CH260540A - Läufer für Spinn- und Zwirnmaschinen. - Google Patents

Läufer für Spinn- und Zwirnmaschinen.

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CH260540A
CH260540A CH260540DA CH260540A CH 260540 A CH260540 A CH 260540A CH 260540D A CH260540D A CH 260540DA CH 260540 A CH260540 A CH 260540A
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CH
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Company The Clark Thread
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Clark Thread Co
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/604Travellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


      Läufer    für Spinn- und     Zwirnmaschinen.       Die vorliegende Erfindung bezieht. sich auf  einen Läufer, wie er in Spinn- und     Zwirn-          maschinen    der Textilindustrie verwendet wird.  



  Bisher sind die Läufer entweder in Stahl.  oder Bronze angefertigt worden, wobei Bronze  läufer meist zum     Nassverzwirnen    verwendet  wurden, indem die Anwesenheit von Wasser  die Verwendung von Stahlläufern ausschloss.  Diese Läufer laufen mit einer hohen Geschwin  digkeit auf einem Ring um. Beim Zwirnen  ist der Zug auf den Läufer so stark, dass es  nötig ist, zwischen Läufer und Ring eine  Schmierung vorzusehen, die mit Öl oder Fett  erzielt werden kann. Selbst. bei guter Schmie  rung nützt sich sowohl der Läufer als auch  der Ring ab, und die dadurch erzeugten fei  nen Metallpartikel vermischen sich mit, dein  Fett der Schmierung, worauf sie allmählich  oxydieren und am Garn oder Faden sichtbare  Flecken verursachen. Diese Flecken bestehen  aus Oxyden, Karbonaten, Seifen usw. der  Läufer- bzw.

   Ringmetalle und sind in den  gewöhnlichen Bleichverfahren nur sehr schwer       zu    entfernen.  



  Es sind zahlreiche Versuche unternommen  worden, Läufer aus andern Materialien als  Stahl und Bronze zu machen, wobei     auch     Hartgummi und Glas verwendet wurde. Diese  Materialien befriedigten jedoch infolge ihrer  Zerbrechlichkeit und geringen Widerstands  fähigkeit gegen Abnutzung nicht.  



  Mit der vorliegenden Erfindung wird ein  Läufer vorgesehen, welcher     längst    gesuchte    Eigenschaften aufweist., einschliesslich die,  dass er  1. eine längere Lebensdauer als Stahl- oder  Bronzeläufer besitzt.;  2. eine geringere Schmierung als     Stahl-          oder    Bronzeläufer oder gar keine Schmierung  benötigt;  3. nur geringfügige oder gar keine Abnut  zung am Stahlring verursacht, wodurch die  zuvor erwähnte Verunreinigung des Garnes  oder Fadens verhütet wird;  4. korrosionsbeständig ist, so dass beim       Nasszwirnen    Korrosion vermieden wird.  



  Der erfindungsgemässe Läufer für     Spinn-          oder    Zwirnmaschinen ist dadurch gekenn  zeichnet, dass wenigstens dessen der Abnut  zung ausgesetzte     Oberfläelie    durch einen  Kunststoff gebildet ist, welcher elastisch, zähe  und     widerstandsfähig    gegen Abnutzung und  Korrosion ist und     schlimmstenfalls    selbst ohne  Schmierung nur eine     vernaehlässigbare    Ab  nutzung am Ring, auf den) der Läufer     um-          läuft,    verursacht.  



  Eine bevorzugte Gruppe von Kunststoffen  dieser Art bilden die     Linearsuperpoly        mere,     wie sie z. B. aus     Hexamethylendiamin    und       Adipinsänre    erhältlich sind.  



  Andere für den genannten     Zweek    geeig  nete Kunststoffe sind:       Plastifizierte        Zelluloseester,wie    z. B.     Zellu-          losenitrat    oder     -azetat,    und     plastifizierte    ge  mischte     Zelluloseester,    wie z. B.     Zelluloseaze-          tatbutyrat;         die     Polyvinylester,        wie    z.

   B.     Polyvinyl-          chlorid        Lind        Polyvinylazetat,    und die Misch  polymerisate von     Vinylchlorid    und     Vinyl-          azetat;     die     Polyacrylverbindimgen,    wie     Poly-          methylacrylsäureester,    z. B.     PolSnnethylmetha-          crylat;          Polyvinylidenchlorid;     Polystyrol und  die wasserunlöslichen     Zelluloseäther,    wie  wasserunlösliche     Alkylzellulose,    z.

