CH257183A - Apparat zur Herstellung von Überzügen aus Blättern. - Google Patents

Apparat zur Herstellung von Überzügen aus Blättern.

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CH257183A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
frame
membrane
container
base
film
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Application number
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English (en)
Inventor
Company Minnesot Manufacturing
Original Assignee
Minnesota Mining & Mfg
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • B29C51/16Lining or labelling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B1/00Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving, or able to be controlled, three-dimensionally for making single sculptures or models
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B2700/00Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  



  Apparat zur Herstellung von Überzügen aus BlÏttern.



      Vorliegende Erfindung'betrifft einen    Apparat zur Herstellung von Überzügen aus   mattes.   



   Dieser Apparat zeichnet sich gemϯ der   Erfindung'aus durch    mindestens eine luftundurchlÏssige Membran, deren Ränder an einem Rahmen befestigt sind, und durch ein Mittel. um. nach Einbringung des Blattes und der mit ihm zu überziehenden Oberfläehe zwischen   eineUnterlage    und die   Membran.    den Rahmen losbar luftdicht an die   Unter-      lage    anschlie¯en zu k¯nnen, ferner durch    Mittel zur Erzeugung eines partiellen Va-      kuums zwischen    der Unterlage und der Membran, die derart biegsam ist, dass sie sich den den Unregelmässigkeiten der Ober  @lÏche anschmiegt.   



   Ausf hrungsbeispiele des   Erfindungs-      sine    in der   Zeichnung darge-       stellt. und zwar zeigt dieselbe die Anwen-    Apparat zum Aufbringen von OberflÏchenfilmen auf geprägte Signale oder   St t'a ssenmarkierungen.   



   In der   Zeiehnung    zeigt :
Fig. 1 eine Ansicht des Arbeitsstückes,
Fig. 2 in grösserem Massstab einen Schnitt   durch dasselbe nach Linie 2-2    in Fig.   1,   
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer   ers@en Ausf hrungsform    der Vakuumkammer in ge¯ffneter Stellung mit einem darin eingelegten Signal und einem an der VorderflÏche des Signals unter teilweiser Bedeckung   desselben zu befestigenden Film.   



   Fig.   4    eine perspektivische Darstellung der gleichen Vakuumkammer in geschlossenem Zustand nebst den Verbindungen mit einer Saugpumpe,
Fig.   5    in gröBerem Massstab einen Querschnitt ungefÏhr nach Linie 5-5 in Fig. 4,
Fig. 6 einen ähnlichen Querschnitt einer ändern Ausführungsform der Vakuumkammer mit biegsamen Membranen zur Aus übung eines Druckes auf beide Seiten des   Werkstüekes    und
Fig. 7 in noch grösserem Massstab einen Teilsehnitt durch die Randpartie des Arbeitsstüekes nach dem Herausnehmen aus der in Fig.   6    dargestellten Kammer.



   Die in Fig.   1    und 2 dargestellte Signalscheibe   7    ist aus einem Blech auf   gewohn-    liche Art herausgestanzt und hat eine ge  prägte Randerhebung    8 und über seine Vor  derfläche    10 herausragende Buchstaben 9.



  11 bezeichnet einen   Oberflächenfilm,    welcher aus einem vorgeformten Blatt aus Kunstharz oder einem andern geeigneten Material von gen gender ElastizitÏt besteht, so daB dasselbe sich strecken lässt, um sich den   Unregel-      mässigkeiten des geprägten    Schildes   anzu-    passen. Der vorliegende Apparat dient dazu, solche Filme oder BlÏtter unter Druck zu halten und dieselben auf dem   Arbeitsstück    aufgelegt zu dehnen,   während ein Klebstoff-    überzug zwischen dem Film und dem Schil'd zur Verfestigung gebracht wird. 



   Wie aus Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich, dient eine Vakuumkammer zur Aufnahme des einzulegenden Signals. Dieser Behälter besitzt einen rechteckigen, als Unterlage dienenden Unterteil 12 mit Randflanschen 13 und einen aufklappbaren   AbschluBdeckel    mit einem Rahmen 14, der eine biegsame und elastische Membran 15 trägt, welche sich auf den Film 11 und das Signal auf der Unterlage auflegt. Der Rahmen 14 kann zum Schliessen auf die Randpartien des Unterteils 12 gelegt werden und ist zu diesem Zweck mittels Scharnieren 16   a. uf    einer Seite mit demselben verbunden. Zur Erzielung der er  wünschten    Steifigkeit hat der Rahmen 14 längs seinen äussern Rändern Flansche 17 und längs seiner innern Ränder Flanche 18.



