die     Zerstäuber        intermittie-          rend        wirken    zu     lassen,

      so dass der die Fläche       befeuchtende        iStrahl        abgeschnitten    wird,  wenn die     unwirksame        rStelle    des     Druckzylin-          ders    die     Zerstäubungszone    passiert.  



  Zum letztgenannten Zweck ist die die       Stduernocken    61     tragende    Nockenwelle 62       in,.Schwenklagerarmen    75 in ähnlicher Weise       gelagert,    wie     vorstehend    mit Bezug auf       Fig.    8, 9 und 10 beschrieben, jedoch ist bei       dieser        Ausführung        mindestens    einer der       Lagerarme    75 fest mit     einem    Arm 97 ver  bunden, der     mittels    einer     La;

  s,che    98 mit       einem,    Arm 99 eines     Winkelhebels,        der    auf  einem im Seitenrahmen festen     Achsstnzmpf     110     drehbar    ist, verbunden.

   Der zweite Arm  104 des     Winkelhebels    ist mit einer Zugfeder  107 verbunden, die im     Seitenrahmen    10     ver-          ankert    ist, und der     Arm    99     trägt        eine    Rolle  100, welche durch die Feder 107 in Berüh  rung mit der Kurvenfläche einer auf der  Welle des     Druckzylinders    91     aufgekeilten          Kurvenscheibe    101 steht.

   Die Kurvenfläche  der Scheibe 101     ist    mit einem     Anstieg    102  und einem Tal 103     versehen    und     steht        in.     bezug auf die Druckform     södass,    wenn  letztere     rotiert    und durch die     Zerstäubungs-          zone    hindurchgeht,     die    Rolle 100 mit dem  Anstieg 102 zusammenwirkt und die Arme  75 im     Uhrzeigersinn        beim        Betrachten    der       Fig.    11     verschwenkt    werden,

   um die Zer  stäuber     wirken    zu lassen. Wenn die     Druck-          ,platte    praktisch durch die     Zerstäubungszone     hindurch     ist,    so fällt die Rolle 100 in das  Tal 103 der     Kurvenscheibe    und die     Arme         75 werden durch die     Federn    107     entgegen-          gesetzt    dem     Uhrzeigerdrehsinn        verschwenkt,     um die Zerstäuber abzuhalten,     wenn    die  Unterbrechung     in,

  der    Oberfläche der Druck  form in die     Zerstäubungs.zone    eintritt.  



       Selbstverständlich        können    die     automati-          sehen        Mittel    zum     Regeln    der Tätigkeit .der  Zerstäuber leicht so abgeändert werden, dass  sie auch mit der zuletzt beschriebenen Aus  bildung der     Zerstäubervorrichtung    funk  tionieren.  



