CH260538A - Gleitlagerdruckwalze für Spinnmaschinen. - Google Patents
Gleitlagerdruckwalze für Spinnmaschinen.Info
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
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-
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- D01H2700/00—Spinning or twisting machines; Drafting devices
- D01H2700/245—Conception or fabrication of drafting cylinders
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Gleitlagerdruckwalze für Spinnmaschinen. Bei den für Streckwerke von Spinnmaschi nen gebräuchlichen Gleitlagerdruckwalzen, be stehend aus einer Laufhülse mit aufgebrach tem Bezug, z. B. aus Kautsehuk, die auf einer Achse mit beiderseits einer zylindrisehen Lagerzone anschliessenden kegeligen Verjün gungen umläuft und sich dabei in ihrer Längs richtung gegen einen Lagerbund dieser Achse, diesen zum Teil übergreifend, anlegt, ebenso bei jenen Walzen, deren Laufhülsen in Rieh- tung ihrer Achsen mittels einer kuppelnden Ringfeder gehalten sind,
die zum Teil in einer Ringnut der Achse von annähernd halbkreis förmigem Querschnitt, zum Teil in einer eben solchen Nut der Lauffläehe liegt und wohl das Abziehen der Hülse nach aussen zulässt, deren Verstellung nach innen zu arretiert. und dadurch gewisse Vorteile gewährleistet, zeigen die Laufhülsen eine axiale, der Aehsenlamer- zone entsprechende zylindrische Bohrung, an welche sich eine solche von etwas grösserer Liehtweite anschliesst, welche den vorerwähn ten Bund der Achse umschliesst.. Diese übliche Ausführung (ohne Ringfeder) ist.
in Fil.1 der Zeichnung im Schnitt dargestellt, und zwar ist 1 die Achse, 2 ihre Lagerzone, 3 die kegelige Verjüngung, -i der Achsbund, 5 die Laufhülse, 6 ihr Bezug, 7 die zylindriselie Bohrung und 8 die ebenfalls zylindriseiie Bohrung, aber von grösserem Durehmesser, die den Bund .1 zum Teil übergreift. Diese letztere Bohrung ist zu dem Zweck vorgesehen, die Lauffläche der Hülse an der Bundstirn- fläehe gegen Flug und Staub abzudecken.
Nun hat die Erfahrung gezeigt, dass diese bauliche Ausführung der Walzen das Ein dringen von Flug und Staub in die Ein drehung der Achse beim Bund nicht hintan zuhalten vermag, so dass sich dort Faserwickel bilden können, die oft nur schwierig und unter erheblichem Zeitaufwand entfernt werden können und daher das Putzen der Walzen beziehungsweise die Wiederinbetriebsetzung der Maschine ungebührlich verzögern. Die Laufhülse gleitet. ferner nicht nur auf der Achslagerzone, sondern mit. ihrer durch die Absetzung der beiden zylindrisehen Bohrun gen 7, 8 gebildeten Ringsehulter 9 auch an der Bundstirnfläche; diese Schulter muss da her geschmiert. werden.
Das Schmieröl wird dort. durch Staub verunreinigt., verliert seine Wirkung, und es entsteht eine Abbremsimg, die dem leichten Lauf der Walze sehr abträg lich ist.
Die Bildung von Faserwiekeln und die obengenannte Abbremsung werden erfin dungsgemäss dadurch vermieden, dass zwi schen Achse und Laufhülsenbohrung ein in Richtung zur Achssattelstelle sieh allmählich erweiternder, bis zum Stirnende der Lauf hülse reichender ringförmiger Hohlraum aus gespart ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Fig.2 bis 5 dargestellt, wobei sieh Fig.3 auf eine besondere Ausbildung der Ringnut der Achse und der Hülse samt Kupp lungsfeder bezieht.
