CH257695A - Nadeleinfädler. - Google Patents

Nadeleinfädler.

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CH257695A
CH257695A CH257695DA CH257695A CH 257695 A CH257695 A CH 257695A CH 257695D A CH257695D A CH 257695DA CH 257695 A CH257695 A CH 257695A
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CH
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Inventor
Jernberg Magnus
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Jernberg Magnus
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Nadeleinfädler.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist min Nadeleinfädler. mit welchem das Ein  fädeln von Nadeln erleichtert werden soll.  



  Dieser Nadeleinfädler besitzt einen Sitz  zum Tragen der Nadel in der Einfädelstel  lung und ein in einem Halter befestigtes     Ein-          fädesglied    das aus Stahldraht oder derglei  chen besteht, ein freies hakenförmiges Ende  aufweist, das bei geeigneter Bewegung des  Halters durch das Nadelöhr dringen und  einen in geeignete Lage gebrachten Nähfaden  erfassen kann, und dann durch das Nadelöhr  zurückkehren und den Faden mit sich ziehen  kann.  



  Erfindungsgemäss besitzt dieser     Nadelein-          fädler    eine Vorrichtung, um den Faden in  richtiger Lage zum Erfassen festzuhalten.  schon bevor das Einfädelglied in die Arbeits  stellung gebracht wurde, und um den Faden  während des ganzen Einfädelvoranges eD     fest-     zuhalten.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



  Fig.l ist ein Vertikalschnitt des     Ein-          fä    dlers.  



  Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt, längs der  Linie Il-II der Fig. 1, eines Endteils des  Einfädlers mit dem Einfädelmechanismus.  



  Fig. 3 ist ein ähnlicher Schnitt wie Fig. 1,  aber mit den beweglichen Gliedern in einer  andern Arbeitsstellung.    Fig. 4 ist eine Draufsicht mit dem Augen  ende einer Nadel.  



  Fig. 4a zeigt ein Detail.  



  Fig. 5 bis 8 zeigen verschiedene Stellungen  des Einfädelgliedes während des Arbeitsvor  ganges.  



  Alle Abbildungen sind in grösserem Mass  stab als Naturgrösse gezeichnet zum Zwecke  der Klarheit.  



  Der Einfädelmechanismus ist in einer  doppelten Endwand 2 eines Gehäuses l an  geordnet, welches zur Aufbewahrung einer  Fadenspule 3 (Fig.4) dienen kann, von der  in Fig. 4 nur ein Ende gezeigt ist. Der wich  tigste Teil des Einfädelmechanismus besteht  im Einfädelglied 4, welches vorzugsweise aus  feinem Stahldraht oder dergleichen herge  stellt ist, der in einem Halter 5 befestigt ist  und an seinem freien Ende einen Haken 6  aufweist, welcher durch das Nadelöhr drin  gen und den Faden 7 erfassen kann.

   Der  Halter 5 ist im     Griuidriss    im wesentlichen       qua,dratiseh    und in der Nähe einer seiner  Kanten     mit    Schlitzen 8 versehen,     in    welche  dass     Einfäd@elglied    4 .eingesetzt ist, s     -o        dass    es  vom Halter 5 festgehalten wird.

   Am     obern     Ende seiner gegenüberliegenden Kante ist der  Halter 5 mit einem Ohr 9 versehen,     mittels          welchem    er drehbar an einem Ende eines  Schiebers 10 aufgehängt ist, welcher zwi  schen den beiden Platten der Endwand 2 an  geordnet und mittels seitlichen Flanschen in  Nuten 11 an den     Innenseiten    der genannten      Platten verschiebbar ist. Am andern Ende  des Schiebers ist ein Ohr 12 vorgesehen, durch  welches das Einfädelglied 4 geführt ist.

   Ge  rade oberhalb des Ohrs 12 ist dieses Ende  des Schiebers 10 mit einem Einschnitt 13 ver  sehen, in welchen das das Öhr 14 aufweisende  Nadelende eingesteckt werden kann, in einer  solchen Lage der Nadel, dass die Öffnung des  Öhrs in einer zur     Bewegungsrichtung    des  Schiebers 10 parallelen Ebene liegt. Einer  Bewegung des Schiebers nach rechts (in  Fig. 1 und 2) wird durch eine U-förmige Fe  der 16 entgegengewirkt, deren eines Ende  am rechten Ende des Schiebers. 10 und deren  anderes Ende an einer Seitenwand des Ge  häuses abgestützt ist. Die untere gante des  Halters 5 ist mit einer Ausnehmung 17 ver  sehen, durch     welche    ein in die Wand 2 einge  setzter Stift 18 dringt.

