CH259047A - Verfahren zur Herstellung eines Amides einer a,B-ungesättigten Carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Amides einer a,B-ungesättigten Carbonsäure.

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CH259047A
CH259047A CH259047DA CH259047A CH 259047 A CH259047 A CH 259047A CH 259047D A CH259047D A CH 259047DA CH 259047 A CH259047 A CH 259047A
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  Verfahren zur Herstellung eines     Amides    einer     a,p-ungesättigten        Carbonsäure.       Es wurde     gefunden,    dass     Amide        a"B-un-          gesättigter        Carbonsäuren,    welche der     allge-          meinen    Formel  
EMI0001.0011     
         entsprechen,        fungizid    wirken und wertvolle  Mittel zur     Insektenverb,-rämung    .darstellen.  



  In obiger Formel     bedeuten:          R1    und     R.=    Wasserstoff oder     Methyl,    R3       Alkyl,        R4        Wasserstoff,    oder wie     R3    Halogen,         Methyl    oder     Methoxy.        Amide    dieser Art  sind bisher nicht     bekanntgeworden.     



  Zu ihrer Herstellung kann man beispiels  weise von     entsprechenden,    geeignet     substi-          tuierten,        gesättigten    Säuren ausgehen, die für  die Herstellung ,der a,     ss-ungesättigten    Säuren  verwendbar sind, diese in die     Säureamide          überführen    und hernach die Doppelbindung  nach den für die     Herstellung    von a,     ss-unge-          sättigten    Säuren gebräuchlichen Methoden  ausbilden.

   Dieses Verfahren lässt sich im       Prinzip    durch     folgendes    Reaktionsschema  veranschaulichen:  
EMI0001.0039     
    In diesem     Reaktionisschema    haben     R"        R2,    R3,       R4    und     R,    die eingangs definierte Bedeutung,  während X und Y     gemeinsam    unter Bildung  der Verbindung     XY        a@bspaltbare    Reste be  deuten.  



  Dieses Verfahren sei     beispielsweise    durch  die folgenden Möglichkeiten     erläutert:     a)     Wasserabspaltung    aus     entsprechenden       oder     ss-Oxysä.ureamiden,    wobei gemäss obigem       Reaktionsschema    im ersten Fall X = H und  Y = OH, im zweiten X = OH und Y = H  bedeuten.

   Die     Wasserabspaltung    kann durch  Erhitzen, gegebenenfalls in Gegenwart von       Katalysatoren    wie Jod oder von wasserent  ziehenden Mitteln wie     Sehwefelswure,    Na-         bisulfat,        Oxalsäure,        Phosphorhalogeniden,     Zinkchlorid usw. erfolgen. Besonders geeig  net sind hierzu die leicht zugänglichen       Oxy-säurederivate.    Man kann z.

   B.     ss-Oxy-          iso    -     va.lerianzäure-N-methyl    -     u    - chlor -     anilid     durch Erhitzen mit wasserabspaltenden Mit  teln in     ss,        ss-Dimethyl-acrylsäure-N-methyl-o-          chlor-anilid        überführen.     



  b) Die     Hydroxylgruppe    der     Oxysä.ure-          amide    kann auch mit einer Säure     verestert     sein. In diesem Fall wird die Ausbildung  der Doppelbindung durch     Abspaltung    eines  Moleküls .Säure     bewerkstelligt,    sei es durch  Erhitzen oder     Behandeln    mit einem säure  bindenden     Mittel,   <B>Se</B> wird     beispielsweise    aus           Benzoyloxy-@buttersäure-N-meth3r1-io-cb,

  lor-          anilid    durch Erhitzen     Benzoesäure    abgespal  ten     unter    Bildung von     Crotonsäure-N-methyl-          o-chlor-anilid.    In diesem Fall ist  X =     OCOCBHS    und Y = H..  



  c) Die     Abspaltung    von     Haloigenwasser-          stöff    aus     entsprechenden    a- oder     ss-Halogen-          säureamiden    (z. B. X = H oder Cl; Y = Cl  oder H) ist der oben erwähnten     Wasserab-          spaltung   <I>aus a-</I> oder     ss-Oxy-,säureamiden    ganz  analog. Die     Hailogenwasserstoffabspaltung     wird meistens durch     Behandeln    mit säurebin  denden     Mitteln,    wie Alkalien oder     tertiären          Aminen,    z.

   B.     Dimethylanilin    oder     Chinolin,     durchgeführt.     Besonders    geeignet ist die       Halegenwasserstoffabspaltung    aus a -     Halo-          gen-säureeamiden,    weil diese     a-Halogen-säure-          derivate    leicht     zugänglich    sind.

   So kann bei  ,spielsweise a - Brom -     buttersäurebromid    mit       N-Äthyl>o-toluidin        in    der Kälte     zum        a-Brom-          buttersäure    - N -     äthyl-o-toluidid    umgesetzt  werden, welches beim Erhitzen mit     Dimethyl-          anilin    in das     Croton-säure-N-äthyl-o-toluidid          übergeht.     



  d) Weiterhin sei auch noch die     Halogen-          abspa-Itung    aus a,     ss-Dihalogen-säurea.miden          erwähnt,    welche durch Erhitzen mit Metal  len     wie    Zink oder     verkupfertem    Zinkbewerk  stelligt werden kann (X und Y = Halogen).

    So kann man beispielsweise a,     ss-Dibrom-          a,        ss,        ss-trimethyl-propioaisäure    über das Säure  bromid in das     N-Äthyl-p-.anisidid    überfüh  ren, aus welchem das     Bronn    durch Erhitzen  mit Zinkstaub in     Xylol        albgespanten    werden  kann. Man erhält so dass<I>a,</I>     ss,        ss-Trimethyl-          äcry1säure-N-äthyl-p-anisidid,    während das       abgespaltene    Brom mit dem Zink in     Zink-          bromid    übergeht.  



  Gegenstand vorliegenden     Patentes    ist ein  Verfahren zur     Herstellung    eines a,     ss-unge-          sättigten        Carbonsäureamides.    Das Verfahren       ist    dadurch     @gekennzei.chnet,    dass man aus  einem a,     ss        -substituierten        Buttersäure    -     N-          äthyl-o-toluidid    der Formel  
EMI0002.0074     
    wobei X und Y     gemeinsam,    unter Bildung  der Verbindung     XY        abspaltbare    Reste be  deuten,

   die Verbindung     XY    abspaltet. Die  erhaltene neue     Verbindung,    das     Crotonsäure-          N-äthyl-o-tolui.did,    stellt ein schwach gelb  liches 01 dar, das unter 13 mm Druck bei  153 bis 155  siedet,     fungizid    wirkt und als       Mittel    zur     Insektenvergrämung    dienen soll.

           Beispiel   <I>1:</I>  <B>13,2</B> Teile     ss    -     Oxy    -     buttersäureäthylester     werden mit<B>13,5</B> Teilen     N-Äthyl-o-toluidin     bis zur Beendigung der     Alkoholabspaltung     auf etwa 160  erhitzt. Nach Erkalten setzt  man     Natriumhydrogensulfat    zu, erhitzt kurz  auf 190 bis     2,00     und destilliert das gebil  dete     Crotonsäure-N-äthyl-o-toluidid    im- Va  kuum.

   Es siedet     unter    13 mm     Druck    bei 153  bis     15i5'     und     stellt    ein     gelbliches    0<B>1</B>1 ,dar.  <I>Beispiel 2:</I>  23 Teile     a-Brom-buttersäurebromid    wer  den zu einer     eisgekühlten    Ätherlösung von  27 Teilen     N-Äthyl-o-toluidin    getropft. Nach  Abklingen der     exothermen    Reaktion wird  noch 1/2 Stunde bei     Zimmertemperatur    ge  rührt, dann     mit    Wasser     gewaschen    und     mit     Natriumsulfat     getrocknet.     



       Man    destilliert den Äther ab und erhitzt  den     Rückstand    mit 7 Teilen     12prozentiger     wässeriger     Natronlauge        etwa,    20 Stunden  unter     Rückfluss.    Nach dem     Erkalten        äthert     man aus und wäscht die Ätherlösung nach  einander mit     verdünnter    Salzsäure,

   Wasser  und verdünnter     Sololösung        undi    trocknet  dann über     Natriumsulfat.    Man destilliert den  Äther ab und fraktioniert den     Rückstand    im       Vakuum.    Das     Crotonsäure-N-äthyl-fl-toilui-          did    wild dabei     als    hellgelbes 01 vom Siede  punkt     153-        -bis    155  unter 13 mm     Druck    er  hallten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Ilerstellung eines a, ss-un- gesättigten Carbonsäureamides, dadurch ge- kennzeichnet, dass man aus einem a, ss-sub- stituierten Buttexsäure-N-äth#rl-o-toluidid der Formel EMI0003.0001 EMI0003.0002 wobei <SEP> X <SEP> und <SEP> Y <SEP> gemeinsam <SEP> unter <SEP> Bildung <SEP> der <tb> Verbindung <SEP> XY <SEP> abspaltbare <SEP> Reste <SEP> bedeuten, <tb> die <SEP> Verbindung <SEP> XY <SEP> abspaltet.
    <SEP> Die <SEP> erhaltene <tb> neue <SEP> Verbindung, <SEP> das <SEP> CrotonHäure-N-äthyl o-toluidi.d, <SEP> stellt <SEP> ein <SEP> schwaeh <SEP> gelbliches <SEP> 01 <tb> dar, <SEP> .das <SEP> unter <SEP> 13 <SEP> mm <SEP> Druck <SEP> bei <SEP> 153- <SEP> bis <SEP> 155 <tb> (siedet. EMI0003.0003 UN <SEP> TERANSPRüCHE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patenta.mspruch, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> .dass <SEP> man <SEP> ss-Oxy-butter sä@ure-N-äthyl-o-toluidid <SEP> mit <SEP> einem <SEP> wasser entziehenden <SEP> Mittel <SEP> behandelt. <tb> ?. <SEP> Verfahren <SEP> naeh <SEP> Patentanspruch, <SEP> da durch <SEP> ;ekennzeiehnet, <SEP> dass, <SEP> man <SEP> a-Brom-but tersäure-N-äthyl-o-toluidid <SEP> mit <SEP> einem <SEP> säure bindenden <SEP> Mittel <SEP> behandelt.
CH259047D 1946-06-28 1946-06-28 Verfahren zur Herstellung eines Amides einer a,B-ungesättigten Carbonsäure. CH259047A (de)

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