CH258413A - Röhrengaserhitzer. - Google Patents
Röhrengaserhitzer.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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- F24H3/02—Air heaters with forced circulation
- F24H3/06—Air heaters with forced circulation the air being kept separate from the heating medium, e.g. using forced circulation of air over radiators
- F24H3/08—Air heaters with forced circulation the air being kept separate from the heating medium, e.g. using forced circulation of air over radiators by tubes
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Description
Röhrengaserhitzer. Die Erfindung betrifft einen Röhrengas erhitzer, insbesondere zum Erhitzen verdich teter Treibgase für Turbinen, in dem die Wärme hauptsächlich durch Berührung über tragen wird.
Zweck der Erfindung ist, die Bauhöhe solcher Erhitzer für eine gegebene Leistung gegenüber bisherigen Ausführungen zu ver- ningern,ebenso den Aufwand an Werkstof fen. Ferner wird bezweckt, Scheidewände im Feuerraum und die damit bedingten Elemente zur Aufnahme ihrer Wärmedehnungen sowie die Durchführung von Erhitzerteilen durch solche Wände zu vermeiden. Zu diesem Behufe ist bei einem Röhren gaserhitzer der erwähnten Art gemäss der Er findung mindestens ein Teil der Erhitzerrohre S-förmig mit drei parallelen Schenkeln gebildet und zu einzelnen Bündeln zusam mengefasst, wobei die Schenkel der Rohre jedes Bündels koaxial zur Mittelachse des Bündels angeordnet sind.
Ferner lenken drei kaxial um die Bündelachse angeordnete, zy lindrische Wände die Heizgase zwangläufig von einem ersten Zug aus der Reihe nach in zwei weitere, zum ersten Zug koaxial gele gene Züge. Dabei ist jedes Bündel durch die zylindrischen Lenkwände auf einer Trag platte, welche den Feuerraum von einem Ab zugsraum für die den Rohrbündeln entströ menden Rauchgase trennt, beweglich gelagert.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin- dungsgegenstandes in vereinfachter Darstel lungsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt nach der Linie I-I der Fig.2 durch einen Röhrenlufter erhitzer und ferner die Endansicht einer Tur bine einer mit heisser Luft betriebenen Wärmekraftanlage sowie eine vom Erhitzer zur Turbine führende Ableitung für die im Erhitzer erhitzte Luft, und Fig. 2 einen waagrechten Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Der in den Figuren gezeigte Röhrenluft erhitzer 1 weist einen zentralen Feuerraum 2 auf. Im untern Teil des Erhitzerkörpers ist ein Brenner 3 vorgesehen. 4 bezeichnet auf einem konzentrischen greis um die senkrechte Mittelaxe des Feuerraumes 2 angeordnete Rohrbündel, von denen der Deutlichkeit hal ber in Fig. 1 nur zwei und in Fig. 2 nur drei gezeigt sind. Die Bündelrohre 5 sind S-för- mig mit drei parallelen SchenkeIn ausge bildet.
Jedes Rohrbündel 4 weist folglich verti kale, koaxial zur Mittelaehse des Bündels an g o eordnete Schenkel auf. Koaxial um die Achse jedes Bündels sind ferner drei zylin drische LenkRTände 6, 7, 8 angeordnet, von denen die Wände 6 und 8 durch ein gewölb tes LTmlenkstück 81 zu einem Ganzen verbun den sind.
Jedes Rohrbündel 4 ist durch seine zylindrischen Lenkwände 6, 7 und 8 an der Stelle 9 auf einer Tragglatte 10 beweglich gelagert. Letztere trennt den Feuerraum 2 von einem Abzugsraum 11 für die oben den Rohrbündeln 4 entströmenden Rauchgase.
Die Heizgase treten, wie durch Pfeil 12 arge deutet ist, von unten in einen zentralen, von der zylindrischen Lenkwand 6 begrenzten ersten Zug der einzelnen Rohrbündel 4 ein und sie werden dann von diesem zentralen Zug aus durch die zylindrischen Lenkwände 7 und 8 der Reihe nach in zwei weitere, zum ersten Zug koaxiale Züge gelenkt, um schliess lich bei 13 aus den Bündeln 4 in den Abzugs raum 11 zu strömen. Die Ein- und Austrittsenden der Bündel rohre 5 sind je bündelweise am erweiterten Ende von Verteil- bzw. Sammelstücken 14 und 15 befestigt. Die Verteilstücke 14 sind an elastisch ausgebildete Verbindungsrohre 16 angeschlossen, die am andern Ende in den Abschlussteil 17 einer Zuleitung 18 für die zu erhitzende Luft münden.
Die Sammel- stücke 15 sind ihrerseits mit elastisch aus gebildeten Verbindungsrohren 19 verbunden, die auch an den Abschlussteil einer Ableitung 20 für das erhitzte Gas angeschlossen sind. Diese Ableitung 20 schliesst an den Eintritts stutzen einer Turbine 21 an, in der sich die im beschriebenen Röhrenerhitzer erhitzte Luft unter Leistungsabgabe entspannt. 23 bezeich net ein Gitterwerk von Abstandhaltern, wel che die Rohre 5 innerhalb der einzelnen Bündel' 4 gegenseitig und in bezug auf die zylindrischen Lenkwände 6, 7 und 8 bei allen Betriebsverhältnissen in der erforderlichen Lage halten.
