CH258605A - Vorrichtung zur Erzeugung eines Nebelstrahles zur Zylinderbefeuchtung bei Offsetmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung eines Nebelstrahles zur Zylinderbefeuchtung bei Offsetmaschinen.

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CH258605A
CH258605A CH258605DA CH258605A CH 258605 A CH258605 A CH 258605A CH 258605D A CH258605D A CH 258605DA CH 258605 A CH258605 A CH 258605A
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Max Dr Ras
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Max Dr Ras
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/30Damping devices using spraying elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Erzeugung eines Nebelstrahles zur Zylinderbefeuchtung  bei     Offsetmaschinen.       Der     Zinkzylindeir        einer        Offsetmasehine,     wird im     aillgemeinen    durch     Feuchtweirlie    mit  zwei, drei oder höchstens vier Auftragwalzen       feucht        gehailten.    Bei     solchen    bekannten       Feuchtwerken    taucht eine mit Stoff bezogene       Duktorwalze    meinen     Wassertrog    und     wird     durch ein     S:

  perrklinkenraidsystem        ruckweise     um einen einstellbaren Betrag gedreht. Eine       ebenfaJls@    mit Stoff     bezogene        Heberwalze    be  rührt     abwechselnd    eine     zeiitlang    ,die     Duktor-          wailze    und ;dann eine     Moltonwadze    und über  trägt so eine     eins:tel!lha;

  re        Menge        Wasser.     Diese Walze gibt     dais    Wasser an zwei Mes  singwalzen     weiter.        Diesle        Messingwalzen,          Reiber    ,genannt, führen     nchst    ihrer     Drehbe-          w        egung    noch     eine    axiale, hin- und herge  hende     Bewegung    aus und geben dabei das       Wasseir    an     die        Auftragwa;

  lzen    ab, die nun       sc.hliesslieh        Iden        Zinkzy'linider        befeuchten.     



       Diese        Bauart    hat folgende     Nachteile:     Grosser Platzbedarf, .grosse     Walzenzahl    und       daher    hoher Preis,     kostspielige        Me,chanismen     für     Duktor,-    und     Heberbewegung,        praktiseh     keine Reguliermöglichkeit der     Wasserfüh-          rung    über die Breite des     Zinkzylinders,          Abnützung    der Stoffüberzüge usw.  



  Es ist naherliegend, an     eine    Anordnung  zu denken, ;die das Befeuchten durch Auf  sprühen     .besorgt.    Es existieren wohl auch  Vorschläge in dieser     Richtung,    darunter  einer     .der        Sogair    eine Unterkühlung des Zink  zylinders     vorsieht    und mit     einem    Schlitz  Wasserdampf     gegen    den Zylinder bläst, so    dass sich der Dampf auf dem Zylinder       niederschlägt    und auf     diase;

      Weise     feucht        ge-          halten        wird.     



       Das:        direkte    Aufsprühen von Wasser auf       Iao    Zink     hat    den     Nachteil,        dassauch    den       druckenden    Stellen     Wasser        aufgezwungen     wird, wodurch     die    Druckfarbe     ;ver#dor#ben     und      stumpf     wird.

   Ferner ist die zuzufüh  rende     Wassermenge    so gering,     da.ss        eis    sehr       schwierig    ist,     Zerstäuberrdüsen        g@eieh-          mässig    ,so über die, ganze Zylinderbreite zu  verteilen, dass die zulässige     Waissermenge     nicht     überschritten    wird.

       Die    Was     ermenge     durch Vermindern     dies    Wasserdruckes     her-          abreguulieren    geht nicht an, 'da dann die     Zer-          s,täuber@düsen    nicht mehr richtig arbeiten.

    Auch     müssen        dien        Waisserstaubteilchen        ;eine          wisse        Eigengeschwindigkeit    besitzen, um  auf     eine        -rotierende        Walze        uau.fgesehleudert     werden zu können.  



  Die Vorrichtung gemäss vorliegender Er  findung     löst        nun        diesies,    Problem und weist       einen    'länglichen Kasten mit einem     Längs-          schlitz    auf, ferner     Mittel,    um Druckluft über  die     Schlitzlänge        gleichmässig    verteilt zu er  zeugen, sowie     Mittal        zum        Zerstäuben    von       Wasser,

      um     letzteres        gleichmässig    im     Luft-          strom        verteilt        @durch    -den Schlitz     nach    dem  zu befeuchtenden Teil der     Offsetmaasehine     zu     fördern.     



  Zweckmässig sind von einander     unabbän-          g        i.ge    Reguliermittel für den     Waeserdruck          lind    für die     Driuokluft    vorgesehen, um mit      ersteren den Gehalt     des.        Nebelstrahles        in          zerstäubter    Wassermenge und mit letzteren  die Geschwindigkeit des     Nebelstrahles    zu be  stimmen.  



  Ein     Ausführungsbcispie!1        des        Frfindung1s@-          g        genstandes    ist -auf beiliegender     Zeiehnung          dargestellt,    in     welcher          Fig.    1     einen    Teil der     Offsebmaschine          schematisch    zeigt, und       Fig.    2     zeigt,die        Vorrichtung        schematisch     und im     Schnitt.     



  In     Fig.    1     bezeichnet    1 den Zinkzylinder  und 2 den     Gummizylinder    einer     Offsebna-          schine.        Mit    3 sind die     Auftragwalzen    eines       Farbwerkes        bezeichnet    und bei 4     ist        die    er  findungsgemässe     Vorrichtung    zur     Erzeugung          eines        Nebelstrahlesi    zur     Befeuchtung    des       Ziukzylinders        

  angedeutet,    -wobei     mvischen          der        Vorrichtung    4 und     dein        Druckzylinder    1       Feuchtwerkwal'zen    5     eingeschaltet    sind.  



