CH259084A - Dampf-Kochgefäss. - Google Patents
Dampf-Kochgefäss.Info
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- A47J36/06—Lids or covers for cooking-vessels
- A47J36/10—Lid-locking devices
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- A47J27/00—Cooking-vessels
- A47J27/08—Pressure-cookers; Lids or locking devices specially adapted therefor
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Description
Dampf-Kochgefäf. Es sind Dampf-Kocligefässe bekannt, bei welchen der Deckel nach Art des Papinschen Koehtopfes durch eine starre Vorrichtung auf das Gefäss gepresst und' dieses so dicht verschlossen wird. Zur starren Befestigung des Deckels besitzt der Kochtopf einen Bügel aus unnachgiebigem Material, welcher sich entweder mittels Klauen an der Unterseite des vorspringenden Kochtopfrandes abstützt oder in äsen am Kochtopf eingehängt wer den kann und eine Schraube aufweist, wel che den Deckel auf dessen Sitz am Kochtopf presst.
Als Schutz gegen unzulässig hohe Drücke im Innern des Kochgefässes ist im Deckel ein Sicherheitsventil, eine Dampf pfeife oder beides kombiniert. angeordnet.
Diese starre Verbindung des Deckels mit dem Kochtopf, welche zudem kostspielig ist, überlässt die Sicherung gegen zu hohe Drüeke dem Sicherheitsventil resp. der Dampfpfeife. Die Verbindungsleitung dieser Organe mit dem Innern des Kochgefässes kann aber von beim Kochen aufgeworfenen Partikeln ver stopft werden, was zu einer Explosion des Kochgefässes und zu einer Gefährdung der kochenden Person führen kann, wenn diese den noch unter hohem Druck stehenden Koehtopf öffnet.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfin dung soll diese Nachteile beseitigen. Er be trifft ein Dampf-Kochgefäss mit Deckelver- schluss, dadurch gekennzeichnet, dass es eine den Deckel auf den Gefässrand pressende, federnde Klemmvorrichtung aufweist, welche derart ausgebildet ist, dass beim überschrei- len des maximalen Dampfdruckes im Innern des Kochgefäl )es, für welchen dieser bestimmt ist, zwecks Entspannung des Dampfes auf. das zugelassene Hass, der Deckei gelüftet wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. 1 eine Draufsicht und Fig. 2 eine Seitenansicht desselben.
Fig. 3 zeigt. einen Teil des Bügels von vorn und Fig. 4 diesen von oben.
Fig. 5 stellt einen Schnitt nach der Linie :1,l in Fig. 1 in grösserem Massstab dar. Das Kochgefäss 1 besitzt als obern Rand einen radial nach aussen gerichteten Flansch 2. Der Deckel 3 ist mit einem Bördel 4 zur Aufnahme eines Dichtungsringes 5 versehen, wobei der Flansch 2 so ausgestaltet ist, dass er in den Bördel 4 hineinpasst und auf seiner ganzen Breite auf dem Dichtungsring 5 an liegt. Als gummielastisches Material für den Dichtungsring 5 kann vorteilhafterweise Kunstgummi verwendet werden, welcher kei nen Geschmack auf die Speisen überträgt.
Auf dem Deckel 3 ist ein beispielsweise mit einer Dampfpfeife kombiniertes Sieherheit.s- ventil 6 angeordnet.
Um den Deckel 3 auf den Kocligefäss- flansch 2 zu pressen, dient. eine federnde Klemmvorriehtung, welche Teile vorzugs weise aus rundem Draht, z. B. aus Federstahl, aufweist. Die Dicke und Härte des F'eder- stahldrahtes ist so gewählt, dass die Klemm vorrichtung den Deckel 3 bis zur Grenze des zugelassenen Druckes im Gefässinnern dich tend atü den Flansch 2 presst. Diese Vorrich tung besitzt zwei über den Deckel 3 gehende Schenkel 7, welche einerends durch ein Joch 8 miteinander verbunden sind.
Dieses Joch stützt sich beidseits an der Unterseite des Flansches 2 ab, während der mittlere Teil des Joches 8 in bezug auf das Gefäss 1 so weit nach aussen gebogen ist, dass das Ge fäss vom Joch 8 nicht berührt wird.
Die beiden andern Enden 9 der Schen kel 7 sind gegeneinander gebogen und ver einigen sich in einem Handgriff 10. Auf dieser Seite sind die beiden Schenkel 7 durch eine Traverse 11, welche zweckmässigerweise ebenfalls aus rundem Stahldraht besteht, zu sammengehalten. Zwischen den Schenkeln 7 ist ein auf der Traverse verschwenkbarer Haken 12 angeordnet, welcher den Flansch \? des Kochgefässes 1 untergreift. Dieser Haken 12 besteht praktischerweise aus demselben Material wie die Schenkel 7.