   B. wasser  unlösliche     Äthylzellulose.     



  Die     konstruktive    Form des Läufers, abge  sehen von ihrer     Zusammensetzang,    bildet  nicht Gegenstand der     Erfindung,    da die ver  schiedenen Formen von Läufern bekannt und  in der Textilindustrie seit langem gebräuch  lich sind.  



       Beispielsweise    kann eine     Ausführungsform     des     erfindungsgemässen        Läufers    ganz oder  vorwiegend aus     Kunststoff    bestehen. Er kann  gegossen oder im Form- oder     Strangpressver-          fahren    hergestellt sein.

   Die Technik des Pres  sens, Giessens oder     Strangpressens    der     obge-          nannten        Kunst-        Lind        Polymerisationsstoffe    an  sich ist bekannt     Lind    bedarf daher nicht der       Erläuterung.    Die Läufer können auch aus fla  chem Material maschinell herausgearbeitet  werden. .  



  Der Läufer kann, anstatt ausschliesslich  aus     Kunststoff    zu bestehen, einen     Metallkern     besitzen, der mit einer die der     Abnutzung    aus  gesetzte Oberfläche aufweisenden     Hülle    aus       Kunststoff    oder vorwiegend aus Kunststoff  versehen ist, so wie ein Draht z. B. mit     Poly-          merisationsstoff    umhüllt oder darin einge  bettet sein kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Läufer für Spinn- oder Zwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens des sen der Abnutzung ausgesetzte Oberfläelj.e durch einen Kunststoff gebildet ist, welcher elastisch, zähe und widerstandsfähig gegen Abnutzung und Korrosion ist und schlimm- stenfalls selbst ohne Schmierung nur eine ver- nachlässigbare Abnutzung am Ring, auf dem der Läufer umläuft, verursacht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Läufer nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass er vorwiegend aus Kunst stoff besteht. 2. Läufer nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Metallkern und eine der Abnutzung ausgesetzte Oberfläche, die vor wiegend aus Kunststoff gebildet ist. 3. Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunst stoff ein Linearsuperpolymer ist. 4. Läufer nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunststoff ein Linearpolyamid- polymer ist. 5.
    Läufer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der verwendete Kunststoff Poly- hexamethylenadipamid ist. 6. Läufer nach Patentanspruch, dadureh, gekennzeichnet, dass der verwendete Kunst stoff ein plastifizierter Zelluloseester ist. 7. Läufer nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunststoff Zellulosenitrat ist.
    ss. Läufer nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, . dass der verwendete Kunststoff Zelluloseazetat ist. 9. Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunst- stoff ein plastifizierter gemischter Zellulose ester ist. 10. Läufer nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunststoff Zelluloseazetat- butyrat ist. 11.
    Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kiiiist- stoff ein Polyvinylester ist. 12. Läufer nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunststoff Polyvinylchlorid ist. 13. Läufer nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunststoff Polyvinylazetat ist. 14.
    Läufer nach Patentanspruch und -Un- teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunststoff ein Mischpoly- merisat von Vinylchlorid und Vinylazetat ist. 15. Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunst stoff eine Polyacrylverbindung ist. 16. Läufer nach Patentanspruch und Un teranspruch 75, dadurch gekennzeichnet, daf) der verwendete Kunststoff ein Polymethyl- acrylsäureester ist. 17.
    Läufer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 5 und 16, dadurch gekenn zeichnet, dass der verwendete Kunststoff Poly- methylmethacrylat ist. 18. Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunst stoff Polvvinvlidenelilorid ist. 19. Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunst stoff Polystyrol ist. 20. Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunst stoff ein wasserunlöslicher Zelluloseäther ist. 21.
    Läufer nach Patentanspruch und Un teranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, da.ss der verwendete Kunststoff eine wasserunlös liche Alkylzellulose ist. 22. Läufer nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 20 und 21, dadurch gekenn zeichnet, dass der verwendete Kunststoff was serunlösliche Äthylzellulose ist.
CH260540D 1942-03-02 1947-08-20 Läufer für Spinn- und Zwirnmaschinen. CH260540A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2749698A (en) * 1951-05-29 1956-06-12 Actiengesellschaft Joh Jacob P Ring traveler
DE949147C (de) * 1954-12-10 1956-09-13 Barmer Maschinenfabrk Ag Fadenueberlaufrolle mit begrenztem Fadenlaufbereich fuer Textilmaschinen
US3134219A (en) * 1960-03-29 1964-05-26 Carter Inc Ab Filled thermoplastic travelers
DE1187968B (de) * 1956-06-20 1965-02-25 Textile Mouldings Ltd Laeufer aus Kunststoff fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit einem Einsatz
DE1510557B1 (de) * 1960-08-10 1969-09-18 Celanese Corp Spinn- oder Zwirnring

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