Die Laufhülse gemäss den Fig.2 bis 4 gleicht den üblichen Ausführungen mit der Ausnahme, dass ihr der Sattelstelle 10 der Achse 1 zugekehrter Teil bei 11 kegelig ver jüngt ausgedreht ist und dass sie keine Ring schulter zeigt.
Die Achse ist nach Fig. 2 und 3 zylindrisch, wogegen sie nach Fig. 4 in Rich tung zur Sattelstelle 10 schwach kegelig ver läuft, so dass im ersten Falle der sich erwei ternde Ringraum das Profil eines rechtecki gen Dreieckes hat, dessen Hypothenuse von der Ausdrehung der Laufhülsenbohrung ge bildet ist und dessen Spitze mit dem Ende der Lagerzone 2 zusammenfällt, wogegen im zweiten Falle das Profil des Hohlraumes ein spitzwinkeliges Dreieck ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 ist die Laufhülsenbohrung streng zylindrisch, da gegen nur die Achse 1 gegen ihre Sattelstelle zu kegelig verjüngt; hier bildet die Erzeu gende der Kegelabdrehung die Hypothenuse des rechtwinkligen Dreieckprofils des Hohl raumes 11.
Die Bildung der eingangs erwähnten Fa- serwickel tritt bei diesen Ausgestaltungen der Hülsen nicht mehr ein, da die-Eindrehung der Achse vermieden ist, desgleichen entfällt die lästige Abbremsung der Hülsen, da nun mehr weder ein Bund der Achse noch die abstützende Ringschulter vorhanden sind.
Die Hülsen sind nur durch eine Kupplungsfeder 12 in ihrer Arbeitsstellung gehalten. Hiezn kommt bei der Ausführung nach Fig. 2 und 3 noch die Beseitigung der Aehsenabdrehung auf der Seite der Sattelstelle 10, welche eine grössere Festigkeit bzw. die Möglichkeit ergibt, die Achse schwächer als sonst zu bemessen.
Ferner ist die Schmierung der Laufhülsen in sofern verbessert und erleichtert, als nach dem Streckwerkputzen die von Staub und Flug gereinigte Walzenachse durch Aufbringen einer geringfügigen Menge eines dickflüssigen Schmiermittels mit Hilfe eines Pinsels auf die Lagerzone 2 bei der Ringnut 13 geschmiert und dann die Hülse aufgeschoben wird. Bei den Hülsen mit abgesetzten zylindrischen Boh- rungen wird bei diesem Aufschieben unver meidlich ein erheblicher Teil des Schmier mittels durch die Ringschulter 9 von der La gerzone 2 abgestreift und zur Eindrehung der Achse geschoben.
An der Lagerzone verbleibt demnach eine unzureichende Menge Schmier mittel, während sich eine Anhäufung dessel ben an der Eindrehstelle und dem Achsen- bünd bildet, wodurch der Verschmutzung dortselbst Vorsehub geleistet wird. Bei den konisch erweiterten, absetzungsfreien Hülsen ist die Gefahr der Schmiermittelabstreifung auf ein vernachlässigbares Minimum herab gesetzt, dagegen die Förderung des gesam ten aufgetragenen Öls bis und über die Lagerzone bei Anwendung nur einiger Vor sicht gewährleistet.
Die bessere und insbeson dere saubere Schmierung wirkt sich höchst. günstig auf die Reinhaltung der Maschine und des Spingutes aus.