   Am obern Rand der  Seitenwand des Gehäuses 1, gegen welche  das mit dem Einschnitt 13 versebene Schie  berende gerichtet ist, ist eine Ausnehmung 19  vorgesehen, welche als Sitz für die Nadel 15  in der Einfädelstellung dient. Am obern  Rand der rechten     Wandplatte    2     (gemäss     Fig. 4) ist ein federnder Halter 20 befestigt,  unter     welchem    der Fadenteil zwischen der  Nadel und der Spule im gewünschten Punkt  festgeklemmt wird, so dass der Fadenteil,  welcher vom federnden Halter 20 (Fig. 4 und  4a) gehalten wird, in der richtigen Stellung  für das nächste Einfädeln festgehalten ist.  



  Um den Faden in die Nadel einzuziehen,  wird diese in die Ausnehmung 19 eingesetzt,  mit dem Öhrende gegen den Schieber 10 ge  richtet,     welcher    sich in der     Ruhestellung    nach  Fig. 1 befindet. Nachher wird der Schieber  10 mittels des Nadelendes in die in Fig. 3 ge  zeigte Stellung geschoben; entgegen der auf  den Halter 5 wirkenden Feder 16, wobei das  Einfädelglied 4 durch den Halter hochgeho  ben wird und dadurch das Nadelöhr durch  setzt. Wenn die Nadel herausgezogen wird,  so bewegt sich der Schieber zurück unter der  Wirkung der Feder, wobei der Faden vom  Einfädelglied 4 erfasst wird und durch das  Nadelöhr     hindurchgezogen        wird,    wie in    Fig. 7 und 8 gezeigt ist.

   In dieser Weise bil  det das durch das Nadelauge gezogene Fa  denende eine Schleife, deren einer Teil zwi  schen dem Haken 6 und dem Ohr 12 am  Schieber 10 festgeklemmt ist, so dass eine  gewünschte Fadenlänge von der Spule abge  zogen werden kann, wenn die Nadel aus dem  Apparat entfernt wird. Wenn ein schwacher  Zug ausgeübt wird, so kann der Faden ausser  Eingriff mit dem Haken 6 gebracht werden.  Darauf wird der Faden zum federnden Hal  ter 20 gebracht, durch welchen der Faden ab  geschnitten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nadeleinfädler mit einem Sitz zum Tra gen der Nadel in Einfädelstellung und einem in einem Halter befestigten Einfädelglied, welches aus einem Stück Draht besteht und ein freies hakenförmiges Ende aufweist, das bei geeigneter Bewegung des Halters durch das Nadelöhr dringen und einen in geeignete Lage gebrachten Nähfaden erfassen kann, und dann durch das Nadelöhr zurückkehren und den Faden mit sich ziehen kann, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung auf weist, um den Faden in richtiger Lage zum Erfassen festzuhalten, schon bevor das Ein fädelglied in die Arbeitsstellung gebracht wurde,
    und um .den Faden während des gan zen Einfädelvorganges festzuhalten. UNTERANSPRÜCHE: 1. Nadeleinfädler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Halter für das Einfädelglied drehbar an einem Schieber aufgehängt ist, welcher entgegen der Wir kung einer Feder durch Betätigung des Ohr- endes:
    der Nadel beweglich ist und in der Weise geführt ist, dass er durch die hin und her gehende Bewegung des Schiebers dem Einfädelglied die erforderliche Bewegung erteilt.
    2. Nadeleinfädler nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass der Halter für das Einfädel,glied während seiner Bewegung mit einem festen Anschlag derart zusammen- wirkt, dass das Einfädelglied von seiner Aus gangsstellung zuerst mit seinem hakenförmi gen Ende am Faden vorbeigeht und dann längsweise verschoben wird, damit der Haken bwi der Rückkehr des Schiebers den Faden erfasst und darauf in solcher Richtung ver- schoben wird, dass der Haken durch das Na delöhr geht und den Faden mit sich zieht.
CH257695D 1946-06-17 1946-06-17 Nadeleinfädler. CH257695A (de)

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