CH256715A - Stromstossspeicher mit Kondensatoren als Speicherelemente für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Stromstossspeicher mit Kondensatoren als Speicherelemente für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

Info

Publication number
CH256715A
CH256715A CH256715DA CH256715A CH 256715 A CH256715 A CH 256715A CH 256715D A CH256715D A CH 256715DA CH 256715 A CH256715 A CH 256715A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
relay
contact
series
capacitors
storage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Telephon-Apparate-Fabrik Gmbh
Original Assignee
Telephon Apparate Fabrik E Zwi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephon Apparate Fabrik E Zwi filed Critical Telephon Apparate Fabrik E Zwi
Publication of CH256715A publication Critical patent/CH256715A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Stromsto#speicher   mit Kondensatoren als Speicherelemente für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. Die Erfindung bezieht sich auf einen    Strom-      Stossspeicher   für Fernmeldeanlagen, z. B. 



  Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, in dem als Speicherelemente Kondensatoren Verwendung finden. Jeder dieser Kondensatoren erhält entsprechend der Stromstoss zahl einer auszusendenden Stromstossreihe eine bestimmte Ladung. Sollen nun derartige Speicher zur wiederholten Aussendung von Stromstossreihen verwendet werden oder soll die Auswertung des    aufgespeicherten   Schaltauftrages erst nach einem längeren Zeitraum erfolgen, o treten bezüglich einer einwandfreien    Im-      s   s pulsgabe Schwierigkeiten auf, da die Ladung der Speicherkondensatoren sich infolge von Ableitungen in den Kondensatorkreisen mit der Zeit    verändert.   



  Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten zu beseitigen und eine    jeder-      nwandfreie   Aussendung der den    gespei-      zeit   einwandfreie Aussendung der den    gespri-      cherten   Beträgen    entsprechenden      Stromstoss-      reihen   zu gewährleisten. Dies wird dadurah e rreicht, dass dem Speichern Schaltmittel zugeordnet sind, welche nach der Speicherung der Stromstösse und nach der Betätigung eines Schaltorgans in bestimmten    Zeitabständen   wirksam werden und bei jeder Wirksamkeit eine Nachladung der einzelnen    Kandensata-      ren   auf den bei der ursprünglichen Speicherung erzeugten Ladezustand herbeiführen.

   Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung ein    Stromstosswieder-      holer   dargestellt, dessen Speicherkondensatoren durch aufgenommene Stromstossreihen aufgeladen werden und der in bestimmten Zeitabständen entsprechende Stramstossreihen so lange aussendet, bis deren von den einzustellenden Wählern erfolgte Aufnahme durch einen Rückimpuls an der Übertragungsstelle kenntlich gemacht wird. 



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Speicherkondensatoren mit Cal-Co8 bezeichnet. Sie werden mit Hilfe eines Steuerschalters St nacheinander zwecks Aufladung für jede zu speichernde Stromstossreihe    ein-      gesehaltet   und bei der Aussendung der einzelnen Stromstossreihen nacheinander an das Gitter einer Mehrelektrodenröhre G angelegt. Die zu speiehernden Stramstossreihen werden von einem Nummernschalter erzeugt, von dem nur der Kontakt nsi dargestellt ist.

   Wird an der Sendestelle, welcher der Speicher zugeordnet ist, der Hörer abgenommen und der Kontakt HU des Hakenumschalters geschlossen, so kommt folgender    Stromkreis      zustande:      Batterie.,      WEcklung:en   I der    Relais   X und A,    Kontakte      nsi   und    HU,      -Wicklungen      II   der Relais A und X,    Erde.   In    :

  diesem      Stromkreis      änd   .die    Wicklungen      des      Relais   X    gegen-      einandergescUal'tet,   so dass dieses zunächst nicht    ansprechen      kann.      Das      Relais   A dagegen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zieht seinen Anker an und schaltet über seinen gontakt la das Relais C ein. Gleichzeitig wird beim Schliessen des Kontaktes 2a der Kondensator g1 über den Widerstand Wi aufgeladen. Der Kontakt 78c schaltet den Heizkreis der Röhre C und der Kontakt 79c den Spannungsteiler für die Aufladung der Specherkondensalaren Col-Co8 ein.