Um einerseits das Abziehen der Gleitlager hülsen nach aussen bei Anwendung einer Kupplungsfeder 12 und Ringnuten zu erleich tern, anderseits eine vollständige Sicherung gegen Verstellung in entgegengesetzter Rich tung zu schaffen, die wegen des Entfalles des Achsenbundes bzw.
der Ringschulter an Be deutung gewinnt, werden die zusammengehö rigen Nuten der Achse und der Laufhülse im Profil nicht mehr halbkreisförmig ausgefräst, sondern die Achsennut erhält das Profil eines Trapezes (Fig.3), dessen der Achsensattel- stelle 10 zugekehrte Seite 14 senkrecht oder annähernd senkrecht zu den parallelen Tra- pezseiten 15, 16 steht, während die ihr gegen überliegende Seite 17 mit der Seite 16 des Trapezes einen spitzen Winkel einschliesst,
so dass ein von der Nutsohle ausgehender kege- liger Anzug gegen den äussern Umfang der Achse gebildet ist. Die Ecken an den Trapez seiten können selbstverständlich abgerundet sein, so dass sich die Nut als eine Art Hohl kehle ergibt. Die Ringnut 13 der Hülse 5 ist tiefer, und zwar so weit ausgearbeitet, dass die kuppelnde Ringfeder 12 unter elastischer De formation in diese praktisch zur Gänze ver senkbar ist.
In Richtung zur Achssattelstelle 10 bildet die Feder 12 einen unüberwindlichen Anschlag, in entgegengesetzter Bewegungs richtung der Hülse bewirkt der durch die schrägen Trapezseiten gebildete kegelige An zug eine Verdrängung der Feder in die Hül sennut und sichert damit die leichte Abzieh- barkeit..
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gleitlagerdruckwalze für Spinnmasehinen, deren Laufhülse samt: Belag in der Mitte auf einer zylindrischen Lagerzone einer Achse um läuft, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Achse und Laufhülsenbohrung ein in Rieh- tung zur Achssattelstelle sieh allmählich er weiternder, bis zum Stirnende der Laufhülse reichender ringförmiger Hohlraum ausge spart ist.UNTERAN SPRt CHE 1. (Tleitlagerdruekwalze nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufhülse auf der der Achssattelstelle zuge- kehrten Seite mit einer in Richtung dorthin zunehmenden kegeligen Erweiterung ihrer zylindrischen Innenbohrung versehen ist. 2. Gleitlaberdruckwalze nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse in Richtung zu ihrer Sattelstelle ab der Laufhülsenlagerzone kegelig verjüngend zu läuft.3. Gleitlagerdruckwalze nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauf hülsenbohrung ab der Lagerzone in Richtung zur Aehssattelstelle kegelig ausgedreht und die Achse in der gleichen Richtung koniseh abgedreht ist.4. Gleitlagerdruekwalze nach Patentan- sprueh mit einer in Nuten der Achse und der Laufhülse eingreifenden Iiupplungsringfeder, dadurch gekennzeichnet, dass die Aehsenring- mit trapezförmigen Querschnitt hat und an der der Achssattelstelle abgekehrten Seite von ihrer Sohle mit einem kegeligen Anzug in den äussern Umfang der Achse übergeht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT260538X | 1946-03-12 | ||
| AT50446X | 1946-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH260538A true CH260538A (de) | 1949-03-31 |
Family
ID=25601792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH260538D CH260538A (de) | 1946-03-12 | 1946-12-03 | Gleitlagerdruckwalze für Spinnmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH260538A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047084B (de) * | 1956-01-25 | 1958-12-18 | Skf Kugellagerfabriken Gmbh | Festwalzenpaar fuer Streckwerke fuer Spinnereimaschinen, insbesondere Fein- oder Vorspinnmaschinen |
| CN113006993A (zh) * | 2021-03-24 | 2021-06-22 | 重庆长安汽车股份有限公司 | 一种高压燃油泵驱动结构 |
-
1946
- 1946-12-03 CH CH260538D patent/CH260538A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047084B (de) * | 1956-01-25 | 1958-12-18 | Skf Kugellagerfabriken Gmbh | Festwalzenpaar fuer Streckwerke fuer Spinnereimaschinen, insbesondere Fein- oder Vorspinnmaschinen |
| CN113006993A (zh) * | 2021-03-24 | 2021-06-22 | 重庆长安汽车股份有限公司 | 一种高压燃油泵驱动结构 |
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