Wie in Fig. 2 gezeigt, weisen die elasti schen Verbindungsrohre 16 und 19, die von verhältnismässig grosser Länge sind, koaxial zur Erhitzerachse angeordnete Bogenstücke auf, und die Verteil- und Sammelstücke 14 bzw. 15 der verschiedenen Rohrbündel sind in bezug auf die Zuleitung 18 und die Ab leitung 20 so gelegen, dass der Weg, den die einzelnen Luftteilströme in den zugeordneten Verbindungsrohren 16 und 19 zurückzulegen haben, durchwegs nahezu gleich gross ist. Folglich sind die verschiedenen Teilströme praktisch demselben Druckabfall unterwor fen, was für eine gleichmässige Verteilung der zu erhitzenden Luft auf die verschiedenen Rohrbündel 5 von Wichtigkeit ist.
Bei dem beschriebenen Röhrenlufterhitzer werden Wärmedehnungen der Ableitung 20, die von einem Fixpunkt 22 ausserhalb des Erhitzers ausgehen, durch Verschieben der über die elastisch ausgebildeten Verbindungs rohre 19 und die Sammelstücke 15 angeschlos senen Rohre 5 innerhalb des Erhitzers aufge nommen, wobei das Rohrbündel 4 und die zylindrischen Lenkwände 6, 7, 8 durch die Abstandhalter 23 veranlasst werden, den be treffenden Bewegungen zu folgen.
Die elastisch ausgebildeten Verbindungs rohre 16 und 19 sind übrigens auch imstande, Wärmedehnungen der Bündelrohre 5, der Zu leitung 18 und der Ableitung 20 in senkrech ter Richtung aufzunehmen, was ebenfalls dazu beiträgt, dass in diesem Teil des Er hitzers keine nennenswerten Wärmespannun- gen entstehen können.
Zweckmässig ist die Ausbildung derart, dass im Feuerraum 2 ein Druck herrscht, der höher ist als :der Umgebungsdruck, so da,ss die Feuergase veranlasst werden, unter Über druck an der Stelle 12 in die Rohrbündel 4 ,einzuströmen. Die dem Abzugsraum 11 ent strömenden Gase weisen in einem solchen Falle :
ebenfalls einen gewissen Überdruck auf, so dass sie beispielsweise, noch in einer Abgas turbine entspannt werden körnen. Die dem Raum 11 entströmenden Gase können aber auch in einen Wärmeaustauscher strömen oder nach einer andern Stelle geleitet werden, an der sich die in diesen Abgasen noch ent haltene Wärme ausnutzen lässt.
Claims (1)
- - PATENTANSPRUCH: Röhrengaserhitzer, insbesondere zum Er bitzen verdichteter Treibgase für Turbinen, in dem die Wärme hauptsächlich durch Be- rührung übertragen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens ein Teil' der Er hitzerrohre S-förmig mit drei parallelen Schenkeln ausgebildet und zu einzelnen Bün deln zusammengefasst ist, wobei die Schenkel der Rohre jedes Bündels kö:axial zur Mittel achse des Bündels angeordnet sind, und dass drei koaxial um die Bündelachse angeordnete, zylindrische Wände die Heizgase zwangläu fig von einem ersten Zug aus der Reihe nach in zwei weitere, zum ersten Zug koaxial ge legene Züge lenken, wobei jedes Bündel durch die zylindrischen Lenkwände auf einer Trag platte, welche den Feuerraum von einem Ab zugsraum für die den Rohrbündeln entströ menden Rauchgase trennt, beweglich gela gert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Röhrengaserhitzer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre innerhalb der einzelnen Bündel durch ein Gitterwerk von Abstandhaltern gegensei tig und in bezug auf die zylindrischen Lenk wände in der erforderlichen Lage fixiert sind. 2.Röhrengaserhitzer nach Patentan spruch mit zentralem Feuerraum, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Rohr bündel auf einem konzentrischen greis um die Axe des Feuerraumes angeordnet sind. 3. Röhrengaserhitzer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ein zelnen Rohrbündel überelastisch ausgebildete Verbindungsrohre an einem Abschlussteil min- destens der Ableitung für das im Erhitzer ,erhitzte Treibmittel angeschlossen sind,so dass Wärmedehnungen der Bündelrohre sowie der Ableitung in Richtung ihrer Längsaxen durch die Elostkität dieser Verbindungsrohre aufgenommen werden, und daher in dieser Ableitung und in den Bündelrohren keine nennenswerten Wärmespannungen entstehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH258413T | 1947-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH258413A true CH258413A (de) | 1948-11-30 |
Family
ID=4472624
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH258413D CH258413A (de) | 1947-09-03 | 1947-09-03 | Röhrengaserhitzer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH258413A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962389C (de) * | 1954-07-30 | 1957-04-18 | Weser Ag | Lufterhitzer fuer Heissluftturbinen mit geschlossenem Kreislauf |
-
1947
- 1947-09-03 CH CH258413D patent/CH258413A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE962389C (de) * | 1954-07-30 | 1957-04-18 | Weser Ag | Lufterhitzer fuer Heissluftturbinen mit geschlossenem Kreislauf |
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