   Wird jetzt der Nummernschalter betätigt, so erfolgt an dem Kontakt nsi für jeden zu speichernden Strom stoss eine kurze Unterbrechung und damit ein vorübergehender Abfall des Relais A. Es schaltet beim ersten Abfall über den Kontakt 3a und den beim Ansprechen des Relais C geschlossenen Kontakt 4c das Relais V ein und schliesst folgenden Entladestromkreis für den Kondensator g1: Erde, Kondensator KI, Kontakte 5a, 6z, 7b5. 8b4, 9b3. 10b2 und 11b1, Wicklung I des Relais B1, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais B1 an und dieses legt über die Kontakte 12b1, 13b2 und 14h sowie über den linken Widerstand 100 die Batterie an die untere Belegung des Speicherkondensators Col an.

   Da die andere Belegung dieses Kondensators über den Steuerschalterarm StI sowie über die Kontakte 15u und 16a ebenfalls an der Batterie liegt so herhält der Kondensator bei einer Batteriespannung von 60 V eine Teilladung vorn. 6 V. Das Relais B1 schliesst über die Kontakte 20e, 21s, 22b3 und 18b1 einen Haltestromkreis für seine Wicklung H.    So-      bald,das   Relais A nach Beendigumg des ersten Stromstosses wieder anspricht, wird über den Kontakt 2a der Kondensator K1 von neuem aufgeladen und d m Stromkreis für das Relais Y am Kontakt 3a unterbrochen, das jedoceh als verzöigert abfallendes Relais ausgebildet ist und seien Anker deher erst nasch längerer Unterbrechung seines Stromkreises abwirft.

   Fällt das Relais A beim nächsten Stromsftoss wieder vorübergehend ab, so wird über die Kontakte 5a, 6z, 7b5, 8b4, 9b3, 10b2, 17b1 die Wicklung I des-Relais B2 erregt. Es legt über seinen Kontakt 19b2 die untere Belegung des Kondensators Col über zwei in Reihe geschaltete Widerstände von 100 Ohm und den Kontakt 1,4h an den - Pol der Batterie an, so dass der Kondensator eine Ladung von 12 V erhält. Gleichzeitig stellt das Relais B2 eien Haltestromkreis für seine Wicklung II über die Kontakte 20e, 21s, 22b3 und 23b2 her. Beim dritten Stromstoss verläuft der Entladekreis des Kondensators KI über den Kontakt 24b2 zur Wicklung I des Relais B3, Aras sich über die Kontakte 20e, 21s, 27b4, 26b3 und seine Wicklung II hält und am Kontakt 22b3 die Haltestromkreise für die Relais BI und B2 unterbricht.

   Nach dem Abfall des Relais B1 wird über die Kontakte 81b1 und 25b3 die Spannung des Speicherkondensators Col um weitere 6 V auf 18 V erhöht. 



  In derselben Weise wird beim vierten Stromstoss durch den Kondensator K1 das Relais B4 über Kontakt 28b3 erregt, das am Kontakt 27b4 den Haltestromkreis für das Relais B3 unterbricht, über die Kontakte 83b3, 29b4 und 30b5 die Ladung des    Konden-      sators   Col um weitere 6 V erhöht und über die Kontakte 31b1 und 32b4 einen Haltestromkreis für seine Wicklung II herstellt. Beim fünften Impuls wird über Kontakt 33b4 die Wicklung I des Relais B5 erregt, das über seinen Korntakt 34b5 die untere Belegung des Speicherkondensators, Col an 30 V Spannung legt, über seinen Kontakt 35b5 einen Haltestromkreis für seine Wicklung II herstellt und am Kontakt 36b5 einen Stromkreis für das Relais, H vorbereiten.

   Fällt nun bei der sechsten-Unterbrechung des Impulskreises das Relais A ab so wird über die    Kontakte   5a; 6z und 37b5 wieder das Relais B1    erregt,   das    jetzt   parallel zu    seiner      Haltiewicklung      II      über   den Kontakt 36b5 die    W:icklung   I des    Relais   H    einschaltet.      Re-      fass      H   spricht    ran;

     öffnet    seinen   Kontakt 14h    und      schaltet   damit den linken    Widerstand   500    des      Spannungsteilers   ein und    schliesst,da-      für   den    rechten      Widerstand   500 am    Kontakt   38h kurz.