  Die Erfindung wurde vorstehend mit  Bezug auf eine     Druckeinheit    einer     Rotations-          Offsetpresse        beschrieben;        selbstverständlich     kann sie auch bei jeder     Druckeinheit    oder       Stufe    einer     Mehrstufen-Rotations-Offset-          presse        angewendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Befeuchten der Druck form einer lithographischen: Druckpresse mit einem Befeuchtungsimittel, das durch einen mit Flüssigkeitsdruck betriebenen Zerstäuber in Form, von. Nebelteilchen auf die Ober fläche der Druckform aufgespritzt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass für dass Be- feuehtungsmittel eine 7ers-täubunb vorrieh- tung mit :Strahldüsen vorgesehen ist, deren jede gesonderte Kanäle für Druckflüssigkeit und Druckgas aufweist, deren Zufluss durch Ventile gesteuert und so ausgebildet ist, dass Flüssigkeit und Gas, in eine Mischkammer :
    geleitet werden, die den Eintritt zu einer ge- 4ehlossenen Strahlschutzvorrichtung bildet, welche vorgesehen ist, um den Mischvorgang und die Zers@täubung auf den vorgewählten Teil der Druckform zu beschränken. UNTER,ANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede -Strahldüse eine Wasser- und eine Luftdüse aufweist, denen Wasser und Luft unter Druck durch gesonderte Verteilleitungen zugeführt wer den, und d.ass Mittel vorgesiehen sind, die den Einlass des Wassers und der Luft zu ihren gesonderten. Durchgängen von den Verteilleitungen regeln,
    wobei diese Rege lung wahlweise für Wasser und Luft gleich- zeitig oder zwecks Trocknung der Druckform für Luft allein durchführbar ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse jeder Strahldüse so ange ordnet ist, ,dass es die Verteilleitungen ge spreizt umfasst, und dass es mit getrennten Kammern für beide Medien versehen ist,
    die in regelbarer Verbindung mit besagten Ver- teilleitungen stehen, und dass von besagten Kammern konvergierende Kanäle zu einer Mischkammer führen, welche die Form eines Kegels als, Abschluss der Düse bildet.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen, 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in dien Mischkammer jeder Strahldüse .die Wasserdüse ragt, die in das offene Ende der Wasserkammer einge schraubt ist und eine konisch ausgebildete Nase aufweist, und dass ein die Luft vertei lender Diffusorblock über der konisch ausge bildeten Naee befestigt ist, derart, dass kon vergierende Durchgänge zwischen diesem Block und der genannten,
    konisch ausgebil deten Nase gebildet werden, und ein das Blockende bildender, in- die Mischkammer ragender Kegelstumpf die Wirbelung der in die Mischkammer gepressten Mischung von Druckwasser und Druckluft unterstützt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der über der Nase der Wasser- düse befestigte Diffusorblock in .seiner @Stel- lurrgdurch eine mit einem innern Flansch und Gewinde versehene Hülse gehalten ist, die eine zweite Luftkammer begrenzt, von der komprimierte Luft zu den konvergieren den, Kanälen zwischen. der Düse und dem Block .geleitet wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass der Wasser- und Luftdurchgang durch die gesonderten Ka näle in jeder Strahldüse durch einstellbare Ventile regelbar ist, die so angeordnet sind, dass sie wahlweise gleichzeitig oder in vor herbestimmter Reihenfolge durch mechani sche Mittel geöffnet werden, können, deren Betätigung einstellbar ist,
    um sowohl .den Feuchtigkeitsgehalt als auch das Volumen des Strahles zu verändern. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das, Öffnen der Strahldüsen durch Be tätigung auf .einer gemeinsamen Welle ange ordneter Nocken meöhanisch bewirkt wird,
    und dass aussgewählte Düsen ausser Betrieb gesetzt werden können durch Trennen dieser Nocken. von. den ihnen zugeordneten, ventil- betätigenden Gliedern. 7.
    Einrichtung nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorderkante einer mit den Strahldüsen verbundenen Strahlschutzvorrichtzng mit einstellbaren Wänden versehen ist, die über die Breite .der Strahls,chutzvorrichtu ng bewegt werden kön nen, um einen, Teil der Druckform gegen .den Strahl abzuschirmen. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahls@chutzvorrichtung mit Mitteln (105) zur Ableitung der Flüssigkeit ver sehen, ist, die auf der Oberfläche der Druck form und dem iStrahlschutzvorrichtung nie- dergesGblagen wird.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel für die ge meinsame Regelung der iStrahlzerstäubung vorgee.ehen :
    sind, wobei diese Mittel normaler weise, die Wirksamkeit der Strahldüsen ver- hindern, bis sie durch die Erregung einer elektrischen Vorrichtung automatisch in die Betätigungsstellung gebracht werden,
    welche Vorrichtung mit der Stromleitung des Star- terschalters des Presseantriebsmotors verbun den ist.
CH256537D 1944-02-04 1945-01-24 Einrichtung zum Befeuchten der Druckform einer lithographischen Druckpresse. CH256537A (de)

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