  Die     Vorrichtung    4     besteht    aus einem       länglichen        Kasten    6, der, mit einem     Längs-          sehlitz    7     versehen        ist,

      und zwar ist die Länge       deo        Kastens    4     mindestens    so gross als die       Breite    des     ZZinkzylinders.        Ferner    sind     Mittel          zur        Erzeugung    von Druckluft gleichmässig  über die Schlitzlänge verteilt     vorgesehen,     welche Mitteleine     Druckluftzuleitung    8 mit       Regulierventil    9 und     Verteilrohr    10 sowie  eine     als    Filter     ausgebildete    Schikane 11 vor  sehen,

       welche    den     Luftzuführungsraum    12  vom übrigen Teil 13     des        Kastenraumes    ab  trennt. Der Luftfilter 11,     der    z. B.     ass,    feines       Drahtgitter    mit oder     ohne    Stoffüberzug aus  gebildet     sein.    kann, hält nicht nur     Verunre!i-          nib        ungen        im.    Luftstrom zurück,

       sondern        b@e-          wirkt    Beine gleichmässige Geschwindigkeits  verteilung über     Iden        .ganzen    Kasten und     ins-          besondere    über die Schlitzlänge. Der Luft  strom kann z. B. durch ein     Gebläsie    geliefert  werden. In     diesem        Falle    kann er     statt    durch       das        Regulierventil    9 auch durch Regulieren  ,der Drehzahl des     Gebläses        dosiert    werden.  



  Im     Raum,    13 des     Kastens    6 sind     Mittel     zum     Zerstäuben    vom     Waisser        vorgesehen,     welche eine     Wasserzuleitung    14 mit     Regu-          lierventil    15     und    ein     Verteilrolrr    16 aufwei  sen, das über die     Längle    des     Kastens    ,

  gleich-    mässig     verteilt        eine    Anzahl     Üffnungen    oder       Düsen    17     besitzt,    durch welche     ;glatte    feine       Wasseristrahlen-    erzeugt werden.     Diese,        Wasl-          serstra.hlen,    treffen gegen eine     Prellwand    18  auf und werden so zum Teil fein zerstäubt.

    Das zerstäubte     Wasser        wird        vorm.        Luftstrom     mitgenommen und     in,        Gelstalt        eines:        Nebe;

  l-          ,stra,hlesdurch    den     iSehlit.z    7     -auf        -eine    Walze  (Auftragwalze oder     1VIes.singreber)    des       Feuchtwerkes    oder     evenüzell    auch direkt auf  den Zinkzylinder     aufgeblasen.    Das nichtzer  stäubte     Waisser        fliesst    durch Öffnung 19  und     Leitung    20 zweckmässig zur Pumpe zu  rück.

   Durch     Regulieren        @deis        Wassemdruckes     mit     Hilfe    des     Ventils    15 kann der Gehalt  des     Nebelstria@hlfes        @an        Wasserstaub        reguliert     werden.

   Die     Zerstä,uibuu"o;        (des        Wassers    mit,       telsaufprallenden    feinen Strahlen hast gegen  über     einer        Zerstäubung    durch Düsen den  Vorteil, dass     id:urich    Senken des     Wasserdruk-          kes    die zerstäubte     Wassermenge    bis auf     Null     herunter     reguliert    werden kann.

   Durch     Re-          julieren    mit     Hilfe    des     Ventils    9 kann     -die          Geschwindigkeit    des     Lufts;tromeis    reguliert  werden, und zwar unabhängig von der     Re.-          gulierung    des     Waassergehaltes.     



  Durch Anbringen von Schikanen im  Schlitz 7 kann der     Nebelstrahl    gebremst oder  lokal     :begrenzt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung eines) Nebel strahles zur Zylinderbefeuchtung von Of±se@t- maisohinen, gekennzeichnet durch einen läng lichen Kasten mit einem Längsschlitz, durch mittel, um einen l#uftotrom über die Schlitz- länge gleichmässig verteilt zu erzeugen, sowie durch Mittel zum Zerstäuben von Wasser,
    um letzteres gleichmässig verteilt vom Luft- strom als Nebelstrahl @dureh den Schlitz nach einem Teil der Offs@e@tmasiehine zu fördern.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung na-oh Patentanspruch, -da durch gekennzez.chnet, dass voneinander un abhängige Reguliermittel für .den Wasser- druck und für die Druckluft vorgesehen sind, um mit erstereu den. Geh alt ,des Nebe@l- s:
    trahles an zerstäubtem Waisser und mit letzteren die Geschwindigkeit des Nebel- sirahl.es zu bestimmen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da,- durch gekennzeichnet, dass als Mittel zur glleich,mässigsn Vertentlung der Druckluft im Kasten Schikanen vorgesehen sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Schikanen ad,s Filter ausgebildet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass die Mittel zum Zerstäuben des Wassers aus einer Mehrzahl von Düsen bestehen, durch welche,das Was- SieT in feine Strahlen aufgeteilt wird, und .eine Prellwand vorgesehen ist,
    an welcher die aufiroffenden Strahlen durch den Auf- pradl fein zerstäubt werden.
CH258605D 1948-12-13 1947-10-17 Vorrichtung zur Erzeugung eines Nebelstrahles zur Zylinderbefeuchtung bei Offsetmaschinen. CH258605A (de)

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