   Auf diese    Weise      wird   jetzt    beim.   Schliessen des,    Kontaktes   12b1 eine    Spannung   von 36 V an die untere    Belebung   des    Kon-      densators      Col-      angelegt.   Das Relais H schliesst ausserdem    über   die    Kontakte   20e, 21s und seinen eigenen Kontakt 39h einen Haltestrom.- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 kreis für seine Wicklung II und-unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 40ha die Haltestromkreise für die Reslais B4 und B5.

   Ist jetzt die Stromstossreihe beendet und bleibt daher der Kontakt nsi längere Zeit geschlossen, so fällt das Relais V ab und unterbricht an seinem Kontakt 41v den bei seinem Ansprechen über den Kontakt 42y geschlossenen Stromkreis für das ebenfalls verzögert abfallende Relais V1. Während dem Abfallzeit dieses Relais wird über die Kontakte 43v1 und 44v die Wiclclung I des Relais 8 eingeschaltet, das an seinem Kontakt 45s einen Stromkreis für den Antriebsmagneten D des Steuerschalters St herstellt. Die Arme StI und StII werden um einen Schritt fortgeschaltet, so dass über den Sehaltarm StI nunmehr der Speicherkondensator C02 aufnahmebereit gemacht wird. Fällt auch der Anker des Relais V1 nach kurzer Zeit ab, so unterbricht er am Kontakt 43v1 den Stromkreis für das Relais S, das seinerseits den Antriebsmagneten D durch Öffnen seines Kontaktes 45s ausschalt.

   Das Relais S hatte während seiner Erregung mit Kontakt 21s die Haltestromkreise der Relais BI-B5 und H unterbrochen. 



  Bei Aussendung dem zweiten Stromstossreihe treten dieselben Vorgänge wie oben bereits für die erste beschrieben ein, nur dass jetzt der Kondensator Co2 die der ausgesandten Stromstosszahl entsprechende Ladung erhält. Ist die zweite Strometossraihe zu Ende, so fällt wieder Relais V ab, und es schabtet während der Abfallzeit des Relais V1 das Relais S und damit den Antriebsmagneten D des Steuerschalters ein. Über den Schaltarm StI wird der Speicherlkondensator Co3 - aufnahmebereit gemacht. In derselben Weise werden nach    Beendigung   jeder weiteren Stromstossreihe die Speicherkondensatoren Co4-Co8 nacheinander eingeschaltet. 



  Hat die anrufende Stelle sämtliche    Strom-      stassreihen   gespeichert, so betätigt sie die    An-      lasstaste   T    zweck      Aussendung   der    gespei-      cherten   Stromstösse. Hierdurch werden die Wicklungen II der Relais X und A kurzgeschlossen, so dass Relais X anspricht und über die Kontakte 46z, 47x und 48z das Relais Y einschaltet, das durch Schliessen seines Kontaktes 49y den Stromkreis für das Relais Z vorberaitet, welches jedoch über die Kontakte 467, 47x und 48z so lange kurzgeschlossen ist; wie das Relais X erregt bleibt.

   Beim Loslassen der Taste T fällt Rebass X wieder ab, so dass nunmehr folgender Haltestromkreis für das Relais Y zustande kommt: Batterie, Wicklung des Relais Y, Kontakt 49y, Wicklung des Relais Z, Kontakt 50f, Erde. In diesem Stromkreis spricht auch dass Relais Z an und dieses schaltet durch Schliessen seines Kontaktes 51z die Stromkreise für die Wicklungen I der Relais BI-B5 der Abzählkette vorbereitend an den Kontakt 52p und damit an den Kondensator K2 an. 



  Wird dann der in bestimmten Zeitabständen periodisch geschlossene Kontakt zk betätigt, so kommt    folgender   Stromkreis, für das Relais M zustande: Erde, Kontakte zk, 53y, 54f, 55u, Wicklung des Relais M, Batterie, Erde. Dass Relais M spricht an, schliesst über die Kontakte 55u und 84nm einen eigenen Haltestromkreis und bringt zunächst den Steuerschalter St in die Ruhestellung, indem es über seinen Kontakt 56m und über Kontakt 57u die Wicklung II des Relais 8    ein-      gchaltet.   Relais 8 betätigt mit Kontakt 45s den Antriebsmagneten D des Steuerschalters, der über Kontakt 58d die Wicklung II des Relais S kurzschliesst. Letzteres fällt ab und schaltet mit Kontakt 45s den Antriebsmagneten D wieder aus, der durch Öffnen von Kontakt 58d den Kurzschluss von Relais 8 aufhebt.

