CH260729A - Einstellvorrichtung für die Belastung einer Röntgenröhre. - Google Patents

Einstellvorrichtung für die Belastung einer Röntgenröhre.

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CH260729A
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/30Controlling
    • H05G1/38Exposure time
    • H05G1/42Exposure time using arrangements for switching when a predetermined dose of radiation has been applied, e.g. in which the switching instant is determined by measuring the electrical energy supplied to the tube

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Description


  Einstellvorrichtung für die Belastung einer Röntgenröhre.    Zur Herstellung einer Röntgenaufnahme  muss die Stärke des Anodenstromes der Rönt  genröhre vorauseingestellt. werden. Dies wird  durch die Regelung des Kathodenheizstromes  bewirkt. Ausserdem sind Röntgengeräte mei  stens mit Vorrichtungen zur Einstellung des  Anodenstromes der Röntgenröhre und der  Belastungsdauer versehen. Die Vorrichtung  zur Regelung der Belastungsdauer wird als  Zeitschalter bezeichnet. Das die Zeit feststel  lende Element kann aus einer Uhr, einem       Svnehronmotor    oder einem Stromkreis be  stehen, in den ein Kondensator und ein     Wi-          derstand    eingefügt sind.  



  Zur Ermöglichung der optimalen Schwär  zung des photographischen Films muss man  den richtigen Wert des Produktes aus  Stromstärke (Miniampere) und Belastungs  zeit (Sekunden), also der Ladung wählen.  Ihre Grösse hängt von der Beschaffenheit des  zu photographierenden Objektes ab.  



  Bei vielen Röntgengeräten muss der Be  nutzer die Faktoren Zeit und Stromstärke  derart einstellen, dass ihr Produkt gleich der       erwünschten        Milliampere-Sekundenzahl    ist.  Bei diesem etwas schwierigen Verfahren kön  nen leicht Rechenfehler gemacht werden.  



  Der Zweck der Erfindung ist der Aufbau       einer    einfachen und billigen     Messvorrichtung,     mittels deren die Grösse der den eingestellten  Werten der Stromstärke und der Zeit. ent  sprechenden Ladung unmittelbar ablesbar ist.    Gemäss der Erfindung sind     zwei        Hilfs-          spannungsregler    vorhanden. Das bewegliche  Organ eines dieser Regler ist mit demjenigen  der     Stromstärkeneinstellvorriehtung    gekup  pelt, d. h. dass dieser     Hilfsspannungsregler     durch das Organ zur Einstellung der Strom  stärke bedient wird. Die von diesem Regler  gelieferte Spannung hat eine Komponente,  die proportional zum Logarithmus der einge  stellten Stromstärke ist.

   Das bewegliche Organ  des zweiten Reglers ist mit dem Zeitschalter  gekuppelt. Dieser     Hilfsspannungsregler    wird       somit    durch das Organ zur Einstellung der  Belastungsdauer bedient. Die von diesem zwei  ten Regler gelieferte Spannung enthält eben  falls eine Komponente, die im gleichen Ver  hältnis proportional zum Logarithmus der  eingestellten Belastungsdauer ist wie die  erste Komponente zur Stromstärke.

   Die  Summe dieser Spannungen wirkt auf ein     Mess-          gerät.    Da diese summierte Spannung eine  Komponente hat, die proportional zur Summe  der zwei Logarithmen ist, ist die Summe pro  portional zum Logarithmus des Produktes  aus der eingestellten Stromstärke und der ein  gestellten Belastungsdauer, welches Produkt  ein Mass der Ladung ist.  



  Die Skala des     Messgerätes    umfasst zweck  mässig nicht alle Werte, die durch Verviel  fachung einer beliebig einzustellenden Strom  stärke mit einer beliebig einzustellenden Be  lastungsdauer entstehen können. Viele dieser  Werte fallen ausserhalb des für die     Präzis         in Frage     kommenden    Gebietes. Es ist z.

   B. er  sichtlich, dass der kleinste Wert der     einzu-          stellenden    Stromstärke, multipliziert mit dem       kleinsten    Wert der     einzustellenden    Bela  stungszeiten, ein     Milliampere-Sekundenpro-          dukt    ergibt, das     zur    Ermöglichung einer ange  messenen     Filmschwärzung    zu klein ist.

   Umge  kehrt würde eine bei der grössten der einzustel  lenden     Stromstärken        während    der längsten der  einzustellenden     Belasttmgszeiten    entstehende       Ladung    die Röntgenröhre überlasten und eine       Überbelichtung    des Films herbeiführen.

   Wenn  also die Skala des     Messgerätes    alle möglichen  Werte     umfasste,    würde ein grosser Teil dieser  Skala nicht verwendet werden, und der für  die     Praxis    in Frage kommende     Messbereich     wäre auf einen kleinen Teil in der Mitte der  Skala zusammengedrängt.     Eine    besser ver  wendbare     Skaleneinteilung    entsteht z. B.,  wenn das Messgerät so eingerichtet wird, dass  sein Ausschlag erst bei einer Spannung an  fängt, die der kleinsten Ladung entspricht,  mit der noch Aufnahmen hergestellt werden  können.

   Auch ist es erwünscht, dass das Mess  gerät seinen grössten Ausschlag bei der  grössten     Ladung    hat, die für praktische  Zwecke in Frage kommt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist das  Schaltbild eines     Ausführungsbeispiels    der er  findungsgemässen     Vorrichtung    dargestellt.  



