CH257797A - Verfahren zur Herstellung eines Gewindebohrers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gewindebohrers.

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CH257797A
CH257797A CH257797DA CH257797A CH 257797 A CH257797 A CH 257797A CH 257797D A CH257797D A CH 257797DA CH 257797 A CH257797 A CH 257797A
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CH
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radius
workpiece
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jacket
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Inventor
Erdelyi Ferenc
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Erdelyi Ferenc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/28Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
    • B23P15/48Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools threading tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Gewindebohrers.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung eines Gewindebohrers, bei wel  chem man im Sinne der Erfindung am Man  tel eines. aus     Werkzeugstahl    bestehenden Zy  linders einen .oder mehrere     Abschnitte    so aus  arbeitet, dass der Radius entlang eines jeden       Abschnittes    von einem grössten     Wert    auf einen       kleinsten    Wert stetig abnimmt und dann im  so     vorbearbeiteten    Mantel das     Gewinde    durch  spanloses Formen herstellt, z. B. einpresst  bzw. einwalzt.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  wird     nachstehend    an Hand der Zeichnung       beispielsweise    näher     erklärt.    In .dieser stellt  die Fig. 1 eine Draufsicht auf das Werk  stück von unten dar, Fig. 2 eine perspektivi  sche Ansicht eines Gewindebohrers, welcher  mit dem Verfahren nach der Erfindung bei  spielsweise hergestellt wurde.  



  Am Mantel eines     aus.        Werkzeugstahl    be  stehenden     Körpers    mit dem zylindrischen  Profil D wird zunächst ein Werkstück     ohne     Gewinde mit dem mit einer     starken        Linie,    ge  zeichneten Profil E hergestellt. In diesem  Profil nimmt der Radius von einem grössten  Wert r,. inerhalb eines Quadranten: stetig auf  einen kleinsten Wert     r2    ab. Vom kleinsten  Wert     r2    nimmt dann der Radius ziemlich  rasch entlang der Strecke F wieder auf einen  Wert gleich r1 zu.

   Im angenommenen Bei  spiel ist der Umfang .des Werkstückes in vier  gleiche     Abschnitte        eingeteilt,        wobei    der Ra  dius     entlang    jedem Abschnitt sich in der an-    geführten Weise     ändert.    In den vier Punk  ten A schneiden     ,sich    die einander     treffenden     Begrenzungslinien, so dass     entlang    der Erzeu  genden ,durch die     Punkte    A am Werkstück  je     eine        Kante    entsteht. Diese Bearbeitung des  Werkstückes kann in an sich bekannter  Weise z.

   B. durch Drehen, Fräsen, Schleifen,  Pressen, Walzen oder am     wirtschaftlichsten     durch Kaltziehen 'hergestellt werden. Auch  das Pressen und Walzen können kalt oder  warm vorgenommen     werden.    Je nach der  Grösse des Werkstückes bzw. des herzustel  lenden Gewindebohrers beträgt z. B. der  Unterschied zwischen dem     grössten    Radius     r1     und dem kleinsten Radius     r2    etwa 0,01 bis  0,5 mm.  



  An der Mantelfläche des auf diese Weise  hergestellten Werkstückes wird -das Schrau  bengewinde     spanlos    mit Hilfe beliebiger, an  sich bekannter Presswerkzeuge hergestellt.  Zu diesem Zweck müssen an ,den Vorrichtun  gen zur Herstellung gewöhnlicher zylindri  scher Schraubengänge keine Änderungen vor  genommen werden und die Werkzeuge müs  sen     während        des        Gewindepressens,    nicht auf  irgendeine besondere Weise zwangsläufig     ge-          steuert    werden, da das     Werkstück        bereits.    ein       hinterdrehtes    Werkstück darstellt.

   Zur Aus  arbeitung .des Gewindes können also alle  üblichen     bekannten.        Gewindepress-    und     Walz-          vorrichtungen    benutzt werden.  