   Relais S schaltet den Antriebsmagneten D wieder 'ein, der    Relais   8    kurzschliesst.   Diese    Vorgänge   wiederholen sich so lange, bis der    Steuers,ch@alterarm      StII      seine      Ruhestellung      erreicht,   in der über Kontakt    59:

  'a   das' Relais U eingeschaltet wird,    das   den    Stromkreis   für das Relais 8 am    Kontakt      571c   und den Haltestromkreis für    Relais      M   am Kontakt    551a      unterbricht.   Es schliesst    ausserdem   über Kontakt    601u      den.      Anodenstromkreis.   für das    Relais   R,

   legt über Kontakt 68m den Schaltarm    StI   des    Steuerschalters   und    da-      Wit      die   obere    Belegung      des   Kondensa- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 tors Col an das Steuergitter der Röhre G an und schaltet über die Kontakte 61u und 62r das Relais V2 ein. Letzteres spricht an und erregt über seinen Kontakt 63v2 das Relais V3, se dass nunmehr über die Kontakte 61m, 62r, 64v3 und 65p der Stromkreis für das Relais J geschlossen wird. Das Relais J gibt bei jedem Ansprechen in bekannter, hier nicht dargestellter Weise einen Stromstoss zur Einstellung der nachgeordneten Wähler heraus und schaltet über seinen Kontakt 66i gleichzeitig dass Relais P ein.

   Dieses legt über seinen Kontakt 67p den Kondensator k2 in einen Laidestromkreis und unter bricht am Kontakt 65p den Stromkreis für das Relais J, welches nach kurzer Zeit auch das Relais P wieder abschaltet, das den geladenen Kondensator K2 in einen über die Kontakte 52p, 51z, 7b5, 8b4, 9b3, 10b2 und 11b1 verlaufenden Entladeseomkreis für die Wioklung I des Relais B1 legt. Durch das Zusammenspiel der Relais J und P werden die Abzähirelais Bl-B5 und eventuell auch dass Umschalterelais H nacheinander erregt, bis am Spannungsteiler der gleiche Angriff erreicht ist wie bei der Speicherung der ersten Stromstossreihe. Ist dies der Fall, so wird die in dem Kondensator Col herrschende Spannung kömpensmert, so dass kein    Span-      nunpunterschied   mehr zwischen dem Gitter und der Glühkathode der Röhre G besteht.

   Hierdurch fliesst ein Anodenstrom, der das Relais B zum Ansprechen bringt, wodurch am Kontakt 62r die Stromkreise für die Relais V2 und J unterbrochen werden. Das Relais J hatte also ebenso viele Stromstösse ausgesandt, als ursprünglich zur Speicherung im Kondensator Co1 aufgenommen wurden. Über die Kontakte 71v2 und 72r liegt bis zum Abfall des Verzögerungsrelais V2 die volle Batteriespannung an der obern Belegung des Kondensators Col, so dass er auf den bei der ursprünglichen Speicherung erzeugten Ladezustand nachgeladen wird. Nach dem Abfall des Relais V2 wird am Kontakt 63v2 der Stremkreis für das Relais V3 unterbrochen, so da, nunmehr über die Kontakte 61u, 69r, 70v3 die Wicklung I des Relais S ein- geschaltet wird. Der Steuerschalter macht einen Schritt, während am Kontakt 21s die Haltestromkreise der Abzäblrelais unterbrochen werden.

   Sobald der Steuerschalterarm StI seinen ersten Kontakt verlässt, fällt das Relais B wieder ab und unterbricht am Kon takt 69r den Stromkreis für das Relais S. Letzteres schaltet den Antriebsmagneten D aus, während über Kontakt 62r das Relais V2 von neuem eingeschaltet wird, das über Kontakt 63v2 Relais V3 erregt. Über Kontakt 64v3 erfolgt die Einsschaltung des Relais J, das seinerseits wieder den Stromkreis für das Relais P schliesst. Jetzt treten die gleichen Vorgänge ein wie bei Aussendung der ersten Stromstossreihe. Sobald durch die Kontakte der Abzählrelais der gleiche Abgriff am Spannungsteiler erreicht ist, der bei der ursprünglich gespeicherten zweiten Stromstossreihe angeschaltet war, wird die Spannung des Kondensators Co2 kompensiert, so dass wieder glas Relais B anspricht und die Aussendung der Stromstösse unterbricht. 



