CH257882A - Verfahren zur Darstellung eines Benzilsäurederivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Benzilsäurederivates.

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CH257882A
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benzilic acid
acid
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benzilic
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Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Benzilsäurederivates.       Auf der Suche nach einem     Antiepilepti-          cum    ohne schlafmachende Eigenschaften hat  man seit der     Einführung    der     Phenyl-äthyl-          barbitursäure    verschiedene Verbindungen aus  den Reihen der     Barbitursäuren,    der     Hy:dan-          toine.    der     Oxa.zolidine        iusw.    vorgeschlagen.

    Diese eignen sieh entweder nur für leichtere       Fälle    von     Epilepsie    oder ihre dauernde Ver  abreichung ist mit unerwünschten Nebenwir  kungen     verbunden.     



       Eine    neue Verbindung, welche für .die       Behandlung        epileptischer    Zustände wesent  liche Vorzüge aufweist, wurde im     a-Acetoxy-          diphenyl-essig3ä.ure-acetyla.mid    gefunden.

    
EMI0001.0020     
    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist       cin    Verfahren .zur Herstellung von     a-Acet-          oxy-diphenyl-.essigsäure-acetyla.mid,        welches     dadurch gekennzeichnet     ist,        da-3        Benzilsäure-          amid    in     Gegenwart    von Schwefelsäure mit       Essigsä.ureanhydrid    umgesetzt     wird.     



  Das     a-Acetoxy-diphenyl-essigsäure-acetyl-          amid    kristallisiert in     glänzenden,    farblosen  Nadeln, welche bei 143  C     schmelzen.        Es    ist  leicht löslich in den gebräuchlichen organi  schen     Lösungsmitteln,    unlöslich     in    Wasser,       praktisch    geschmacklos und     reagiert    neutral.

    Die neue     Verbindung    soll als Arzneimittel       Verwendung        finden.       Es war nicht     vorauszusehen,        @dass,    das     Ben-          zilsäureamid        unter        verhältnismässig        milden          Reaktionsbedingungen    nicht nur an der     a-          Oxy-Gruppe,    sondern zugleich am     Stickstoff     des     Sä.ureamidrestes        a.cetyliert    werden würde.

    Die bei der     Behandlung    von     Benzilsäureamid     mit     Es@sigsätireanhydrid    unter dem kataly  tischen     Einfluss    von     konzentrierter        Schwefel-          säure    bei nur wenig erhöhter Temperatur ent  stehende Verbindung mit     ihrer    2     Acylreste     tragenden     Aminogruppe    zeichnet sich durch       überraschende    Beständigkeit aus;

   ohne Gefahr  der     Verseifung    kann     da.s        überschüssige        Essig-          säurea.nhydrid    mit wässeriger     Bicarbonat-          lösung    zersetzt werden.  



  Auf die krampflösende Wirkung des:     Ben-          zilsäureamids    ist durch     Merrit    und     Putnam,          Epilepsäa    (1945),     Bd.    3, S.55,     hingewiesen     worden.

   Gegenüber dieser     Verbindung    zeich  net sieh     dae        a-Acetoxy-diphenyl-essib        äure-          acetyla.mid    durch     unerwartete        Vorteile    aus:  Die Toxizität ist     äusserst        gering;    5 .g pro kg       Maus    werden ohne     Vergiftungserscheinungen          ertragen.    Die     therapeutische        Breite        ist    sehr  gross.

   Die     Einnahme    von hohen Dosen     dieses          praktisch        geschmackfreien        Präparates    ist von  keinerlei unerwünschten Nebenerscheinungen  begleitet.  



  <I>Beispiel:</I>  200 Gewichtsteile     Benzilsäureamid    wer  den in 500 Gewichtsteilen     Essägsäureanhy-          drid        verrührt    und der Suspension     innert    5 Mi  nuten 5;5 Gewichtsteile     konzentrierte    Schwe  felsäure     (d    = 1,84) zugefügt. Währenddem      das     Benzilsäureamid    rasch in Lösung geht,       steigt    die     Temperatur        ides        Reaktionsgemisches     auf etwa 65  C.

   Die hellgelbe Lösung wird  während 2     ,Stunden    weiter verrührt, wobei  sieh .die Temperatur     langsam    senkt. Nachher  wird     1'5        Stunden    bei     20     C     s,tehengelaesen.     



  Die     Lösung        wird    unter Rühren zu 1000  Gewichtsteilen     Wasser        und    500 Gewichtstei  len zerstossenem Eis gegossen     und        hierauf          etwa    500     Gewichtsteiile        Natriunibicarbonat     zugefügt, um die Zerstörung des     ü'bersahüssi-          gen        F,ssigsäureanhydrids    zu     erleichtern.    Zu  letzt soll die Lösung     sehwach        laekmussaure          Reaktion    aufweisen.

   Das     a-Acetoxy-diphenyl-          essigsäure-aeetylami@d    fällt kristallin aus. Es       wind    abgetrennt und aus Methanol,     Benzol,            Isapzopyl'alkohol    oder     verdünnter    Essigsäure  umgelöst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Benzil- säurederivates, dadurch gekennzeichnet, dass Benzilsäureamid in Gegenwart von Schwefel- säure mit Essigsäureanhydrid umgesetzt wird. Das a-Acetoxy,äiphenyl-,essigsäure=acetyl- amicl kristallisiert in. glänzenden, farblosen Nadeln,
    welche bei 143 C sichmelzen. Es ist leicht löslich in den gehräuohlichen organi schen Lösungsmitteln, unlöslich in. Wasser, praktisch geschmacklos: und reagiert neutral. Die neue Verbindung weist eine geringe Toxizität auf. Ihre therapeutische Breite ist gross.
CH257882D 1947-09-05 1947-09-05 Verfahren zur Darstellung eines Benzilsäurederivates. CH257882A (de)

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