  An die Primärwicklung 2     eines    Transfor  mators 1 wird stabilisierte     Wechselspannung     belegt. Diese kann einem Stabilisator entnom  men werden, der zugleich den Heizstrom für  die Röntgenröhre     liefert,    wie dies häufig in  Röntgenapparaten     vorgefunden    wird. An den  Enden der     Sekundärwicklung    sind Reihen  von     Anzapfungen    3     und    4 angebracht. Mit  der Reihe 3     wirkt    ein Schaltarm 5 zusammen,  der mit dem Organ 7 gekuppelt ist, mit dem  der Heizstrom der Röntgenröhre eingestellt  wird.

   Mit der Reihe 4 wirkt ein Schaltarm 6       zusammen,    der mit dem Organ 8 des Zeit  schalters gekuppelt ist, mittels dessen die  Belastungsdauer eingestellt wird.  



  Die Drehpunkte der Schaltarme 5 und 6       sind    über     einen    Strombegrenzer 10, deren  Bedeutung später erklärt     wird,    mit den Klem-         men        eines    Voltmeters 9 verbunden, so dass  auf diesen Meter die     Gesamtspannung    wirkt,  die von der     Sekundärwicklung    des Transfor  mators 1 abgezweigt wird.  



  Die     Anzapfimgen    3 und 4 sind derart an  geordnet, dass die von einem jeden der     Hilfs-          spannungsregler    gelieferten Spannungen eine  Komponente enthalten, die in gleichem Ver  hältnis proportional zum Logarithmus der in       Milliampere    ausgedrückten Stromstärke bzw.  der     in    Sekunden     ausgedrückten    Belastungs  zeit ist, wie diese Grössen mittels der Organe  7     und    8 eingestellt werden.

   Die     im    Stromkreis  des Voltmeters 9 wirksame     Summe    dieser       Spannungen    ist also massgebend für den  Logarithmus des Produktes aus     Milliampere     und     Sekunden.    Der Voltmeter 9 zeigt also  die durch die Stellung der Organe 7 und 8  bedingte Ladung an. Der Meter kann un  mittelbar in     Milliampere-Sekunden    geeicht  sein.  



  Zwischen den     Anzapfungen    3     und    4 hat  die Sekundärwicklung des Transformators 1  einen Teil 11, der keine den Reihen 3     und    4  angehörigen     Anzapfungen    aufweist und der  den     Voltmeterkreis    mit einer gleichbleibenden       Spannung    versorgt. Infolgedessen entsteht  eine besser brauchbare Einteilung der Skala  des Meters. Dieser Teil ist so gewählt, dass die  Anzeige des Voltmeters bei dem kleinsten  praktisch verwendbaren     Milliampere-Sekun-          denprodukt    anfängt.

   Zwischen der Spannungs  quelle und dem eigentlichen Messgerät ist ein  Strombegrenzer 10 angebracht, der den Strom  des     Messgerätes    auf denjenigen beschränkt,  welcher der grössten für praktische Zwecke  in Frage kommenden     Ladung    entspricht.  



  Die Schaltung kann auch zur     Vermeidung     einer Belastung der Röntgenröhre ausserhalb  des Gebietes der verwendbaren Ladungen ver  wendet werden. Zu diesem Zweck können       Verriegelvorrichtungen    an den verschiedenen  Einstellorganen angebracht werden, die vom       Stromkreis    der     Messvorrichtung    her gesteuert  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einstellvorrichtung für die Belastung einer Röntgenröhre, welche Vorrichtung mit Organen zur Einstellung der Grössen Strom stärke und Belastungsdauer versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass zwei Hilfsspan- nungsregler vorhanden sind, von denen einer durch das Organ zur Einstellung der Strom stärke und der andere durch das Organ zur Einstellung der Belastungsdauer bedient wird, und die Spannungen liefern, die je eine Kom ponente haben, die für beide in gleichem Ver hältnis proportional zum Logarithmus der vom zugehörigen Organ eingestellten Grösse ist und welche Spannungen summiert und einem Messgerät zugeführt werden, dessen Ausschlag für den Logarithmus der Ladung massgebend ist,
    die den eingestellten Grössen entspricht. UNTERANSPRtrCHE 1. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur die zu den Logarithmen der eingestellten Grössen proportionalen Spannungskomponen ten, sondern auch eine gleichbleibende Span nungskomponente auf das Messgerät wirkt. 2.
    Einstellvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs- Spannungsregler auf eine gemeinsame Trans formatorwicklung wirken, die mit einer Reihe von Anzapfungen für den einen und einer Reihe von Anzapfungen für den andern Hilfs- spannungsregler versehen ist, wobei die Trans formatorwicklung zwischen diesen zwei Rei hen von Anzapfungen einen nicht ange zapften Teil aufweist. 3. Einstellvorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine solche Aus bildung, dass der Ausschlag des Messgerätes erst bei einer Spannung anfängt, die der klein sten für praktische Zwecke in Frage kommen den Ladung entspricht. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Stromkreis der Messvorrichtung ein Strombegrenzer ein gefügt ist, der den Strom des Messgerätes auf den Wert beschränkt, welcher der grössten für praktische Zwecke in Frage kommenden Ladung entspricht, wobei das Messgerät bei diesem Wert seinen grössten Ausschlag auf weist.
CH260729D 1943-08-19 1947-10-03 Einstellvorrichtung für die Belastung einer Röntgenröhre. CH260729A (de)

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GB569484A (en) 1945-05-25
FR957505A (fr) 1950-02-23
DE810795C (de) 1951-08-13
BE476459A (fr) 1948-04-01
NL69657C (nl) 1952-03-15

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