  In denselben Weise werden auch die übrigen Stromstossreihen entsprechend den aufgespeicherten Werten in den Kondensatoren Co3-Co8 nacheinander zur Aussendung gebracht, wobei jedesmal beim Ansprechen des Relais Beine Nachladung des betreffenden Kondensators auf die ursprünglich gespeicherte Spannung erfolgt. Es sei noch    er-      wäbnt,   dass das Relais U während der Aussendung der einzelnen Stromstossreihen erregt bleibt, und zwar über die Kontakte 73m, 74s und 75e. Dass Relais U isst als verzögert abfallendes Relais ausgebildet und hält daher seinen Anker während der kurzzeitigen Unterbrechungen seines Haltestromkreises am Kontakt 74s angezogen.

   Sind sämtliche Strom, stossreihen ausgesandt, so bleibt der    Steuer-      scha.lter   auf dem    denn   letzten Speicherkondensator nachgeordneten    unbesetzten      Kontakt      stehen,   so    dass,      -der      Anodenstrom      für      ,dieiRöhre   G    bestehen      und,   damit    dags      Relais,   B erregt bleibt.

   Es hält über    ,seinen      Kontakt   69r das    Relais      -f      eingeschaltet;   so    dass,   infolge    Offen-      haJtun4g      ,des      Kosnjtaktes:   74s    das      Relais   U nach    bestimmter   Zeit    -seinen      Anker   abfallen 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 lässt. Es öffnet die Kontakte 60u und 61u und unterbricht damit einerseits den Anodenkreis für die Röhre G und anderseits den Stromkreis für die Wicklung I des, Relais S. Dieser Zustand bleibt bestehen, bis der Kontakt rk des Zeitschalters von neuem geschlossen und damit das Relais M wieder eingeschaltet wird.

   Es betätigt über seinen Kontakt 56m das Relais S, das seinerseits den Antriebsmagneten D des Steuerschalters    ein-      sehaltet.   Damüt wird der Stromsohalter so lange fortgeschaltet, bis, in dew gezeigten Ruhelage über den Kontakt 59m das Relais U anspricht und den Erregerstromkreis für das Relais S am Kontakt 57m unterbricht. Nun folgen die gleichen Vorgänge wie oben bereits beschrieben, so dass die gleichen durch den Ladezustand der Kondensatoren Col-Co8 gekennzeichneten Stromstossreihen nochmals zur Aussendung gelangen. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis die Wähler der Fernsprechzentrale die ausgesandten Stromstossreihen aufgenommen haben und ein    Rück-      sibnal   zur sendenden Stelle geben.

   Durch dieses Signal wird ein Signalempfänger SE, von dem in der Zeichnung nur der Kontakt 76e des Empfangsrelais dargestellt ist, betätigt. Über diesen Kontakt wird ein Stromkreis für die Wicklung I des Relais F gesohlossen, das sich über seinen Kontakt 77f und Kontakt 75c in einem Haltestromkreis für seine    Wck-      lung   II hält. Das Relais F unterbricht am Kontakt 50f den Haltestromkreis für die Relais Y und Z, die abfallen und damit die weitere Aussendung von Stromstössen unterbinden. Das Relais Y öffnet seinen Kontakt 53y und verhindert damit ein Wiederansprechen des Relais M beim Schliessen des Zeitkontaktes zk. Das Relais F kann ausserdem der anrufenden Stelle in nicht näher dargestellter Weise ein Zeichen übermitteln, woraus diese erkennt, dass die gewünschte Verbindung hergestellt ist. 



  Ist die Verbindung beendet, so legt der anrufende Teilnehmer seinen Hörer wieder auf, wodurch der Kontakt HU geöffnet und las Relais A zum Abfall gebracht wird. Es unterbricht am Käntakt la den Stromkreis für das Relais C, das durch Öffnen des Kontaktes 20c die etwa bestehenden Haltestromkreise für die Zählrelais B1-B5 und H unterbricht, am Kontakt 78c den Heizstromkreis für die Röhre G öffnet, am Kontakt 79c den Spannungsteiler abschaltet und über den Kontakt 80c sowie über Steuerschalterarm StII und Kontaktsegament 81 die Wicklung II des Relais S eiuschaltet. Hierdurch wird der Steuerschalter so lange fortgeschaltet, bis der Arm StII das Kontaktsegment 81 verlässt und die in der Zeichnung dargestellte Ruhelage erreicht.