Er geht beider seits in Windungen 13 um die Traverse 11 herum und bildet oben einen Hebel 14, wel cher dazu dient, den Haken 12 Letter den Flansch 2 einzuführen und auch von diesem wieder zu lösen. Die Schenkel 7 mit dem Joch 8 am einen Ende und dem Haken 12 mit dem Hebel 14 andernends bilden zusammen mit dem Handgriff 10 die Klemmvorrichtung zum Anpressen des Deckels 3 an den Flansch 2.
Im abmontierten Zustande sind die Schen kel 7 vom Deckel 3 aus gesehen konvex ge bogen, wogegen sie in gespannter Lage kon kav sind.
Um den Deckel 3 am Kochgefässflansch zu befestigen, wird auf der dem Gefässstiel 15 entgegengesetzten Seite des Gefässes 1 das Joch 8 der Klemmvorrichtung Letter deii Flansch 2 eingeführt,- der Handgriff 10 her untergedrückt und der Haken 12 unter den Flansch 2 geschwenkt mittels des Hebels 14. Dabei liegt der Handgriff 10 über dem Ge fässstiel 15 und zwischen den Schenkeln 7 die Sicherheitsvorrichtung 6 und der Deckelgriff 16.
Mit dem Festklemmen werden die Sehen kel 7 über den Deckel 3 gebogen und so stark gespannt, dass der Deckel 3 auf dem Flansch 2 dicht sitzt, bis die zugelassene Dampf spannung im Innern des Kochgefässes über schritten wird. Wird diese bei einem even tuellen Versagen der Sicherheitsvorrichtung 6 überschritten, so geben die federnden Schenkel 7 so weit nach, dass sieh der Deckel 3 vom Gefässrand abhebt und zwischen die sen beiden Teilen Dampf ausströmen kann, bis im Innern der Druck auf das zugelassene Mass zurückgegangen ist. Bei diesem Vorgang hebt sich der Deckel 3 nur Lun einen Bruch teil eines Millimeters vom Kochgefässrand ab.
Wenn das Sicherheitsventil nicht funktio niert und beim Öffnen des Kochgefässes noch Überdruck in diesem herrscht, wird der Hand griff 10 heruntergedrückt und der Haken 12 durch Verschwenken des Hebels 14 von der Unterseite des Flansches 2 gelöst. Dann wird durch langsames Nachlassen des Handgriffes 10 dem Dampf erlaubt, zwischen Deckel und Gefäss zu entweichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dampf-Kochkessel mit Deckelverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass es eine den Deckel auf den Gefässrand pressende, federnde Klemmvorrichtung aufweist, welche derart ausgebildet ist, dass beim Überschreiten des maximalen Dampfdruckes im Innern des Kochgefässes, für welchen dieses bestimmt, ist, zwecks Entspannung des Dampfes auf das zugelassene Mass der Deckel gelüftet wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Dampf-Kochgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvor- richtung zwei Schenkel zum Anpressen des Deckels aufweist, welche einerends durch ein den Kochgefässrand untergreifendes Joch mit einander verbunden und bei den beiden an dern Enden durch eine Traverse zusammen- gehalten sind, und dass ferner diese Traverse einen mittels eines Hebels verschwenkbaren Haken trägt, welcher diametral zum Joch an der Unterseite des Gefässrandes angreift.2. Dampf-Koehgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Schenkel der Klemmvorrichtung im ungespannten Zustande vom Deckel aus gesehen konvex gebogen sind und im ge spannten Zustand konkav verlaufen.3. Dampf-Kochgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvor richtung Teile aus Federstahldraht aufweist, dessen Dicke und Federhärte so gewählt ist, dass die Vorrichtung im Betrieb den Deckel bis zur Grenze des maximalen Druckes im Gefässinnern, für -elchen das Gefäss bestimmt ist, dichtend auf den Koehgefässrand presst.4. Dampf-Kochgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefäl;')rand einen radial nach aussen gerichteten Flansch bildet. und der Deckel einen Bördel aufweist, welcher zur Aufnahme dieses Flansches dient. ä. Dampf-Kochgefäss nach Patentanspruch und U nteransprueh .1, dadurch gekennzeich net, dass im Bördel ein Diehtungsrinaus einem gummielastischen 'Material eingelegt. <B>ist.</B>
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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