  Die Randpartien der Membran 15 sind mittels geeigneter   Mittel,    mit   einem ununter-      brochenen    dichten Abschluss auf der äussern Oberfläche des den Rahmen 14 bildenden Körpers gehalten, z. B. mittels eines geeigneten Leimes oder   Klebestoffes.    Innerhalb der vom Rahmen 14 gebildeten rechteckigen Öffnung wird die Membran 15 an ihrer Aussenfläche atmosphärischem Druck und an ihrer Innenfläche der Saugwirkung ausgesetzt, welche in der Kammer erzeugt wird.



  Diese Membran besteht vorzugsweise aus einer elastischen, synthetischen oder natürlichen   Eautsohukkomposition.    Zur Abdichtung der   Verbindungysstellee zvvischen    den aneinanderliegenden Flächen des Rahmens 14 und des Unterteils 12 ist auf der obern Seite des Unterteils 12 eine ununterbrochene, zusammendrückbare Dichtung 19 bzw. ein Dichtungsring eingesetzt. Diese Dichtung kann aus einem weichen   Kautschukschlauch    bestehen.

   Um den durch den Atmosphärendruclr   erzeugten Abdichtungsdruck    auf die Dichtung möglichst hoch zu machen, sobald ein Va  kuum    in der Kammer erzeugt wird, ist die Dichtung 19 nahe dem äussern Rand des Rahmens   14      angebracht, und ihre Berüh-    rungsfläche mit dem Rahmen ist kleiner als die InnenflÏche des Rahmens   14, welche    dem Unterdruck in der Kammer ausgesetzt ist.



   Mit dem Innenraum der Vakuumkammer ist eine Saugleitung 20 verbunden, welche mittels eines Schlauches 21 an eine   Saug-    pumpe 22   (Fig.    4) angeschlossen ist, und ein Ventil 23 dient zur Regelung des   Luft-    stromes durch das Rohr 20 und den Schlauch 21. Ein   Drahtgewebeblatt    24 liegt über dem Einlassende des Rohres 20 und erstreckt sich  ber den Unterteil   12    zur Schaffung kleiner Durchlässe für die Luft, welche bei ge  schlossener    Kammer aus allen Teilen des Raumes 25 zwischen der Basis 12 und der Membran 15 ausströmt. Zum Anliegen an der untern Fläche des Schildes 7 sind eine Anzahl voneinander entfernter Streifen   2fi    oben auf dem Drahtgewebe 24 befestigt.



   Vor dem Einlegen des Signals und Films in die Vakuumkammer wird die Rückseite des Films oder die Vorderseite des Signals oder beide Flächen mit einem geeigneten Klebstoff überzogen. Falls ein zu   erwär-    mendes Klebemittel benützt wird, lässt man   dasselbegenügendtrocknen,    so daB seine aus   gesetzte Oberfläche ihre zähe Haftungseigen-    schaft verliert, bis sie durch Erwärmung wieder wirksam gemacht wird ; dann wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in der offenen   iEÇammer    das Signalschild auf die Unterlagestreifen 26 über der Unterlage 12 eingelegt und der Film 11 flach auf die Vorderfläche 10 des Signals gelegt.

   Der Film kann die Form eines rechteckigen Blattes von solcher   GröBe    ha. ben, daB er leicht über die vers, chiedenen Seiten des in der Kammer liegenden Signals vorsteht. Dann wird der durch den Rahmen 14 und die Membran 15 gebildete Deckel auf die Dichtung 19 gesenkt, und durch den das Rohr 20 mit der Pumpe verbindenden Schlauch 21 wird die Luft aus der Vakuumkammer abgesaugt. Infolgedessen wird die Membran   15    nach einwärts über die ganze obere Fläche des Films 11 angesaugt und preBt die Klebstoffoberfläche des Films mit genügender Kraft auf das Signal, um den Film so zu dehnen, daB er sich in die versehiedenen Vertiefungen zwischen den geprägten und erhabenen   Fol'ache    einlegt und in Berührung mit allen schiefen und tief liegenden Fläehen kommt.

   Sowohl die Mem  bran      15    als auch der Film 11 sind genügend    elastisch, um sieh genau der unregelmässig    @ Oberfläche des Signals anzupassen, wÏhrend alle Luft zwischen dem Film 11 und dem Schild   7    abgesaugt wird. Diese   anal)    Anpassung der Membran 15 an die OberflÏche 10 gemϯ Fig. 4 wird selbsttätig durch die Kraft des   Atmosphärendruelces    erzielt, welcher gleichmässig auf die äussere () herfläehe der Membran 15 und dann auf den Film zur Einwirkung gebracht wird.