   Somit sind alle Schalteinrichtungen und Stromkreise des Stromstossspeichers in die Ruhelage zurückgeführt und für die Aufspeicherung weiterer Stromstossreihen    vorbereitet.   



  Will die Sprechstelle die in den Kondensatoren vorgenommene Speicherung aufheben, bevor die periodisch ausgesandten Stromstossreihen von den Wählern aufgenommen worden sind, so betätigt sie nochmals die Taste T und bewirkt durch Ansprechen des Relais X über dessen Kontakt 47x sowie über die Kontakte 49y, 48z und 85z die    Parallel-      echaltung   des niedrigohmigen Widerstandes Wil zur Wicklung des Relais Y, das durch    Stromentziehung   zum Abfall gebracht wird. Nach dem Loslassen der Taste T unterbricht der Kontakt 47x auch den Stromkreis für das Relais Z. Letzteres schliesst wieder den Kontakt 6z und bringt damit die Relais B1-B5 der Abzählkette unter den Einfluss des Stromstossempfangsrelais A. 



  Die erfindungsgemässe Anordnung kann auch für den Fall Anwendung finden, dass lediglich eine einzige Aussendung der gespeicherten Stromstossreihen erforderlich ist, jedoch erst nasch einer bestimmten Zeit. Auch dann    wird,   um    eine   zu    starke   Änderung in dien    Ladezuständen,      der      Kondensatoren      und      .damit   eine    Fehleinstellung   der    Wähler   zu    vermeiden,      ebenfalls      durch   den Zeitkontakt    zk,      in,

        bestimmten   Zeitabständen ein    normaler   Ablauf    ider   oben    beschriebenen   Schaltvorgänge    veranlasst,      lediglich      mit   dem    Unteneehied,      dass   der vom    Relais   J    gesteuerte      Impulostromkrems   zur    Einstellung   ,der    nachfolgenden      Wählker   

 <Desc/Clms Page number 6> 

 so lange unterbrochen bleibt, bis die Aussendung der Stromstösse stattfinden soll. 



  Die Erfindung ist auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeisplel nicht beschränkt. So kann beispielsweise der Stromstossspeieher von der Gebestelle getrennt, z. B. im Fernsprechamt aufgestellt, und über die Anschlussleitung der Sprechstelle ferngesteuert werden. In diesem Fall liegen die Relais A und g an den Adern der Teilnehmerleitung und werden durch den normalen Nummernscheibenkantakt der Teilnehmerstelle und durch eine Erdungstaste in bekannter Weise gesteuert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stromstossspeicher mit Kondensatoren als Speicherelemente für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass dem Speicher Schaltmittel (B1-B5, H, V2, R) zugeordnet sind, welche nach der Speicherung der Stromstösse und nach der Betätigung eines Schaltorgans (T) in gewissen Zeitabständen wirksam werden und bei jeder Wirksamkeit eine Nachladung der einzelhen Kondensatoren (Col-Co8) auf den bei de ursprünglichen Speicherung erzeugten Ladezustand herbeiführen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stromstossspeicher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (B1 bis B5, H) dieser Schaltmittel bei jeder Aussendung einer Stromstossreihe an den betreffenden Speicherkondensator (Col-Co8) das gleiche Potential anschalten wie bei der ursprünglichen Speicherung. 2.
    Stromstassspeicher nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Spei- dherung einer der, aufgenommenen Strom- stosszah1 entsprechenden Spannung in den Kondensatoren (Co1-Co8) dienende Relaiskette (B1-B5, H) auch bei der Her- ausgebe der einzelnen Stromstossreihen eingeschaltet wird und eine der gespeicherten Spannung entsprechende Spannung an die Kondensatoren (Col-Co8) anlegt. 3.
    Stromstossspeicher nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiohnet, dass nach vollendeter Speicherung der aufgenommenen Stromstossreihen und nach Betätigung eines Schaltorgans (T) eine Schalteinrichtung (Z) in Tätigkeit gesetzt wird, welche die Relaiskette (B1-B5, H) .auf einen bei Aussendung der Stromstösse wirksam werdenden Kontakt (52p) umschaltet. 4. Stromstossspeioher nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Speicher ein in bestimmten Zeitabständen periodisch geschlossener Kontakt (zk) zugeordnet isst, welcher nach der Betätigung eines Schaltorgans (T) bei seiner Betätigung ein die Aussendung der gespeicherten Stromstossreihen veranlassendes Hilfsrelais (M) einschaltet. 5.
    Stromstossspeicher nach Unteranspruch 4, bei welchem die Aussendung der gespeicherten Stromstossreihen durch ein im An- ädenkreis einer Mehrelektrodenröhre liegendes Relaisgesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsrelais (M) die Umschaltung der Speicherkondensatoren (Co1-Co8) von der- Betriebsbatterie auf das Gitter der Röhre (G) veranlasst und dass beim Ansprechen -des im Anodenkreis der Röhre liegenden Relais (B)
    die Betriebsbatterie zwecks Nachladung des jeweils angeschalteten Kondensators vor- übergehend an diesen angelegt wird. 6.
    Stroms-tossspeicher nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschal- tung der Betriebsbatterie über einen Arbeitskontakt (72r) des im Anodenkreis der Röhre liegenden Relais (B) und über einen Arbeitskontakt (71v2) eines während der Aussendung jeder S.tromstossreihe erregten, von,dem erstgenannten Relais (R)uusgeschalteten UerzögerungsreIals (Y2) erfolgt).
CH256715D 1943-12-31 1944-12-27 Stromstossspeicher mit Kondensatoren als Speicherelemente für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. CH256715A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES14611D DE881369C (de) 1943-12-31 1943-12-31 Schaltungsanordnung fuer Stromstossspeicher mit Kondensatoren als Speicherelemente in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH256715A true CH256715A (de) 1948-08-31