  Im Laufe des     Einpressens    bzw.     Walzens          .dies    Gewindes ist die Beanspruchung des Ma-      terials an jenen Stellen die grösste, wo sich  der Radius innerhalb eines kleinen     Gebietes     verhältnismässig schnell ändert, also innerhalb  des Gebietes     entlang    der Linie A. An diesen       Stellen    wird das Profil während ,des Pressens  in einem     gewissen    Mass.     abgestumpft.    Deshalb  werden die zur Ausbildung der Schneidkan  ten notwendigen Nuten.

   B am Umfang .des  mit Gewinde bereits     versehenen        Werkstückes     so angelegt, dass beim Ausarbeiten dieser  Nuten die Partien P mit dem grössten Radius  entfernt werden. Das Nutenprofil ist in der  Zeichnung durch     .die        gestrichelte        Linie    G dar  gestellt. Dieses Nutenprofil wird so angelegt,  dass der der Nutenkante C zugeordnete     Ra-          ,dius,    r3 grösser ist, als der der Nutenkante TI  zugeordnete Radius r" wobei die Nutenkan  ten C und Hin verschiedenen aneinander  stossenden Abschnitten des Werkstückmantels  liegen.  



  Auf diese Weise entsteht bei C die  Schneidkante. Der Punkt. C kann zufolge -der  beschriebenen     Ausbildung    des Ausgangs  werkstückes jeweils immer so gewählt wer  den, dass die Bedingung     r,    >     r4    erfüllt sei.  



  Die Erfindung ist nicht an das in der  Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel       beschränkt.    Mit dem Verfahren nach der Er  findung können auch Gewindebohrer herge  stellt werden, die ähnlich einem sogenannten  Kanonenbohrer nur eine einzige Schneid  kante, also nur eine einzige Nut. aufweisen.  Ferner kann die Zahl .der Abschnitte zwi  schen je zwei aufeinander     folgenden    Punkten  A eine beliebige, also auch weniger oder mehr  als vier sein. Das langwierige Hinterdrehen  des mit     Gewinde        versehenen    Werkstückes  fällt in jedem Falle weg, denn beim     Pressen     folgt das Presswerkzeug zufolge,der ihm selbst    und der ganzen Press- bzw.

   Walzvorrichtung  von Natur aus     innewohnenden    Elastizität je  weils den Abweichungen dies Werkstück  mantels vom Zylindermantel von selbst, da  die Unterschiede     zwischen.    den     grössten    und  .den kleinsten     Durchmessern    klein sind, wie  .darauf bereits oben hingewiesen worden ist.  



  Im übrigen     wird    das Werkstück weiter  in an sieh     bekannter    Weise behandelt, also  nach dem. spanlosen Formen des Gewindes  und nach dem     Herstellen    der Nuten wird das  Werkzeug     gehärtet    und werden vorteilhaft  .die Schneidkanten poliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Gewinde bohrers, dadurch gekennzeichnet, dass man am Mantel eines aus Werkzeugstahl bestehen den Zylinders einen oder mehrere Abschnitte so ausarbeitet, dass der Radius entlang eines jeden Abschnittes von einem grössten Wert auf einen kleinsten Wert stetig abnimmt und dann im so vorbearbeiteten Mantel das Ge- winde durch spannloses Formen herstellt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Erzeu gung der Schneidekante dienenden Nuten im Werkstück so angelegt werden, dass beim Ausarbeiten derselben die Partien mit dem grössten Radius entfernt werden.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Nuten so an gelegt werden, dass die beiden Nutenkanten (C, H) in verschiedenen aneinanderstossenden Absehnitten des Werkstückmantels liegen, und der Radius der einen gante (C) grösser als der Radius,der andern gante (H) ist.
CH257797D 1946-04-25 1947-04-23 Verfahren zur Herstellung eines Gewindebohrers. CH257797A (de)

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CH257797D CH257797A (de) 1946-04-25 1947-04-23 Verfahren zur Herstellung eines Gewindebohrers.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2350163A1 (fr) * 1976-05-03 1977-12-02 Glimpel Emuge Werk Taraud a entree progressive

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2350163A1 (fr) * 1976-05-03 1977-12-02 Glimpel Emuge Werk Taraud a entree progressive

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