     Hieraufwird    unter Aufrechterhaltung des Druckes die Vakuumkammer und der Film nebst der Unterlage darin auf eine genügende Temperatur erwärmt, um den Klebstoff zur Wirkung zu bringen und zu verfestigen. Bei    Benützung eines entsprechenden Klebstoffes    kann die endgültige Verklebung und Ver  durch ein Erhbhen    der Tempera  fur    auf   95    bis 100  C während einer kurzen Zeitdauer herbeigeführt werden. Zu diesem   Zweck kann    die Vakuumkammer in hei¯es   Entasser    eingetaucht oder in anderer Weise erwärmt werden, indem man z. B.

   Strah  lungswärme    wÏhrend der erforderlichen Zeit  dauer auf die äussere Oberfläche    der Mem  bran    15 einwirken lässt. Eine Erwärmung auf ungefÏhr 99¯ C wÏhrend einer halben bis 5   Minuten    ist ausreichend zur Beendigung des Vorganges.



   Es ist klar, dass in der Kammer während der Wärmebehandlung ein partielles Vakuum aufrechterhalten wird und dass ein genügend langer Schlauch 21 vorgesehen ist, um das Verbringen der Kammer in einen Heisswasserbehälter oder einen andern Erwärmer und aus diesem heraus zu ermöglichen, ohne den Betrieb der Saugpumpe unterbrechen zu müssen, falls dies erwünscht oder infolge Un  dichtigkeiten    der Kammer erforderlich ist.



     Naeli Beendigung    der Wärmebehandlung oder wenn der Klebstoff fest geworden ist, wird Luft durch das Rohr   20    in die Vakuumkammer eingelassen. Hierauf kann die Kammer geöffnet und das   Arbeitsstüeli    aus derselben herausgenommen werden. Uberflüssiges Filmmaterial, welches an den Rändern des Signals vorsteht wird   schlieBlich    abgeschnitten, und der ununterbrochene Film 11 ist nun dauernd und fest mit der Oberfläche des Schildes 7 verbunden. Hierauf kann ein   kontrastierender Farbüberzug    auf die er  habenen    Oberflächenteile der Buchstaben 9 und des Randes 8 gewünschtenfalls unter Verwendung einer Auftragswalze f r fl ssige Farbe oder in anderer Weise aufgebracht werden.

   Zum Auftragen fertiger Filme oder Blätter auf beide Seitenflächen eines Signals oder einer andern Unterlage kann die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform der Vakuumkammer benützt werden. Diese Kam -ner besitzt zwei einander gegen ber angeord  nete,    biegsame, elastische Membranen 27 und 28, welche auf Rahmen 29 und 30 montiert sind. Die beiden Rahmen sind durch Scharniere 31 auf einer Seite miteinander verbunden, und zur Abdichtung des Raumes zwischen den einander gegenüberliegenden   Rahmenflächen    ist   ähnlieh    der Dichtung 19 eine Dichtung 32 vorgesehen.

   Die Ränder der luftdichten Membranen 27 und 28 sind luftdicht auf den äussern Flächen der   zugehöri-    gen Rahmen befestigt, wodurch eine luftdichte Kammer 33 zwischen den Membranen gebildet wird, wenn die beiden Rahmen mit der zwischenliegenden Dichtung 32   aufeinan-      dergelegt werden, wobei    die äussern Flächen der Membranen und Rahmen unter Atmosphärendruck stehen.



   Ein Rohr 34 ist mit dem Innern der Kammer verbunden   und ein Sehirm    aus feinem Drahtgewebe 35 liegt  ber der innern Mündung dieses Rohres und erstreckt sich gegen den innern Teil der Kammer. Dieser   Drahtgewebestreifen trennt    die Membranen voneinander und ergibt eine groBe Anzahl feiner Kanäle, welche die Luft zum innern Ende des Rohres 34 und aus diesem heraus durchströmen lassen. Das vom Rohr 34 entferntere Ende des   Schimnstreifens    35 ist vorzugsweise nahe einem Rand der   Signalunter-    lage   7    und zwischen vorstehenden Rändern der Oberflächenfilme angeordnet, wenn die letzteren in die Vakuumkammer eingelegt sind.

   Das aus dem Rahmen 29 herausragende Rohr 34 wird mit einer Saugpumpe oder einem andern Apparat zur Erzeugung eines Vakuums in der Kammer in der gleichen Weise wie das Rohr 20 in Fig. 4 verbunden.



   In den Fig. 6 und 7 bezeichnet 36 einen fertigen Film zum ¯berziehen der Rückseite des Signals oder der Unterlage. Dieser Film kann mit der Unterlage gleichzeitig mit dem Aufkleben des Films 11 auf die Vorderseite durch das nachstehende Verfahren verbunden werden. Vor dem Einlegen der freien Filme und der Unterlage in die Vakuumkammer werden Uberzüge von Klebstoff auf die Oberflächen der Filme oder der damit zu vereinigenden Unterlage oder auf beide aufgebracht. Zu diesem Zweck werden   vorzugs-    weise zu erwärmende Klebstoffe verwendet.



  Nach dem Aufbringen der   Elebstoffüberzüge    auf die Filme und die Unterlage kann nach dem   Offnen    des die Membran 28 tragenden Rahmens 30 gegenüber dem die   DSembran    27 tragenden Rahmen 29 die Unterlage 7 mit den Filmen 11 und 36 vereinigt werden. Es kann z. B. der Film 36 erst auf der innern Seite der Membran 27 mit dem Klebstoff überzug nach oben ausgebreitet, dann die Unterlage auf den Film 36   gelegt und dann    der Film   11    mit dem   Elebstoffüberzug nach    unten auf der   obern Seite    der Unterlage ausgebreitet werden. Natürlich kann man aueh um, ekehrt vorgehen, indem man zuerst den Film 11 mit seiner Oberseite nach unten auf die Membran 27 legt.



   Die Vakuumkammer wird dann geschlossen, um die Membran 28 in Ber hrung mit dem obern Film (wie in Fig. 6 dargestellt Film 11) zu bringen, und die Saugpumpe in Betrieb gesetzt, um die Luft aus der geschlossenen Kammer und zwischen den Ober  flächenfilmen    und der Unterlage abzusaugen.



  Infolgedessen werden die Filme und   Mem-    branen genau den beiden Seiten der Unterlage   angepa. Bt, wie aus    Fig. 6 ersichtlich.



  Auf die AuBenflächen der Rahmen 29 und   30    einwirkender Atmosphärendruck erzeugt Druckwirkungen auf die Dichtung 32 und bewirkt infolge des Anliegens der Dichtung 32 nahe dem äussern Umfang der Rahmen und der verhältnismässig kleinen Berührungsfläche der Dichtung im Vergleich zu den unter Saugwirkung stehenden Innenfläehen der   Rahmeneinen    äusserst dichten Abschluss.



  Die Kammer und das darin eingeschlossene   Arbeitsstück können,    wie oben beschrieben. einer Wärmebehandlung unterworfen werden, um den Klebstoff wirksam zu machen und zu verfestigen. Das Abschneiden des an den RÏndern des Signals vorstehenden überflüs  sigen    Filmmaterials und das Färben der erhabenen Flächen kann nachträglich in bekannter Weise vorgenommen werden.



   Wenn eine Wasserleitung oder eine andere Flüssigkeit von genügendem Druck zur Verfügung steht, kann an Stelle der Saugpumpe 22 eine Strahlpumpe zur Erzeugung des Unterdruckes verwendet werden. Es versteht sich, daB   d, ie GröBe    und Form der Vakuumkammer entsprechend den   verschie-    denen GröBen und Formen der mit Filmen zu überziehenden Körper in weiten Grenzen geändert werden kann. Wenn der mit einem Film zu überziehende Körper für das Einlegen in eine Vakuumkammer zu groB ist, kann ein Film auf irgendeinen Oberfläehenteil des K¯rpers aufgelegt werden, der dann als Unterlage für einen einzigen Rahmen wie der Rahmen 29 mit seiner Membran   27    dient.

   Die Dichtung 32 und die Mittel zur Erzeugung eines Vakuums zwischen der Membran und dem   Arbeitsstück    werden wie früher erklärt benützt. Solche einfache Rahmen können z. B. verwendet werden, um einen vorbereiteten Bezeichnungsfilm auf die Seitenwand oder eine andere Fläche eines   Eisenbahnwagens, Flugzeuges    oder andern Fahrzeuges aufzukleben. Der Rahmen mu¯ so steif sein, dass er durch Atmosphärendruck nicht deformierbar ist.



   Die verschiedenen starren Teile des Apparats werden am besten aus   Leicht-    metallen hergestellt, zwecks besserer Handhabung und um einen Apparat ohne zu grosses Gewicht auch für grössere Formen   verwenden zn können. Für    viele Arten von   Arbeitsstücken kann das Einlegen    derselben in die Vakuumkammer auf einem   gewöhn-    lichen Tisch   gesehehen    und die Kammer   Ia. nn rasch    und leieht in eine   Heizvorrich-    tung gebracht und aus dieser herausgenommen werden.

   Es sind keinerlei Klammern oder   anderemechanischeBefestigungsvor-    richtungen erforderlich, um den oder   der       dite    Rahmen   gesehlossen    zu halten, indem der   luftdichte, vollkommene Abschluss    zuerst nur durch einfaches Zusammenpressen von Hand erzielt wird und der Atmosphärendruck nur dazu dient, den letzten, festen Abschlu¯ zu    bewirken, welcher unter gewohnlichen Ver- hältnissen nicht ungewollt geöffnet werden    kann. Dieser wirkungsvolle Abschluss wird selbst dann erzielt, wenn   der Apparat nicht    sehr genau hergestellt ist. und es ist nicht   notig, die Berührungsflächen    des Rahmens oder der Rahmen irgendwie zu bearbeiten.



   Es ergibt sich hieraus, dass der dargestellte Apparat einfach und billig ist und vielfach beim Aufbringen und Befestigen    fertiger Filme auf Arbeitsstücken eine grosse    Ersparnis an Zeit und Arbeit ergibt. Ein Teil dieser Ersparnis ist auf die   Ausschal-    tung jeglicher Handarbeit beim Dehnen des    Oberflächenfilms zwecks genauen Anpassens      desselben an    die unregelmässige Oberfläche   des Arbeitsstückes zurückzuführen, da,    dieser Vorgang während des Absaugens von Luft zwischen dem Film und dem   Arbeitsstück       automatisch besorgt wird. Vorteilhaft sind    sowohl der Film als auch das   Arbeitsstück    luftundurchlässig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Apparat zur Herstellung von Überzügen aus Blättern, gekennzeichnet durch min destins eine luftundurchlässige Membran, deren Ränder an einem Rahmen befestigt sind und durch ein Mittel, um, nach Einbrin- gung des Blattes und der mit ihm zu überziehenden Oberfläche zwischen eine Unter- laz und die Membran, den Rahmen loubar luftdicht an die Unterlage anschlie¯en zu können, ferner durch Mittel zur Erzeugung eines partiellen Vakuums zwischen der Unterlage und der Membran, die derart bieg- sam ist, dass sie sich dabei den Unregel mässigkeiten der Oberfläche anschmiegt.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Apparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Rahmen tao steif ist, da¯ er durch Atmosphärendruck nicht deformierbar ist.
    2. Apparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Dichtungsring, dessen Berührungsfläche mit dem Rahmen nach Herbeiführung des Anschlusses und des Va kuums kleiner ist als die dem ITnterdruck ausgesetzte Rahmeninnenfläche, um einen grossen Diehtungsdruck zu erhalten, so dass der luftdichte Anschluss lediglieli durch den AtmosphÏrendruck erzielt wird, sobald das Vakuum zwischen der Membran und der Unterlage erzeugt worden ist.
    3. Apparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme des zu überziehenden Arbeitsstückes bestimmten Be hälter, dessen aufklappbarer Deckel durch den Rahmen mit der Membran gebildet ist, und dessen Unterteil als Unterlage dient, und durch eine Dichtung für den luftdichten Anschluss des Deckels an den Behälterunterteil.
    4. Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da. die Vorrichtung zur Erzeugung des Vakuums mit dem Behälter durch ein Rohr verbunden ist, über dessen Mündung im Behälter ein Drahtgewebe liegt.
    5. Apparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen zweiten Rahmen mit Membran, der als Unterlage dient und zusammen mit dem ersten Rahmen mit Mem- bran einen aufklappbaren Behälter zur Aufnahme des zu überziehenden Arbeitsstückes bildet.
    6. Apparat nach Patentanspruch und Unteransprueh 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei geschlossenem Behälter die beiden Membranen und eine zusammendr ckbare Dichtung zwischen den Rahmen zwecks dichten Abschliessens des Behälters vorgesehen sind, das Ganze zum Zwecke, ein flaches Arbeitsstück gleichzeitig auf beiden Seiten überziehen zu k¯nnen.
CH257183D 1945-08-27 1946-08-24 Apparat zur Herstellung von Überzügen aus Blättern. CH257183A (de)

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