Family

ID=32919219

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH256715D CH256715A (de) 1943-12-31 1944-12-27 Stromstossspeicher mit Kondensatoren als Speicherelemente für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH256715A (de)
DE (1) DE881369C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923369C (de) * 1952-01-27 1955-02-10 Siemens Ag Schaltwerk fuer Zahlengeber mit Speicherung von Stromstossreihen

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966749C (de) * 1954-03-05 1957-09-19 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Speichereinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei welchen die Schaltauftraege in der Form von mehrstelligen Dualzahlen inGruppen von Speicherelementen ein- und ausgespeichert werden
DE970525C (de) * 1954-05-04 1958-09-25 Standard Elek K Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Speicherzahlengeber

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923369C (de) * 1952-01-27 1955-02-10 Siemens Ag Schaltwerk fuer Zahlengeber mit Speicherung von Stromstossreihen

Also Published As

Publication number Publication date
DE881369C (de) 1953-06-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE733911C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit selbsttaetigen Zetteldruckern
CH256715A (de) Stromstossspeicher mit Kondensatoren als Speicherelemente für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE716128C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE684004C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen
DE966990C (de) Pruefschaltung fuer Waehler mit zwei Schaltarmsaetzen
DE575322C (de) Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernsprechanlagen
DE400429C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem oder halbselbsttaetigem Betrieb
DE379015C (de) Selbsttaetige oder halbselbsttaetige Fernsprechanlage
DE544095C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Speichern
DE444070C (de) Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen mit Stromstossspeichern und Umgehungsschaltungen
DE586336C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen und Stromstossspeichern
AT110780B (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung von Sonderbetriebsverbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE602925C (de) Schaltungsanordnung fuer Mehrfachanschlusswaehler
DE493251C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE965134C (de) Schaltungsanordnung fuer Zahlengeber zur Einstellung von Waehlern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE322204C (de) Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen von Fernsprechaemtern mit selbsttaetigem oder halbselbsttaetigem Betrieb
DE912233C (de) Schaltungsanordnung zur Ausloesung von Verbindungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE680821C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen bevorzugte Verbindungen in gesteuerter und freier Wahl, gegebenenfalls unter vorheriger Trennung geringwertiger, ueber die gleichen Waehler gefuehrter Verbindungen aufgebaut werden
AT120309B (de) Schaltungsanordnung für selbsttätige und halbselbsttätige Fernsprechämter.
DE496885C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
AT81984B (de) Selbsttätige Fernsprechanlage. Selbsttätige Fernsprechanlage.
DE570477C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, Stromstossspeichern und Muenzkassiereinrichtungen
DE405971C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen und Waehlerbetrieb
AT121816B (de) Schaltungsanordnung für den Anrufstrom in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE694702C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb